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Manchmal sind Alleingänge nicht die beste Idee

von Snowsong
OneshotFamilie / P12 / Gen
Enki Gokuu Samon Gokuu
16.12.2017
16.12.2017
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Ich habe schon lange hier nichts mehr hochgeladen. Hier habe ich euch einen Os über; oh Wunder, oh Wunder, Samon und Enki^^

Die Idee hatte ich durch das Bild von meiner Freundin Scheherazades-dominion.

http://starryopals-art.tumblr.com/image/162814342679


Ich kenne das Manga jetzt nicht, ich kenne nur den Anime. Aber ich habe in Erfahrung gebracht das Samon am Anfang von Enki gar nichts wusste. Warum? Keine Ahnung, leider kann ich kein Japanisch. -.-
Samon ist sehr jung als er Enki trifft und beschließt mit ihm zu trainieren. So weit ich weiß hat Enki Samon allerdings ignoriert. Samon war also dazu verdammt, früh auf seinen eigenen Beinen zu stehen. Die genauen Hintergründe kenne ich leider nicht.

Der Os hat nichts mit meinen anderen Ffs zu tun sondern ist ein eingestehendes Projekt.

In diesem Sinne, viel Spaß beim lesen,

eure Snowsong

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Manchmal sind Alleingänge nicht die beste Idee


Dicke Schneeflocken schwebten vom Himmel herab. Samon stand auf der Veranda des kleinen Hauses in dem er mit Enki lebte. Es hatte gestern erst angefangen zu schneien, nun bedeckte schon eine weiße, dicke Schicht Schnee den Boden.  
Vor etwa einem halben Jahr hatte sein Großvater Hihi ihm von Enki erzählt. Bis dahin hatte Samon nicht gewusst das er einen älteren Bruder hatte.

Enki war 10 Jahre älter als er und trainierte in den Bergen Chinas selbständig. Er war... wie hatte es Großvater gesagt? „Mehr als ein Mensch“? Ja, das waren Großvater Hihis Worte.
So ganz verstand es Samon nicht aber das Enki anders war, hatte er schnell begriffen. Wie auch immer er es geschafft hatte Enki zu erzürnen, Enki ignorierte ihn nun schon die ganzen 6 Monate seit Samon hier bei ihm lebte.
Samon hatte schnell gelehnt wie er für sich selbst sorgen konnte.

Enki neben ihm schritt gerade die Treppe nach unten. Der Schnee reichte dem älteren bis zu den Knien. Samon mit seiner geringen Körpergröße würde ohne wenn und aber bis zum Haaransatz im Schnee untergehen.
Ohne sich umzudrehen lief Enki los. Er schlug die Richtung zum Wasserfall ein. Selbst bei diesen Temperaturen meditierte Enki unter dem Wasserfall. Manchmal den halben Tag.
Samon erreichte schon nach wenigen Minuten unter dem eisigen Wasser seine Grenze.

Kurz hielt Enki inne, schien sich sogar umdrehen zu wollen. Samon konnte nicht verhindern, dass ein freudiges erwarten sich in ihm ausbreitete und sein roter Affenschwanz anfing zu wedeln.
Dann war der Moment vorbei und Enki lief weiter; ohne sich umzusehen. Samon ließ die Schulter hängen.

Es war so wie immer.

Normalerweise würde er Enki nun folgen und wie immer seine Bewegungen und Tätlichkeiten nachahmen.
Aber heute nicht. Heute würde er selbst trainieren.  Und so sah er zu wie sein großer, 16- jähriger Bruder langsam verschwand.

Samon strafte die Schultern und sprang nun selbst in den Schnee. Es machte „Schwupps“ und schon war der kleine, 6- jährige Junge in dem Schnee verschwunden.
Samon kämpfte sich durch die weiße Wand vor sich.

Weiter über ihrem Haus, höher in den Bergen würde die Temperatur noch weiter sinken, der Schnee aber gefroren sein, so das er darauf stehen konnte.  
Ein gewagtes unterfangen, das wusste Samon. Die Luft war dort dünner. Aber andererseits, war das nicht gut? Konnte er nicht so noch besser werden? Trainieren unter erschwerten Bedingungen würden ihn stärker machen.

Und um stärker zu werden war er ja schließlich hier.





               *     *     *



Das kalte Wasser hatte seine Kleidung in Sekunden durchtränkt. Das Meditieren unter dem Wasserfall stand eigentlich immer am Ende seines Trainings. Doch heute war sein Geist im Ungleichgewicht.
Enki suchte in der Meditation ruhe und Frieden, versuchte seine Gedanken zu ordnen.

Den Schuldigen für dieses Durcheinander in seinem Kopf hatte er schnell gefunden: Samon.
Wie eigentlich schon seit verdammten 6 Monaten. Was auch immer Hihi damit bezweckt hatte, diesen kleinen Quälgeist hier abzusetzen er verfluchte und liebte es gleichermaßen.  Einerseits war er schön jemanden um sich zuhaben. Aber andererseits; Enki wusste auch das nichts für die Ewigkeit gemacht war. Samon würde sich früher oder später von ihm abwenden, so wie sich alle von ihm abwandten. Die ersten Anzeichen gab es ja nun schon. Samon war ihm nicht zum Training gefolgt. Vermutlich hatte das Kind genug.

Es war... schade. Enki hatte sich so langsam an Samon gewöhnt. Nicht, das er viel mit dem Kind redete. Er ignorierte Samon so gut es ging um sich vor dem Schmerz zu schützen, wenn sich der kleine von ihm abwandte. Samon allerdings redete viel. Vielleicht um die Stille zu vertreiben? Samon grüßte ihn jeden morgen, er plapperte einfach darauf los. Enki hatte das Gefühl das etwas Farbe in sein Leben Einzug gehalten hatte.

Und jetzt wo Samon sich so langsam in sein Herz schlich, jetzt zog sich das Kind zurück...



                    *     *     *

Geschafft!

Schwer atmend blickte Samon auf das Plato vor sich. Es war ein schwerer aufstieg gewesen, keine Frage. Seine Finger waren kalt und schmerzten bei jeder Bewegung. Aber er hatte es geschafft.
Der Schnee knirschte leise, brach aber unter Samons geringem Gesicht nicht ein. Jetzt konnte das Training beginnen.

Zuerst begann sich Samon zu bewegen. Er musste sich aufwärmen.
Danach kamen die Schläge und Tritte die sich Samon von Enki abgeschaut hatte. Bald schon, so hoffte Samon, würde er auch seinen ersten Chi- Schlag nutzen können. Dabei war Samon so sehr in seine Arbeit vertieft, dass er seinen Beobachter übersah...

                         * * *


Die Menschen hatten ihm den Namen  „Wǔdài“ gegeben. Er herrschte über diese Berge und das schon seit vielen Jahren. Wie nannten die Menschen seine Art noch einmal? Ach ja, Tiger. Amoytiger.

Manchmal verirrte sich ein Mensch in sein Jagdrevier. So lange der Zweibeiner keinen Schaden anrichtete, duldete er sie hier.
So wie zum Beispiel der junge Mensch, der sich in einem Tal niedergelassen hatte. Wǔdài hatte  ihn einmal zum Kampf gefordert. Der Mensch war stark.

Wǔdài tolerierte Stärke.

Seit einiger Zeit lebte ein kleineres Wesen bei dem Menschen. Es war laut und sprunghaft. Und es besaß einen Schwanz. Menschen hatten ein solches Körperteil nicht, also musste es ein Affe sein.
Wǔdài kannte Affen. Sie schmeckten nicht schlecht.

Bis jetzt hatte er kein Interesse an dem Affen gehabt. Aber der Winter war eingebrochen, Futtersuche wurde schwer und er hatte seit zwei Tagen keine Beute erlegt. Wǔdài war ein großer Tiger, größer als viele Männchen seiner Art. Er hatte einen enormen Energiebedarf zu decken. Und der kleine Affe war in mitten seines Reviers.

Kurz prüfte die große Raubkatze den Wind. Der Zweibeiner roch er nicht. Also war der Affe alleine.
Wǔdài wusste, Affen trieben gerne ihre Scherze mit einem. War das vielleicht eine Provokation? Forderte dieser kleine Affe ihn heraus?
Noch zögerte er. Der Affe bewegte sich nicht wie jene, die der Tiger kannte. Aber der Schwanz wedelte so verführerisch...

Wǔdài knurrte.
Genug. Er benötigte Nahrung. Und der kleine Affe war zwar ein kleines Ziel, aber er würde  Wǔdài lange genug nähren, um einen weiteren Tag zu überleben. Und nur das zählte.

Leise und geduckt näherte er sich dem Affen. Dann lockerte er die Muskeln und bereitete sich auf den Sprung vor.



                         *     *     *


Samon blieb kurz stehen um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen. Hier war die Luft dünner. Obwohl er erst seit kurzem hier trainierte, war er schon außer Atem.
Das es so anstrengend wurde, hätte er nicht gedacht. Plötzlich war da eine Bewegung, die er aus dem Augenwinkel sehen konnte. Aus reinem Reflex sprang Samon zur Seite.
Kurz darauf landete eine große, gestreifte Katze neben ihm.

„Oh oh...“ ein Tiger! Und was für ein Riese! Samon schluckte. Was nun?

Die Katze schlug mit einer Pranke nach ihm. Samon sprang zurück. Sofort setze der Tiger ihm nach.
Was sollte das? Samon wimmerte.

Gegen einen Tiger hatte er keine Chance. Er musste hier weg.
Die große Raubkatze schien seinen Plan jedoch zu erahnen. Die Katze schnitt ihm den Weg ab. Sie fauchte und trieb ihn zurück.

Eine der Klauen streifte seinen Arm. Obwohl es kein direkter Treffer war, schnitt die Klaue tief in sein Fleisch. Wenn die Katze ihn einmal traf, war es vorbei.
Samon schluckte und versuchte keine Panik zu bekommen. Er wollte stärker werden ja, aber die große Raubkatze war noch ein eine Nummer zu groß.



                              *     *     *



Nach dem Meditieren hatte Enki nur ansatzweise wieder einen klaren Kopf. Da das Feuerholz langsam zur Neige ging, machte er sich also auf den Weg um neues Holz zu sammeln. Dazu ging er in den Wald nahe seines Hauses. Dabei fand er Spuren.
Waren das Samons Spuren? Was hatte Samon in dieser Gegend zu suchen?

Enki runzelte die Stirn und konzertierte sich. Wo war Samon? Wenn er das richtig sah, dann führten sie genau in das Revier von....
Enki ließ das gesammelte Holz fallen. In den Bergen lebte Wǔdài, ein riesiger Tiger. Das menschenscheue Lebewesen zeigte sich selten und war auch sonst nicht aggressiv. Und im Frühling oder Sommer hätte sich Enki auch keine Sorgen gemacht.
Aber jetzt war Winter.
Im Winter gab es weniger Nahrung. Die Affen die eigentlich hier lebten zogen Talwärts weil es dort auch für sie bessere Bedingungen gab; unter andrem mehr Nahrung. Viele andere Tiere taten es ihnen gleich.
Wǔdài aber blieb. Enki hatte den Tiger schon einige male gesehen; auch schon einmal mit ihm gekämpft. Seit diesem Treffen von vor drei Jahren gab es eine Stille Übereinkunft zwischen ihnen. Enki ließ Wǔdài in Frieden und Wǔdài ignorierte Enki.

Wenn Enki in den höheren Bergen meditierte, gesellte sich die große Raubkatze ab und an zu ihm, beobachtete ihn. Mehr nicht.
Wǔdài war ein ruhiger Geselle; wenn er satt war. Jetzt konnte das alles anderes aussehen. Und Samon glich optisch durchaus einem Affe. Wenn Wǔdài auf der Jagt war und Samon entdeckte, könnte das zu einer Verwechslung führen.

Nein, besser er sah nach. Hihi würde es ihm nie verzeihen, wenn er Samon verlor. Zwar tat der alte Mann immer gleichgültig, aber Enki wusste das Hihi mit Leib und Seele Großvater war.

Samon Spur zu folgen war nicht sonderlich schwer. Zum Glück hatte es noch nicht geschneit. Was hatte sich dieser kleine Junge nur dabei gedacht, so hoch in die Berge zu gehen? Das war sichtlich ungewöhnlich. Wenn Samon ihn verlassen wollte, hätte der jüngere dann nicht Talwärts gehen müssen?
Enki kannte die Gegend. Er wusste, es gab ein großes Plato am oberen Ende. Es war übersichtlich aber auch von Felsen, ein paar Bäumen und Büschen umringt. Der Tiger konnte sich dort gut verbergen und Samon... Samon war dort auf dem Sprichwörtlichen Präsentierteller.

Nach und nach konnte er Samons Chi fühlen. Es flackerte panisch auf und ab; Samon war in einem Kampf verwickelt. Dem Glühen nach war es ein Kampf auf Leben und Tod. Demnach hatte Wǔdài ihn gefunden.
Enki knurrte leise. Er hätte einen Kampf mit dem Tiger gerne vermieden. Aber so einfach machte es ihm das Schicksal wohl nicht.

Kaum hatte er das Plato erreicht, sah er Samon auch schon. Im Zickzack lief sein kleiner Bruder durch den Schnee während ein großer Tiger ihm nach hetzte. Die riesige Raubkatze schlug nach Samon, streifte ihn aber nur mit den Klauen. Trotzdem war der Schlag stark genug um Samon aus der Balance zu bringen und umzuschmeißen. Der jüngere Überschlug sich mehrfach, eher am Boden liegend blieb. Enki konnte sehen, wie sich Samon schwerfällig, benommen auf die Arme abstützte und versuchte, wieder aufzustehen.

Wǔdài würde ihm die Chance nicht geben, dass wusste er zu gut. Der Tiger jagte Affen, die schnell und flink waren. Er würde die Chance Samon zu töten nicht verstreichen lassen.



               *     *     *


Samon wollte aufstehen. Er wollte es wirklich. Aber als er den Tiger sah, wie er mit geöffnetem Maul und ausgefahrenen Klauen auf ihn zusprang, da wollte seine Beine nicht mehr gehorchen.  
Samon starrte den Tiger einfach nur aus weit aufgerissenen Augen an.

Plötzlich rammte etwas den Tiger. Die große Raubkatze landete im Schnee, kam fauchend auf die Beine.
Jemand in einem blauen Kimono hatte sich schützend über ihn gebeugt. Samon spürte, wie sein Herz wie wild hämmerte.

„Enki?“ hauchte Samon.

Tatsache! Es war Enki! Sein großer Bruder war gekommen, um ihn zu retten!

Der Tiger hatte derweil sein Fell gesträubt und fauchte drohend. Samon wimmerte.  
Enki knurrte ebenfalls. Es war ein unheimlicher Laut.
Beide sahen sie einander an. Dann sprintete der Tiger los. Enki gab seine schützende Körperhaltung nicht auf. Aber er hob eine Hand.
Samon blinzelte, als er ein grünes Leuchten sah.
War das Enkis Chi? Samon konnte mit den Symbolen und Schriftzeichen nichts anfangen, die sich in der Luft bildeten. Aber als der Tiger darauf zusprang, prallte er ab. Die Klauen des Tieres trafen auf das Chi. Es war ein Laut wie wenn etwas über Glas kratzte.  
Erneut landete der Tiger im Schnee. Samon wagte nicht, sich zu bewegen auch wenn die Kälte langsam in seine Finger und Füße kroch.
Der große Tiger knurrte, lief mit gesträubtem Fell auf und ab. Immer wieder sah er Enki an, knurrte laut, während der Schwanz hin und her wedelte.
Enki über ihm blieb ganz ruhig. Samon konnte das Gesicht seines Bruders nicht sehen, aber er konnte sich vorstelle, wie ernst Enki dreinblickte. Der Tiger sah sie noch einmal an, dann drehte sich die Katze um und verschwand zwischen den Schneebedeckten Büschen.

Erst jetzt wagte Samon, aufzuatmen.  

Enki verharrte noch eine weile in der schützenden Position über ihm. Befürchtete er, dass der Tiger zurück kam? Und so wartete Samon.



                         *     *     *


Als Enki sich schließlich aufrichtete, konnte er Wǔdàis Präsenz nicht mehr spüren. Erst jetzt war er sicher das der Tiger sie in Ruhe ließ. Samon unter ihm regte sich nicht.
Besorgt runzelte er die Stirn und tastete eilig nach Samons Chi.

Es war rein, smaragdgrün; etwas mehr blau als sonst aber es glühte lebendig. Samon fror und war eingeschlafen. Verständlich, jetzt wo das ganze Adrenalin seinen Körper verlassen hatte, musste ihn die Erschöpfung fest im Griff haben.
Sanft hob Enki Samon hoch.

Sein kleiner Bruder murmelte etwas und drückte dann sein Gesicht in das blaue Kimono, das er heute trug. Ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus.
Wie er so dastand, mitten auf einem Plato, umgeben von Bäumen und im tiefsten Schnee wurde Enki das Herz doch warm. Menschen so sagte man, waren nicht dafür gemacht ewig alleine zu leben. Bis jetzt hatte er immer gedacht, er wäre eine Ausnahme. Aber offensichtlich war das nicht so.

Enki machte sich an den Rückweg. Samon schlief tief und fest in seinen Armen. Obwohl der Kleine erst 6 Jahre alt war, leistete er mehr als seine Altersgenossen.
Nicht so viel wie Enki als er in dem Alter war, aber doch mehr als andere.

Doch, er verspürte Stolz.
Samon war etwas besonderes. Er hoffte, der Kleine würde bei ihm bleiben. Vielleicht würde Samon nie so stark werden wie er. Aber das musste Samon auch nicht. Samon hatte andere Qualitäten. Schon jetzt konnte Enki erkennen das sein kleiner Bruder einmal ein sehr agiler, schneller Kämpfer werden würde.

Zu Hause machte sich Enki daran, Samon aus den nassen Sachen zu befreien und seine Wunden zu versorgen. Glück im Unglück war keine der Verletzungen all zu schlimm. Wǔdài hatte ihn kein einziges mal richtig erwischt.
Enki brachte Samon ins Bett. Er selbst machte sich daran, das Feuerholz zu sammeln. Vielleicht wachte Samon bald auf, vielleicht schlief er bis morgen durch. Wer wusste das schon? Aber es sollte warm sein, wenn Samon zu sich kam.
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