Eragon Buch 8 Die Fäden des Schicksals

von Colos
GeschichteFantasy / P18
14.12.2017
06.12.2018
50
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18
Dieses Kapitel
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Was höre ich da am 21 Januar kommt ein neues Buch von Christopher Paolini raus was über Eragon handelt 0_o?

Annmerkung: Kleine Buchempfehlung und zwar für das Buch (Ich bin Viele) von Dennis. E Taylor. Das Hörbuch von der Buchvorlage kann ich sehr stark empfehlen ich habe selten mich bei einem Hörbüch so kaputt gelacht im berreich Sci Fi. Das zweite Buch habe ich mir auch schon vorbestellt von der Reihe welches im Dezember auf Deutsch erscheint und ich sehnsüchtig darauf warte es zu lesen.


Das erste was Janus vor sich sah war Dunkelheit.
Er tastete sich vor und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
Über ihn lag eine Membranartige Haut die rau war.
Als Janus sich fragte was über ihm liegt hörte er auf einmal ein Brummen neben sich und auf einmal wurde es hell.
Der Flügel der gerade eben noch über ihm lag bewegte sich.
Kurze Zeit später konnte Janus über sich den Himmel sehen und die Morgendliche Kälte lag in der Luft.
Er sah die Baumkronen der Kiefern die hoch in den Himmel zu wachsen schienen.
In sein Sichtfeld sah er nun Juras Kopf. Jura gähnte und entblößte dabei zwei Reihen von s charfen Zähnen und seine Rote mit wiederharken bestückte Zunge.
Qualm entlockte sich seinen Nüstern und ein Fauchen durchzog die Luft.
"Ahhh guten Morgen". Flüsterte Jura in einem gähnenden Ton.
Janus klopfte sich die Blätter von sich und von seinem Kissen.
Jura schüttelte sich.
"Hey! Du machst mich nass ". Beschwerte sich Janus.
Der Morgentau der and Juras Schuppen hing flog durch die Luft.
"Entschuldigung".
"Als ob dir das Leid tut Jura". Lachte Janus der sich die nasse Kleidung auswringte.
Jura schien zu Lächeln.
Janus schaute in den Himmel, die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen.
"Ich schätze wir haben noch ein wenig Zeit bevor wir zum Unterricht müssen. Oder was sagst du Jura".
Jura der aufgestanden war und seine Krallen in einen umgefallenen Baumstumpf stieß. Brummte amüsiert.
"Was hast du den vor. Warte ich hätte da was .Der Tag ist noch Jung und wir haben noch nicht so viel von den Du Weldenvarden gesehen. Wie wärs mit einem kleinen Spaziergang"? Antwortete Jura.
"Ohh ja"!! Jubelte Janus und packte schnell seine Sachen zusammen und eine Decke.
Nach einigen Minuten schlichen sich Jura und Janus klammheimlich aus dem Lager.
In einiger Entfernung lagen die Quartiereihrer Meister. Zwei kleine Hütten die aus Bäumen gesungen wurden standen am Rande der Lichtung und davor lagen zwei große Drachen die jeweils Hundertsiebzig maßen. (Autor: Glaedr war laut wiki fast 350 Fuß groß.)

Janus und Jura kämpften sich durch das Unterholz.
Es war ein ungewöhnlich warmer Tag und die Sonne schien.
"Hm schaffst du es noch durch das Unterholz"? Fragte Janus seinen Drachen.
Jura schnaubte amüsiert.
"Wenn nicht ,dann fliege ich einfach. Ich habe ja schließlich Flügel".
"Jaa das weiß ich doch, aber eine Sache stört mich. Ich habe keine Schuhe an und der raue mit stöckern und Steinen und harten Wurzeln bedeckte Boden reißt mir noch die Füße auf".
"Dann hättest du dur Schuhe anziehen sollen". Lachte Jura.
Janus Augen funkelten als ihm eine Idee kam.
Er nahm die Decke und schmiss sie über Jura genau in die Kuhle wo normalerweise der Sattel befestigt wurde.
"Was hast du vor?" Fragte Jura ihn überrascht.
Janus zuckte mit den Schultern.
"Wozu laufen wenn ich doch ein Reittier habe."
Jura knurrte und fuhr herum mit seinem Kopf.
"Hör zu! Ich bin keines dieser dummen Dinger die ihr Pferde nennt, und auch kein Esel."
Janus erschrack nur um daraufhin laut loszulachen.
"Haha du bist doch nicht mein Pferd oder mein Esel. Du bist mein Drache und ich bin dein Reiter."
Juras Gemüt beruighte sich ein wenig.
"Nun ja immerhin bin ich kein Esel."
Jura legte sich etwas auf den Boden und Janus kletterte auf seinen Rücken. Wobei er aufpassen musste sich nicht an Juras Schuppen zu schneiden oder sich an seinen Stachel aufzuspießen.
"Das kitzelt." Sprach Jura.
Janus kämpfte sich auf den rauen Schuppen nach oben.
"Bei Ismira und Kalain sieht das immer so leicht aus. Hhhrg! Könntest du vielleicht etwas mehr still halten sonst spieß ich mich noch an deinen Stacheln auf."
"Oh schuldigung Frau Prinzessin." Lachte Jura.
Janus der es nun endlich in die Kuhle geschafft hatte lächelte zufrieden.
"Puh geschafft! Hey was heißt hier bitteschön Prinzessin!?"
Janus gab Jura spielerisch einen klaps auf den Hals.
Jura erhob sich.
Und ging den Waldweg entlang.
Janus wusste das Jura noch zu klein ist um mit ihm zu fliegen.
"Gehts?"
"Ja es geht schon so schwer bist du nicht aber wenn ich Fliege kommen wir trotzdem nicht weit".
"Ich glaube Jura das mit den Fliegen lassen wir erstmal. Außerdem bin ich nicht gerade in Stimmung dafür."
"Du bist manchmal wie ein ängstliches kleines Kätzchen." Lachte der Schwarze Drache.
Janus schaute etwas beleidigt drein.
Janus rutschte in seinem provisorischen Sattel hin und her bis er seines Erachtens nach gemütlich drin saß.
"Na gut du mächtiger Drache vorwärts marsch." Lachte Janus.
Jura schnaubte verärgert.
"Wenn du so weiter Befehle von dir gibts schmeiße ich dich ab."
"Bitteeeeh? Könntest du bitte loslaufen ?" Fragte Janus ihn im verspielten Ton und musste sich ein lächeln verkneifen.
Jura rührte sich und began langsam loszulaufen," schon besser !" Antwortete er eindringlich.
Die beiden schritten durch das dichte Unterholz. Über ihren Köpfen waren die riesigen Baumkronen. Die Vögel stießen schrille Warnrufe aus und die Eichhörnchen schienen mit ihrer Piepsstimme Jura zu beschimpfen als sie ihn erblickten.
"Wenn du die Eichhörnchen mal ärgern solltest Jura werden sie wohl Nüsse auf dich werfen". Lachte Janus.
"Haha ja nur dann werde ich dementsprechend mit einem Feuerstrahl antworten wenn ich Feuer speien kann und dann werden sie lernen sich nicht mit einem Drachen zu messen ."
Das Ziel zu den die beiden unterwegs waren kam immer näher und nach einigen Metern kam ein kleiner See zum Vorschein der hell in der morgendlichen Sonne strahlte. Es war dee See an dem Janus gestern vorbei kam auf den Rückweg zum Felsen von Tel'naìr.
Jura senkte seinen Kopf und tauchte die Spitze seiner Schnauze ins Wasser.
Es war ein perfekter Badetag und ein spätsommerlicher Tag mit milden Temperaturen.
Das Wasser des Sees war glasklar und man konnte die Wasserpflanzen die an seinem Grund wuchsen genaustens erkennen.
In der Mitte des Sees sah man kleine Boote in denen Elfen saßen. Die Elfen benutzten keine Paddel oder sonstige Gegenstände um die Boote zu bewegen. Nein die Boote schienen sich sogar von ganz alleine zu bewegen. Wahrscheinlich durch Magie so stellte Janus es fesst.
Janus war immernoch beeindruckt von den Fähigkeiten die Magie einen verlieh. Mann konnte die Welt durch sie nach seinen eigenen wünschen gestalten und verändern.
Janus packte in seine Hosentasche und fühlte den kleinen Kieselstein an seiner Hand. Er zog ihn raus und hielt in in der Hand und betrachtete den Kieselstein der eine überraschend glatte Oberfläche aufwies. Janus drehte ihn gedankenverloren zwischen seinen Daumen und seinen Zeigefinger und begann sich auf ihn zu konzentrieren. "Stenr- rïesa!"
Der Stein schien leicht zu vibrieren als er die Worte der Macht sprach doch sonst passierte nichts. Keine Energie floss und er schien auch keine Kraft zu verlieren und müder zu werden ,und schon garnicht begann der Stein zu schweben. Er seufzte woraufhin Jura seinen versuch bemerkte während er am Seeufer entlabg ging. Seine Pranken versanken leicht unter seinem Gewicht im weichen schlammigen Boden und hinterließen tiefe Spuren in ihm.
Als die beiden ein wenig dem Seeufer entlang gegangen waren stieg Janus vom Rücken seinen Drachens ab. Vorsichtig schwang er sich rum und kletterte herunter. Er musste aufpassen sicht nicht die Füße aufzureißen. Als er endlich abgestiegen war streckte er sich genüsslich und bewunderte die Aussicht über den kleinen See.
Janus zog sich draufhin aus bis auf seine Unterkleider und stand auf einen kleinen Felsvorsprung und schaute runter auf die schillernde Wasseroberfläche.
"Ahhh heute ist ein schöner Tag! Oder nicht Jura?" Sprach Janus während er die lauwarme spätsommerliche Luft an seiner nackten Haut spürte.
Jura rekteseinen Hals in den Himmel und schien genau so wie Janus die Luft zu genießen.
Es lag ein Atemberaubender Geruch in der Luft. Die Blumen schienen im ganzen Wald eine Atemberaubende Duftpalette zu bieten und viel stärker zu riechen und zu duften als andere Blumen in Alagaesia.
"Ja der Tag ist einzigartig und Jung. Es ist wirklich ein schöner Tag." Antwortete Jura stimmungsvoll.
Als Janus anstallten machte ins Wasser zu springen und er etwas nervös auf die Wasseroberfläche schaute ergriff Jura die Initiative. Er stieß nach vorne und schubste Janus mit seiner Nasenspitze. Janus schrie überrascht auf, flog Kopfüber nach vorne und landete schließlich mit einen lauten klatschen im Wasser.
Janus kämpfte sich wieder an die Oberfläche, dass kalte Wasser ließ seinen Körper zittern.
Über ihm stand Jura der ihn amüsiert ansah aus seinen roten Augen.
"Du wärst wahrscheinlich nie gesprungen!" sagte er mit seiner Gedankenstimme zu Janus, der ihn immernoch ansah.
Ein Lächeln kam über Janus und er musste lachen gefolgt von einem spritzer Wasser welches er Jura entgegen schlug.
Das Wasser landete auf Juras Nasenspitze woraufhin der Drache sich schüttelte.
Janus begann ein wenig im Wasser zu schwimmen und allmählich verflog die Kälte als sein Körper sich an die Temperatur gewöhnt hatte.
"Na komm schon rein Jura, oder bist du ein ängstlicher Salamander?"
Jura schnaubte und aus seinen Nüstern stieß er dabei Rauch aus, drehte sich um und entferntevsich mit einigen Schritten vom See.
Janus dachte er würde weggehen doch bevor Janus zu Ende denken konnte er hörte er das die Schritte von Jura verstummten nur um im nächsten Moment schnell zu werden.
Der Drache sprang mit einem kräftigen Satz über das Ufer über Janus hinweg, und ließ beim Aufprall eine riesige Wasserfontäne hochschnellen.
Eine große Welle bestehend aus Wasser ergoss sich dabei über Janus der einige Meter weggeschwemmt wird von ihr.
Er schaute sich um doch Jura war verschwunden, biss er auf einmal unter sich etwas spürte und Jura neben ihm wieder auftauchte.
Der Drache schwamm wie eine Wasserschlange durch den See.
Janus hielt sich an einer seiner Stacheln die auf seinen Rücken saßen fest und ließ sich mitziehen von ihm.
Jura schwamm durch den See wie eine Seeschlange und der Boden des Sees der von unzähligen Wasserpflanzen bewachsen war leuchtete durch ein geisterhaftes grünes Licht.
Fische schwammen neben Jura her und auch sie schienen von selbst zu leuchten obwohl sie sich schleunigst verzogen als sie Jura sahen.
"Der See ist voller Leben genau so wie im Wald. Dieser Ort ist Magisch und außergewöhnlich."
Jura bestätigte Janus Worte.
"Ja. Die Du Weldenvarden sind schon ein besonderer Ort voller Wunder und Geheimnisse."
Die beiden schwammen einige Sekunden so weiter. Bis Janus ein ziehen in seinem Bauch fühlte und er spürte das ihm die Luft ausging. Er ließ den Stachel los und ließ sich vom Auftrieb nach oben treiben.
Sie schwammen eine Weile durch den See und als Janus Jura beobachtete vom Ufer aus musste er schmunzeln.
"Wenn ich so deine Stacheln an der Wasseroberfläche sehe ,dann muss ich unweigerlich an die Legenden denken die man sich unter den Menschen erzählt hatte." Lachte Janus.
"Was für Legenden?" Fragte Jura neugierig.
Janus rieb sich die Hände und begann zu sprechen.
"Na von den Monstern die in Flüssen und Seen wohnten und einen auffraßen wenn man nicht aufpasste. Die Beschreibung von diesen Wesen passt ganz gut zu dir. Obwohl es lediglich nur Legenden sind."
"Vielleicht waren es ja Drachen wer weiß. Ich bin auf jedenfall gespannt ob es solche Monster wie ihr Menschen sie nennen würdet gibt. Vielleicht schmecken sie auch vorzüglich?"
"Ich wusste garnicht das Drachen vorlieben haben? Ich dachte immer wenn man euch Wild gibt dann seit ihr zufrieden."
Jura lachte im Geiste und ließ dabei seinen Schwanz durch das Wasser Peitschen.
"Ich habe auch vorlieben. Immer nur Wild tut den Magen auch nicht gut da kann auch mal was anderes auf den Speiseplan kommen. Hast du eigentlich schon mal von den Snalgli gehört? Das sollen echte Leckerbissen sein. Dugratie und Anarie schwärmten von ihnen!"
Janus nickte.
"Ja ich habe von ihnen in den Lexikas gelesen. Sie leben auf Vroengard."
Jura schoss auf einmal aus dem See und flog einige Kreise über ihn.
"Da müssen wir unbedingt mal hin." Sprach Jura voller Vorfreude.
Janus bejahte dies.
Inzwischen haben auch einige Elfen am gegenüber liegenden Ufer Jura entdeckt und stimmten ein Lied an.
"Oh Sohn des Himmels, voller Kraft und Weißheit. Flieg hoch und Weit bis ans Himmelszelt!" Sangen sie in der alten Sprache.
Inzwischen konnte Janus schon einige Sätze verstehen in der alten Sprache. Was auch kein Wunder war. Er lernte stundenlang die alte Sprache am Tag.
Kalain meinte er werde nach dem Aufenthalt bei den Elfen die alte Sprache sehr gut sprechen können, und nach seiner Ausbildung zum Reiter sogar fließend. Auch wenn es für Menschen immernoch befremdlich ist.
Jura flog über ihnen und schließlich landete er bei den Elfen und summte vergnügt.
"Was sagen sie?" Fragte Janus seinen Drachen.
Jura antwortete nicht, doch Janus erkannte wie die Elfen sich vor ihm verneigten und er aufgeregt mit dem Schwanz wedelte.
Nach einigen Minuten flog er zurück zu seinem Reiter neue Energie schien von ihm auszustrahlen.
"Was haben sie zu dir gesagt?" Fragte Janus als Jura neben ihn landete.
"Sie haben gefragt wer ich bin und mir geschmeichelt."
"Das ist ja auch kein Wunder. Die Elfen bewundern die Drachen für ihre Stärke und Eleganz! Was hast du ihnen erzählt?" Fragte Janus ihn schließlich.
Jura drehte seinen Kopf in seine Richtung und schaute ihn aus seinen Rot leuchtenen Augen an.
"Sie haben mich sonderbare Dinge gefragt von denen ich manche nicht beantworten konnte. Sie wissen nur meinen Namen und das ich an einen Reiter gebunden bin mehr aber nicht, sie waren sehr nett."

Auf einmal spürte Janus das etwas im Anflug war. Er schaute in die Luft und sah sich um. Auch Jura schien die Luft zu beschnuppern. Das Geräusch von Flügelschlägen kam näher und nach einigen Sekunden sah er die große Violet leuchtende Gestallt von Anarie die nun über den See kreiste. Und auf ihren Rücken saß Ismira, ihre Haare wehten dabei im Wind.
Vögel flogen auf und schwirrten um sie herum um sie von ihren Nestern fern zu halten doch Anarie beachtete sie nicht.
Sie landete einige Fuß entfernt von den beiden, legte die Flügel an und legte sich flach auf den Boden.
Ismira stieg von ihr ab und kletterte geschwind von ihr runter und ging auf Janus und Jura zu.
Janus wurde unruhig. Würden sie beide jetzt ärger bekommen weil sie den Felsen verlassen haben um den See zu besuchen und sich den Wald anzuschauen?
Doch seine Sorgen verflogen recht schnell.
Ismira trat mit einem entspannten Gesichtsausdruck auf ihre Schüler zu mit den Händen hinter den Rücken gelegt und mit einen bedächtigen Blick auf den See gerichtet.
Janus verbeugte sich vor seiner Meisterin.
"Guten Morgen." Sprach Janus.
Ismira erwiederte seinen Gruß.
Auch Jura brummte.

"Ein schöner Morgen ist das, wahrscheinlich der letzte schöne und warme Tag den dieses Jahr zu Gesicht bekommt."
Sie setzte sich auf einen Felsen der in der Nähe stand und schaute für einige Minuten über das Wasser hinweg welches im Sonnenschein wie eine goldgelb glänzende Decke aussah die sich mit Wellenbewegungen über den See zog während sich Janus seine Kleidung überzog.
Anarie lag neben den See und leckte sich die Krallen mit der Wiederharken besetzten Zunge sauber.
Es schien fast so als würde der See und Anarie um die wette schimmern.
Ismira unterbrach schließlich die Stille.
"Wie fühlst du dich eigentlich jetzt nun da wir in den Du Weldenvarden sind Janus?" Fragte sie.
"Was meint ihr damit wie ich mich fühle? Ich habe ein Bett mein Bauch ist voll und ich kriege hier genug Sonne ab im freien." Lachte er leicht.
"Das habe ich nicht gemeint mein Schüler."
Sie schnitt mit der Hand einmal durch die Luft und zeigte mit ihr neben sich.
"Komm setz dich erstmal hin." Sagte sie sanft aber doch befehlsgewohnt.
Janus setzte sich neben ihr.
"Also wie geht es dir? Ich möchte nicht wissen wie es dir Körperlich geht sondern wie es deinem Geist geht, du bist so still und wirkst etwas traurig nachdem wir Yazuac verlassen haben. Liegt es an den Angriff ?"
Janus wurde übel als er daran dachte und seine Gedwèy Ignasia fing an zu Kribbeln.
Er hatte gehofft diesen schrecklichen Tag vergessen zu können als die Fremden ihn beinahe umgebracht haben.
Er atmete aus und sein Puls stieg.
"Es schmerzt wenn ich diese Erinnerungen wieder miterleben muss." Sagte er leise.
Ismira schaute ihn mit ausdrucksloser Miene an.
Doch Janus erkannte ein wenig Mitleid in ihren Zügen mitschweifen.
Sie hob einen Stein auf und wog ihn in der Hand.
"Viele Dinge in unseren Leben Schmerzen uns das ist normal. Weißt du eigentlich das nicht alle uns Reitern wohlgesonnen sind Janus?"
Janus nickte auf ihre Frage hin und stellte eine eigene.
"Warum sind uns nicht alle wohlgesonnen? Zum Beispiel Herzog Nihrs. Er scheint uns nicht gerade zu mögen genau so wie die anderen Adligen. Und auch scheinen viele aus der Bevölkerung uns nicht zu mögen. Als ich noch in Reavstone lebte und als ich noch in Aberon meine Lehre gemacht habe hat man viele Geschichte, Gerrüchte und Vorwürfe gehört."
Ismira schaute wieder auf den See und schien zu überlegen. Schließlich antwortete sie.
"Viele Menschen haben tatsächlich sogar Angst vor uns!" Sagte sie.
Janus schien ein wenig Erschrocken auf die Antwort von ihr. Doch Ismira ließ ihn nicht lange zum Überlegen.
"Ich weiß für viele Jugendliche sind die Reiter die großen Helden, viele wollen sogar selbst Reiter werden. Aber wenn die Menschen erwachsen werden sehen sie die Probleme dieser Welt und es kann leicht passieren das sie andere dafür verantwortlich machen dafür.
Ja sogar viele fürchten wozu wir Drachenreiter fähig sind die Vergangenheit hat viel dazu beigetragen, denn wenn Menschen Angst haben machen sie sehr schnell Dummheiten und Fehler und sie verteidigen ihren Standpunkt umso mehr."

Ismira schmiss den Stein ins Wasser welcher mit einem dumpfen Plumps aufschlug und versank.
"Ich weiß nicht warum man dich und uns angegriffen hat Janus. Ich habe zwar meine Theorien aber die behalte ich für mich erstmal. Auf jeden fall kenne ich die Gründe nicht die diese Menschen haben uns anzugreifen ich habe nichts getan und ich glaube du wahrscheinlich auch nicht. Nur ich möchte das du dich entspannst, hier in den Du Weldenvarden bist du in Sicherheit und in der Ostmark wird keiner es wagen einen Drachenreiter anzugreifen. Der Ort ist eine Festung."
Sie klopfte ihn auf die Schulter und erhob sich.
"Komm wir wollten doch nach einem Monat Elesmerá besuchen und es uns anschauen. Außerdem wollte der König dich sehen und kennenlernen." Sagte sie.
Janus erhob sich und die beiden gingen auf ihre Fragen ein und er überlegte.
"Meisterin?" Sagte er im fragenden Tonfall.
Ismira hielt inne und drehte sich zu ihm um.
"Ja Janus?"
"Wieso hat eigentlich Herzog Nihrs so eine Abneigung gegenüber dem Orden? Auch scheint es so als würden viele Menschen die hohe Posten haben eher abgeneigt sein gegenüber den Reitern."
"Wie kommst du darauf das der Herzog den Orden nicht mag Janus?" Fragte sie.
Er erinnerte sich zurück an den Ball der kurz nach der Prüfung stattfand.
"Nun ja der Herzog wirkte so angeekelt von uns als wir mit ihm sprachen."
Ismira seufzte.
"Ich schätze du hast nicht viel von der Politik mitbekommen die in Alagaesia herrscht oder?"
Janus schüttelte unwissend den Kopf.
"Na gut ich habe auch nicht viel mehr von dir erwartet, du bist ja schließlich noch kleiner gewesen als es passiert ist.
Also! Kennst du oder hast du von dem Aufstand gehört?" Fragte sie ihn.
Er schüttelte den Kopf.
"Nein! Obwohl ich habe irgendwas gehört vor einigen Jahren."
"Vor Neun Jahren um es genau zu sagen." Bemerkte sie.
"Also Herzog Nihrs hat nicht ohne Grund eine Abneigung gegen uns. Auch andere Adlige besonders die aus dem Süden mögen die Reiter überhaupt nicht das hat einen Grund. Aufjedenfall gab es vor neun Jahren ein Erreigniss welches das Land in eine sehr gefährliche Situation gebracht hat. Ein Baron aus Teirm der Baron Delinard heißt hatte auf seinem Landsitz in der nähe von Teirm einen Streit mit einem Dorfaufseher aus dem kleinen Dorf Harv welches an der Grenze von Teirm liegt. Du musst wissen Teirm ist ein unabhängiger Stadtstaat. Nun ja Harv hat sich beschwert das die Zuchtpferde vom Baron auf die Wiesen der Rinderherdeb des Dorfes weiden. Natürlich wurden die Pferde von Wachen bewacht weshalb die Dörfler keinen Zugang zu ihren Feldern hatten. Und als der Dorfaufseher zum Baron ging und ihn aufforderte seine Pferde woanders grasen zu lassen war der Baron erzürnt wie den so ein Bürger ihn Vorschriften machen wollte. Und so gingen die beiden im Streit auseinander.
Und eines Tages als der Baron seine Herde für eine kurze Zeit von der Weide nahm hatten die Dörfler vom Harv eine Idee um sich an den Baron zu rächen. Sie legten Bärenfallen auf dem Feld aus .
Und als der Baron seine Herde eines Tages zur Wiese brachte bekam er so einen Zorn als er sah das die Pferde sich an den Fallen die Füße verletzten das er ein wenig durchdrehte.
Er nahm sich vierzig berittene Soldaten und ritt zum Dorf um sich zu Rächen.
Er brannte die Häuser nieder und erschlug mit seinem Schwert den Dorfaufseher und zog seine Leiche an ein Pferd gebunden zurück zu seinem Anwesen.
Die Dörfler schickten einen Boten nach Illirea weil sie Angst vor dem Baron bekamen zurecht.
Die Königin erfuhr davon und war erzürnt. Sie stellte den Stadthalter von Teirm Fürst Arnos zur Rede warum einer seiner Barone die Dörfler angreift die gleichzeitig noch zum Königreich gehörten. Sie forderte eine Erklärung und wollte das Baron Delinard bestraft werde für seine Missetat die er begangen hat. Der Fürst von Teirm weigerte sich .Und als schließlich Baron Delinard noch mehr Öl ins Feuer goss und den Kopf des Aufsehers auf einem Berg den man gut vom Dorf Harv aus sehen konnte aufspießen ließ auf einen Speer platzte der Königin der Kragen, sie unterband den Handel zwischen Teirm und dem Königreich was für die Stadt ein harter Schlag war. Und zwar so lange bis der Stadtstaat sich entschuldigte ,den Schaden zurück zahlt den der Baron angerichtet hat und der Baron angemessen bestraft werde. Um den Handelsstopp zu erzwingen schickte die Königin Nasuada die Zweite zweihundert Soldaten an die Grenze von Teirm um jeden Händler aufzuhalten der es wagt Teirm zu verlassen oder zu betreten."

Die beiden saßen inzwischen auf einem Baumstamm und Janus hörte ihr aufmerksam zu.

"Aber die Geschichte ist noch nicht vorbei." Begann Ismira von neuem.
"Verwünschungen wurden ausgesprochen und Beleidigungen die beide Seiten nachher zutiefst bereuten worauf eine komplette Ausgangssperre herrschte und Teirm schon fast belagert wurde von Soldaten des Imperiums. Ab da schaltete sich der Orden der Reiter ein und rief zu Gesprächen auf zwischen den beiden Parteien um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden.
Die Menschen von Teirm sahen die Handlung vom Königreich als kriegerischen Akt an und sie waren stur, dachten ihre Stadt würde jeden Ansturm stand halten da ihre Stadt für solche Fälle ausgelegt wurde und sie machten ihre Stadt bereit rekrutierten aus ihren Reihen Soldaten und schmiedeten Waffen.
Doch Fürst Arnos sah das er keine Chance hat falls das Imperium ihn angreifen würde. Die Stadt würde früher oder später fallen. Und so wante er sich an den zweitmächtigsten Mann des Königreichs."
Ismira pausierte und Janus schien ein Licht aufzugehen.
"Ahaa Herzog Nihrs?!" Sprach er überrascht.
"Genau!" Bestätigte Ismira ihn.
"Und wie ging die Geschichte weiter?" Fragte Janus.
"Nun ja." Betonte Ismira.
"Da Adlige sehr stolz sind und keine Niederlagen zugeben wollen suchen sie nach anderen Wegen um aus der Situation zu kommen. Fürst Arnos hätte sich auch an die Drachenreiter wenden können doch es wäre für ihn ein Zeichen der Schwäche gewesen wenn er das getan hätte. Und sein Stolz verhinderte das er der Forderung der Königin nachgab. Und so wandte er sich an Herzog Nihrs der rein zufällig sein Cousin ist und bat ihn um Hilfe. Nihrs war natürlich erzürnt da die Königin quasi seine Familie Angriff was für einen Adligen eine große Angelegenheit ist. Du musst wissen Janus das die Familie eines Adligen sein Haus ist sein oder sein Clan. Wer einen von uns Angreift der greift uns alle an das ist das Motto von den Adligen.
Herzog Nihrs forderte deshalb die Königin auf Teirm in Ruhe zu lassen doch die Königin behaarte auf ihren Standpunkt fest und wollte nicht ihre Legitimität aufs Spiel setzen indem sie die Forderung eines Herzogs nachgab. Und so ignorierte sie den Herzog.
Doch sie unterschätzte den Einfluss des Herzogs, denn als die Königin der Forderung nicht nachgab schmiedete er einen Plan. Er ladete viele Fürsten, Barone und Adlige aus dem Süden mit viel Einfluss in sein Schloß Borromeo in Aberon ein und redete auf sie ein in einer feurigen Rede. Er redete vom alten Recht welches die Königin abschaffen wollte und das die Königin alle Menschlichen Stadtstaaten unter sich im Imperium einigen wollte und die Adligen ihrer Rechte entbinden wollte und sich wie Galbatorix es getan hat über alle stellen wollte.
Der Herzog hatte großen Einfluss auf sie und sie vertrauten ihm weil er viel für sie getan hatte in der Vergangenheit und für den Süden so dass sie ihm gebannt zuhörten. Und so steckte er sie mit seinem Zorn an und alle erhoben die Faust gegen die Königin außer die Adligen und Fürsten aus Arroughs und Reavstone die sich diesem Aufruhr nicht anschlossen und neutral blieben und sich nachher dem Sieger unterwerfen würden.
Die Königin erfuhr schließlich davon ,doch sie dachte das dieser kleine Aufruhr nichts großes ist was ein großer Fehler von ihr war.
Die Fürsten die sich unter dem Herzog versammelt hatten stellten eine Armee auf und zwar in kürzester Zeit in einem atemberaubenden Tempo. Da der Süden des Imperiums reicher ist als der Norden dauerte es natürlich nicht lange bis sie eine schlagkräftige Streitmacht aufgestellt hatten weil sie viele Söldner anheuerten.
Und so maschierten sie in Richtung Illirea um die Königin zu stürzen.
Die Königin reagierte entsandte die Königliche Armee die ihren Sitz in Gi'lead hat in den Süden außer die Nachtfalken die zusammen mit der Garnision Illirea verteidigen sollten falls die Armee scheitern sollte bei den versuch die Rebellion niederzuschlagen.
Der Orden der Reiter schaltete sich ein und auch die Magier des Reiches und versuchten zu schlichten zwischen ihnen. Stillschweigend vereinbarten gleichzeitig der Orden und die Magier für keiner der Seiten Partei zu ergreifen da es für noch mehr Chaos sorgen würde wenn sie in den kämpfen mitwirken sollten. Auch sollten die Zwerge und Elfen nichts tun und sich raus halten, da sonst das ganze Land im Krieg versinken würde. Alle hielten sich daran und hielten sich weitestgehend raus, alle außer ein paar Zwergenclans die sich von der Machtergreifung des Südens Vorteile erhofften schienen sie heimlich zu unterstützen doch es ist nicht viel darüber bekannt geworden.
Aufjedenfall standen sich die beiden Armeen schon bald gegenüber ,am Fuße der Ruinen vom Belg einer zerstörten Burg die in der Nähe vom Nördlichen Teil des Tüdosten liegt.
Dreiundwanzigtausend ausgebildete Soldaten auf der Seite der Königlichen Armee, und Achtundzwanzigtausend auf der Seite der Aufständischen bereit in den Kampf zu ziehen!
Als der Orden der Reiter schließlich bemerkte das die beiden Seiten nicht miteinander verhandelten und es kurz davor war das die beiden Armeen aufeinander los gingen schickten sie zwei sehr Einflussreiche Reiter zu den Parteien auf dem Feld vor der zerstörten Burg Belg um mit ihnen zu reden und sie daran zu hindern in die Schlacht zu ziehen. Zwar hatten die Reiter schon mehrere Abgesandte geschickt um für Frieden zu sorgen ,doch Herzog Nihrs Entschlossenheit und Königin Nasuadas Stolz ließen die beiden Taub werden für die Worte der Reiter und so schaukelte sich die Situation immer weiter hoch.
Als schließlich die beiden einflussreichen Reiter auftauchten waren die Armeen aufgestellt und kurz davor in die Schlacht zu ziehen. Die Armeen hielten Inne als sie die beiden Reiter auf ihren riesigen Drachen auf sich zufliegen sahen."
Ismira schwieg und musste ein wenig lächeln.
Ihr schiefes Lächeln entlockte Janus eine kurze Frage.
"Und wer waren die Reiter die zwei Armeen inne hielten ließen?" Fragte er.
Ismiras Lächeln wurde breiter.



"ERAGON UND MURTAGH."
Janus Augen wurden größer vor erstaunen.
Ismira lächelte und fuhr fort.
"Es heißt die beiden Drachen sollen im Sonnenaufgang aus dem Osten gekommen sein und mitten im Niemandsland gelandet sein und verhinderten mit ihrer bloßen Anwesenheit das die Armeen gegeneinander kämpfen konnten.
Welcher Soldat nähert sich auch zwei riesigen Drachen die ihnen den Weg versperrten und auf deren Rücken die wohl am meisten gefürchtesten und verehrtesten Reiter sitzen, die beiden Reiter die im Krieg zwischen Galbatorix und seinen Feinden die wohl größte Rolle gespielt haben auch wenn sie sich gegenseitig bekämpft haben.
Die Soldaten der beiden Seiten reagierten nicht mehr auf Befehle und verweigerten jeden gehorsam als sie die beiden Reiter sahen. Besonders Herzog Nihrs schien völlig aufgebracht gewesen als seine Soldaten nicht angriffen, er soll wie ein Bär durch die Reihen seiner Männer gerannt sein und wild um sich geschrien haben.
Seine Befehlshaber ließen die Befehle allerdings kalt und auch die Soldaten auf der Seite der Königin taten nichts vor allem weil die beiden Armeen offiziel keine Magier besaßen da die Magier des Reiches sich weigerten mit einer Seite zu kämpfen.
Eragon und Murtagh stiegen von Saphira und Dorn ab und gingen zu den Befehlshabern der beiden Armeen. Eragon zu Herzog Nihrs und Murtagh zu Königin Nasuada und redeten mit ihnen persönlich.
Nihrs war stur obwohl seine Berater ihn dazu drängten einzulenken. Nasuada war dabei viel offener und nach einiger Zeit lenkte sie ein. Sie würde Teirm wieder Zugang zu dem Handelsnetz geben unter einer Bedingung! Fürst Arnos soll sich vor ihr entschuldigen und bei den Dorfbewohnern für die Missetaten die Baron Delinard angerichtet hatte.
Außerdem würde Delinard nicht erlaubt sein das Territorium des Imperiums jemals wieder zu betreten oder man würde ihn sofort verhaften.
Herzog Nihrs hörte sich den Vorschlag an und war überhaupt nicht davon überzeugt gewesen.
"Mann könne doch einen Baron ,den Zutritt zu unserem Land nicht verweigern. Wo könnte er den hin außer in Teirm zu bleiben." Hatte er gesagt.
Außerdem flog gleichzeitig während der Verhandlungen beider Seiten ein weiterer Drachenreiter nach Teirm um mit Fürst Arnos Kontakt aufzunehmen. Und der Reiter den man dahin schickte war der Urgal Tar und seinen Drachen.
Schließlich stimmte Fürst Arnos dem Vorschlag zu und wollte sich bei der Königin entschuldigen doch er wollte den Baron nicht bestrafen, er war zu wichtig für die Stadt.
Doch Herzog Nihrs weigerte sich. Er wollte das Nasuada die zweite bestraft werde für ihre unnötige und viel zu Harte Vorgehensweise gegen den Stadtstaat. Die Stadt hätte schwere Schäden davon getragen in ihrer Wirtschaft weil der Handel fast komplett zusammengebrochen war und das nur wegen ihrer Sturheit. Und so forderte er von ihr von ihrem Thron zurückzutreten weil ihre Entscheidungen fast das ganze Land im Krieg versinken ließ "

Er dachte obwohl er eine Armee ausgehoben hat und den ganzen Süden gegen das Königshaus führte das er nichts dazu beigetragen hätte und er sich keiner Schuld bewusst wäre.
Es war ein kindlicher Versuch sich zu rechtfertigen." Merkte Ismira an.
Schließlich fuhr Ismira fort mit ihrer Geschichte.
"Die Königin versuchte den Herzog zu besänftigen, doch er beharrte auf seine Forderung. Und so kam es wie es kommen musste." Sprach Ismira.
"Jemanden platzte der Kragen und derjenige war Murtagh!
Murtagh wollte das der Herzog seine Armee auflösen soll und so machte er einen Vorschlag für beide Seiten. Königin Nasuada sollte im Amt bleiben und der Herzog werde keine Strafe erwarten wegen Verrat. Er soll seine Armee auflösen und zurück nach Aberon gehen."
"ODER." Sprach Ismira nun im ernsten Ton.
"Falls der Herzog sich weigern sollte und trotzdem zum Angriff blasen sollte, wird Murtagh seine gesamte Armee in die Flucht schlagen und den Herzog töten.

Ismira klopfte Janus nun auf die Schulter und schaute ihn an.
"Ich zeige es dir am besten was dort passiert ist!"
Sie tastete nach seinem Geist woraufhin Janus die Geistigen Schilde fallen ließ.
Eine Welle von Erinnerungen die vor Ismiras Inneren Augen abgespielt wurden traf auf Janus Gedanken. Er hörte Bilder und Geräusche die nicht er gesehen hatte sondern jemand anderes was in Janus ein befremdliches Gefühl auslöste und nach einigen Sekunden sah er eine komplette Szene vor sich die sich zur einer anderen Zeit und an einen anderen Ort abgespielt haben.

"Das würdet ihr nicht wargen!!!" Harschte Nihrs ihn an als er die Worte hörte von ihm hörte und waren empört über die Worte von Murtagh.
Die Berater und selbst die erfahrensten Krieger die der Herzog bei sich hatte zuckten bei den Worten von Murtagh zusammen weil sie eindeutig eingeschüchtert waren von ihm.
Nihrs versuchte sich raus zureden.
Murtagh ein Schwarzhaariger Mann zog eine Augenbraue hoch.
"Der Orden wollte keine Partei für eine Seite ergreifen ,dass hat euer Bruder gesagt. Und jetzt droht ihr damit mich zu töten und meine Armee und meine Soldaten zu töten." Harschte der Herzog Murtagh an.
Der Herzog stand mit hochrotem Kopf direkt vor Murtagh so dass sich ihre Nasenspitzen beinahe berührten.
"Ich werde eure Armee in die Flucht schlagen nicht komplett auslöschen. Und außerdem! Spreche nicht für den Orden. Sondern für mich, ich habe kein Problem damit gegen die Regeln des Ordens und selbst dem Arget Un zu wiedersprechen und zu verstoßen und wegen mein Verhalten gegenüber euch verbannt zu werden. Doch vorherr habe ich für Frieden gesorgt im Land den ihr mit eurem Stolz fast aufs Spiel gesetzt habt Herzog .Und ich habe wahrscheinlich Königin Nasuada und ihrem Sohn Ajihad das Leben gerettet was für mich eine Persönliche Angelegenheit ist." Sprach Murtagh mit kalter bedrohlichen Stimme zu ihm.
Er legte seine Hand auf dem Griff seines Schwerts. Die Wachen im Raum die den Herzog beschützen taten dasselbe.
"Und denkt ja nicht das ihr mir Angst macht. Ich habe schon viel schlimmeres durchlebt und zu viel gesehen als das mich ein dahergelaufener Herzog Einschüchtern könnte. Ein Irrer König ist damit auch gescheitert und hat den Preis dafür bezahlt. Deshalb sage ich es nochmal zieht euch zurück und löst dieses kleine Theater hier auf oder ich werde keine Gnade walten lassen gegenüber euch, denn ihr habt nicht das Recht den Thron an euch zu reißen oder so einen Aufstand anzuzetteln."
Der Herzog mahlte mit seinen Zähnen was ein unangenehmes Geräusch hervorbrachte.
Der Herzog war allein mit seinen Wachen und ein paar seiner Berater im Zelt und mit Murtagh.
Der Herzog verlor die Röte aus seinem Gesicht drehte sich um und setzte sich in seinem Stuhl der aus edlem schwarzen Holz geschnitzt war.
Ein kleines Lächeln zeigte sich auf Herzog Nihrs Mund ab.
Murtagh schien misstrauisch.
"Na gut ich werde mich zurückziehen so lange Königin Nasuada die zweite sich an ihr Wort hält. Außerdem möchte ich wie schon mal gesagt wurde nicht eines Morgens aufwachen mit einer aufgeschnittenen Kehle ,nur weil ich einen Stadtstaat beschützt habe."
Murtagh verneigte sich Leicht vor dem Herzog und nickte. Er drehte sich um und verließ das Zelt und verschwand im Dunkel der Nacht. Seine Rüstung die aus Schwarzen Metalplatten zu bestehen schien leuchtete dabei im Schein der Kerzen.

Die Szene verblasste und Janus öffnete wieder seine Augen als Ismiras Geist sich zurück zog.
Ihn war leicht Schwindelig von dem ungewöhnlichen Gefühl doch nach einigen Sekunden ging es wieder.
"Und was passierte darnach?" Fragte Janus sie.
Ismira schaute in den Himmel.
"Herzog Nihrs behielt seine Position ohne Strafen zu erhalten, er löste seine Armee auf und auch die Königin zog ihre Männer ab.
Aber es war klar das Herzog Nihrs eine Blamage erlitten hat. Die Königin hat durch diese Aktion ihre Legitimität eingebüßt weshalb sie kaum noch Einfluss hat." Sprach sie. Janus nickte verständlich.
Juras Geist streifte auf einmsl seinen und Janus bemerkte das er die ganze Zeit zugeschaut hatte.
"Ich sehe zum ersten mal den Reiter meines Vaters." Sagte er aufgeregt.
"Vater? Reiter?" Fragte Janus sich und schaute Ismira und Jura verwundert an.
Ismira bemerkte seine Verwunderung.
"Ja Juras Vater ist Dorn und dessen Reiter ist Murtagh. Dein Drache hat einen sehr berüchtigten Vater Janus."
Sie richtete sich nun in die Richtung von Jura.
"Du kannst Stolz auf deinen Vater sein Jura. Er hat sehr viel für dein Volk und die Drachenreiter getan in den letzten Hundert Jahren."
"Ich wusste garnicht das dein Vater Dorn ist Jura."
"Ich habe aber bei der Reiterprüfung erzählt das eines der Eier die auf den Podest lagen von Dorn und seiner Nistgefährtin stammten."
Janus erinnerte sich.
"Es stimmt ihr habt recht." Bemerkte er.
Janus fragte Ismira noch eine Frage die ihm auf der Zunge brannte, inzwischen war Jura zu Anarie gegangen und legte sich zu ihr Janus vernahm das die beiden sich zu unterhalten schienen.
"Hat Jura noch Geschwister?" Fragte er.
Ismira nickte.
"Ja Jura hat durchaus noch einen Bruder, er ist aber nicht an einen Reiter gebunden. Er ist ein Wilder Drache."

Nach einiger Zeit kamen sie am Felsen von Tel'naìr an wo auch schon Kalain und Dugratie auf sie warteten.
Nach der Landung stellte sich Kalain vor Janus der sich vor ihm verbeugte und den Elfengruß vorführte und erklärte.
"Wir fliegen heute nach Elesmera welches einige Meilen Südlich von hier befindet um den König zu treffen.
Du solltest eigentlich alles wissen wie du dich vor dem König zu verhalten hast um deiner Ehre willens und unserer."
Der Elf schaute nun nach Jura hinüber.
"Ich weiß das du vor dem König nicht so höflich sein musst und du keine Befehle von ihm befolgen musst Jura. Doch bitte sei auch höflich und nicht beleidigend gegenüber ihm es würde deinen Reiter nur ünnötig schaden, wenn sein Drache sich provokant aufführt und wie ein Raufbold."
Jura schnaubte und sagte mit seiner Gedankenstimme zu ihm," ja Meister!"
Kalain nickte begutachtete Janus, seinen Aufzug und ob er gepflegt aussah.
Der Elf schien zufrieden zu sein und deute Janus auf Dugratie aufzusteigen. Ismira, Anarie und Jura würden den silbernen Drachen folgen bis in die Elfenhauptsstadt.

Die Drachen erhoben sich und machten sich schließlich auf den Weg nach Elesmera.
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