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Der Pfau und das Chamäleon

OneshotAllgemein / P12
13.12.2017
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Der Pfau und das Chamäleon

„Ich“, sprach der Pfau zum Chamäleon, „bin das mächtigste und hübscheste Tier weit und breit. Mein prächtiges Gefieder erfüllt die farblose Welt und allein meinetwegen steht morgens die Sonne auf.“
Abwertend schaute er das Chamäleon an. „Du jedoch verpestest meine Luft allein durch deine Anwesenheit. Deine faltige Haut und deine teuflischen Augen ekeln mich an. Du bist es nicht wert, angesehen zu werden.“
Daraufhin aber erwidert dieses nur: „Ich mag vielleicht nicht so schön sein, oder solche Federpracht besitzen wie du, dennoch nützt mir mein Aussehen, denn es bietet mir Schutz und Geborgenheit.“
Und wie als Bestätigung auf die Rede des Chamäleons schoss ein Löwe aus dem Gebüsch, schnappte sich den bunt schimmernden Pfau und zerrte ihn am Halse fort, während das Chamäleon sich unsichtbar dem grauen Schatten eines Steines anpasste.
Denn Schönheit allein verhilft dir nicht, auch praktisch muss dein Äußeres sein, um dem bitteren Fall des Hochmutes zu entgehen.


Eine kleine Fabel, die wir für die Schule schreiben sollten ^^
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