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Ai?

von Kaylight
Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P6 / Gen
Tsukito Totsuka Yui Kusanagi
12.12.2017
12.12.2017
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"LOKIIIIIIIIIIIIIIIIIII!", schrien 5 aufgebrachte Götter durch den belebten Klassenraum. " Was denn? Ist doch witzig. Kusanagi-san und Tsukito-san kommen sich näher. Sie sind wie Liebende.", lachte Loki entzückt und ergötzte sich, wie so oft, an den entsetzten Gesichtern von Balder, Apollon, Yui und Takeru.  Jeder, außer Tsukito, starrte den Rothaarigen an. " Verstanden. Das ist mein neuer Auftrag. Kusanagi Yui, keine Sorge, ich werde ihn zu deiner vollsten Zufriedenheit erledigen.", sagte der Mann mit helllila Haaren so monoton wie immer und zog aus seiner Hosentasche der weißen Schuluniform ein kleines Notizbuch mit Stift heraus und schrieb sich etwas auf. " Ehm… Tsukito-san, du musst nicht…", setzte die rot angelaufene Frau an, allerdings wurde sie von Loki grinsend unterbrochen. " Doch, er muss. Sonst bekommt ihr die Ringe nicht ab. Ihr müsst euch blind verstehen, wie ein Paar.", lachte der Feuergott und wich einem Schlag von Balder aus.

" Warum, Loki? Hättest du nicht mir den Ring geben können?" " Nein, lieber mir!", schrien nun auch Apollon, Takeru und Dionysus los und unbemerkt von den anderen, schlichen sich Yui und Tsukito zusammen aus dem Klassenraum, der sich langsam in einen überlaufenden Hexenkessel verwandelte. Draußen auf dem Gang rannten sie Richtung Garten. Dort, im ruhigen und friedlich wirkenden Zentrum der großen Schule, setzten sie sich außer Atem auf eine Bank und ruhten sich einige Zeit aus. Ihre Hände berührten sich die ganze Zeit und erst jetzt bemerkte die junge Frau, dass der Mondgott eine weiche und kühle Haut hatte, welche sich an ihre schmiegte. " Also…was machen wir jetzt?", fragte Yui, nachdem sie wieder zu Atem kam und sah in Tsukitos Richtung. Der sah hinauf in den blauen und klaren Frühlingshimmel und sagte:" Ich werde alles tun, damit wir ein Paar werden." Dann stutze der junge Mann und sah nun auch Yui an. " Was ist ein Paar?" Und schon wieder lief sie rot wie eine Tomate an. " A…also…ein Paar ist, wenn zwei sich lieben und…ihr Leben miteinander verbringen wollen. Sie mache vieles zusammen, halten Händchen, küssen sich und heiraten später eventuell."

Aufmerksam hörte der Gott zu, bevor er wie so oft sein Notizbuch und Stift aus der Tasche zog und sich das Gesagte aufschrieb. Doch bei dem Wort Küssen stutze er. " Was ist küssen?", fragte Tsukito nachdenklich und merkte nicht, was er mit der Frage in der Frau neben sich auslöste. / Toll gemacht, Yui Kusanagi. Wirklich toll gemacht. Na warte, wenn ich Loki in die Finger kriege! Aber wie soll ich es Tsukito ohne Missverständnisse erklären? Und warum muss ich immer in so peinliche Situationen geraten?  Hoffentlich merkt er nicht, dass ich…/ "Alles in Ordnung?", riss der junge Mann sie aus ihren Gedanken und war etwas näher an Yui gerutscht, die einen leicht wütenden Ausdruck in ihrem hübschen Gesicht hatte. Mit einer leichten Besorgnis in seinem sonst so konzentrierten Blick, sah er die Frau an. Die hob ihren Kopf so, dass sie nur noch ein paar Zentimeter von seinen Lippen entfernt war, was sie vor Schreck, nach hinten aufspringen ließ.

Durch die zusammen klebende Ringe wurde auch Tsukito mitgezogen, der wie Yui sein Gleichgewicht verlor. Mit seinen Händen stützte er sich über der Schülerin ab, um nicht direkt auf ihr drauf zu legen. Dabei verschränkten sich ihre Hände, wo die Ringe waren. Mit weit aufgerissenen Augen sah Yui hoch in die braunen Augen von dem Gott des Mondes und flüsterte:" Ein…ein Kuss ist, wenn… sich die Lippen zweier Personen berühren." Sie sah, wie sein Blick von ihren rötlich-braunen Augen zu ihren leicht geöffneten Lippen wanderten und sich ihr nähern. In Schockstarre sah die Frau wie Tsukito ihr näherkam und erst im letzten Moment drehte Yui ihren Kopf zur Seite, wobei seine Lippen nur auf ihrer Wange landete.

Die dünnen Lippen fühlten sich weich und zart auf ihrer Wange an und genau wie seine Hände, strahlten sie eine angenehmen Kälte ab. Als sich Tsukito zurückzog, sah Yui einen leichten Anflug von Enttäuschung in seinen schönen braunen Augen und flüsterte:" Gomen. Aber ich kann dich nicht küssen, wenn wir uns nicht lieben." " Hm. Lieben?" " Ja, lieben. Das ist eines der schönsten Gefühlen der Welt für die Menschen. Man vertraut sich, man denkt oft an den anderen, man will immer bei ihm sein, ihn anfassen und küssen, ihn glücklich wissen. Man hat ein Kribbeln im Bauch, wenn man den anderen sieht oder es reicht auch schon, wenn man an den anderen denkt. Das ist, was wahre Liebe aus macht."

Nachdenklich über das Gesagte setzte sich Tsukito auf und zog Yui gleich mit hoch. " Verstehe. Verbringe mit mir die Zeit, bis wir ein Paar werden.", sagte der junge Mann mit hochentschlossenen Blick, doch seine Mitschülerin sah das etwas anders. /Ach, Tsukito, wenn du nur wüsstest./, dachte die Frau traurig." Nicht nur ich muss mich in dich verlieben, sondern du dich auch in mich. Sonst sind wir kein Paar. Das ist der Hacken an der ganzen Sache. Außerdem bist du ein Gott und ich ein Mensch. Wir dürfen uns nicht lieben. Sonst endet es so, wie bei Apollon. Und ich will nicht, dass du nach meinem Ableben in Trauer und Einsamkeit versinkst.", erklärte die Frau dem Gott, der seine Augen leicht aufgerissen hatte und in ihren hübschen rot-braunen Seelenspiegeln versank.

" Was macht dich so sicher? Liebst du jemanden?" " Was? Ich… nein, also… doch… vielleicht.", stotterte Yui um den heißen Brei herum und sie spürte, wie die Hitze in ihre Wangen stieg. Beschämt sah sie in eine andere Richtung, während der Mann ihr gegenüber sie neugierig mit seinen Augen musterte. Mit ehrlichen Interesse fragte er:" Warum bist du nicht bei ihm?" " Bin ich… doch." Erschrocken von ihrem Gesagten schlug sie sich eine Hand vor dem Mund und sah zu Boden. Der Gott brauchte ein bisschen, bis er verstand, was seine Mitschülerin ihm sagen wollte und verschränkte mit einem liebevollen Blick in seinen Augen seine Hand mit ihrer. " Yui Kusanagi. Ich verstehe nicht viel von diesem Thema, aber ich bin durchaus fähig von unserer Liebe zu lernen." Kaum hatte er es gesagt, beugte er sich nach vorne und streifte mit seinen kühlen Lippen über ihre.

Yui saß wie in Schockstarre auf dem Gras und musste erstmal realisieren, das Tsukito, Mitschüler, Freund, heimliche Liebe und japanischer Gott des Mondes, sie, einen kleinen, unwürdigen Menschen, küsste. Der Kuss sprach für sich. Es war ein zartes Streicheln der Lippen und vorsichtig tasteten sie sich heran, wobei Yui die Führung übernahm, denn sie merkte, dass der Gott null Erfahrung auf diesen Thema hatte und so beschloss sie, es zu ihrer Aufgabe zu machen. Bei Beiden hüpften die Schmetterlinge durch den Bauch und als sie sich lösten, glänzten die Augen von Tsukito und fröhlich strahlten sie Yui an. Die strahlte zurück, sah aber nach unten, als sie ein Leuchten aus dem Augenwinkel sah. Die Ringe von den Beiden haben angefangen sich aufzulösen und hinterließen nur eine wohlige Wärme.
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Ich hoffe euch hat die Geschichte gefallen. Ich muss noch sagen, dass ich den Anime noch nicht so lange kenne und es könnte sein, dass die Charas etwas anders sind oder ich sie nicht so hinbekommen habe, wie sie vielleicht im richtigen Anime. Ich werde mir den Anime auf jeden Fall nochmal angucken und vielleicht überarbeite ich die Geschichte noch etwas. Euch eine schöne Vorweihnachtszeit =)
Kaylight
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