Hochzeit auf den ersten Blick

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Joe Jonas Miley Cyrus OC (Own Character) Selena Gomez Vanessa Hudgens Zac Efron
10.12.2017
31.07.2018
29
31883
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Michelles POV

Draußen vor dem Standesamt standen unser Familien und Freunde, die auf uns warteten.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du das durchziehst“ hörte ich Kerstin, während Selena gerade mit ihrer Mutter sprach.
„Da kannst du mal sehen Kerstin, aber Selena ist eine tolle Frau. Zu mindestens was ihre Ausstrahlung angeht“ lächelte ich, während ich zu meiner Frau blickte.
Ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich diesen Schritt gegangen war.
Aber hier war ich.
Verheiratet mit einer völlig fremden Frau.
„Michelle?“ mein Blick viel zu Selena, die mit ihrer Mutter zu mir kam.
„Das ist meine Mom Mandy, ihr Mann Bryan und meine Halbschwester Gracie“ lächelte die Kleinere, was auch mich lächeln ließ.
„Wir haben uns ja vorhin schon kurz gesprochen, aber ich freue mich, euch nun richtig kennenzulernen“ lächelte ich und sah zu den Eltern meiner Frau.
„Uns freut es auch. Und das was ich von deiner besten Freundin gehört habe, scheint ja nur positiv zu sein. Und so wie dich meine Tochter ansieht“ lächelte die Mutter von Selena, was mich leise und nervös lachen ließ.
„Ich werde sie gut behandeln, da musst du dir keine Sorgen machen Mandy“ lächelte ich sanft, als ich einen Arm um Selena legte.
Diese sah lächelnd zu mir hoch und kurz zwinkerte der Kleineren zu.
„Aber ich würde sagen, wir fahren jetzt zur Feier und wir sehen uns dort alle wieder“ lächelte ich, als ich die Hand von Selena nahm und wir in den Wagen stiegen.
Nun hatten wir Beide einen Moment alleine, nur wir Beide.
Und das ohne all die Anderen um uns herum.
„Kann ich dich etwas fragen?“
„Klar, alles, immerhin bist du meine Frau“ lachte ich und sah zu Selena.
„Wieso waren deine Eltern nicht da?“ ich wusste, dass diese Frage kommen würde.
Immerhin waren ihre Eltern da und meine nicht.
„Meine Mutter ist vor zwei Monaten verstorben und mit meinem Vater habe ich seit acht Jahren nicht mehr gesehen“ zuckte ich mit den Schultern, während ich zu ihr sah.
„Das tut mir wirklich leid, ganz besonders das mit deiner Mutter. Wenn ich das gewusst hätte, hätten wir das alles auch verschieben können“ sanft lächelt eich und schüttelte meinen Kopf.
„Das Verhältnis zu ihr war auch nicht mehr das Beste. Und wir sollten uns deswegen jetzt nicht die Stimmung kaputt machen lassen“ lächelte ich und hauchte ihr einen Kuss auf die Hand.
„Okay gut, dann erzähle mir mal, als was du arbeitest und wo du her kommst“ grinste die Latina, was mich leise lachen ließ.
„Ich bin Ärztin auf der Notaufnahme und bilde mich gerade weiter für die Pädiatrie. Ich arbeite im Angels in Los Angeles und lebe auch dort“ lächelte ich sanft, während ich sie auch so ansah.
„Und was ist mit dir?“
„Wie der Zufall es so will, wohne ich auch in Los Angeles und ich arbeite als Erzieherin“ lächelte sie, als sie mit meinen Fingern spielte.
„Also schon einmal keine große Entfernung für uns Beide“ lächelte ich sanft, während ich sie auch so ansah.
„Ich kann das alles immer noch nicht glauben, dass wir das wirklich gemacht haben“
„Das geht mir nicht anders. Aber heute feiern wir mit unseren Freunden und Familien. Dann gehen wir schlafen und morgen früh fliegen wir in die Flitterwochen“ gab ich ruhig von mir, während ich Selena einfach nur ansah.
Diese Frau war so wunderschön.
Vor allem war sie ganz anders, wie die Frauen die ich vor ihr hatte.
Sie wirkte viel ruhiger, schüchterner und entspannter, als meine Ex-Freundinnen.
Aber da konnte ich mich auch täuschen.
Immerhin kannte ich sie ja gerade mal eine Stunde.
„Aber ich glaube meine Mutter wird sich freuen zu hören, dass meine Frau eine Ärztin ist“ grinste die Kleinere, was mich nun lachen ließ.
„Glaubst du das?“
„Hallo? Eine Ärztin? Welche Mutter wünscht sich das nicht für ihr Kind“ leicht schüttelte ich meine Kopf und lehnte mich zurück.
„Aber das wichtigste wird ihr sein, dass du ihr kleines Mädchen gut behandelst“ lächelte Selena, was auch mich lächeln ließ.
„Mach dir deswegen mal keinen Kopf“ zwinkerte ich der Latina zu, ehe ich sie zu mir zog und ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchte.


Gut eine halbe Stunde später kamen wir an unserem Ziel aus und ich stieg aus dem Wagen, ehe ich Selena hinaus half.
Unsere Gäste waren bereits vor Ort und empfingen uns auch direkt mit einem Glas Sekt.
„Danke“ lächelten wir Beide und stießen mit unseren Gästen zusammen an.
„Auf einen schönen Abend und ich freue mich, euch alle besser kennenzulernen“ lächelte Selena, ehe wir anstießen und etwas tranken.
Gerade wollten wir alle hineingehen, da bekam ich jedoch einen Anruf.
Das konnte doch jetzt wirklich nicht wahr sein.
Nicht bei meiner Hochzeit.
„Was gibt es?“ fragte ich ruhig, während ich draußen stehen blieb, während die anderen Alle hineingingen.
Doch auch Selena blieb bei mir und lehnte sich gegen mich.
Sie war ganz schön anhänglich, was allerdings auch der gesamten Situation geschuldet sein kann.
„Ich habe dir doch gestern alles gesagt Demi. Außerdem steht alles in der Akte des Patienten. Zudem weißt du ganz genau, dass heute meine Hochzeit ist. Also macht das doch einmal ohne mich“ seufzte ich, ehe ich auflegte und mein Handy wegsteckte.
„Tut mir leid“ entschuldigend sah ich zu Selena.
„Ach was, schon okay. Aber wir machen das jetzt aus“ kam es von der Kleineren, ehe sie mein Handy nahm, es aus machte und in ihren Ausschnitt steckte.
„Und du glaubst, dass ich da nicht dran gehen werde?“ grinste ich frech, als wir zusammen zu den Anderen gingen, die schon auf uns warteten.
„Doch nicht vor all unseren Gästen oder?“ lachte sie leise und hauchte mir einen Kuss auf die Wange, ehe sie mich mit sich zog und wir uns zu den Anderen setzten.
Ich war wirklich gespannt, wie es mit uns Beiden laufen und wie es in unserem Alltag laufen würde.
Denn leicht würde es bestimmt nicht werden, besonders, wenn ich Nachtschichten oder Doppelschichten hatte.
Denn dies war leider auch ein Problem in meinen letzten Beziehungen gewesen.
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