Von zwei Pokémon [Pokémon Mystery Dungeon AU)

GeschichteHumor, Romanze / P12 Slash
Noé Archiviste Vanitas (Mensch)
10.12.2017
10.12.2017
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10.12.2017 474
 
Das hier habe ich für eine gute Freundin geschrieben, deshalb besteht es aus ziemlich vielen Insidern... aber joa. Ich uploade es halt, damit ich es nicht verliere xDDD

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Prolog

Ich dachte eigentlich immer, dass mein Leben einigermaßen normal wäre, psychische Probleme hin oder her, das war ja nichts schlimmes.
Also schon, aber man kam ja damit klar.
Aber dann kam der heutige Tag.
Und es änderte sich alles, von einer Minute auf die Andere.
Im Nachhinein kann ich gar nicht sagen, ob es gut war, was passiert ist. Wahrscheinlich schon.
Ich hatte mich verändert.
Natürlich konnte ich selbst nicht sagen, ob das eine gute Veränderung war, aber es ging mir besser damit, also war es gut. Da war ich mir sicher.

„Kannst du jetzt mal bitte hier weggehen, meine Fresse? Du nervst, hast du das denn nicht verstanden?“
Ich stapfte missmutig weiter, weil was lief denn mit dem schief? Der merkte es echt nicht, oder? Irgendwie war Noé doch dumm. Ich wollte nichts mit ihm zu tun haben. Was auch immer daran so schwer zu verstehen war.
Ich mochte Menschen nicht. Alles Egoisten. Keiner achtete auf Andere. Nicht, dass ich nicht selbst auch so wäre.
Eigentlich hatte ich ja gar nicht das Recht, irgendetwas zu kritisieren.
Ich lief noch schneller. Hoffentlich blieb er einfach da, wo er war. Ich verstand ja nicht mal, warum er so dringend was mit mir zu tun haben wollte.
Das wollte keiner, aus gutem Grund. Nämlich, weil ich mich so verhielt, wie ich mich verhielt.
Ich kickte einen Stein vor meinen Füßen weg. Verdammte scheiße, ich wollte einfach nur allein bleiben, für immer und versauern. Konnte wohl nicht zu viel verlangt sein.
„Hey“, hörte ich etwas neben mir und ich zuckte total zusammen.
Es war eine Mädchenstimme. Warum sollte mich irgendein Mädchen ansprechen?
Ich drehte mich um. Noé war weg.
Vor mir stand ein Mädchen, ziemlich klein, braune Haare mit ein paar helleren Strähnen, blaue Augen.
Ich starrte sie einen Moment etwas verstört an. Ich hatte sie noch nie gesehen, also was zur Hölle wollte sie?
Ihre Klamotten waren aber ganz normal, wie von jedem anderen Mädchen auch. Relativ kurzes blaues Top, Jacke drüber, enge Jeans, Turnschuhe.
Und nett wirkte sie auch, zumindest so irgendwie.
„Ähm... ich kenne dich nicht, dürfte ich wissen, was du willst...?“
Ich versuchte, nicht ganz so beschissen zu klingen, wie sonst. Wenigstens auf Fremde könnte ich ja mal versuchen, etwas netter zu wirken.
Sie seufzte.
„Du wirst mir wahrscheinlich sowieso nicht glauben. Also... tut mir echt leid.“
Irgendwie taumelte ich ein paar Schritte zurück, mir wurde schwindelig, ich hielt mich verzweifelt an dem Pfosten fest, der neben mir auf dem Bürgersteig stand.
Meine Beine gaben schließlich nach, mein Sichtfeld wurde zunehmend schwarz.
Das letzte, was ich sah, bevor ich in ein endloses Nichts tauchte, waren ihre Zahnspange und die leuchtend blauen Augen.
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