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Holy Jackson - The Lone Hero

von Juliska
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Annabeth Chase Luke Castellan Nico di Angelo OC (Own Character) Percy Jackson Sally Jackson
10.12.2017
03.03.2021
28
35.461
9
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23.02.2021 1.164
 
Ich schlief in dieser Nacht sehr schlecht. Ich sah meinen Bruder, wie er mit zwei etwas jüngeren Kindern von einem Mann durch einen Wald getrieben wurde. „Halt!“ befahl er. Der Wald öffnete sich und die drei standen an einem Felsen. Ich hörte das Rauschen von Wellen und konnte Salzwasser riechen. Der Mann stieß meinen Bruder, sodass er stolperte. Er wäre wohlmöglich die Klippen hinuntergestürzt, wenn das Mädchen neben ihm ihn nicht aufgefangen hätte. Er bedankte sich leise. „Was ist das für ein Wesen?“ fragte sie. „Wie können wir uns gegen ihn wehren?“ Percy sah sich mit hektischen Augen um. „Ich… ich arbeite dran.“ versicherte er ihr. „Ich hab Angst.“ sagte der kleine Junge neben Percy. Er hielt einen kleinen Metallsoldaten in der Hand. „Mund halten!“ sagte der Mann. „Schaut mich an.“ verlangte er.
Sie drehten sich zu ihm um, während der Mann etwas unter seinem Mantel hervorzog. Ein Handy. Er drückte einen Knopf und sagte: „Das Paket ist zugestellt worden.“ Er erhielt eine Antwort, doch ich konnte nicht verstehen, was am anderen Ende der Leitung gesagt wurde. Mein Bruder suchte mit seinen Augen seine Umgebung ab. „Ja, von mir aus, Sohn des Poseidon, Spring! Da ist das Meer, rette dich!“ Das Mädchen sah zu meinem Bruder auf. „Wie hat er dich genannt?“ fragte sie. „Das erklär ich dir später.“ versprach Percy und suchte seine Umgebung weiter ab. „Du hast doch einen Plan, oder?“ fragte sie zögerlich. „Ich würde euch umbringen, bevor ihr das Wasser auch nur erreicht hättet.“ fuhr der Mann mit dem Handy fort. „Du hast wirklich keine Ahnung, wer ich bin, oder?“ fragte er. Percy zögerte, doch der Mann erwartete wohl gar keine Antwort. „Leider,“ fuhr er fort. „wollen sie euch lebend. Wenn möglich. Sonst wärt ihr schon tot.“
„Wer will uns?“ fragte das Mädchen tapfer. „Denn wenn sie glauben, sie könnten Lösegeld kassieren, dann irren sie sich. Wir haben keine Familie. Nico und ich…“ Ihre Stimme versagte. „Wir haben nur einander.“ Sie tat mir leid. Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen, aber das hier war ein Traum und leider befürchtete ich, dass das wirklich so geschehen war. „Ohh,“ machte der Mann. „Macht euch darüber mal keine Sorgen, ihr dummes Pack. Ihr werdet meinen Auftraggeber schon früh genug treffen. Und dann werdet ihr eine nagelneue Familie haben.“ versprach er. Endlich unterbrach Percy diesen Idioten. „Luke. Sie arbeiten für Luke.“ vermutete er, doch der Mann verzog sein Gesicht. „Du hast wirklich keine Ahnung, Perseus Jackson. Aber der General wird dich aufklären. Du wirst ihm heute Nacht einen großen Dienst erweisen. Er freut sich darauf, dich kennenzulernen.“ sagte er. Für meinen Geschmack redete der Mann zu viel. „Wer ist der General?“ fragte er, doch der Mann antwortete nicht.
Er schaute zum Horizont. „Ah, da haben wir ja eure Passage.“ sagte er. Percy fuhr herum und schaute zu diesem Licht in der Ferne.  „Wohin führen sie uns?“ fragte der Junge währenddessen. „Oh, du solltest dich geehrt fühlen, mein Junge. Du wirst die Möglichkeit haben, dich einer echten und großartigen Armee anzuschließen. Genau wie bei diesem törichten Spiel, das du da mit deinen Karten und Puppen spielst.“ Der Junge namens Nico schaute auf die Figur in seiner Hand. „Das sind keine Puppen! Das sind Figurinen. Uns Sie können sich ihre großartige Armee sonst wohin…“ Der Mann unterbrach ihn. „Aber, aber.“ warnte er. „Du wirst deine Meinung sicher noch ändern. Und wenn nicht, dann ist das auch okay. Es gibt noch viele weitere Verwendungszwecke für Halbblute. Wir haben schließlich viele Monstermünder, die gestopft werden müssen. Das große Beben steht unmittelbar bevor.“ Nun schaltete Percy sich wieder ein. „Das große was?“ fragte er. Er sah nervös aus. Er tippte immer wieder schnell mit seinem Zeigefinger gegen sein Hosenbein. Er versuchte Zeit zu schinden. „Das Beben der Monster.“ erklärte der Mann und lächelte dabei hinterhältig. „Die Schlimmsten, die Mächtigsten wachen jetzt auf. Monster, die seit Jahrtausenden nicht mehr gesehen wurden. Sie werden Tod und Zerstörung mit sich bringen, wie die Sterblichen sie noch nie erlebt haben. Und bald wird das wichtigste Monster von allen zurückkehren – das, das den Sturz des Olymps herbeiführen wird.“
„Klar.“ flüsterte das Mädchen Percy zu. „Der ist doch total verrückt.“ Percys Augen huschten weiter durch die Gegend. „Wir müssen von den Felsen springen. Ins Meer.“ erklärte Percy. Sie sah ihn mit großen Augen an. „Ja, Superidee. Du bist ja auch total verrückt.“ erkannte sie. Doch bevor er etwas sagen konnte, wurde er umgestoßen.

Schweißgebadet wachte ich auf. Es war früher Morgen, die Sonne würde bald aufgehen. Und tatsächlich tat sie das. Viel zu schnell. Ich schlüpfte in Jeans und T-Shirt und rannte raus. Ein brennender Schulbus stürzte vom Himmel direkt auf unser Camp zu. „Oh Götter.“ stieß ich aus und ging in Deckung. Auch andere Halbgötter hatte es nach draußen verschlagen. Der Bus schoss in einem Winkel von fünfundvierzig Grad nach unten. Dann knallte er mit einem gewaltigen PLATSCH in den Rudersee. Wir wurden mit Spritzwasser überschüttet, doch dank meiner Abstammung blieb ich im Gegensatz zu den Anderen knochentrocken. Rauch quoll auf und jagte mehrere verängstigte Najaden davon. Der Bus stieg zur Wasseroberfläche zusammen mit einigen gekenterten und halb geschmolzenen Kanus auf.
„Na.“ sagte ich. „Diese Geschichte will ich hören.“
„Wow.“ sagte ich und sah abwechselnd zwischen Bianca und Nico hin und her. „Na. Dann komm mal mit.“ sagte ich zu Nico. „Ich werde dich herumführen.“ sagte ich. Er sprang auf. „Au ja!“ rief er und hüpfte die Veranda hinunter. „Möchtest du mitkommen?“ fragte ich Bianca freundlich, doch sie schüttelte den Kopf. „Ich denke, ich werde mich den anderen Jägerinnen anschließen.“ sagte sie zögerlich. Ich zuckte mit den Schultern. „Alles klar.“ sagte ich und folgte Nico, der Richtung Arena schaute. Ich deutete auf das große Haus hinter uns. „Okay,“ begann ich. „Also, das ist unser Haupthaus. Hier können wir die meiste Zeit über Chiron und Mr D. antreffen. Es gibt eine Art Gemeinschaftsraum, wo wir immer unsere Treffen der Hüttenältesten abhalten. Und…“ erzählte ich, doch Nico unterbrach mich. „Die Hüttenältesten? Wer ist älter, du oder Percy?“ fragte er. „Äh, Percy, aber wir sind beide die Hüttenältesten.“ erklärte ich. „Aber wenn Percy älter ist, dann müsste er doch auch der Hüttenälteste sein.“ murmelte er. „Ja, also, nein. Wir, äh…“ ich brach ab. „Jedenfalls befindet sich da oben unser Orakel,“ wieder unterbrach er mich. „Boah, wir haben ein Orakel?“ fragte er mit großen Augen. Ich nickte. „Ja, dort gehen wir hin, um einen Auftrag zu erhalten.“ erklärte ich. „Hattest du schon einen Auftrag?“ fragte er. „Nein, aber Percy. Einmal hat er Zeus seinen Herrscherblitz zurückgebracht. Außerdem hat er im letzten Sommer dabei geholfen das goldene Fließ ins Camp zu schaffen.“ erzählte ich ihm.





Kurze Mitteilung meinerseits:
Ich schreibe in wenigen Wochen mein Abi, daher liegen meine Prioritäten eher dort. Ich werde trotzdem versuchen ab jetzt wieder regelmäßiger hochzuladen. Die Geschichte ist bereits bis Kapitel 51 geschrieben und auch schon fertig geplant. An Ideen mangelt es mir nicht. Es dauert eben nur manchmal, bis ich weiß, wie ich was machen möchte.
LG
Juliska
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