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12. Der Engel der Nacht

OneshotHumor, Familie / P12
10.12.2017
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„Hey hast du schon alles?“ „Nö aber fast. Ich muss noch…. Warte!“ „Was ist?“ „Hörst du es nicht?“ Die Männer in Fuyuki’s Einkaufsviertel werden ruhiger. Alle lauschen sie einem bestimmten Geräusch.
„La-ah-ah-aaahh. La-ah-ah-aahh.“ Niemand weiß woher aber jeder hört eine Frauenstimme singen! „Wer ist das?“ „Keine Ahnung; aber die Stimme ist die eines Engels.“
Leise und anmutig bewegt sie sich durch die Straßen und Gassen. Mit einem Lächeln schwirrt sie durch die Massen und wird doch von niemanden gesehen; trotz der Überlaufenen Straßen berührt sie niemand und sieht sie niemand, doch jeder hört sie.
„(Kicher) Das ist also die Stadt in der Papa so viele interessante Leute getroffen hat. Er hat Recht gehabt. Hier sprüht das Leben. Mal sehen ob ich jemanden von dem Foto finde?“ Sie hält mehrere Kristalle hoch und sieht die Erinnerungsbilder darin an.
Sie kommt an einem Blumenladen vorbei. Gerade als sie die Blumen genauer ansehen wollte, rannte der Verkäufer los! Da mehrere Menschen auch in dieselbe Richtung liefen, musste dort etwas sein. Schnell stibitzte sie sich heimlich eine Blume und lief dem Tumult mit einem Kichern hinterher. „Wow hier ist wirklich immer was los. Das ist so lustig!“
Am großen Tumult angekommen sieht sie, wie eine Frau auf einem Fahrrad eine Katze verfolgt! „Oh wow. Dass will ich mir genauer ansehen!“ Blitzschnell fließt Mana in ihre Beine und sie ist mit wenigen Sätzen hinter ihnen her.
Sie folgt den beiden bis zur großen Brücke. „Menno müsst ihr euch quer durch die Stadt jagen? Egal euch find ich wieder. Zuerst will ich mir einen bestimmten Aussichtspunkt ansehen.“ Mit einem Satz springt sie auf die Brücke. Von dort sieht sie den Fluss, wie er ins Meer mündet. Ihr Gesicht wird etwas wehmütig: „Hier war also der Kampf mit dem…“ Nun muss sie wieder lachen: „Wie hat Papa in genannt? Den Fuchsdeppen? Der Riesenflohkati? Das schafft auch nur er, ein solches Wesen os zu betiteln.“ Sie atmet die kalte Luft ein. „Doch hier hatte er auch wieder einen Rückblick an Mama.“
Schnell schüttelt sie den Kopf, sodass ihre Weiß/Schwarzen Haare herumwirbeln; anschließend klatscht sie sich leicht im Gesicht: „Genug geschwelgt. Ich will ja wen treffen!“ Mit Mana in den Beinen geht es weiter mit ihr.
Wieder streift sie durch die Stadt; wieder summt sie ihr Lied und wieder suchen die Männer nach ihr!
****************
„Im Emiya-Anwesen herrscht reger Trubel. Kein Wunder, es müssen schließlich eine blonde Vielfraß-Schwertkämpferin, ein mürrischer Wächterbruder; ein unwissender Schülerbruder; eine Miko aus einer anderen Dimension; ein Fuchsgott, eine Gestaltenwandlerin, eine Juwelenmagierin, eine Doppelklingenkämpferin und die angehende Wächterin mit einem Hang zur Selbstopferung versorgt werden.“ Das Mädchen grinst über beide Backen als sie dies von einem Nachbargebäude beobachtet. „Ein lustiges Treiben da; und noch keiner hat mich registriert. Auf Papas Aussagen ist verlass. Gut dann geb ich ihr mal das Geschenk.“ Sie springt vom Dach und begibt sich in die Nähe des Hauses.

„Puuh!!!“ Emma schnauft, da der Haushalt gerade etwas durchdreht. „Was soll das Freya?“ „Was denn…..“ ‚Sie lernt auch nie dazu.‘
Emma geht auf die Straße, da sie einen kleinen Spaziergang machen wollte; zumindest hatte sie es vor bevor Freya nach Hause kam und wieder einen Tumult verursacht hat. Kurz darauf entdeckt sie allerdings eine junge Frau.
Sie kennt sie nicht, doch irgendwie kommt sie ihr bekannt vor? „Wer bist du?“ Mit einem breiten Lächeln nähert sich die Dame ihr. Sie scheint wohl aus gutem Hause zu kommen. Sie trägt ein feines schwarzes Kleid mit roten Bändern und einen warmen Mantel, der am Kragen einen dunkelroten Pelz hat. Ihr Haar ist offen und gewellt; nur am Hinterkopf hat sie sie zusammengeflochten und mit einer roten Schleife versehen. Die Haarfarbe selbst ist allerdings interessant! Der Großteil ist weiß doch vorne sind sie Schwarz; fast so, als wollen sie ihr Gesicht einrahmen; welches sehr schön ist und feine Züge aufweist. Als sie in ihre dunkelblauen Augen sieht lässt sie, aus unergründlichen Motiven ihre Deckung fallen.
Die Fremde kommt ihr sehr nahe; bis Emma schließlich von ihr umarmt wird. „W-W-W-Was? Was soll das?“ Sie drückt sie an sich und flüstert ihr etwas ins Ohr: „Danke; für alles.“ Anschließend drückt sie ihr eine Blume in die Hand.
„Frohe Weihnachten Emma Schnittbinder.“ Nach diesen Worten und der Blume geht sie an ihr vorbei und sing leise ein Lied. Emma schafft es ihre Verwirrtheit abzuschütteln und sich umzudrehen: „Hey! Woher kennst du mich?!“ Das Mädchen bleibt stehen und dreht sich mit einem Lächeln zu ihr: „Mein Vater hat mir alles über dich erzählt. Deswegen wollte ich dich unbedingt treffen. Ich mag dich!“
Weiterhin verwirrt hakt Emma nach: „Wer ist dein Vater?“
Wieder grinst sie: „Frag die Sterne.“ Dabei zeigt sie gen Himmel. Emma sieht kurz nach oben in den Sternenhimmel und anschließend wieder zu ihr. Doch das Mädchen war verschwunden! Sie konzentrierte sich, doch nichts. Kein Funken Magie! Als wäre sie ausgelöscht!
‚Wer war das Mädchen? Was meinte sie damit, dass sie mich mag? Wer ist ihr Vater?‘ Bei diesen Gedanken dreht sie die Blume, die sie erhalten hatte. Ein kleines Lächeln kommt über ihre Lippen, ebenso wie die Frage: „Und woher kennt sie meine Lieblingsblumen?
 
 
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