Weihnachten bei den Halliwells

GeschichteFamilie, Freundschaft / P6
Paige Matthews Phoebe Halliwell Piper Halliwell Prue Halliwell
10.12.2017
25.12.2017
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10.12.2017 993
 
Da es nur noch zwei Wochen bis Weihnachten sind, habe ich mir überlegt wie das Weihnachtsfest bei den Schwestern aussehen könnte.
Ich hoffe,  es gefällt euch und ich freue mich auf eure Kommentare!
In dem Sinne, wünsche ich euch einen schönen zweiten Advent :)

Eure
Chrissi 3006

Es war Mitte Dezember in San Francisco. Prue stand im Wintergarten und nahm einen Schluck von ihrem dampfenden Tee während sie aus dem Fenster sah. Die komplette Prescott Street war unter einer Schneedecke verborgen. Sie hob den Kopf und sah nach oben um die Schneeflocken zu betrachten die langsam auf die Erde fielen. Prue freute sich schon auf die Weihnachtsfeiertage. Sie musste lächeln, weil sie sich wieder vorkam als ob sie ein Kind wäre. Aber wen wunderte das, es war ihr erstes Weihnachtsfest seit zehn Jahren.  „Nein, lass das du musst den Teig ausrollen nicht platt schlagen!“ hörte sie ihre  Schwester aus der Küche schreien. Prue seufzte, verscheuchte ihre melancholischen Gedanken und ging in die Küche. Kaum war sie dort  brach sie in schallendes Gelächter aus. „Ich finde das gar nicht lustig!“ fuhr Piper sie an. Prue war da anderer Meinung. Piper, ihr siebenjähriger Sohn Chris und Paiges zweijährige Tochter waren an diesen Nachmittag damit beschäftigt Weihnachsplätzchen zu backen. Aber anscheinend hatten die Kleinen ihre Aufgaben nicht ganz verstanden. Chris der allem Anschein nach den Teig ausrollen sollte, schlug mit dem Nudelholz auf den Teig ein um diesen platt zu machen. Während Theresa für das dekorieren der Plätzchen zuständig war. Aber eine Theresa Matthews brauchte keine Glasur. Oh nein, sie zog es vor die bereits ausgestochenen Plätzchen abzulecken und die Streusel auf ihrem Speichel zu verteilen. Den besten Anblick aber bot Chris` Mutter: Piper hatte ungefähr ein halbes Kilo Teig im Gesicht und versuchte gleichzeitig Theresa davon abzuhalten die Plätzchen abzulecken und Chris das Nudelholz zu entreißen. Prue stellte ihre Tasse auf der Küchentheke ab und ging zu ihrer Nichte, hob sie hoch was diese zum quietschen brachte und setzte sie auf ihren Schoß. Dann nahm Prue die Schüssel mit der Glasur und zeigte Theresa geduldig wie sie damit die Plätzchen bestrich. Piper erklärte währenddessen Chris noch mal wie das mit dem Ausrollen funktionierte. „Findest du nicht, wenn du mit den Kleinen Plätzchen backst, dass du dann etwas Geduld aufbringen solltest?“ fragte Prue ihre kleine Schwester. Piper nahm sich eine Serviette und wischte sich erstmal das Gesicht sauber ehe sie antwortete. „Hab ich doch. Aber nach über einer Stunde wärst sogar du mit deiner Geduld am Ende. Mal ein ganz anderes Thema: Weißt du schon, was du Phoebe auf Weihnachten schenkst? Für jeden hab ich schon ein Geschenk nur für sie noch nicht.“ Piper kaute nachdenklich auf ihrer Unterlippe. Sie setzte sich auf einen Hocker gegenüber von Prue da Chris sehr konzentriert war den Teig auszurollen und es diesmal auch richtig machte, musste Piper nicht befürchten eingreifen zu müssen. Prue schüttelte den Kopf. „Nein ehrlich gesagt keine Ahnung. Sie sagt auch nicht, was sie sich wünschen würde.“ „Und wenn wir ihr gemeinsam ein Geschenk machen?“ schlug Piper vor. Prue sah sie mit gerunzelter Stirn an. „So wie sich das anhört hast du doch schon etwas bestimmtes im Sinn?“ „Ja, habe ich. Was hältst du davon, wenn wir ihr einen Gutschein für ein Wellness Wochenende schenken?“ „Nur sie alleine?“ fragte Prue verwundert nach. Piper stand auf und schob das Blech mit den ausgerollten und ausgestochenen Formen von Chris in den Backofen. „So wir sind fertig, den Rest kann ich alleine machen. Willst du mit Theresa ein bisschen spielen gehen?“ fragte Piper Chris. „Ok. Komm mit!“ Chris ging zu seiner Cousine, nahm sie an der Hand und beide verließen die Küche. „Nein, nicht alleine. Ich dachte für sie und Cole.“ bevor Pure etwas sagen konnte, hob Piper abwehrend die Hände. „Ich weiß, du bist von ihrer Beziehung nicht begeistert aber ich fange langsam an Cole wieder zu vertrauen. Außerdem hätten wir ohne seine Hilfe dich nicht ins Leben zurückholen können.“ verteidigte sie den Lebensgefährten ihrer Schwester. „Ich weiß nicht so Recht, ich vertraue ihm noch nicht. Dafür, was er Phoebe angetan hat als er die neue Quelle war gehört er mehr als einmal mithilfe von Telekinese durch die Gegend geworfen.“ stellte Prue verächtlich fest. „Hast du das schon mal in Erwägung gezogen?“ „Nein, überhaupt nicht.“ antwortete Prue sarkastisch. „Ich glaube, dass er es dieses Mal wirklich ernst meint Prue. Außerdem tut er Phoebe gut. Es ist nur ein Wochenende und wenn du nicht mitmachst, dann weiß ich nicht was ich ihr schenken soll. Bitte.“ Piper sah ihre ältere Schwester flehentlich an. Prue zuckte die Schultern. „Na gut. Dann hab ich immerhin schon ein Geschenk mehr.“ Prue und Piper setzten sich an den Esszimmertisch, tranken Tee  und redeten über Gott und die Welt während Chris und Theresa im Wintergarten gemeinsam spielten. Als plötzlich das Geräusch des Türschlosses die Schwestern aus ihrer Unterhaltung riss. „Hallo! Bin zuhause!“ rief Phoebe und betrat das Halliwell Manor. Sie zog ihren dicken Wintermantel aus und legte ihren Schal und ihre Tasche auf die Kommode. „Na ihr? Alles klar?“ fragte Phoebe und stellte sich neben Piper. Diese nickte. „Ja, alles super.“ Phoebe drehte sich mit dem Oberkörper Richtung Küche. „Was riecht denn hier so gut?“ fragte sie. „Wir haben Plätzchen gebacken.“ antwortete Piper während sie sich Tee nachschenkte. Sie hob die Teekanne. „Willst du auch einen?“ Phoebe schüttelte den Kopf. „Nein danke. Ich muss gleich wieder los. Weihnachtsgeschenke einkaufen. Wollt ihr mit?“ „Ich würde gerne mitkommen, aber ich muss auf Chris und Theresa aufpassen. Leo ist mit Wyatt im Kino und später kommt Paige und holt Theresa ab.“ „Also ich hätte Zeit.“ antwortete Prue. „Super. Dann würde ich sagen, fahren wir gleich los.“ Prue stand auf und ging mit Phoebe ins Foyer um sich ihre Mäntel anzuziehen. „Ich wünsche euch viel Spaß! Bringt mir was Schönes mit!“ rief Piper ihnen nach. „Was glaubst du, für wen wir Geschenke kaufen?“ antwortete Phoebe, öffnete die Haustür und verließ mit Prue das Manor.
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