Verlangen und Hass

von Arduinna
GedichtThriller, Angst / P16
Jared Fraser Jonathan "Black Jack" Randall
09.12.2017
09.12.2017
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09.12.2017 381
 

Ersatzbeitrag für das Wichteln Offen für Neues von Sisi12
Mein Wichtelkind ist: mistallery

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Hallo mistallery,
ich habe Deine Vorgaben für einen Ersatzbeitrag bekommen und zuerst war ich völlig planlos, wollte aber nicht ablehnen. Ich hoffe, dass Dir das Resultat gefällt, ich hab mich bemüht, die Gefühle der Protagonisten realistisch darzustellen. Das Gedicht ist eine Art Dialog zwischen Jamie und Randall, ich hoffe, dass es Deinen Wünschen zumindest etwas entspricht.
Auf jeden Fall war es eine nette Herausforderung, auch, wenn ich Outlander kannte.

LG Ari

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Verlangen und Hass

Du Feuer meines Herzens,
Flamme meiner Kerzen.
Du verbrennest mich oh ja,
bis mein Herz liegt in Asche da.

Ich hasse dich!
Ich hasse deinen Namen,
und alle deine Taten.
Dein Herz ist kalt und starr,
tot du bist innerlich, wie wahr.


Ich sah alles von dir,
Angst, Schmerz und Verachtung zu mir.
Doch du willst es nicht erkennen,
dass du es nicht schaffen wirst davonzurennen.

Ich hasse dich!
Du nahmst mir meine Seele,
ließest sie brennen auf dem Pfähle.
Du keine wahre Liebe kennst,
Nur Verlangen und die Lust.


Deine Angst, dein Hass, sie reizen mich,
will sie sichtbar machen nicht nur für dich.
Alle sollen sehen, dass du bist schwach,
starbst innerlich in jener Nacht.

Ich hasse dich!
Das Monster in dir fürchte ich,
das Monster, dass du bist für mich.
Ein Schatten der Vergangenheit,
finster und schwarz, für alle Zeit.


Ich will hören wie du wimmerst,
deinen Schmerz es dir verschlimmerst.
Ich verletze und liebkose dich,
du bist meins, für immer für mich.

Ich hasse dich!
Ich werde dich nicht lassen,
Dinge mit mir zu machen.
Ich befreie mich von dir,
und deinem Schatten an mir.


Willst du mir nicht geben was mir gebührt,
deine Seele, deine Hingabe, welches mein Feuer schürt.
Egal, wie du mich weiter schaltst,
ich werde mir dich holen mit Gewalt.

Ich hasse dich!
Ich entreiße mich deinen Fesseln,
den Fesseln schmerzhaft wie Brennnesseln.
Du wirst mich nicht bekommen,
lieber sterbe ich vollkommen.


Hass mich nur, ich will es hören,
wir du nicht willst mir gehören.
Ich sehe, wie du dich dagegen sträubst,
und die Bewusstlosigkeit deinen Schmerz betäubt.

Ich kann dir den Schmerz betäuben,
doch musst du aufhören dich zu sträuben.
Sag es, sag was ich hören will,
Sag, dass du mich immer liebst.
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