Funny things might happen

GeschichteRomanze / P16 Slash
06.12.2017
02.05.2019
21
44308
34
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Dieses Kapitel
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Hiii <3

Schaut mal was die Jani hier für euch hat? Ein kleines Kapitelchen....

Nico ist völlig frustriert und muss eine schwere, schwere Entscheidung treffen. (Ich sehe eure Gesichter gerade vor mir. Ihr habt jetzt schon Sorge um Nico und denkt euch, was tut Jani dem Nico wieder an??!!!) Die Sorge ist berechtigt. *lacht sich tot und versteckt sich mal wieder unter dem Tisch*
Bitte lasst mich leben, ja?

Ich freue mich so sehr auf eure Reaktionen. Lasst mich wissen, was ihr denkt. Ihr dürft auch schimpfen. Aber nicht zu doll. <3 Reviews und Mails sind immer willkommen.
Aber jetzt, lest, habt Spaß und lacht fein.
Ich drücke euch

Jani

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Nico stöhnte frustriert auf, als er versuchte den (gefühlt – fünf Tonnen) schweren Körper von Will aus seinem Auto zu zerren. Der vollkommen betrunkene Arzt war auf der kurzen Strecke von der Tikki-Bar eingeschlafen und nicht wieder aufzuwecken. Kurz hatte Nico daran gedacht dem DORNRÖSCHEN in seinen Armen einen Kuss zu geben, verwarf die Idee aber genauso schnell wieder.

Was seine Gedanken zurück zum Kiss-Booth brachte und zu Peter und zu Will. Zu Will der Peter küsste...

PUHHHHH.

Eifersucht ist wirklich kein netter Geselle.

„Wahnsinn! Wieso bist du bitte so schwer?“, fluchte Nico und schob seine Arme unter Wills Achseln. Mit Schwung, der ihn fast zum Hinfallen brachte, hebelte er  Will aus dem Auto.
„So, jetzt nur noch in den 1000sten Stock und schon haben wir es geschafft!“

Nico stieß ein Schnauben aus. So hatte er sich diesen Abend nicht vorgestellt. Zwar war Will genau da wo Nico ihn haben wollte, nämlich fest an ihn gepresst, aber halb Ohnmächtig und betrunken. Nein! Entschied er, so war das überhaupt nicht geplant.

Zumindest war Will nicht mehr in Gesellschaft dieses Vollidioten Peter. Allein bei dem Gedanken hätte Nico Will noch immer schlagen können. Was hatte Will sich nur dabei gedacht? Alles Fragen, die Nico noch aus Will rauskitzeln musste. Sobald dieser wieder in der Lage dazu wäre.  UND Nico nicht wieder der Mut verließ. Und er wieder alles verbockte. Schließlich war Nico richtig gut im „Dinge mit Will“ verbocken.

Nico rollte die Augen. Ein Problem nach dem anderen. Jetzt musste er seinen Traummann erst einmal in seine Wohnung befördern. Ohne das sie beide dabei versehentlich starben. Soll alles schon vorgekommen sein.

Geschickt (HAHAHAHAAAAA, Nico und geschickt) drehte sich Nico um seine eigene Achse und stemmte Will gegen seinen Rücken. So musste es gehen. Langsam, Schritt für Schritt näherte er sich seiner Haustür. Den Göttern sei Dank, setzte Will, trotz seines Zustands, einen Fuß vor den anderen. Nico musste ihn also zumindest nicht vollständig tragen.

„Ahhhggggg-geschafft!“

Triumphierend riss Nico die Arme hoch, als er Will auf sein Bett fallen ließ.

„Du schuldest mir was“, sagte er zu dem schlafenden Will und grinste breit. Eigentlich musste Nico mittlerweile daran gewöhnt sein, dass Will das schönste Wesen (zumindest für ihn-ok?) auf dieser Erde war. Dennoch traf ihn der Anblick seines besten Freundes unvermittelt. Er war so perfekt. Im Halbdunkeln seines Schlafzimmers hingen Wills goldene Haare vollkommen verstrubbelt über seine Augen. Sein Gesicht war so unendlich schön. Nicos Blick wanderte über Wills knackigen Hintern und verweilte deutlich zu lange dort. Er hatte nicht übel Lust diese runden Backen zu kneten.  

„Verdammt! Warum ist das alles so schwierig?“ flüsterte Nico und rieb sich mit einer Hand über sein Gesicht.

„Nicsssss?“

Überrascht schaute Nico zu Will. Er war wach? AHHHHHAAAAGGGGAGAAAAAHHHHHHHAAAHHHHAHAHAHHAHHHHHAAAAAA.
Ok, reiß dich zusammen.

„Ehh, ja?“

„Komm zun miiaaa“, nuschelte Will in Nicos Kopfkissen. Mit einer Hand winkte er Nico zu sich heran. Dieser löste sich aus seiner Starre und lief zum Bett. Vorsichtig setzte er sich neben Will.

„Ich bin hier. Keine Sorge.“

„Ngut“, murmelte der andere. Nico grinste. Breit und  total verknallt. Den Göttern sein Dank, sah ihn keiner seiner Freunde.

Er zuckte zusammen, als plötzlich Wills Hand nach seiner griff. Nico starrte auf ihre verschränkten Hände. Gedankenverloren zeichnete sein Daumen kleine Kreise auf Wills Haut. Es fühlte sich so gut, so richtig an. GOTT! Genauso wie er sich immer vorgestellt hatte, das sich ein anderer Mensch, sein Partner, anfühlen müsste. Er wollte nur Will und es wurde Zeit, dass er sich dies eingestand. Und auch endlich danach handelte. Keine faulen Ausreden und kindische Eifersüchteleien.  

Nico beschloss hier und jetzt, feierlich, dass er Will seine Gefühle gestehen würde. Egal was dann passierte. Morgen, wenn Will aufstand und vollkommen verkatert war (er musste bei dem Gedanken schon etwas grinsen), würde Nico  mit ihm reden. Danach lag es in Wills Hand, wie es weiterging.

„Du denkst zu laut.“

„Hmmm?“, fragte Nico erstaunt?

„Du,“ sagte Will und sah Nico mit erstaunlich klaren Augen an, „denkst zu laut.“

„Wie denkt man den zu laut? Das ist doch unmöglich.“

„Glaub mir, wenn es um dich geht ist nichts unmöglich“, sagte Will und starrte auf ihre verschränkten Hände, als wenn er erst jetzt mitbekam, dass sie Händchen hielten. Zu Nicos Glück und Seelenfrieden löste Will seine Hand nicht, sondern verstärkte seinen Griff noch.

„Wie meinst du das, Will?“

Dieser lachte leise. Anstelle Nico zu antworten zog er an dessen Arm und Nico plumpste (bei den Göttern, wie peinlich) ungeschickt gegen Will. Noch ehe Nico sich schämen und „Verzeihung“ stottern konnte, hatte Will seinen Arm um Nico gelegt und ihn fest an sich gedrückt. Mit aufgerissenen Augen, angehaltenem Atem und einem Puls von Zehntausend lag Nico auf seinem Bett, umschlungen von Will. Dessen Vorderseite fest an Nicos Rücken gedrückt.

Warum um alles in der Welt dachte er JETZT an Frank und seinen Spruch über Taschenlampen???? Vielleicht lag es daran, dass er Wills „Taschenlampe“ an seinem Hintern spürte oooooder vielleicht war es auch nur Einbildung.

Während er grübelte spürte er wie Will sich hinter ihm bewegte.

WAS TAT DER MANN?

Ganz klar. Er wollte Nico langsam und qualvoll töten.

Nicos Wahrnehmung spielte verrückt. Seine Haut spürte jede noch so kleine Berührung. Seine Ohren nahmen jedes kleinste Geräusch wahr. Eine Gänsehaut überzog seine Arme und Beine. Himmel, konnte er bitte aufhören DURCHZUDREHEN?

Nö, dachte sein Gehirn und ratterte munter weiter.  TASCHENLAMPE. tASCHenlamPE. TAAAAscheeeenLAAMMMpeeee.

Einen kurzen Moment dachte Nico, er müsse schreien und durchdrehen und Will einfach zu Tode knutschen.

Hmm! Keine schlechte Idee, kam ihm sein Hirn wieder zur Hilfe. Er verstärkte seinen Griff um Wills Hand.

Will stöhnte leise in Nicos Halsbeuge.

Ok, ok, ok okkkaayyyyyy.

Dieses kleine, winzige Geräusch richtete ziemlich viel Chaos in Nicos Körper an. Sein Blut rauschte direkt Richtung Süden. Sein Hirn schaltete sich aus, wegen akuter Blutleere, seine Atmung beschleunigte sich und sein Mund wurde trocken. Zusätzlich erwachte sein Leichtsinn. Dieser flüsterte ihm ununterbrochen zu, dass er Will küssen wollte. (Überraschung!!) Oh, Mist! Er wollte UNBEDINGT!

Unerbittlich bombardierte sein Hirn ihn mit Bildern von Will. Wie er ihn küsste, ihn streichelte und noch ganz andere Dinge mit ihm tat. Nicos Atem ging stoßweise und er fühlte sich überall ganz kribbelig.

Tu es, flüsterte Mister Leichtsinn.

Zu Nicos Verteidigung, er hat wirklich versucht standhaft zu sein. Ehrlich. Aber was konnte er schon tun, wenn Will sich wie eine Katze an ihn schmiegte und dann EINFACH so stöhnte? Nico war schließlich auch nur ein Mensch. Ein sehr erregter, sehr verliebter Mensch. Im Bett - an die Liebe seines Lebens gepresst.

Kurzentschlossen drehte er sich zu Will. Nico sah noch den fragenden Ausdruck auf seinem Gesicht, dann schloss er die Augen und drückte seine Lippen auf Wills. Er hörte wie der junge Arzt überrascht die Luft einzog und wartete schon darauf weggestoßen zu werden. Doch es dauerte nur wenige Augenblicke bis Will den Kuss erwiderte.

Erleichterung und Glückseligkeit durchströmte ihn. Er, Nico DiAngelo küsste Will Solace. Nach Jahren. Endlich.

Definitiv der Beste aller Küsse, die er heute bekommen hatte. Ach, streich das! Definitiv der beste Kuss, den er jemals bekommen hatte.

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to be continued ...

vielleicht lasse ich mich dazu hinreißen einen netten OS über diese Nacht zu schreiben...vielleicht :-)

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