(Halb)Göttliches Weihnachten

GeschichteFamilie, Freundschaft / P6
02.12.2017
24.12.2019
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04.12.2019 2.602
 
Soo, ich präsentiere: Ein ungewöhnlich langes Kapitel und noch dazu eins, was ich persönlich sehr gerne mag, würde mich wie immer freuen, wenn es euch auch gefällt! Schönen Mittwoch und frohes Lesen euch!

*****

Türchen 4: Rentiere

"Verdammt, Percy, bist du irgendwie komplett durchgeknallt? Was zum Tartarus soll das??"
Fassungslos starrte Jake in den Pegasustall. Percy grinste fröhlich zurück.
"Suchst du zufällig Leo?"
Ein dunkler Lockenschopf tauchte von unter einer der Kutsche hervor, die quer durch die Ställe aufgestellt waren. An sich waren die nichts Ungewöhnliches, schließlich wurden sie zum Wagenrennen benutzt, allerdings sah eine davon ganz und gar nicht mehr so aus als könnte man damit ein Rennen fahren. Geschweige denn gewinnen.
Einige der winzigen Wägen für höchstens zwei stehende Leute waren aneinander geschweißt und umgebaut worden, jetzt hätte ein dicker Mensch mit sehr viel Gepäck darin Platz haben können.
Der kleine Halbgott rutschte nun komplett unter der Kutsche hervor und klopfte sich zufrieden die Hände an seiner Hose ab.

"Die Kufen sind jetzt auch dran! Hi, Jake, alles klar?"
Langsam schaute Jake sich im Stall um. Außer der frisch gebauten Schlittenkutsche hatte sich noch etwas anderes drastisch verändert. Es befand sich kein einziges Pegasus mehr im Stall.
Aus den Boxen schnüffelten ihm neugierig Rentiere entgegen, jedes Einzelne mit einer furchtbar blinkenden roten Nase versehen.
"Ich hatte dich nur gesucht, Leo...für, ähm, ach vergiss es, ich komm später noch mal wieder."
Verwirrt stolperte Jake aus den Ställen und schulterzuckend sah Percy Leo an.
"Scheint als hätte er dich nicht so dringend gebraucht."

"Vermutlich hat wieder irgendwas angefangen zu brennen aber damit kommen sie schon klar", gab Leo unbekümmert zurück und führte eins der Rentiere aus dem Stall, welches missmutig mit den dunklen Flügeln schlug.
"Ach, sei doch still, Blackjack", wies Percy das "Rentier" zurecht und strich ihm liebevoll über das nun braune Fell. "Es ist doch nur wegen Weihnachten, okay?? Sag mir nicht, Pegasi feiern kein Weihnachten!"
Blackjack schnaubte und stieß seine blinkende Nase anklagend gegen Percys Schulter.
"Wieso, was hat das denn damit zu tun? Ich weiß auch dass Poseidon mein Vater ist und feier trotzdem Weihnachten"
Wehklagend wieherte das Rentier.
"Okay hör zu ich schenk dir ein Dutzend Donuts zu Weihnachten, okay??"
Blackjack schien mit dem Angebot zufrieden zu sein, denn Percy nickte befriedigt und klopfte ihm lobend den Hals der jetzt so gar nicht mehr aussah wie ein Pferdehals.

Tatsächlich hatten Percy und Leo für diese Transformation anlässlich des monatlichen Wagenrennens, also das diesen Dezembers, noch Rachel mit anheuern müssen. Diese hatte tagelang über der Anatomie von Pferden und Rentieren, verschiedenen Stoffen, Farben, Fellen und Modelliermassen gebrütet, bis sie diese Umwandlung schließlich zustande gebracht hatte.
Allein hätten sie dieses Kunstwerk vermutlich nicht vollbringen können, es war zwar schade, dass das Rennen nicht näher an Weihnachten stattfinden würde, aber trotzdem hatte es sich definitiv gelohnt.
Auch wenn Annabeth sauer gewesen war, dass Percy nicht mit ihr antrat.
Und Piper, dass Leo nicht mit ihr fuhr.
Und Rachel, weil sie trotz ihrer Arbeit und dem überflüssig großen Platz im Schlitten nicht mitfahren durfte.
Okay zugegeben, eigentlich hatten sie nur die Hälfte ihrer Freunde wütend gemacht, aber was tat man nicht alles für einen guten Witz.

„Weißt du Perce, es ist wirklich traurig, dass ich mich selbst dann ausgeschlossen fühle, wenn du mit einem Pferd redest“, ließ Leo verlauten. Kumpelhaft versuchte er, ebenfalls Blackjacks Hals zu tätscheln, dieser wich allerdings gekonnt aus.
Genervt verdrehte Leo die Augen: „Dramaqueen. Aber okay, dann bin ich eben der Kämpfer-Elf! Passt eh viel besser, der Weihnachtsmann würde schließlich nie im Leben andere Leute attackieren! Gegen wen treten wir überhaupt an? Also unser Schlitten ist definitiv der Witzigste und unsere Schlittentiere auf jeden Fall auch, aber, und ich hasse es, das zu sagen, ich war mir nicht ganz sicher, ob das und unsere Geschenkchen zum Gewinn reichen würden. Deshalb hab ich noch ein paar Effekte bei uns eingebaut, aber kümmer dich nicht drum, sorg einfach dafür, dass wir durchkommen! Ich hab von irgendwem gesteckt bekommen, dass es dieses mal noch einen Extratwist gibt und ich hoffe, dass wir dem standhalten können...“

Unbekümmert wischte Percy Leos Bedenken mit einer Handbewegung fort und entließ Blackjack wieder in seine Box, der sehr erleichtert darüber schien.
„Ach, das gefährlichste Team außer uns ist hundertprozentig das von Piper und Annabeth, falls wir nicht gewinnen, werden wir morgen tot sein. Irgendwie liebe ich es übrigens, eine Freundin zu haben, die mich umbringen kann. Wenn die zwei sich zufällig irgendwie schon vor dem Rennen ausknocken, müssen wir uns nur noch um Team Jason und Nico und Team Clarisse und Butch Sorgen machen. Aber egal, das schaffen wir schon. Sind wir bereit, die Regeln zu brechen?“
Boshaft grinste Leo zurück und gab Percy einen High-Five.
„Bereit, wegen übermäßiger Anzahl der Pferde siegreich aus dem Rennen geschmissen zu werden. Einmal Störenfried, immer Störenfried. Lass uns anfangen, es fängt in zwanzig Minuten an.“

Gekonnt schirrte Percy Blackjack, der ihm nun sehr folgsam gehorchte (vermutlich mit den Donuts im Kopf), an die Kutsche, während Leo aus einer leer scheinenden Box einen überdimensionalen dunkelbraunen Sack holte und ihn ächzend in den Schlitten verfrachtete.
Der Sack nahm bestimmt die Hälfte des Platzes darin ein. Daraus zog Leo nun ein paar Stoffbündel, von dem er eins Percy zuwarf, nachdem er gerade Guido, Porkpie und zwei andere Freunde Blackjacks, Clemenza und Bonnie erfolgreich am Wagen befestigt hatte. Naja, und noch drei andere Pegasi, vermutlich hießen sie Comet oder Cupid oder so, man wusste schließlich nie so genau.
Komplizenhaft grinsend verschwanden Percy und Leo in zwei der Boxen und heraus kam ein rot-grüner, spitzohriger Weihnachtself, der täuschend echt aussah.
Und ein etwas zu schlanker, etwas zu schwarzhaariger Weihnachtsmann mit blitzenden grünen Augen, unglaublich riesigen Stiefeln und einem weißen Bart, der jedem alten weisen Zauberermentor alle Ehre gemacht hätte.
Zusammen stiegen sie in den Schlitten, vor dem jetzt acht wunderbare, engelsgleich geflügelte Rentiere gespannt waren.
Das konnte nur ein Spaß werden.

Von draußen ertönte das Muschelhorn und Percy ließ seine Rentiere zur Arena galoppieren, wo Connor Stoll die Ansage begann.
„Wie ihr alle wisst, haben wir uns für dieses Mal eine Überraschung ausgedacht, um die Wagenrennen ein bisschen interessanter zu gestalten, nachdem letztes Mal niemand länger als anderthalb Tage auf der Krankenstation bleiben musste. Das ist doch langweilig, Leute, ganz ehrlich! Also gibt es außer des Teams Butch/Clarisse, mit dessen Formierung ich NICHTS zu tun habe, noch einen weiteren Twist! Wir haben uns die Mühe gemacht und die ganze Strecke winterlich komplett vereist! Woohoo! Ich hoffe sehr, dass sie nicht schmilzt, aber solange ich spüre, dass mir der Arsch vor Kälte gleich abfällt, dürften wir sicher sein. Und ich kann euch versichern, das ist der Fall, also werd ich gleich das Startsignal geben. Wagen! An den Start! Achtung, fertig-!“
Es knallte und die Wagen setzten sich in Bewegung.

Die Hälfte der insgesamt zehn Wägen knallten auf der Stelle in alles, was ihnen in den Weg kam. Sie schlingerten mit den Rädern über das Eis, die Hufe der Pferde rutschten unkontrolliert zu allen Seiten, der Wagen bemannt mit Damien und Chiara schien das heftigste durchzumachen.
Das Team schien die Räder ihres Wagens auf eine Weise getunet zu haben, dass sie absolut durchdrehten. Mit vollem Tempo rasten sie über die vereiste Strecke. Ihre Pferde schienen panisch zu versuchen, noch schneller zu sein, aber schon bei der ersten Kurve schlitterte der Wagen in die Bande, die sofort brach. Beide Insassen des Wagens wurden hinauskatapultiert und landeten unsanft außerhalb der Arena.
Die Menge buhte und johlte.
Ein weiterer Wagen rutschte durch das gerade eben perfekt erschaffene Loch hinaus in die Disqualifizierung.

„Ja Mann, so muss das!“, brüllte Leo zufrieden und zog eins der Geschenke aus dem braunen Sack auf der Rückbank. Ihre überdimensionale Kutsche bewegte sich ungewöhnlich agil dafür, dass sie deutlich mehr Masse besaß als die anderen Wägen.
Mit Schwung holte Leo aus und beförderte das hübsch verpackte Geschenk auf den Hekatewagen, bemannt mit Lou Ellen plus Fahrer. Griechisches Feuer brach aus, doch der Wagen schien immun dagegen zu sein, was Leo heftig zum Fluchen brachte.
Plötzlich ragte ein riesiger brüllender Laistrygone auf der Strecke auf und das Publikum sowie die Fahrer brüllte entsetzt mit.
Der Hermeswagen mit Julia und Alice überschlug sich beim Versuch, rechtzeitig zu stoppen und sie wurden von ihrem Wagen begraben. Schnell betete Percy, dass sie bis zum Ende des Rennens nicht erfrieren würden und gab den Pegasi endlich die Anweisung, sich in die Luft zu erheben.
Anmutig flogen sie durch den durch Nebel von der Hekatehütte erzeugten Laistrygonen hindurch, dessen Wagen unter ihnen gerade gewaltsam mit dem von dem von Demeter zusammenstieß.
Miranda Gardiner hatte scheinbar verzweifelt versucht, am Eis haftende Pflanzen an den Rädern wachsen zu lassen, während Billie Ng die Sicht von den Einhörnern des Hekatewagens hatte zuwuchern lassen. Was sich schließlich als kontraproduktiv erwiesen hatte, als dieser in sie herinraste.

Selig lächelnd ließ Leo ein Geschenk nach dem anderen auf die übrigen anderen fünf Wägen unter ihnen fallen. Die Pfeile, Kanonenkugeln, Feuer und diverse andere undefinierbare, aber höchst verletzende Objekte, wurden zwar vom Hephaistoswagen perfekt abgelenkt, konnte allerdings Team Austin/Kayla schwer verletzt auf der Strecke stehen lassen.
Die erste Runde war geschafft und die Hälfte der Wägen beseitigt.
Inzwischen waren außer ihnen nur noch die erwarteten Teams plus der Hephaistoswagen mit Nyssa und Shane im Spiel. Jake, dieser Verräter hatte vermutlich noch kurz vor dem Rennen Percys und Leos Pläne an sie ausgeplaudert.
Clarisse und Butch, die sich durch gekonntes Lenken trotz Eis seitens Butch und rohe Gewalt seitens Clarisse gegenüber der anderen Wägen durchgesetzt hatte, lagen momentan hinten, was zumindest Clarisse nicht gerade zu besänftigen schien. Sie brüllte den anderen Wägen wüste Beleidigungen zu, was zwar nicht half, was dagegen jedoch fruchtete, war, dass Butch so sehr an Tempo zulegte, dass die Räder ihres Wagens Feuer fingen und ihren Weg durch die Strecke schmolzen.

Nun war es an Hephaistos, den hinteren Platz zu belegen. Plötzlich rissen aber die maschinellen Pferde des Wagens die Mäuler auf und spien von hinten Feuer und Kugeln auf den Wagen vor sie. Unglaublich schnell lenkte Clarisse diesen Angriff jedoch ab und die Kugeln prallten direkt zurück in die Stirne der Pferde, die prompt einen Kurzschluss erlitten. Der Wagen blieb abrupt stehen und Nyssa schrie entrüstet auf.
Begeistert hüpfte Leo im Wagen auf und ab, was die Kutsche selbst allerdings auch zum Hüpfen und Percy damit zum unwilligen Stöhnen brachte.
Leos kurz darauf folgende unwillige Stöhnen wurde allerdings von etwas anderem ausgelöst.
Jasons und Nicos Wagen hatte sich ebenfalls in die Luft erhoben und raste hinter ihnen her, als ob sie sich der Weihnnachtsmannjagd verschrieben hatten.
„Oh zum Tartarus, Jason hat Tempest und noch einen Sturmgeist eingesetzt!“, brüllte Leo verdrießlich und schnitt Jason, dem Lenker des Teams eine Grimasse, der ihm liebevoll einen Luftkuss zuwarf.

Wieder holte Leo aus und warf eins seiner Geschenke zu ihnen hinüber. Oder versuchte es jedenfalls, denn Jason wich elegant aus und das Geschenk plumpste zu Boden, wo es explodierte und einen riesigen Krater in der Rennstrecke hinterließ.
Selbst von oben konnte Leo die weitaufgerissenen Augen von Butch sehen, als er versuchte, seinen nun unglaublich an Tempo zugelegten Wagen zu bremsen, doch es nützte nichts.
Mit brennenden Rädern stürzten Clarisse und Butch mitsamt Wagen und Pferden in den eine Sekunde davor erschaffenen Abgrund. Ein Punkt mehr für Team Rentier.
Elektrisch knisternd zog Jason jetzt an ihnen vorbei und Nico feixte hämisch. Er stieß einen Pfiff aus und der Erdboden bebte, Haufen von Knochen türmten sich unten auf.
Annabeth und Piper waren die einzigen der drei Teams, die sich noch nicht in die Luft erhoben hatten und es sah nicht danach aus, als ob sie das noch vollbringen würden.
Bisher hatte Piper jedem sich näherndem Wagen mit Charmesprech erfolgreich Kontra gegeben, was tot war, ließ sich jedoch nicht beeinflussen. Zwar hatte ihr Wagen überraschend bereits zu Anfang Kufen ausgefahren, er schien auf alles vorbereitet und durchdacht, aber nun war unten beinahe kein Durchkommen mehr.

Immer langsamer wurde der Wagen, bis Piper plötzlich ein Megafon aus der Tasche holte.
„Schneller, Percy, ich sag dir, wenn wir nicht gleich über die Ziellinie kommen, sind wir tot“, brüllte der Weihnachtself panisch und der Weihnachtsmann kniff entschlossen die Augen zusammen. Immer schneller rannten die Rentiere durch die Wolken, die Kraft ihrer Flügel peitschte die beiden beinahe aus der Kutsche und der Wind ihnen ins Gesicht. Zu allem Überfluss hatte es begonnen zu nieseln (Konnte Jason da nicht mal bitte was gegen tun?) und unter ihnen sah es aus wie ein Schlachtfeld. Einige der bereits aus dem Rennen Geworfenen, begannen, so weit möglich, bereits, sich von der Strecke zu entfernen. Wenn sie könnten, hättte Percy das um ehrlich zu sein, auch gern gemacht.
„Pferde! Ihr müsst nicht fliegen! Ihr könnt einfach laufen, auf der Erde, das ist viel entspannender! Glaubt mir, schaut unsere Pferde an! Lasst eure Wägen hinter euch, lasst euch einfach fallen, hört nicht auf diese Diktatoren die nur die Peitsche schwingen! Ihr könnt euer eigener Herr sein!“
Pipers Stimme tönte klar und deutlich nach oben und Percy wusste, dass sie verloren hatten. Jason schien es im selben Moment bemerkt zu haben, denn noch während seine Sturmgeister sich in Luft auflösten und er geistesgegenwärtig nach Nico griff, damit er sich nicht im freien Fall befand, ließ er einen Blitz auf Pipers Wagen hinabsausen.

Der zornige Schrei, den Piper ausstieß, als ihr Wagen zum Stehen kam, war der Tropfen des Fasses für die Rentiere, selbst Blackjack bäumte sich auf und alle Rentiere zusammen rissen sich mit vereinter Kraft von der Kutsche los.
Die Kutsche überschlug sich, ein Dutzend Geschenke flog in alle Richtungen durch die Luft, die Camper schrien verängstigt auf und stoben auseinander.
Überall brachen Explosionen und Feuer aus, Pipers und Annabeth Wagen hatten ebenfalls angefangen zu brennen, Jason und Nico befanden sich noch sicher in der Luft und Percy und Leo mitsamt Kutsche im freien Fall nach unten.
Noch bevor Percy oder Leo nachdenken konnten, kamen sie mit einem Knall unten auf, die Kufen des Schlittens bohrten sich in die Erde, beide Insassen federten wie auf einem Trampolin und wurden bestimmt fünf Meter weiter geschleudert – direkt über die Ziellinie.
Applaus brach aus, die Camper johlten und schrien.

„Ich weiß zwar nicht, ob man das als Gewinn zählen kann, aber da wir keine anderen haben, dessen Wagen und sie selbst noch intakt sind, zähle ich das als Sieg und erkläre Percy und Leo zu den Gewinnern des Wagenrennens im Dezember!“, meldete Connor sich zu Wort und die Camper jubelten lauthals.
„Allerdings!“, verschaffte Connor sich wieder Gehör, „haben sie auch gegen die Regeln verstoßen! Es sind beim Wagenrennen nur zwei Pferde oder was auch immer erlaubt und ihr habt acht mitgebracht! Ihr werdet hiermit also nachträglich disqualifiziert und euch bleibt nichts als das schlechte Gewissen, dass ihr mit unfairen Mitteln gewonnen habt und die Aufgabe, eure Rentiere wieder einzufangen. Herzlichen Glückwunsch!“

Leo lag am Boden und starrte glücklich in den bereits dunklen Himmel. Es war schließlich bereits sechs Uhr nachmittags und nur noch der Mond und die Sterne erhellten den Horizont.
Die emanzipierten Rentiere galoppierten wild und frei vor dem Mond entlang und plötzlich fühlte Leo sich ungeheuer weihnachtlich. Was gab es Besseres als das Wissen, dass auch Rentiere Weihnachten in Frieden genießen konnten.


*****

Vielen, vielen Dank für das liebe Revew zum letzten Kapitel, es spornt mich sehr an zu sehen, dass das hier tatsächlich noch mitverfolgt wird obwohl ja meine heiße fanfiction-Phase mehr so 2015-2016 war - das Schreiben zum Spaß wird hiermit wieder aufgelebt und dafür bin ich echt dankbar! :D
LG, Sarile
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