Talvi - Winternacht

von Areion
GeschichteHorror, Sci-Fi / P18 Slash
01.12.2017
13.05.2018
53
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Talvi - Winternacht


Der Winter ist nicht der Tod.
Er ist die feine Decke dessen, was den Tod gebracht hat.
Ein treuer Gefolgsmann des Herbstes.
Er ist das Leichentuch.


Der Frühling war vorbei und der Sommer hatte sich wie eine dicke Schicht Gold über das Kapitol gelegt. Die Hitze schlug mit aller Kraft gegen die Fenster und das Fundament des Gebäudes, doch ein Ventilator kämpfte unerbittlich mit der stickigen Luft. Es war ein Kampf, den er nicht gewinnen konnte, und doch schlug er sich unerbittlich weiter mit dem heißen Julitag. Faye hatte ihr Haar zu einem kleinen Zopf gebunden. Eine helle Strähne war herausgefallen und hing ihr im vom Schweiß glänzendem Gesicht. Niemand der Anwesenden hatte es gewagt, sein Gesicht mit auch nur einem Lidstrich zu verzieren – selbst die wasserfeste Mascara der Lady Winters hätte bei diesem Wetter wohl zu schmelzen begonnen und ihr Gesicht zu einer hässlichen Fratze entstellt.
„Wann wird endlich die Klimaanlage repariert?“, fragte sie, während ihre Finger über die schmale Stirn glitt. Die Hitze forderte ihren Tribut. Der Raum stank nach Schweiß und man schaffte es kaum einzuatmen. Unter anderen Umständen hätte sie sich gefreut, dass das Wetter keinerlei Kontrolle unterlag – dass es frei und wild und widerspenstig sein konnte, so wie sie es selbst bisweilen war. Heute jedoch hätte sie ihre Stimme nur zu gerne zurückgezogen und sich für die Kontrolle des Wetters im Kapitol ausgesprochen. Sie verbrannte innerlich und wäre sie allein in diesem Raum gewesen, so hätte sie sich ihr knappes Oberteil ohne zu zögern längst von der Haut gerissen.  
Colin, ihr Kollege, musterte sie mit einem knappen Blick, so als hätte er ihre Gedanken erraten und warte nun darauf, dass sie diesem inneren Wunsch nachkäme, doch als sie dies nicht tat, zuckte er bloß mit den Schultern.
„Komm runter, kleine Faye“, sagte er und schenkte ihr eines dieser unwiderstehlichen Lächeln, deren Wirkung er sich mit der Zeit durchaus bewusst geworden war. Sie kannten sich seit Kindertagen und hätte Faye in ihm nicht den großen Bruder gesehen, der er immer für sie gewesen war, so hätte sie ihn längst für sich beansprucht. Auch so fiel es ihr an manchen Tagen schwer, sich nicht wie ein kleines Kind an seine Brust zu klammern und jeglichen Blicke, die ihn streiften, mit der wütenden Visage einer eifersüchtigen Ehefrau von ihm zu weisen. Es war keine Liebe, es war der Wunsch des Besitzens, der Wunsch, ihn nicht teilen zu müssen und niemals irgendwen näher an ihn heranzulassen als sie es zulassen musste. Auch jetzt, der Hitze zu trotz, hatte sie dieses Bedürfnis, doch sie riss sich zusammen. „Es ist Sommer, der Sommer muss heiß sein. Stört es dich, musst du in den Norden gehen – im Norden ist es immer kalt. Und du weißt, woran es liegt, dass die Klimaanlage noch nicht repariert wurde – Veuve hat verboten, dass jemand, der nicht an den Spielen mitarbeitet, das Gebäude betritt. Nicht einmal in den Keller darf man gehen, wenn man nicht den Ausweis trägt, der einen als Mitarbeiter ausweist. Er will diese Spiele perfekt machen. Und du weißt auch, warum.“
Natürlich wusste Faye es. Sie wusste, warum Veuve Devereux sich so sehr bemühte, diese Spiele unvergesslich zu machen. Warum er, ein Jahr vor dem Jubeljubiläum, auf die Idee kam, die Regeln zu ändern. Es waren nicht die Launen eines alten, stets sehr fokussierten Herren. Sie wusste, dass er es für sie tat. Sie wusste, dass ihr Vater ihr diese Spiele widmete, ehe er ihr die Leitung überlassen würde. Veuve Devereux, der nie auch nur einen Blick länger als notwendig für ihre Mutter übrig gehabt hatte, der sie nicht einmal hatte ehelichen wollen, als er von ihrer Schwangerschaft erfahren hatte. Veuve hatte nicht viel von Silvana Winters gehalten. Er hatte sie stets als ein alles verschlingender, schwarzer Fleck bezeichnet, unfähig zu jeder Art von Liebe. Dabei war er auch geblieben, als diese längst gestorben war. Über Tote solle man nicht schlecht reden, hatte Faye einmal im zarten Alter von vierzehn gesagt und der Mann hatte bloß gelacht. Schlecht reden solle man nicht, aber die Wahrheit zu verschweigen wäre mindestens ebenso heikel.
Ephraim schnalzte mit der Zunge. Er saß auf einem der Drehstühle und hatte seine Beine auf den Schreibtisch abgelegt. Die Füße waren leicht verschränkt, sie formten ein kleines, makelloses X. Er musterte seine Nägel und sah nicht einmal zu ihnen auf, als er sprach.
„Dass der Präsident es zulässt, dass die Regeln für dich verbogen werden, Faye, sagt mir schon sehr viel. Wer von euch hat den armen Kerl dafür um seinen Verstand gevögelt, hm?“
Faye warf dem Mann einen verächtlichen Blick zu. Wie er dort saß, wie ein überheblicher König auf seinem Thron, erinnerte sie daran, warum sie ihn so oft am liebsten hätte rausschmeißen lassen. Aber Ephraim war gut in seinem Job und abgesehen von seinen bissigen Bemerkungen war er nie eine Bedrohung für irgendwen gewesen. Am meisten traf es ihn, wenn man ihn ignorierte, aber manchmal gelang Faye es nicht. Dann platzte ihr der Kragen und sie sah rot – sie verwünschte ihn und bat darum, dass ihm alle seine Körperteile abfallen würden, so wie bei einem Leprakranken, nur sehr viel schlimmer und schmerzvoller.
„Halt die Fresse, Ephraim“, fauchte sie. „Deine Meinung interessiert hier wirklich niemanden.“
Nun sah der Mann doch auf. Er ließ die Schuhe vom Schreibtisch gleiten und beugte sich leicht nach vorne. Die dunklen Augen, schwarz wie Kohlen, betrachteten Faye amüsiert.
„Oh, ich habe dich doch nicht etwa mit meinen Worten verletzt, kleine Faye? Das tut mir leid.“ Der Spott versetzte seine sanfte Stimme und ließ sie giftgetränkt erscheinen.  „Beachte mich gar nicht, es ist bloß der Neid, der aus mir spricht.“
Er nutzte die Worte, die Colin genutzt hätte, hätte Ephraim ihn auch nur sprechen lassen. So hatte er ihm den Wind aus den Segeln genommen und sobald er den Raum verlassen hatte, lag dieser dort in einem eisigen Schweigen. Colin wusste nicht, was er sagen sollte – er fühlte sich wie zwischen zwei Stühlen, hin und her gezogen an zwei Strängen von Loyalität und Heimlichkeit.
„Ähm“, machte er und rieb sich den Nacken, ehe er nach Fayes Hand griff und diese kurz drückte. „Lass dich von ihm nicht ärgern. Er weiß genau, dass er kein Recht hat, das zu sagen. Deswegen tut er es. Er testet seine Grenzen aus und liebt es, anderen einen Stoß zu verpassen. Du kennst ihn ja, er war schon immer so.“
Faye zuckte mit den Schultern, ehe sie ihre Hand befreite und sich auf ihren Stuhl sinken ließ. Im Fernsehen, der den Raum zusätzlich aufheizte, war nun Veuve Devereux zu sehen, der mit Castor auf der Tribüne saß.
Dieses Jahr wird ein besonderes Jahr“, sagte er gerade und schenkte der Kamera ein Lächeln, welches unüberwindbar war. Unüberwindbar in dem Sinne, dass es die Menschen einfing und sie in einer Aura des Vertrauens gefangen hielt. Vertrauen, welches tückisch war.
„Ein hässliches Lächeln.“
„Du hast sein Lächeln geerbt, Faye. Es ist schön.“
Sie hasste Colin für diese Worte.
Der oberste Spielmacher im Fernseher sprach weiter.
„Wir haben uns etwas Neues einfallen lassen. Etwas, was es so noch nicht gegeben hat. Das Motto ist Täuschung, die Regeln sind ein wenig umgekrempelt.“
„Erzählen Sie uns davon“
, forderte Castor ihn auf.
„Sehr gerne.“ Veuve veränderte seine Sitzposition, schlug ein Bein über das andere und lächelte abermals. Er war stolz auf seine Arbeit und jene, die seine Leute geleistet hatten, das wusste Faye. Veuve war immer hart gewesen als Chef, aber er war auch fair und sehr transparent. War er unzufrieden, so sagte er es. War er zufrieden, konnte er mit Engelszungen loben. Und er hatte gelobt. Hatte sie zum Essen eingeladen, als die Arena endlich fertig war und hatte sein letztes Jahr als oberster Spielmacher gründlich begossen. „Dieses Jahr werden die Betreuer selbst entscheiden, wie sie die Tribute wählen wollen – ob eine Losung, Bestimmung, Wahl, ob Freiwillige oder nicht, das wird ihnen freigestellt.“
„Oh, das ist spannend“
, sagte Castor und schien tatsächlich von der Idee begeistert. „Das bedeutet, dass wir unsere Betreuer auch gleich etwas besser kennenlernen. Es sagt viel aus, ob man Freiwillige zulässt oder nicht, ob man wählen lässt oder selbst bestimmt.“
Veuve äußerte sich nicht zu diesen Worten. Er fuhr einfach fort.
„Das Geschlecht der Tribute wird freigestellt. Des Weiteren werden die Tribute in einem Zug ins Kapitol gebracht werden. Das bedeutet, dass die Zeit der Losungen, wenn man sie dank der Regeländerung noch so nennen kann, drei Tage dauern wird. Wir lernen die Tribute also schon im Zug sehr gut kennen. Außerdem haben wir die Andenken und Sponsorengeschenke gestrichen, um die Tribute mehr auf sich und ihr Können zu stellen.“
„Was uns sicher alle interessiert, Veuve, ist die Frage, wie viele Sieger -“
„Einen“
, unterbrach der oberste Spielemacher den Moderator. „Es soll einen Sieger geben. Nächstes Jahr sind die hundertsten Spiele – wir werden sehen, wie es da aussieht. Aber dieses Jahr begnügen wir uns mit einem Einzigen.“
Man applaudierte freundlich.
Faye schaltete den Fernseher aus.
„Nächstes Jahr wird das dein Job, Faye“, sagte Colin. „Du wirst auf der Bühne sitzen und ich werde jeden deiner Schritte beobachten.“
„Ganz Panem wird jeden meiner Schritte beobachten“, erwiderte sie ruhig. „Und weißt du was? Ich bin schon lange darauf vorbereitet!“


Damit Hallo und herzlich Willkommen zu meiner neuen MMFF :D
Ich wollte keine mehr schreiben, aber in der Mitte der letzten Arena traf mich ein Geistesblitz, den ich schreiben wollte. Und tadah, hier ist der Geistesblitz. In Form einer neuen, vermutlich vierteiligen Reihe :D

Regeln für mich/ Infos für euch
♠ Wer von euch meine anderen MMFFs verfolgt hat, weiß, dass ich meine MMFFs fertig schreibe, weil ich MMFF-Leichen einfach nicht mag. Diese MMFF wird also fertig geschrieben. (Und die andere übrigens auch. Diese liegt fertig auf meinem PC und muss nur noch hochgeladen werden ;D)
♣ Ich versuche, zu Beginn alle zwei Wochen zu updaten, dann werde ich auf einmal die Woche oder etwas mehr erhöhen. Bei den Ernten brauche ich einfach ein wenig länger, da ich einfach etwas Zeit brauche, um reinzukommen und ich auch ein wenig planen muss.
♥ Zu den Gewinnern: Ich lose nicht, außer ich kann mich mal wirklich nicht zwischen zwei Tributen entscheiden. Das Überleben eures Tributen hängt vor allem davon ab, ob er in das Prinzip der Geschichte passt (Für euch ein Zufallselement, da ihr das nicht wissen könnt), die Ausarbeitung des Steckbriefes (Qualität vor Quantität) und ob ich weiß, dass ihr noch liest.
♦  Jeder darf zwei Tribute reservieren. Die Steckbriefe bitte unter „Name + Distrikt + Geschlecht + Alter“ einschicken, damit ich den Überblick nicht verliere. Reservierungen bitte per Mail.
♠ Bitte beachtet die Distrikttexte, das ist mir wichtig. Schaut auch mal bei den Betreuern und den Mentoren vorbei. Besonders bei den Betreuern. Ihr findet sie auf der Website und sie haben ihre Gründe, warum sie sich für das Erntesystem entschieden haben. Den Link zur Website findet ihr unten.
♣  Die MMFF wird ab dem 1.1.18 richtig losgehen, aber ich wollte schon mal mit dem Steckbriefsammeln beginnen :D

Regeln für euch
♠ Ich möchte euch bitten, den Steckbrief ordentlich auszufüllen, mir keine Marys oder Garys zu schicken und keine enge Bindungen zwischen den Tributen einzubauen. Wenn ihr eine Idee habt und euch nicht sicher seid, ob sie durchführbar ist, dann schreibt mich gerne an, ich bin über die Mail erreichbar. Dafür halte ich es mir aber auch vor, Tribute abzulehnen, die eben doch verwandt sind oder eine Idee zu weit hergeholt ist. (Es gab Tribute, die mit ihren Händen Leute verätzen konnte, so etwas wäre dann die Kategorie: „Nein, den mag ich nicht annehmen“ xD)
♥ Den ausgefüllten Steckbrief hätte ich gerne innerhalb von zehn Tagen wieder. Dieses Mal ist der Stecki ja nicht so lang, ich denke, das soll machbar sein. Wenn nicht, dann schreibt mich an, ich verlängere auch, wenn ihr noch etwas Zeit braucht :D
♦ Zum Thema Reviews. Ich freue mich über Rückmeldungen jeder Art, nicht nur über Reviews. Mir ist wichtig, dass ich weiß, dass jemand noch liest, denn dafür schreibe ich: Damit das jemand liest und Spaß beim Lesen hat. Das heißt nicht, dass ihr jetzt jede Menge Reviews raushauen müsst. Mir reichen Lebenszeichen im Form von Mails, Reviews, Whats app, Rauchzeichen, oder wie auch immer es euch beliebt. Was ich voraussetze ist die Teilnahme bei den MMAs, einfach weil mir die sehr wichtig sind und euch etwas einbeziehen. Daran habe ich bis jetzt auch immer gut sehen können, wer noch liest, sie sind kurz und manchmal sogar wichtig xD. Ich weiß, dass wir alle durch Schule/Studium/Arbeit stark eingebunden sind und da ich auch kein Fan von „Super gemacht. Fertig“ - Reviews bin, setze ich Reviews einfach nicht voraus. Ich freue mich über Reviews und bin immer super motiviert, wenn ich eines bekomme. Aber an Reviews kopple ich nicht das Überleben eures Tributs. (Außerdem rege ich mich selbst immer wahnsinnig über MMFFs auf, die Reviews als verpflichtend auszeichnen. Reviews zu schreiben soll Freude bereiten und nicht aus Zwang geschehen, denn dann sind sie gar nicht so toll wie wenn das jemand macht, weil er möchte). Das einzige, was mir wichtig ist, ist die Rückmeldung bei der Ernte von eurem Charakter. Da ich viel vorschreibe, muss ich  wissen, ob ich ihn getroffen habe oder ihr etwas geändert haben wollt bei der Darstellung, denn sonst muss ich den Charakter irgendwann nach zwanzig Kapiteln umschreiben. Da weigere ich mich dann doch xD
♠ Ich freue mich wirklich immer über Post. Also wenn ihr mal Fragen oder Wünsche habt, meldet euch. Ich werde nicht immer alles einbauen können, da ich wie gesagt gerne vorschreibe, aber man bekommt dann häufig eine andere Sicht auf die ganzen Geschehnisse und Dinge, was alles beeinflussen kann :D
♥Ich hoffe, dass ihr viel Spaß mit der MMFF haben werdet. ^^

Infos zu den Spielen:  
Die Betreuer losen oder bestimmen, oder sie lassen das Distrikt wählen. Bitte schaut euch an, was bei dem Distrikt, was ihr euch ausgesucht habt, steht, und passt euren Tributen darauf an,. Besonders wenn das Distrikt wählt: Niemand wählt jemanden in die Spiele, nur weil ihm seine Nase nicht gefällt. Infos findet ihr auf der Website .

Wahlen
In den Distrikten, in denen gewählt wird, wurde dies eine Weile zuvor angekündigt. Drei Tage vor dem Erntetag müssen alle zwischen zwölf und achtzehn einen Zettel in eine Urne geben, auf dem ein Name einer Person steht, die im gleichen Alter ist. Es ist erlaubt, sich selbst zu wählen, wenn man das möchte. Man muss am Tag das Ernte am Ernteplatz erscheinen, wo dann die beiden gewählten vorgelesen werden. Die Wahl ist anonym.  (D6,D7,D13)

Bestimmen
Wenn ein Betreuer bestimmt, wird dieser recherchieren. Ob er nun die Akten der Distriktler durchforstet oder sich anderweitig erkundigt, er wird versuchen, möglichst alles über den Tributen zu erfahren und ihn auf sein „Beuteschema“ zu überprüfen. Es müssen am Tag der Ernte alle in Frage kommenden Kinder auf dem Marktplatz erscheinen. Je nach Betreuer ist die freiwillige Meldung trotzdem erlaubt.
Mit freiwilliger Meldung: (D8, D9, D11)
Ohne freiwillige Meldung: (D1, D3, D4, D5,)

Normale Ernte
Es wird normal gelost, wobei alle Zettel in einem Lostopf sind. Die Anzahl der Lose wird an den Tesserasteinen bemessen. Erlaubt ein Distrikt freiwillige Meldungen, so sind diese erlaubt und noch vor Beendigung der Ernte bekanntzugeben. Es ist erlaubt, seinen Platz einzufordern, auch wenn es Freiwillige gibt, was insbesondere in den Karrierodistrikten häufig der Fall ist. (D2, D10, D12)

♣ Das Geschlecht ist freigestellt.
♥ Das Alter wurde nicht angehoben. Das bedeutet, es betrifft noch immer alle zwischen 12 und 18 Jahren. Achtet aber hier bitte etwas auf die Mentoren. Manche suchen starke Kämpfer und werden keine Zwölfjährigen in die Spiele schicken.
Sponsoren gibt es dieses Jahr keine. Andenken sind ebenfalls nicht zugelassen
♥ Die Mentoren und Betreuer findet ihr hier auf der Website: Website (Solltet ihr mit der Website Probleme haben, dann sagt mir Bescheid, ich schicke euch auch gerne die Betreuer, aber so ist es übersichtlicher.)

Die Tribute

Distrikt 1
Ein reiches Distrikt, in welchem vor allem Schmuck hergestellt wird. Die Kinder werden in der Regel mit sieben Jahren in die Trainingslager gesteckt. Es werden auch Trainingsinternate angeboten, die spezifisch auf die Hungerspiele hinarbeiten und diese auch immer wieder in einem kleinen Areal simulieren. Die Gewinner erhalten Auszeichnungen und werden von den Trainern gerne als würdige Spieler bei den Betreuern vorgeschlagen.

Männlich: Opal Sword (18)
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Getötet von:
Todesursache:

Männlich: Avan Adamant (18) von Amary
Killcounts: 0  
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Todesursache:

Distrikt 2
Ein reiches Distrikt, welches für die Ausbildung der Friedenswächter und den Steinbruch zuständig ist. Häufig kommt es wegen Ersterem zu Versetzungen in andere Distrikte. Das Training wird mit sieben Jahren begonnen. Mädchen und Jungen werden getrennt trainiert und den Stärksten eine Empfehlung für die Spiele gegeben, welche auf ihre Einwilligung (und in Ausnahmefällen ohne) an die Betreuerin gegeben wird, um ihr die Auswahl bei all den Freiwilligen jedes Jahr zu erleichtern.  

Männlich: Ceres Patel (18)  von Lumey
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Getötet von:
Todesursache:

Weiblich: Thea McLean (18) von WeisesFrettchen
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Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 3
Das dritte Distrikt ist für die Technik und den Sprengstoff verantwortlich. Sie bekommen häufig Zuschüsse vom Kapitol, damit die technischen Fortschritte nicht stagnieren. Das dritte Distrikt ist eines der reicheren Außendistrikte, besitzt aber keine eigene Trainingshalle, dafür aber viele Bibliotheken und Universitäten, was es den Personen ermöglicht, Wissen zu erlangen. Dies ist eines der wenigen Distrikte, in denen Empfehlungen geschrieben werden, die einen Tributen den Universitätszugang im Kapitol ermöglicht, wenn er einen gewissen IQ besitzt, überdurchschnittlich gut in der Schule ist und durch ein drittes, besonderes Merkmal (eine nützliche Erfindung, viel Geld oder vergleichbares). Diese Empfehlung wird aber selten ausgesprochen und kommt noch seltener durch.

Männlich: Jotaa Synkolis (17) von Herania
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Todesursache:

Männlich: Elec Breezel (17) von Pyro123
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Todesursache:

Distrikt 4
Fischen und Perlentauchen sind die größten Geschäfte des vierten Distrikts. Ob nun Hochseefischer, Fabrikant in einer Fischverarbeitungsfabrik oder als Verkäufer, es gibt viele Bereiche, denen man nachgehen kann. Hier ist niemand arbeitslos, der es nicht so will. Das vierte Distrikt bietet Trainingshallen an, die in der Regel ab dem achten Lebensjahr besucht werden.  

Männlich:  Anthony Sarem (18) von lindork
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Todesursache:

Männlich: Testosteron Naoja (18)von Herania
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 5
Die Arbeit mit Strom gilt als mühselig und gefährlich. Es kommt häufig zu Unfällen, die Menschen in den Tod oder die Armut stürzen, denn eine Versicherung für Arbeitsunfälle gibt es nicht. Wer nicht mehr arbeiten kann, ist eben arbeitslos. Aufgrund dieser Tatsache sind Kinder häufig gezwungen, früh arbeiten zu gehen, sodass es keine Seltenheit ist, mit fünfzehn Jahren die Schule abgebrochen zu haben und in den Fabriken anzufangen. Die Waisenhäuser in dem Distrikt sind bis zum Zerbersten gefüllt.  

Männlich: Awlan Drever (18) von Anexa
Killcounts: 0  
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Todesursache:

Weiblich: Joulia Drangea  (18)  von colorednames
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Todesursache:

Distrikt 6
Hier werden Hovercrafts und Züge hergestellt, meistens für das Kapitol. Auch Automobile finden hier ihren Anfang. Mit der Zeit hat sich das sechste Distrikt aber auch für sich selbst ein Netz aus Bahngleisen gesponnen, sodass dieses Distrikt weitreichend vernetzt ist. Hin und wieder sieht man reichere Personen sogar mit einem Automobil durch die Straßen fahren. Die meisten Personen sind hier Fabrikarbeiter. Mit sechzehn Jahren ist es erlaubt, die Schule zu verlassen und zu arbeiten, auch wenn immer davon abgeraten wird.  

Männlich: Naibaf Ranger (18) von Thyll Nocturnus
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Todesursache:

Weiblich: Tamara Right (17) von pyro123
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Distrikt 7
Das waldige Distrikt besitzt neben Bäumen auch Seen und weite, ebene Lichtungen. Neben den Fällen von Bäumen gehört auch die Herstellung von Papier und das Binden von Büchern zu den Aufgaben des Distrikts. Zwar werden die Texte vom Kapitol gesendet und nur selten finden sich tatsächlich professionelle Schriftsteller in diesem Distrikt, aber die Möglichkeit an Bücher zu kommen ist gegeben, sodass einige Distriktler sehr belesen sind. Die Arbeit als Holzfäller ist ab 17 Jahren erlaubt.

Männlich: Emmett Parcon (18)
Killcounts: 0  
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Todesursache:

weiblich: Veridis Carrageen (18) von mysilencedsister
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Distrikt 8
Dieser Distrikt befasst sich mit der Herstellung von Stoffen, das Einfärben oder das Nähen. Hier werden auch die Friedenswächteruniformen hergestellt. Die Arbeit in den Fabriken ist ab 12 Jahren nebenberuflich, ab 16 Jahren hauptberuflich erlaubt. Dieser Distrikt stinkt nach Qualm und es gibt nur wenig grün, da das meiste Organische in dieser Luft eingeht. Hier kommt es oft zu Lungenkrankheiten und nicht selten stirbt jemand bereits in jungen Jahren. Die Distriktler leben meist in kleinen Mietwohnungen, die für die Größen der Familien viel zu klein sind.  

Weiblich: Poppy Snyders (13) von lindork
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Männlich: Ambrace Coutton (17)
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 9
Die vielen Felder lassen das Distrikt groß und weitläufig wirken. Hier gibt es neben den großen Arbeitsbereichen auch häufig kleine Seen, an denen man nach der Arbeit entspannen kann. Die Saisonarbeit auf dem Feld hat den Nachteil, dass im Winter kein Geld ins Haus kommt, weswegen besonders in den kalten Monaten großer Hunger herrscht. Die Fabrikarbeiter, die das Getreide im Herbst und Winter weiterverarbeiten, verdienen dort besser und leiden deswegen im Sommer nicht allzu sehr, zumal es ihnen häufig möglich ist, sich im Sommer einen Platz auf dem Feld zu sichern, da diese leichter zu erhalten sind als ein Platz in der Fabrik. Ab 15 Jahren steht es den Kindern frei, nebenberuflich auf dem Feld zu arbeiten, ab 17 Jahren hauptberuflich. Man muss 18 Jahre alt sein, um in der Fabrik zu arbeiten.

Männlich: Naevius Caldwell (18)  von Borras
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Weiblich: Nea Baker (17) von nelleb
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 10
Das zehnte Distrikt besitzt viele Weiden und einige Tiere. Es gibt einige Arbeit, da neben Fleisch auch Produkte wie Milch und Wolle weiterverarbeitet werden müssen. Die Personen im Distrikt werden zwar unterbezahlt, aber es ist möglich, mit viel Arbeit einen normalen Lebensstandard zu erreichen. Bauernhöfe und Farmen gibt es zuhauf und bleiben meistens im Familiebesitz. Hier ist es erlaubt, seine Kinder zuhause zu unterrichten, da das Wissen um die Haltung von Tieren und die Weiterverarbeitung wichtiger gestuft wird als Allgemeinwissen. Natürlich sind auch offene Schulen vorhjanden, an denen man einen Abschluss machen kann, um irgendwann einen der begehrten Jobs als Buchhalter oder Import/Exportmann in den großen Häfen zu erhaschen.

Männlich: Seth Ebbing (17) von Lumey
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Weiblich: June Pandary (16)
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 11
Das elfte Distrikt ist der ärmste Distrikt, da es viele Kinder beherbergt und die Arbeit nur sehr gering vergütet wird. Auch wenn das elfte Distrikt Nahrungsmittel anbaut, so ist es unter Strafe verboten, etwas davon zu nehmen, da es hauptsächlich für das Kapitol produziert wird. War die Ernte schlecht, sind die Winter häufig so lang, dass einige dem Hungertod nahe sind, wenn man keine Tesserasteine in Anspruch nimmt. Schulpflicht gibt es keine. Die Menschen aus dem Distrikt sind zu einem großen Prozentsatz dunkelhäutig.  


Männlich: Tairus Hendal (18)
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Männlich: Ryot Rake (17)von rote Regentin
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 12
Dieses Distrikt ist zweigeteilt: Es gibt den Saum und das Händlerviertel. Im Saum leben die Armen, während das Leben in dem Händlerviertel noch erträglich ist. Es gibt chronischen Arbeitsmangel, da dieser Distrikt zu wenige Möglichkeiten bietet. In den Minen zu arbeiten ist erst mit 18 Jahren erlaubt, sodass Kinder kaum eine Hilfe sind.


Männlich: Mishael Charcath (18) von Anexa
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Weiblich: Brossy Hounslow (17) von Borras
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Distrikt 13
Das dreizehnte Distrikt wurde zerbombt und wird nun seit etwa zwanzig Jahren langsam neu aufgebaut. Seitdem wirbt man aus anderen Distrikten mit guten Jobangeboten und netten Wohnungen, wobei sich schnell herausstellen soll, dass nur die Hauptstadt wieder aufgebaut wurde. Der Rest liegt noch im Schutt da und muss erst noch aufgebaut werden, womit sich die Bewohner beschäftigen müssen. Durch sie werden die Ruinen bewohnbar. Es gibt aufgeschüttete Sandberge und einen kleinen See. Hier gibt es eine bunte Mischung an Leuten aus den verschiedensten Distrikten.  


Männlich: Theloris Farrock (18) von a s c
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:

Weiblich: Grace Harlington (17)  
Killcounts: 0  
Getötet von:
Todesursache:
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