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Valerie und der Schlickschlupf [Adventskalender]

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Newt Scamander OC (Own Character) Percival Graves Theseus Scamander
01.12.2017
24.12.2017
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Valerie wusste, dass sie sterben würde.

Sie wusste es in dem Moment, als die Lichter im Aufzug kurz an und dann wieder ausgingen, und ein harscher Ruck durch die schmale Kabine ging. Nimas und ihre dämlichen Erfindungen!

Komischerweise blieb der Unbekannte hinter ihr, der sich unbedingt noch in die Kabine zu ihr hatte quetschen müssen, bisher erstaunlich ruhig. Als der Aufruf des Kapitäns, man müsse das Schiff nun evakuieren, durch die schmalen Flure und breiten Decks gehallt war, hatte er nicht explizit davor gewarnt, die Aufzüge zu benutzen. Valerie musste aber irgendwie an das obere Deck kommen, dort, wo sie gestern im Sonnenschein noch ein Buch gelesen und Champagner getrunken hatte, und eben auch die Rettungsboote vertäut waren. Nur hatte sie ihnen gestern noch keine sonderlich große Beachtung geschenkt.

Gestern Abend hatte sie noch versucht, sich von den Eskapaden in Wien zu erholen und war in einem schicken Kreuzfahrtschiff über das Mittelmeer geschippert. Hinter ihr hörte sie Stoff rascheln, als der Unbekannte sich in der Dunkelheit bewegte.

Bei Merlin, sie würde mit diesem Mann gemeinsam sterben.

Sie befanden sich mitten auf dem Meer, fünfhundert Kilometer trennten sie im Osten und Westen von der Küste. Valerie musste in dieses Rettungsboot, bevor es zu spät war! Apparieren war auf diese Distanzen ein Ding der Unmöglichkeit, nicht einmal die extrem gut geschulten Auroren des Bundesministeriums für Magie oder der österreichische K.u.k.u.m-Rat, der kaiserlich und königlich und magische Rat, würden dieses Kunststück zustande bringen. Nicht einmal Percival Graves vom MACUSA war dazu fähig, dessen war sie sich sicher!

Der Aufzug ruckelte abermals und sie unterdrückte einen Aufschrei. Es war immer noch stockdunkel.

„Ich werde sterben, ich werde sterben, oh bei Abraxas und Merlin, ich - “

Sie brach ab und schloss die Augen. Sie wollte noch nicht sterben, entgegen all der Flüche und Wünsche, die sie in den vergangenen Wochen geäußert hatte! Warum war sie auch auf dieses dämliche Schiff gegangen, konnten diese Nimas mit ihren Aufzügen, ihrer Elektrizität und all ihren anderen Sperenzchen nicht auch eine komfortablere Möglichkeit des Reisens erfinden?

Ein weiteres Ruckeln ging durch den Aufzug, und nun schrie sie doch auf, als zuckend das Licht wieder anging. Blinzelnd starrte sie zu der flackernden Glühbirne an der Decke des Aufzuges empor.

Endlich schien auch Regung in ihren einzigen Mitpassagier zu kommen. Der Mann in beigem Anzug, roter Fliege und schwarzem Hemd schenkte ihr keine Beachtung, sondern zückte wortlos einen Zauberstab.

Valerie beobachtete diesen Inbegriff an schlechtem Geschmack aus den Augenwinkeln, während er wahllos mit dem Zauberstab gegen die Holzwand klopfte, die vorhin noch so einfach auseinander geglitten war. Das hatten sie davon, ohne Liftboy zu fahren. Sie seufzte. Ein Zauberer also; nun, wenigstens würde sie also in magischer Gesellschaft sterben.

Bis jetzt war noch kein Wasser eingedrungen – warum wurde das Schiff überhaupt evakuiert? – und sie hatte es für eine gute Idee gehalten, den Aufzug zu benützen.

„Und jetzt werde ich in diesem verflixten Ding sterben.“

Bei Abraxas, hatte sie das laut gesagt?

Der angespannte Blick ihres einzigen Mitfahrers hatte sich etwas gelockert und er lächelte sie aufmunternd an, was sie verwirrte, aber trotzdem erwiderte.

Wollte er ihr Hoffnung geben? Sie brauchte keine Hoffnung, sondern einen Ausweg aus diesem verdammten Käfig! Sie musterte ihn. Abgesehen von seiner fragwürdigen Eigenschaft sich zu kleiden, sah er ganz passabel aus, wenn auch müde. Das schwarze Haar war akkurat gebürstet und spross in ersten silberne Strähnen an den Schläfen, aber sein Gesicht sah immer noch jung aus. Dunkle Augen und das leicht sommersprossige Gesicht ließen ihn fast kindlich wirken. Und vertrauenserweckend, durchaus, auch wenn die Umstände sie vielleicht nicht rational entscheiden ließen.

„Das Schiff sinkt, wir sollten hier raus.“ Valerie dachte in Panik an dieses eine, große Nima-Schiff, dass vor Jahren gesunken war - Titanic, genau. „Ich will nicht wie auf der Titanic enden.“

„Beruhigen Sie sich. Ich habe alles unter Kontrolle.“ Der Unbekannte hatte eine angenehme, sanfte Stimme, aber Valerie sah sofort, dass er sie anlog. Er wusste ebenso wenig, warum sie in diesem vermaledeiten Aufzug feststeckten wie sie.

„Alles unter Kontrolle? Sind Sie selbst etwa dafür verantwortlich, dass das Schiff sinkt, oder was soll das bedeuten?“

Sein Gesicht verzog sich beinahe schmerzvoll. „Nein“, kam es dann gedehnt von ihm. „Es liegt an der Fracht, fürchte ich.“

Irgendwo von weiter unten erklang ein Geräusch, dass Valerie so noch nie gehört hatte. Die Härchen auf ihren Armen stellten sich auf. Zoologie war nie ihr Lieblingsfach auf Burg Hohensee gewesen, aber sie erkannte den Schrei eines Tieres, wenn sie ihn hörte.

„Es sind wilde Tiere an Bord, oder? Nima-Tiere? Kann man die überhaupt mit Magie kontrollieren?“, bohrte Valerie weiter.

„Ich denke schon.“

„Hier. Da steht eindeutig, dass man ohne Liftboy den Aufzug nicht benutzen soll.“ Sie deutete auf eine Platte neben der verschlossenen Tür, als ein weiteres Rucken durch den Aufzug ging.

„Ich weiß“, war die barsche Antwort ihres Mitfahrers.

„Spitze!“, rief Valerie zurück. „Was machen Sie dann hier drinnen?“

„Nun, da gleiche könnte ich Sie auch fragen!“ Er fuhr herum und starrte sie ungläubig an. „Ich bin Auror, ich werde einen Weg herausfinden.“

„Dass Sie alles unter Kontrolle haben, haben Sie gerade eben schon erwähnt und ich glaube Ihnen auch jetzt nicht!“ Valerie zückte ebenfalls ihren Zauberstab und beschwor mit Lumos vorsorglich einen Lichtball, damit sie bei einem Stromausfall nicht wieder im Stockdunkeln landen würden.

Der Blick des Aurors huschte indigniert, dass er selbst nicht auf die Idee gekommen war, zwischen ihr und dem Lichtball hin und her, während er damit fortfuhr mit Hilfe seines Zauberstabes die Wände abzuklopfen.
Valerie schloss die Augen und versuchte, das Erlebte der letzten halben Stunde gedanklich zu sortieren. Sie hatte versucht, an Deck zu gelangen. Zu einem der Rettungsboote. Wenn es denn noch überhaupt eines gab. Valerie senkte erschlagen den Blick, als der Aufzug sich erneut bewegte. Er bewegte sich nicht nur, er rutschte. Sie rutschten! Unter metallenem Quietschen bewegten sie sich weiter unbegrenzt dem Schiffsrumpf zu, und Valerie wollte sich gar nicht ausmalen, was dann passieren würde. Hilflos klammerte sie sich an dem Arm des Zauberers fest. Sie spürte, wie er sich anspannte, aber sie nach kurzen Zögern gewähren ließ.

„Wir werden ins Wasser stürzen, mit voller Wucht, und wenn wir Glück haben, macht uns der Aufprall schon bewusstlos und wir müssen nicht ertrinken und - “

„Fräulein - “

„Ich will noch nicht sterben!“, plapperte Valerie weiter. „Nicht so! Ich hasse kleine Räume. Meine Stiefmutter würde der Gedanke sicherlich gütlich tun.“

„Fräulein.“

„Oh nein, wagen Sie es ja nicht, mich zu unterbrechen. Oder Fräulein zu nennen.“ Sie funkelte ihn wütend an. „Mir reicht es mit diesem Biest. Alle Welt soll erfahren, was sie für ein Miststück ist.“

Sie holte tief Luft und redete ohne Punkt und Komma weiter.

„Meine Mutter war noch keine fünf Jahre tot, da hat sie sich meinen Herrn Papa schon unter den Nagel gerissen.“

„Und ihre Töchter, diese unglaublichen Biester – obwohl Cäcilia doch etwas zahmer ist…“

„…deswegen bin ich aus Wien weg. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten.“

„…jede Ecke in dieser Stadt erinnert mich an meine Mama.“

„…mein Herr Papa hat viel Geld, weil er Mitglied im K.u.k.u.m.- Rat ist. Der Kaiserliche und königliche und magische Rat, unser Parlament also…“

„…Hieronymus war mein einziger Freund, und es tut mir nur wegen ihm leid, Wien überhaupt verlassen zu müssen.“

Er hörte ihr zu, realisierte sie plötzlich. Er hörte ihr ehrlich zu. Und hatte ihre Hand genommen.

„…ich bin eine Hexe, verdammt, und alles was ich in meinem Leben bisher erreicht habe, war, von ihr herumgeschubst zu werden.“

„…Maria hat ihn sich geschnappt, natürlich, wer denn sonst. Mal sehen, wie lange er sie aushalten wird. Eigentlich will sie ja was von Ignaz Winkler.“

„Als Kind war es mein größter Traum, später in einem Haus direkt am Strand zu wohnen, mit Veranda und Kamin und Reetdach. Das liegt daran, dass meine Mama aus Norddeutschland stammt und ich schon immer ein Faible für Strände und das Meer hatte.“

„Ich hasse Rosenkohl, und es gibt ihn jeden Sonntag! Jeden! Meine Stiefmutter macht das absichtlich!“

„Ich würde gerne einmal die Niagarafälle sehen, aber nachdem ich hier durch Wassermassen sterben werde, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das noch will. Wahrscheinlich bin ich, wenn wir das überleben, schon alleinig vom Anblick eines Sees traumatisiert.“

„Alleine die Herbststürme, die Sonnenuntergänge, die Gezeiten, es muss magisch sein. Niemand da außer man selbst und die Möwen, eine willkommene Abwechslung zu Wien!“

„Jeder tut so, als wäre er an Heiligkeit und Rechtschaffenheit nicht zu überbieten, aber, oh, aber wenn sich die Türen schließen und gewisse Substanzen konsumiert werden! Ich sage Ihnen, da würde jede Professionelle schamesrot anlaufen!“

„Ich wollte einen Sinn in meinem Leben, nicht nur dieses oberflächliche Wiener Küsschen hier, Küsschen da, und hinterrücks belogen und betrogen werden. Aber wieso musste ich ausgerechnet auf dieses Schiff?!“

„Maria ist schon seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr keine Jungfrau mehr, auch wenn ihre Mutter das gerne glauben würde. Das ist Wien. Hier lebt man.“

Valerie schloss die Augen, als sie die Stille bemerkte. „Bei Abraxas, es tut mir leid. Das interessiert Sie wahrscheinlich überhaupt nicht.“ Sie wandte den Kopf ab.

„Ist schon in Ordnung“, erwiderte er.

In diesem Augenblick flackerte abermals das elektrische Licht des Aufzuges. Das Gesicht des Zauberers, der vorhin noch so ruhig und gelassen gewirkt hatte, ließ seine Maske fallen. Er wurde bleich. „Na, wunderbar.“

„Was ist?“, fragte Valerie ängstlich.

„Ich hasse Dunkelheit.“

„Sie haben Angst im Dunkeln?“, echote Valerie.

„Ich habe Sie vorhin in Ihrem Monolog auch nicht unterbrochen“, warnte der Mann sie. „Ich bin Auror, und habe Angst im Dunkeln, genau. So, jetzt ist es raus.“ Er schien erleichtert und peinlich berührt zu gleich zu sein.

„Fantastisch. Ihr Deutschen kennt den Spruch Lumos, oder?“

„Künstliches Licht ist nicht das Gleiche!“

Valerie warf einen Blick zu ihrer Lichtkugel. „Für einen Auror sind Sie aber nicht sehr ausgeglichen und können mit der Situation umgehen!“

„Das liegt auch daran, dass ich noch nie in so einer Situation war! Ich bin noch nie auf einem Nima -Schiff in einem verdammten Aufzug stecken geblieben! Und das nur, weil ihr Österreicher vor Angst aus Grindelwald die Portschlüsseleinreise verboten habt!“

„Oh, glauben Sie mir, ich wäre gerade auch lieber an einem anderen Ort!“, rief Valerie hitzig zurück. Sie spürte, wie ihr immer mehr die Kontrolle entglitt. „Und ich hasse Paprika.“

„Sie hassen Paprika?“, echote er.

„Ja, mochte ich nie, aber meine Stiefmutter liebt sie und seitdem sie bei uns eigenzogen ist, gibt es das Zeug und diesen verdammten Rosenkohl nur noch und - bei Merlin!“ Valerie schrie auf. „Ich bin so froh, dass ich gleich sterben werde!“

„Sie sind froh, dass Sie sterben werden? Hatten Sie nicht noch etwas in Ihrem Leben vor?“

Valerie sah zu ihm hoch. „Mir ist gerade alles egal.“

Sie schrien beide synchron auf, als es abermals in die Tiefe ging.

„Bei Merlin, wie tief ist dieser verdammte Schacht denn?“, brüllte der Auror wütend auf, als sie wieder zum Stehen kamen und schlug gegen die getäfelte Holzwand.

„Meine Assistentin sagt, ich arbeite zu viel.“

„Sie haben eine Assistentin?“, echote Valerie. „Bei Abraxas, dann arbeiten sie wahrscheinlich wirklich zu viel.“

„Das letzte Mal, als ich mich mit einer Person außerhalb der Arbeit unterhalten habe – ich erinnere mich nicht mehr daran.“ Seine Stimme klang tonlos, aber mit seinen Augen war er abgedriftet.

„Hey, in der Stunde Ihres Todes haben Sie das doch noch hinbekommen“, versuchte sie zu scherzen, aber er sah sie böse an.

„Sagen Sie sowas nicht. Wir kommen hier raus. Das ist das erste, was man in der Aurorenausbildung lernt. Wer die Hoffnung aufgibt, ist schon tot.“

Valerie sah zu ihm hoch, und sie bekam eine Gänsehaut. Die Überzeugtheit in seinen dunklen Augen überraschte sie.

„Ich bin mir sicher, dass es sehr hilfreich ist, wenn Sie - “ Sie kam nicht weiter, denn sie wurde schwunghaft gegen die vorher noch so unliebsam malträtierte Holzwand gedrückt. Die dunklen Augen des Aurors, den letzten Menschen, den sie in ihrem Leben wahrscheinlich sehen würde, huschten noch einmal überprüfend über ihr Gesicht, ehe er ohne weitere Vorwarnung seine Lippen gegen ihre presste.

Valerie keuchte überrascht auf, aber dann ließ sie jegliche Hemmungen fallen, um ihn am Kragen seines schrecklichen beigen Jacketts näher an sich zu ziehen. Er küsste sie mit einer Leidenschaft und einem Hunger, die ihr einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen ließ.

Ohne lange zu fackeln, riss Valerie ihm das Jackett von den Schultern, während er sich an ihren Haaren zu schaffen machte. Er löste Klammer um Klammer aus ihrer Hochsteckfrisur, sodass ihre blonden Haare ihr nun ungehindert ins Gesicht fallen konnte.

Beinahe andächtig strich er ihr die Strähnen zurück hinter die Ohren, nur um dann ihren Hals abwärts in Richtung des Seidenschals zu küssen, den Valerie heute farblich passend zu ihrem Kostüm trug.

„Ich hasse - “, sie kicherte, als seine Haare sie kitzelten.

„Sag es mir.“ Er ließ von ihr ab und blickte sie ernst an.

„Ich hasse Rotwein.“

„Mochte ich auch nie.“ Er zuckte mit den Schultern, als das Licht wieder einmal flackerte. Valerie sah, wie er sorgenvoll nach oben blickte. „Hinterlässt Flecken dort, wo man sie nicht gebrauchen kann.“

„Erzähl mir mehr.“ Ihr dämmerte es, dass sie nicht die einzige war, die sich durch ihr Geplapper abzulenken versuchte. Er tat es genauso, wenn auch weniger verkrampft als sie und viel fokussierter. Wie albern war es, in den letzten Sekunden seines Lebens an Banalitäten wie Rotweinflecken zu denken? Er schien es nicht komisch zu finden, und sie war ihm dankbar dafür. Aber nicht nur dafür. Sie streckte die Hand nach seinem Hemd aus und begann langsam, den obersten Knopf zu lösen.

„Ich hasse es“, sagte sie langsam und bei jedem Wort öffnete sie einen weiteren Knopf des Stoffes, „wenn du aufhörst, mich zu küssen.“

Sie lächelte vorsichtig entschuldigend zu ihm nach oben, gespannt darauf, wie er reagieren würde. Seine Augen wurden größer, und sein Mund klappte auf, um sich dann zu einem süffisanten Grinsen zu verziehen.

„Ich werde mein Bestes geben.“




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Liebe Leser!
Herzlich Willkommen zum diesjährigen Adventskalender - 24 Kapitel täglich verteilt bis Weihnachten. Der Anfang ist turbulent, ich verspreche, es geht (nicht) immer so zu ;) Ich freue mich schon auf die kommenden Wochen mit Euch und hoffe, dass Ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt wie ich beim Schreiben. Bis morgen!
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