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.*~°~*. Weihnachten mit Eddy und Zino

von - Leela -
CrossoverFreundschaft / P12 / Gen
01.12.2017
26.12.2017
26
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17.12.2017 955
 
.~*~.
.~* Sonntag *~.
.~* 17. Dezember 2017 *~.
.~* Adventskalendertürchen 17 *~.
.~* 3. Advent *~.

Der Preis für guten Tee

Zino sah sich staunend um, als er und Eddy in die Küche kamen. Jake, Tracy und Futura hatten zu diesem Adventssonntag in der Küche alles hübsch zum Kaffee hergerichtet.
      Der Küchentisch war mit einer Weihnachtsdecke versehen, auf dem in der Mitte der Adventskranz stand. Kuchen und Plätzchen standen schon bereit, und Tracy zündete gerade drei Kerzen an. Jake behielt den Wasserkocher im Blick.
      „Hey, Zino, komm mal her!“ Futura winkte ihn zu dem Hängeschrank über der Arbeitszeile herüber, vor dem sie gerade stand.
      Der Gayaner gesellte sich aufmerksam an ihre Seite.
      Die dunkelhaarige Schönheit aus der Zukunft deutete auf das Fach, das über und über mit verschiedenen Tüten und Schachteln gefüllt war. „Welchen Tee wollen wir denn zu dem Kuchen machen?“
      Der Blonde ließ den Blick über die unzähligen Teepackungen schweifen. „Tja, ich weiß nicht… Etwas weihnachtliches? Was sind denn richtige Weihnachtstees?“
      „Zum Beispiel der Zimttee, oder der Lebkuchentee… Der Wintertee hier würde auch gut passen…“ Futura suchte weiter durch das Repertoire. „Hier ist ein Bratapfeltee, oder…“
      Zinos Ohren schnellten ein Stück in die Höhe, bevor sie fortfahren konnte. „Bratapfel hört sich toll an!“
      „Super!“ Futura strahlte. „Dann nehmen wir den doch!“ Sie nahm die Tüte in die Hand und gab sie zu Jake herüber.
      Zufrieden lehnte Zino sich an die Arbeitsfläche.
      Jake füllte versonnen ein Teeei, während Tracy und Eddy es sich bereits am Tisch gemütlich machten und auf die anderen warteten.
      Futura schlug die Schranktür zu – und zuckte im selben Moment unter einem gellenden Aufschrei direkt neben sich zusammen. Die Schranktür sprang ob eines unerwarteten Hindernisses wieder auf, gerade als Zino im Affekt von seinem Platz wegsprang und sich mit zusammengebissenen Zähnen das Ohr hielt.
      Futura schlug bestürzt die Hände vor den Mund. „Du meine Güte! Das tut mir leid! Hast du dich verletzt?“
      Zino hatte sich noch nicht einmal von seinem Schock erholt. „So etwas kann auch nur einem Terraner passieren!“
      Eddy und Tracy waren ebenfalls erschrocken aufgesprungen. Der Gorilla schob einen Stuhl zurecht, auf den Zino sich setzen konnte, und Eddy und Futura knieten besorgt vor ihm.
      „Laß mal sehen.“ bat Futura.
      Jake reagierte indes schnell und hielt ein Küchentuch unter kaltes Wasser, das er Tracy in die Hand drückte. „Hier, zum kühlen!“ Anschließend organisierte er rasch das Erste-Hilfe-Set.
      Futura schaute sich in der Zwischenzeit Zinos Ohr genauer an. „Sehen kann man nichts.“ Vorsichtig tastete sie den Rand des Ohres ab.
      „Au! Dafür tut es trotzdem weh!“ schrie Zino auf.
      Futura nahm das Tuch von Tracy entgegen und legte es vorsichtig auf das Ohr. „Können sich Gayaner das Ohr brechen…?“ fragte sie vorsichtig.
      „Woher soll ich das wissen? Ich habe das noch nicht ausprobiert!“ gab Zino verbissen zurück.
      „Ich glaube, es ist etwas geschwollen…“ bemerkte Eddy, als Futura die Seite des Tuches wechselte.
      Währenddessen kam Jake zurück und legte den Erste-Hilfe-Koffer auf einen der anderen Stühle. „Müssen wir verbinden?“
      „Ich glaube nicht.“ meinte Futura. „Es ist ein bißchen geschwollen, aber ansonsten scheinbar nicht verletzt, und ich konnte eben beim abtasten zumindest nicht feststellen, daß etwas gebrochen ist.“
      Jake nahm eine Dose zur Hand. „Dann sollte ein bißchen Eisspray reichen.“ Der blonde Ghostbuster untersuchte das Ohr seines Gastes auch noch einmal schnell. „Ja, das sieht eher nach einer leichten Prellung aus. Also alles halb so schlimm. Wahrscheinlich war es mehr der Schock.“
      Zino sah ihn mit großem, skeptischen Blick an, als er mit der Sprühflasche an sein Ohr heranging.
      „Keine Sorge, in so etwas kannst du Jake vertrauen.“ beruhigte Futura ihn.
      „Ich heiße ja nicht Eddy.“ kommentierte Jake leise.
      Der zog ein leichtes Schmollen. „Na, danke.“
      Jake schüttelte eine Dose, dann schirmte er den Bereich, den er behandeln wollte, mit der Hand ab und sprühte in einem gewissen Abstand etwas Eisspray auf das in Mitleidenschaft gezogene Gayanerohr. „So, am besten schauen wir mal, ob das wirkt – wenn’s schlimmer wird, sag‘ Bescheid.“ Jake packte die Utensilien wieder zusammen, stellte den Erste-Hilfe-Koffer aber vorsichtshalber nicht zu weit weg.
      Zino atmete durch und versuchte, sich von dem Schreck zu erholen.
      Futura war indes sichtlich untröstlich. „Das tut mir so leid! Ich hab’s wirklich nicht gesehen! Aww, komm her…“ Sie nahm ihn tröstend in die Arme. Darauf bedacht, nicht sein verletztes Ohr zu involvieren, drückte sie ihn an sich.
      Er schmiegte sich in ihre Arme, und schon jetzt konnten die Freunde sehen, daß er die Situation voll ausnutzte.
      Eddy stand auf und gesellte sich an Jakes Seite. Die drei Ghostbuster beobachteten die Szene gedankenvoll.
      „Tut es noch schlimm weh?“ erkundigte sich Futura fürsorglich.
      „Ja!“ jammerte Zino mitleiderweckend.
      „Man könnte meinen, er hat das extra gemacht.“ kommentierte Eddy leise, als er betrachtete, wie Zino die Fürsorge genoß, die Futura ihm zuteil werden ließ.
      Jake lehnte sich zu ihm herüber. „Meinst du, ich schaffe das auch mal unauffällig, daß Futura mein Ohr einklemmt…?“
      Eddy wandte ihm den Blick zu und musterte seine Ohren nachdenklich. „Ich möchte sehen, wie du das hinkriegst…“
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