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Say You Won't Let Go

GeschichteLiebesgeschichte / P18 Slash
Alex Standall Bryce Walker Justin Foley Montgomery de la Cruz Zach Dempsey
30.11.2017
30.11.2017
4
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30.11.2017 2.022
 
Hey :)
Schön, dass du hier bei meiner FF gelandet bist. Ich hoffe sie gefällt dir.

Bevor du anfängst zu lesen noch eine kleine Information: die Vergewaltigungen, der Selbstmord und eigentlich alle schlimmen Ereignisse die auf den Tapes beschrieben wurden, sind nie passiert. Es gehen einfach alle ganz normal zusammen zur High School.

Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sind bestimmt drin. Wer sie findet darf sie behalten ;)
Am Anfang ist es erst mal nur Fluff aber später ist auch Smut geplant(deswegen P18 Slash).

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim lesen :)


Ich war mir nicht sicher warum ich überhaupt hier war. Zach feierte seinen Geburtstag und hatte mich eingeladen. Zugegeben er hatte fast die ganze Jahrgangsstufe eingeladen. Also stand ich jetzt hier und versuchte nicht zu gelangweilt auszusehen. Partys waren nicht wirklich mein Ding aber so kam ich wenigstens mal Zuhause raus.

Nachdem ich Zach gratuliert hatte, ging ich in die Küche und holte mir ein Bier. Die meisten Leute hier kannte ich, hatte aber noch nie ein Wort mit ihnen gesprochen also lief in ins Wohnzimmer und schaute mich nach einem vertrauten Gesicht um. Ich nahm ein Schluck von meinem Bier und lief weiter auf die Terrasse.
Dort fand ich Justin.

Er hatte sich gegen die Hauswand gelehnt und rauchte einen Joint.
Ich ging auf ihn zu.
„Standall“, sagte er nur zur Begrüßung und reichte mir den Joint.
„Foley“, entgegnete ich nur.
Ich nahm ihn dankbar entgegen und zog ein paar mal daran.

Wir rauchten auf. Justin schaute auf meinen Becher und nahm ihn mir dann aus der Hand.
„Hey“, sagte ich etwas zu spät, denn er hatte den Becher schon in einem Zug leer getrunken.
„Komm wir holen uns noch mehr“, sagte er und grinste.
Ich nickte und folgte ihm nach drin.

Justin lief in die Küche und öffnete den Kühlschrank.
„Was machst du da?“ fragte ich und lehne mich an die Anrichte.
„Ich wette....aha wusst´ ich es doch“, sagte er und nahm eine Flasche heraus. Er drehte sich zu mir, zeigte mir die Flasche und grinste wieder.
„Bourbon? Nein vergiss es“, sagte ich und schaute ihn belustigt an.
„Sei nicht so ne Pussy, Standall“, sagte er.

Er versteckte die Flasche unter seiner Jacke und lief auf die Treppe zu. Er blieb stehen und drehte sich zu mir um.
Mit einer Kopfbewegung signalisierte er mir, dass ich ihm folgen sollte.
Ich rollte mit den Augen, musste jedoch lachen und lief ihm hinterher.

Wir gingen nach oben.
„Und jetzt?“ fragte ich und schaute mich hilflos um. Ich war noch nie zuvor bei Zach Zuhause gewesen.
Justin drehte sich kurz und schaute sich ebenfalls um. Dann schien er seinen Orientierungssinn wiedergefunden zu haben und steuerte auf eine Tür zu.

„Na bitte“, sagte er als er das Licht angeschaltet hatte.
Wir betraten den Raum.
Es war ein Gästezimmer. Justin schloss die Tür hinter uns.
Er öffnete die Flasche und nahm einen großen Schluck.
Ich nahm die Flasche entgegen, als er sie mir reichte und nahm ebenfalls einen Schluck. Ich verzog das Gesicht und versuchte meinen Würgereiz zu unterdrücken.
Justin lachte.

„Pussy“, er ließ sich aufs Bett fallen und lachte noch einen Moment weiter vor sich hin.
Ich gab ihm die Flasche zurück und er begann wieder zu trinken. Wir wechselten uns ab mit dem Trinken.
Irgendwann bemerkte ich den Geschmack kaum noch. Ich hatte mich ebenfalls auf das große Bett gesetzt und mit dem Rücken an die Wand gelehnt.

Als die Flasche leer war, ließ Justin sie zu Boden fallen.
„Scheiße, bin ich voll“, sagte er und begann wieder zu lachen.
„Und ich erst“, sagte ich und schloss die Augen um das Schwindelgefühl loszuwerden.
Justin lag auf dem Rücken und schaute an die Decke.

Eine Weile sagte keiner von uns beiden etwas doch Justin durchbrach irgendwann die Stille.
„Ich bin müde“, sagte er und gähnte. Ich blinzelte und sah, dass er seine Augen geschlossen hatte.
Ich grinste kurz und sah mich dann um. Ich griff nach dem riesigen Federkissen neben mir und schlug Justin damit.
„Hey“, sagte er lachend und öffnete seine Augen.
„Hier wird nicht geschlafen“, sagte ich und lachte ebenfalls.
Er schaute sich um, doch es war kein anderes Kissen zu sehen.
„Na warte“, sagte er und stürzte sich auf mich.
Im letzten Moment sprang ich auf und Justin landete mit dem Gesicht auf der Matratze.
Wieder musste ich lachen und hielt mich dann am Kopfteil des Bettes fest, da mir durch das plötzliche aufspringen ganz schwindelig war.

Ich schloss kurz die Augen und atmete tief ein und aus.
Als ich die Augen wieder öffnete, konnte ich Justin nicht mehr sehen.
Ich wollte mich umschauen doch schon im nächsten Moment wurde ich auf das Bett geschubst.

Ich gab einen erschrockenen Laut von mir.
Ich drehte mich auf den Rücken und hielt das Kissen vor meine Brust.
Justin hatte sich über mich gekniet und schaute mich nun triumphal an. Seine Augen blitzten.
Er griff nach dem Kissen und riss es mir aus den Händen.

Anstatt mich jedoch damit zu attackieren, schaute er mich einfach weiter an und warf das Kissen neben das Bett.
„Foley?“ fragte ich und lachte immer noch.
„Alles okay?“, fügte ich noch hinzu, als er mir nicht antwortete.

„Du hast unglaublich blaue Augen“, sagte er und kam meinem Gesicht immer näher.
Ich musste wieder lachen.

„Was?“ fragte ich und schüttelte den Kopf.
Er begann ebenfalls zu lachen.

Wieder schauten wir uns an und unser Lachen verstummte irgendwann. Die Situation war mehr als nur merkwürdig aber das merkwürdigste an der ganzen Sache war, dass es mir nichts ausmachte. Dass er mir sogar gefiel.
Allein mit ihm zu sein. Gemeinsam zu lachen und zu wissen, dass das Lachen nur mir galt.
Justin hob eine seiner Hände und legte sie mir an die Wange.
Er strich mit seinem Daumen über meine Lippen.

„Jus...Justin“, stotterte ich, unfähig einen Satz zu bilden.
Justin hielt kurz inne und sein Blick bohrte sich in meinen.
Er beugte sich zu mir herunter und presste seine Lippen sanft auf meine. Mein Herz begann zu rasen und mir stieg die Hitze in den Kopf.
Ich hatte meine Augen geschlossen und begann meine Lippen langsam gegen seine zu bewegen.

Er kniete immer noch über mir und ich begann langsam mich aufzusetzten.
Ich schlang meine Arme um seinen Oberkörper und er vergrub seine Hände in meinen Haaren. Seine Lippen wanderten irgendwann hinunter zu meinem Hals. Er küsste sich seinen Weg bis zu meinem Schlüsselbein. Dort begann er an der empfindlichen Haut zu saugen und biss dann leicht hinein.

Ich konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Ich krallte mich in seinen Rücken.
Seine Lippen verzogen sich auf meiner Haut zu einem Grinsen.  
„Fick dich, Justin“, seufzte ich und stöhnte wieder genüsslich.
Er machte sich noch eine Weile über mein Schlüsselbein her, dann hob er seinen Kopf und küsste wieder meine Lippen. Ich erwiderte den Kuss und er ließ eine seine Hände unter mein Shirt gleiten. Er strich mit seinen Fingern über meinen Bauch und meine Brust.

Ich wusste nicht wie lange ich das noch aushalten würde, also umfasste ich Justins Hüfte und drückte ihn neben mir aufs Bett.
Nun kniete ich mich über ihn und grinste ihn breit an.
Ich beugte mich zu ihm herunter und begann seinen Hals zu küssen und daran zu saugen.
Es dauerte nicht lange und Justin begann zu stöhnen.
„Fuck, Alex“, seufzte er und krallte sich in das Bettlaken.
Diesmal musste ich grinsen.

Irgendwann klopfte es an der Tür. Ich schreckte hoch und schaute zur Tür.
Justin schien es nicht gehört zu haben oder es war ihm ganz einfach egal, denn er zog mich wieder  herunter und küsste mich.
„Justin...“, keuchte ich zwischen zwei Küssen.
Ich konnte nicht anders und erwiderte seinen Kuss.

„Justy?“ fragte die Stimme vor der Tür.
„Verpiss dich, Bryce“, rief Justin nur und küsste mich wieder.
Ich grinste und vergrub meine Hände in seinen Haaren.
„Bist du allein da drin?“ fragte Bryce, der immer noch vor der Tür stand.
„Was glaubst du denn“, antwortete Justin genervt und rollte mit den Augen. Dann grinste er mich an.

„Ist abgeschlossen?“ fragte ich so leise, dass nur Justin es hören konnte.
Er zuckte mit den Schultern und lachte.

„Jessica?“ stichelte Bryce weiter.
„Alter, hau ab“, rief Justin.
Er drehte uns wieder so, dass er über mir war und küsste mich.

Bryce schien auf Justin gehört zu haben, denn es kamen keine weiteren Fragen mehr von ihm.
Wir warteten noch einen Moment um sicherzugehen, dass er wirklich verschwunden war.
Dann schauten wir uns an und mussten lachen.
„Stell dir vor er wäre reingekommen“, brachte ich lachend hervor.
„Er hätte den Schock seines Lebens bekommen“, prustete Justin und ließ sich neben mich auf Bett fallen.
Als wir uns beruhigt hatten, sah ich zu ihm herüber. Er schaute mich bereits an. Mein Herz begann wieder unnatürlich schnell zu klopfen.

„Bleiben wir heute Nacht hier?“ fragte ich und musterte sein Gesicht.
Er schaute mich verträumt an.
„Die Nacht ist ja schon fast um, und ich bezweifele das wir den Weg nach Hause noch unversehrt überstehen würden“, sagte er und lächelte müde.

Ich lächelte ebenfalls und ließ meinen Kopf dann in das Kopfkissen sinken, nachdem ich es vom Boden aufgesammelt hatte.
Justin legte sich neben mich und warf die Decke über uns.
Wieder schauten wir uns an, doch diesmal sagte keiner von uns etwas.

Als Justin seine Augen schon geschlossen hatte, hob ich meine Hand und strich ihm vorsichtig über die Wange.
Er blinzelte mich nur kurz an, lächelte und schloss dann wieder die Augen.
Es dauerte nicht lange und wir waren eingeschlafen.


Als ich am nächsten Morgen die Augen öffnete, lag ich auf dem Rücken und Justin auf mir.
Er hatte seine Arme um meinen Oberkörper geschlungen und sein Kopf lag auf meiner Brust.
Ich lächelte und strich mit einer Hand durch seine Haare.
Er hob den Kopf und lächelte mich müde an.

„Morgen“, nuschelte er und legte seinen Kopf wieder auf meine Brust.
„Morgen“, sagte ich und strich über seinen Rücken.

Wir lagen noch eine ganze Weile so da.
Irgendwann hatte Justin sein Kinn auf meine Brust gelegt und schaute mich an.  
„Ich denke wir sollten so langsam aufstehen“, sagte er und deutete auf die Uhr.

Es war schon fast 14 Uhr. Ich hätte noch ewig mit ihm so da liegen können, doch ich wusste nicht, ob das alles hier für ihn nur eine einmalige Sache war. Ich hätte ihn gern gefragt, doch ich hatte angst vor seiner Antwort.

Ich nickte nur.
„Mein Vater fragt sich bestimmt schon wo ich bin“, sagte ich und griff nach meinem Handy. Tatsächlich hatte ich mehrere entgangene Anrufe von Zuhause.
Justin stand zuerst auf, schaute sich im Spiegel an und strich seine Klamotten grade.
Ich setzte mich auf und stand dann auch auf. Ich merkte immer noch den Alkohol vom Vorabend.
Ich rieb mir die Augen und schaute Justin dann an.
Er grinste mich an.

„Du siehst ziemlich fertig aus“, meinte er nur und ging auf die Tür zu.
Er griff nach dem Türgriff und öffnete die Tür.
„Justin“, sagte ich etwas zu laut. Ich musste einfach wissen was jetzt zwischen uns war.
Ich ging auf ihn zu und drückte die wieder zu und stellte mich vor ihn. Er stand mit dem Rücken zur Tür und schaute mir in die Augen.
Ich hatte meine Hände rechts und links gegen die Tür gestützt.
Ich wartete kurz ab, doch als er nicht zurückwich, lehnte ich mich gegen ihn und küsste ihn sanft.

Er erwiderte den Kuss und strich mir über die Wange.
Als ich von ihm abließ, lächelte er mich an.
„Wir sehen uns in der Schule“, sagte er nur und zwinkerte mir zu. Dann verschwand er und ich war mir immer noch nicht sicher, was ich von der ganzen Sache halten sollte.

Kurze Zeit nachdem er gegangen war, verschwand auch ich.
Es war noch niemand wach, was die Sache eindeutig einfacher machte, da ich niemandem irgendwas erklären musste.

Ich lief nach Hause und machte mir die ganze Zeit Gedanken über den vorherigen Abend. Ich fragte mich ob es Justin genauso ging oder ob das alles für ihn nur ein Scherz gewesen war. Oder ob das nur passiert ist, weil er so viel getrunken hatte.
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