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Schwarze Liebe

von Liaya
GeschichteMystery / P18 / Gen
29.11.2017
08.05.2018
34
122.437
6
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.01.2018 2.734
 
Seid gegrüßt!
nun an dieser Stelle geht es weiter. Ein nicht allzu langes Kapitel. :))
Ich verrate nichts, lest selbst :)
Ein schönes und erholsames WE euch allen.

Mit lieben Grüßen,

Liaya

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Kapitel 24- Miyako in Gefahr


Nachdem Noyn hinter Miyako, Marron und dem Kommissar leise und unbemerkt erschienen war, hatte er ein Foto von den drei geschossen und es direkt an Chiaki abgeschickt.
Jetzt stand er da und beobachtete die drei sehr achtsam. Sie bewegten sich auf die Straße zu. Ruhig und friedlich. Noch. Er lächelte heuchlerisch in sich hinein. Sein schwarzer Umhang und seine langen, dunklen Haare schimmerten im Glanze des Mondes. Er ließ die Drei bewusst etwas vorgehen und hielt eine Distanz ein. Bis sein Diener hier aufkreuzen würde, hatte er noch genügend Zeit. In Gedanken malte er sich schon begnügsam aus, wie Sindbad um das Leben der Drei kämpfen würde. Es bereitete ihm eine höllische Freude, zu überlegen, wen er zuerst killen sollte. Marron war für Chiaki das Sahnehäubchen auf der Torte. Also musste er sie bis zum Schluss aufbewahren. Außerdem, davon abgesehen, durfte er die Braunhaarige noch nicht aus dem Verkehr räumen. Schließlich brauchte er ein Druckmittel für Sindbad. Er war letztendlich noch nicht fertig mit seinem Job gewesen. Drei wichtige Dämonen fehlten noch, um Black Smokes Plan in die Realität umsetzen zu können. Mit Marron würde er ihn erpressen. Und dann...
Seine Augen funkelten vor teuflischer Freude.
Dann würde er Marron Kusakabe die Kehle durchschneiden und Sindbad würde dabei machtlos zusehen. Ohne die Brünette würde er keinen Grund mehr dazu haben, weiterzuleben. Also würde er sich folglich irgendwann selbst aus dem Weg räumen.
Schade eigentlich, dass es so enden musste. Schließlich hätte es auch einen anderen Weg für die beiden gegeben. Hätte Jeanne brav ihren Dienst fortgesetzt und sich Black Smoke gefügt, würde sie und Sindbad weiterhin für die Organisation arbeiten können. Nun, da seine Gebieter sich jedoch für einen anderen Weg entschieden hatten, mussten sie die bittere Pille eben schlucken.
Nachdem er die drei lange genug hatte vorgehen lassen, entschied er sich dazu, endlich zuzuschlagen.
Kurz bevor Miyako, Marron und Himuro die Straße erreicht hatten, erschien er plötzlich vor ihnen.
Alle drei zuckten unwillkürlich zusammen, hielten die Luft an und weiteten vor Schreck ihre Pupillen.
Noyn blickte in die kreidebleichen Gesichter und breitete zufrieden seine Mundwinkel auseinander.
"Guten Abend, ich bitte um Verzeihung, dass ich euch erschrocken habe", sagte er in einem dunklen aber bestimmenden Ton.
Himuro war der Erste von den Dreien gewesen, der schnell aus seiner Starre wieder auftaute. Er überlegte nicht lange, reagierte sofort, in dem er seine Waffe zog und sie gegen den Unbekannten richtete. "Wer sind Sie?",fragte er den Mann ernst.
Noyn wich gezielt seiner Frage aus, sagte stattdessen "Sie brauchen nicht auf mich zu zielen, Herr Kommissar. Himuro Todaj, richtig? Ihre Waffe wird ihnen nichts nützen. Sie sind machtlos gegen mich. Ich bin kein Mensch. Zumindest nicht so Einer, wie Sie es sind. Auch bin ich nicht aus dieser Welt"
"Wer sind Sie dann?",stotterte Marron und riss ihre Augen weit auf. Sein Anblick wirkte angsteinflößend auf sie. Miyako packte sie am Handgelenk und hielt sie fest. "Ja, wer sind Sie?", wiederholte sie die Frage ihrer Freundin.
Himuro bewegte sich nicht. Er hielt weiterhin seine Waffe gegen den Ankömmling  gerichtet.
"Mein Name ist Noyn Claude. Ich bin der Herrscher über die Unterwelt und ich will dich!" Er streckte seinen Zeigefinger aus und richtete ihn auf Miyako.
Jetzt war es Miyakos Vater, der auflachen musste. "Herrscher über die Unterwelt?!" Er warf Miyako einen kurzen Blick aus den Augenwinkeln zu. "Kennst du ihn? Was will er von dir?"
"Nein! Woher soll ich das denn wissen? Ich sehe ihn zum ersten Mal!"
Himuro sah Noyn wieder ernst an. "Jetzt passen Sie mal auf! Anscheinend haben Sie zu viele Science- Fiction Filme in ihrem Leben geschaut! Solche geisteskranken Idioten wie Sie kenne ich nur zu gut! Und ich warne Sie - lassen Sie bloß die Finger von meiner Tochter! Ansonsten werde ich ohne mit der Wimper zu zucken Feuer auf Sie eröffnen!", drohte er ihm und biss sich vor Wut aufs Gebiss.
Sein Körper zitterte vor Zorn. Es war schon mehr als genug, dass er in seinem ganzen Berufsleben unzählige weibliche, junge vergewaltigte und zerstümmelte Opfer sehen musste. Alle durch solche perversen und hirnkranken Männer wie Noyn missbraucht und umgebracht. Und jetzt wollte man an seine eigene Tochter ran. Das ging zu weit und es brachte ihn vollkommen aus der Fassung und ließ ihn unkontrolliert handeln. Er spürte, wie er vor lauter Hass, Abscheu und Zorn kaum noch denken konnte.
"Schießen Sie doch! Wir werden ja gleich sehen, wie weit Sie damit kommen werden!",grinste Noyn und sprang im selben Moment mit einem Schwung vom Boden in die Luft und blieb dort schweben.
Der Kommissar blinzelte, glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Ehe er reagieren konnte, streckte Noyn seine Hand aus und zog Miyako an sich heran. Sie wollte lauthals schreien, merkte aber wie ihre Stimme vor nackter Panik versagte.
"Miyako!", schrie Marron und starrte entsetzt in die Höhe.
Himuro packte die nackte Wut und er entsicherte seine Waffe, um auf Noyn zu zielen.
Dieser lachte laut und musterte Himuro mit einem wilden Blick. "Na los, schießen Sie, Herr Kommissar! Nur passen Sie gut auf, dass Sie ihre Tochter dabei nicht erwischen!"
Himuros Hände krallten sich um den Abzug und zitterten. "Du mieses Schwein! Wer zur Hölle bist du?", schrie er laut.
Marron erschrak, stand wie zur Salzsäule erstarrt da. Sie hatte Angst, unheimliche Angst vor diesem Mann. Ihr Kopf schmerzte. In ihrem Nacken spürte sie plötzlich einen Knacks, der sich durch Mark und Knochen zog. Irgendetwas....
Da war was....
Irgendein unerklärliches Gefühl in ihr machte ihr kund, dass sie diesen Mann schon einmal gesehen hatte. Irgendwo und irgendwann in der näheren Vergangenheit. Nur wo? Wer war er? WER? WER?
Ihr Herz begann rasend zu schlagen als sie an seinen Namen dachte. Ihr Puls beschleunigte sich. Er wurde schneller. Immer schneller.
Der Druck in ihrem Schädel steigerte sich und wurde unaushaltbar. Unwillkürlich hielt sie sich die Ohren zu und schrie auf.
Noyn beobachte sie genau.
"Marron Kusakabe"
Sie hob ihren Kopf an und starrte ihn an, rang nach Luft.
"Ein komisches Gefühl, dass du gerade verspürst, nicht wahr? Du hast eine Ahnung, mich zu kennen, kannst dich aber nicht erinnern woher. Hab ich Recht?"
Himuro spähte erstaunt zu Miyakos Freundin. "Du kennst ihn?"
Die Brünette schüttelte heftig den Kopf. "Nein...Nein! Ich weiß es nicht. Himmel, ich habe keine Ahnung" Sie schloss verzweifelt ihre Augen und legte ihre eiskalte Hand auf ihre Stirn.
Was war das nur?! Was ging mit ihr vor? Wieso konnte ein Teil von ihr mit Sicherheit sagen, dass sie diesem Mann schonmal begegnet war und ein anderer Teil verweigerte zugleich es zu glauben.
Ihre Beine verweigerten ihr den Dienst und sie stürzte keuchend auf ihre Knie.
Noyn riss langsam der Geduldsfaden. Er hielt Miyako in seiner Augenhöhe in der Luft fest und ließ einen Dolch in seiner Hand erscheinen. "Du bist die Erste, die sterben wird! Aber bevor du stirbst, wirst du erfahren, wer Schuld daran hat" Er machte bewusst eine dramatische Pause. Dann sprach er weiter. "Willst du wissen, wer dein bitteres Schicksal zu verantworten hat? Na?" Er schaute sie eindringlich an.
"Lassen Sie mich los, verdammt!", stotterte sie und stierte ihn an.
"Lass meine Tochter in Frieden! Lass sie gehen! Nimm mich stattdessen! Bitte!", flehte Kommissar Todaj. Er merkte, dass seine Nerven mit ihm durchgingen und seine Stimme langsam versagte.
Noyn ignorierte seine Worte und konzentrierte sich noch mehr auf Miyako. "Ich sage dir, warum du sterben musst. Jeanne hat es so entschieden!"
Miyako riss ihre Augen auf. "Jea...Jeanne? Aber.... ich ... ich habe sie doch getötet", sagte sie geschockt.
"Da irrst du dich. Sie hat überlebt. Nicht wahr, Marron?"
Die Angesprochene schüttelte verständnislos den Kopf.
Miyako stutzte. "Marron? Was hat Marron damit zu tun?!"
"Tja, da staunst du, was? Tut mir leid, aber ich habe keine Zeit für Erklärungen. Du wirst sterben müssen!" Er zielte mit seinem Dolch auf ihren Brustkorb und wollte gerade zustechen als...
"Hör auf!", kam eine rennende Stimme im letzten Moment auf ihn zu.
Marron und Himuro drehten sich gleichzeitig um.
Himuro stutzte. Er kannte diesen Jungen.
Marron dagegen beäugte ihn mit einem irritierten Blick.
"Ah wie schön! Hast du also doch noch den Mut gefunden, hier aufzukreuzen, Chiaki Nagoya!", freute sich Noyn.
"Lass. Sie. Gehen!", befahl er seinem Boss und funkelte ihn wutentbrannt an.
"Sonst was?"
Chiaki schluckte. Er wusste, dass er gegen seinen Boss nicht die geringste Chance hatte. Wollte er ihn besiegen, hätte er Jeanne dafür gebraucht. Mit geballter Macht hätten sie noch eine Chance gehabt. Aber alleine? Dennoch musste er alles Mögliche tun, um die drei aus Noyns Gewahrsam zu befreien. Lebend.
Jeanne wollte er nicht aufwecken. Marron sollte weiterhin ein ganz normales Mädchen bleiben. Er hatte ihr schließlich schon genug Schmerz und Leid zugefügt.
Er schwieg, sah Noyn aus verhassten Augen an. "Lass sie gehen. Ich werde alles tun, was du von mir verlangen wirst! Verdammt, du willst sie doch gar nicht umbringen. Was du willst, ist dich an mir zu rächen! Worauf wartest du noch? Ich bin hier! Tu mit mir alles, was du willst aber quäle diese Menschen nicht!", bat er ihn und ballte entschlossen seine Fäuste.
Der Angesprochene amüsierte sich über Chiakis Worte. "Da machst du es dir aber verdammt einfach, Sindbad!"
Himuro weitete seine Pupillen, starrte Chiaki entsetzt und geschockt an. Für eine Sekunde glaubte er, sich verhört zu haben. Er wollte schlucken, die Spucke landete aber im falschen Hals und er hustete unwillkürlich und rang nach Luft.
"Sindbad? Du bist .... Nein! Das ist ein Scherz jetzt oder?"
Chiaki sagte nichts. Blieb stumm auf der Stelle stehen und lächelte bitter auf. Sein Blick war gen Boden gerichtet.
Er presste seine Lippen aufeinander, spürte Groll und Missstimmung in sich aufkommen. "Das war also dein Plan", stellte er einsichtig fest und klatschte in die Hände. "Bravo! Deshalb wolltest du, dass ich als ich selbst komme. Ich sollte mich vor allen Anwesenden hier präsentieren. Aber soll ich dir etwas sagen, Noyn? Es ist mir egal! Mein Leben ist mir sowieso nichts mehr wert also leg ich einen Dreck drauf, dass meine Identität enthüllt wird!"
Miyako, Marron und Himuro blickten ihn verwirrt und gleichzeitig überrascht an.
Als Chiaki sein Kreuz hervorzog und sich still in Sindbad verwandelte, blieb einem von den dreien Zuschauern ganz besonders die Spucke weg. Himuro.
Er war nicht fassungslos und auch nicht entsetzt. Nein. Er hatte das Gefühl, dass man ihm den Boden unter den Füßen entriss.
Das, was er an diesem Abend sah, das Alles wollte sich seinem normalen Menschenverstand nicht fügen. Das war einfach unmöglich!
Dieser Junge. Chiaki Nagoya. Er erinnerte sich noch daran, dass er ihm damals im Park zum ersten und einzigen Mal begegnet war. Zusammen mit Marron. Das war gewesen,  als er Yamato abgeführt hatte. Und jetzt? Jetzt ... sollte Chiaki Nagoya Sindbad sein?! Er traute seinen Augen nicht. Wollte es nicht akzeptieren. Derjenige, den er seit Jahren schon zielstrebig gejagt hatte, war ein ganz normaler Junge gewesen. Das heißt nicht ganz so normal wie andere Jungen in seinem Alter. Er konnte sich verwandeln. War er ein Zauberer oder so? Ein Magier, wie  diejenigen aus zahlreichen Mysterie-Filmen? Das war doch absurd!
"Guten Abend, Herr Kommissar", begrüßte Sindbad ihn, nachdem er sich fertig verwandelt hatte.
Himuro wusste nicht, was er entgegnen sollte. Er versuchte zu atmen und ruhig zu bleiben.
Seine Augen musterten den Dieb gebannt. Er sah nicht wie immer aus. Nicht so, wie Himuro ihn sonst kannte. Sindbads Blick war traurig und lastreich.
"Ich rate Ihnen nicht, mich erneut festzunehmen, wenn Sie hier lebend wieder rauskommen möchten", sagte der Blauhaarige und schaute ihn ernst an.
Miyako fand ihre Sprache wieder. Aufgelöst sah sie zu Marron hinunter. "Marron, hast du es gewusst? Hast du gewusst, dass er Sindbad ist?"
Die Brünette verneinte mit geweiteten Augen. "Nein! Ich kenne ihn nicht! Wie .... woher sollte ich denn wissen, dass er "er" ist, wenn ich nicht mal ihn kenne?! Ich versteh das nicht. Ich verstehe überhaupt nicht, was hier vor sich geht!"
"Jetzt hör doch auf! Du hast dich doch mit ihm getroffen! Er ist dein Ex! Wieso tust du so, als ob du ihn nie gekannt hattest?", rief die Schwarzhaarige.
Marron blinzelte, legte ungläubig ihre Stirn in die Falten. "Mein...mein was?Mein Ex? Spinnst du jetzt total? Ich habe nie einen Freund gehabt!"
Miyako verstand es nicht. Wieso leugnete ihre Freundin plötzlich die Beziehung? Was sollte das Theater?
Noyn hatte endlich erreicht, was er erreichen wollte. Er fühlte sich wie im Kino und sah diesem Drama gespannt zu. Sein Amüsement steigerte sich bis ins Unendliche. Jetzt war der richtige Moment gekommen, um das Drama auch wirklich in ein Drama zu verwandeln. Er holte aus und wollte auf sein Opfer gnadenlos zustechen als Sindbad noch im rechten Moment reagierte und einen Machtball auf ihn schleuderte. Noyn wich aus, ließ dabei Miyako fallen. Sindbad fing sie auf und landete mit ihr auf dem Boden.
"Verschwindet von hier!", befahl er allen Anwesenden streng.
"Lasst uns gehen! Schnell!", rief Himuro zu den beiden Mädels, woraufhin die zwei sich mühsam aufrappelten und zum Rennen bereitmachten.
Noyn reagierte schnell und versperrte ihnen den Weg, in dem er  sie alle nach hinten wegschleuderte. Schreiend landeten alle samt Sindbad auf dem harten Asphaltboden auf.
"Bist du so dumm oder tust du nur so?! Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich euch gehen lasse! Im Gegenteil, mein Spiel hat gerade erst begonnen!" Damit holte er aus und schoss eine Macht gegen Sindbad. Dieser schaffte es nicht, auszuweichen und fiel erneut zu Boden. Im selben Moment riss Noyn Miyako an sich und erschien erneut in der Luft mit ihr. Sie schrie, versuchte sich zu wehren aber er presste sie fest an sich.
"Weißt du Nagoya, ich habe es mir etwas anders überlegt. Ich töte sie nicht sofort. Wir beiden machens dir noch etwas spannender. Wie findest du das?"
Sindbad verstand nicht. Ehe er reagieren konnte, schnitt Noyn vor aller Augen Miyakos Jacke und ihr Kleid von vorne der Länge nach auf. Ihr Oberkörper entblößte sich. Schockiert begann sie zu zittern und wimmerte.
Himuro war erstarrt. Er wollte schießen, seine Tochter aus den Fängen dieses perversen Monsters retten aber sein Körper gehorchte ihm nicht.
"Ich werde sie vor deinen Augen missbrauchen und danach ihren hübschen Körper aufschlitzen", rief er Sindbad zu und umklammerte mit beiden Händen Miyakos nackte Brüste.
Miyako ergriff die Panik. Sie wimmerte, konnte nichts gegen ihn ausrichten.
"Du widerliches Schw..", kreischte Sindbad und stürzte sich in die Luft. Doch Noyn war stärker. Er stieß ihn direkt wieder ab.
Marron starrte den schwarzen Mann mit offenem Mund an. Ihre Augen verfolgten stumm das Geschehen. Sie konnte nicht fassen, dass das, was gerade geschah, die Realität war.
Sindbad landete kreischend neben ihr und rang nach Luft.
"Verdammt, ich kann nichts tun, Marron. Ich..." Er hob seinen Kopf und sah mühsam in ihre rehbraunen Augen. Und dann geschah etwas.
Die Brünette schaute ihn wie in Trance an und hob ihren Kopf um zu Miyako zu aufzublicken.
Die Schmerzen in ihrem Hinterkopf meldeten sich wieder. Dann klingelten ein paar wirre Wortfetzen in ihren Ohren. Unwillkürlich schloss sie ihre Lider und konzentrierte sich auf die hallenden Sätze. Vor ihr wurde alles schwarz. Plötzlich schien weder die Zeit noch die Umgebung für sie nicht mehr zu existieren.  Für einen kurzen Augenblick herrschte absolute Stille in ihrem Kopf. Dann kamen sie. Seine Worte. "....weißt du, was ich mit ihr anstellen werde.... ich werde sie aufsuchen....und dann werde ich ein Messer ziehen und sie aufschlitzen". Marron schrie entsetzt auf, schüttelte ihren Kopf heftig und sah sich als Jeanne vor Noyns Thron stehen.
Was dann folgte, war ein bis unter die Haut durchgehender Schrei. "Nein!!!!!!!!!!!!!"


To be continued.....
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