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Schwarze Liebe

von Liaya
GeschichteMystery / P18
29.11.2017
08.05.2018
34
122.437
6
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
29.11.2017 2.729
 
Hallo liebe Leser und Leserinnen ! Ich melde mich mit einer neuen FF zurück, die ganz anders sein wird als meine erste FF.
Ich bin sehr gespannt, wie sie euch gefallen wird. Bitte teilt mir eure Meinungen mit. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Wie bereits in der Vorschau beschrieben, wird es in einigen Kapiteln auch um Sex gehen. Ich hoffe, das ist okay für euch.
Also hier kommt das erste Kapitel von insgesamt 33. Ja, es werden so einige werden. Sie sind schon fast fertig. -))

Lg und ganz viel Freude

Eure Liaya


Ps. Ich schreibe die FF auf meinem Smartphone, deswegen entschuldige ich mich vorab für ein solches Format. Hoffe, sie lässt sich trotzdem einigermaßen gut lesen. ^^


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Kapitel 1 - Auf Jagd

Er saß versteckt auf einem Ast unter einem Baum, als die Nacht über Tokio langsam hereinbrach. Leise und still -nur das Zwitschern der Vögel war zu hören- verfinsterte sich alles um ihn herum. Wie lange er schon da saß, wusste er nicht. Er hatte einen Auftrag, wie fast jede Nacht um die gleiche Uhrzeit. Kurz vor neun Uhr, exakt eine viertel Stunde bevor die Kirchenturmuhr ihren  Klang ertönen würde -ein dunkler und mächtiger Klang -sollte "Sie" erscheinen. Ja, heute sollte es ein weibliches Opfer sein und das war ihm ganz Recht. Junge, weibliche Opfer zogen ihn irgendwie magisch an. Sie hatten etwas Besonderes an sich. Einerseits war es ein leichtes Spiel, sie zu überwältigen, andererseits sollte man - das wusste er nur zu gut- sie nicht zu leicht unterschätzen. Frauen wussten um  ihre Macht Bescheid. Seinem Geschmack nach, waren alle weiblichen Geschöpfe Hexen.
Er beobachtete die Menschenmengen unter ihm im Park, die sich langsam auflösten. Bald würde die Stunde kommen und "sie"  würde erscheinen. Dann, wenn alle verschwunden sind. Ja, sie würde kommen, da war er sich sicher. Immerhin hatte sie eine Einladung von ihm bekommen. Und diese war teuflisch sicher. Seine Pläne gingen bisher immer auf.
"20:45 im Florence - Park, wenn du wissen willst, wer deine Schwester ermordet hatte. Gezeichnet Sindbad, der Dieb".
Er holte Luft, schloss seine Augen und lauschte noch eine Weile lang den zahlreichen Geräuschen der Tiere in der Umgebung. Von irgendwo weiter weg vernahm er das Quaken eines Frosches sowie ein huhu eines Uhus. Ja, er genoss diese Nächte wirklich. Vor allem dann, wenn keine Menschenseele weit und breit mehr zu sehen war- außer denen, die Opfer von Dämonen waren.
Als er die Augen wieder geöffnet hatte, war es im Park tatsächlich leer geworden.
Die hohen,  schwarzen Laternen aus Stahl strahlten bereits und erleuchteten den Stadtpark in einer warmen, schönen Atmosphäre. Zu seiner Linken befand sich ein großer See, der tagsüber wunderschön war aber jetzt einfach nur pechschwarz wirkte und in dem sich die Lichter der Stahllampen in einem dunklen оrangenen Ton spiegelten. Diese Nacht war ruhig und warm. Nicht mal ein Hauch eines Windes war zu spüren gewesen.
Er nahm einen tiefen Atemzug, schloss wieder seine blauen Augen, zählte innerlich bis zehn, zog einen schwarzen Pin aus seiner weißen Manteltasche heraus und öffnete seine Lider wieder. Als er sie an Ort und Stelle stehen sah, lächelte er breit in sich hinein. Nur jetzt keinen Fehler machen. Sein Boss erwartete das Einfangen dieses Dämons. Ein ganz besonderer Dämon. Er würde ihm eine silberne Schachfigur bringen und diese würde sich von den ganz normalen Plastikfiguren, die er bisher erzielt hatte, abheben. Noch einen kurzen Moment betrachtete er sein Opfer - eine junge Dame von etwa 17 Jahren. Die Bessenheit, von der sie gerade gefangen war, ließ sie keine Spur hässlicher wirken. Nein, ganz im Gegenteil. Mit ihren po-langen, schwarzen Haaren, roten Lippen, die sie wahrscheinlich extra für das Date mit ihm vorher geschminkt hatte und ihrem Fransenpony wirkte sie äußerst sexy.
Eine schlanke Figur, hohe, dunkelrote Lackpumps dazu ein roter kurzer Stoffrock und eine beigene ärmellose Bluse, die etwas durchsichtig wirkte. Ja, dieses Frau hatte wirklich Geschmack. Wäre sie nicht sein Ziel heute Nacht gewesen, würde er sie glatt flachlegen.
Sindbad lächelte amüsiert in sich hinein und ließ seinen Pin zwischen Daumen und Zeigefinger kreisen. Er sah, dass die Person langsam nervös wurde und suchend nach ihrem Gesprächspartner um sich herblickte. Augenblicklich hörte er auf, sie anzustarren - schließlich war er nicht zum Vergnügen hier. Er brauchte den Dämon und nichts weiter zählte. Also fasste er sich, schlängelte sich rasant vom Ast herunter und stellte sich direkt vor sie.
Zu seiner Verwunderung erschrak sie nicht und blieb ruhig vor ihm stehen, so als ob sie wusste, dass er genau hier erscheinen würde. Mit ihren schwarzen Augen stierte sie ihn an und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Ha! Sindbad, der Dieb also.... Wie nett"
Seine sichere Haltung bewahrend, grinste er sie an. "Ist mir ebenfalls eine Freude, Angel. Oder nein, soll ich besser sagen Satomi Misato?".
Der Klang ihres Namens ließ sie augenblicklich erschaudern und für einen Bruchteil einer Sekunde, einen sehr kurzen Moment, ihre sichere Haltung verlieren.
Sindbad verfolgte ihre Reaktion und sah ihre geweiteten Pupillen. Ja, er hatte wohl ins Schwarze getroffen mit dieser Karte. Als Satomi nichts erwiderte, räusperte er sich und setzte noch einen drauf. "Sie nennen dich Angel, obwohl deine Augen und deine Haare pechschwarz sind. Selbst deine Seele ist im Moment totschwarz und erfüllt von einem Haufen Hass und Selbstmitleid. Du hasst alles, was um dich herum ist. Du hast es verlernt diese Welt zu lieben. Und trotzdem nennen sie dich Angel. Sie alle, deine in Anführungszeichen Freunde, deine Familie, dein Chef. Für sie bist du Angel. Nicht wahr, Satomi?"
Sie presste ihre Lippen aufeinander, bis sie weiß wurden, ballte ihre Hände zu Fäusten und schnaufte. "Halt....halt die Klappe, Mistkerl!" Sie hatte die Augen zugekniffen und schrie voller Zorn. "Sei still! Hör auf! Was..was weißt du schon von meinem Leben? Was weißt du von meiner Familie? Was?" Ihre Stimme wurde immer lauter ,doch es ließ ihn kalt. Denn das war sein Plan. Sie wie eine Maus, die nach einem Stück genüsslichem Käse sucht, in die Falle zu locken und dann zuzuschlagen. Er provozierte sie bewusst und genoss es. Gleichzeitig war es ihm bewusst, dass er das Spiel nicht zu weit treiben durfte. Denn jeder Dämon spielte und handelte nach seinen eigenen Regeln. Ein noch so kleiner Fehler konnte ihm das Leben kosten.
"Ich habe dich in letzter Zeit genau unter die Lupe genommen und weiß, dass du deinen wahren Namen um jeden Preis versteckst. Als du drei Jahre alt warst, nannten dich deine Eltern Angel. Leider weiß ich nicht aus welchem Grund. Aber das tut nichts zur Sache. Vermutlich hat dir dieser Name besser gefallen als derjenige, auf den du getauft wurdest. Jedenfalls hast du dich irgendwann nur noch mit diesem Namen vorgestellt. Und dann, als deine Schwester Serena starb..."
"HALT'S MAUL! HÖR AUF VERDAMMT!" Sie schrie, schnaufte, war außer sich. Angst, Zorn und unbändige Wut breiteten sich in ihr aus und ergriffen sie immer tiefer bis unter die kleinsten Hautpartikel.
"Du weißt verdammt nochmal gar nichts! Nichts! Ich.... ich wollte nie so sein! Aber diese höllischen Bastards ärgerten mich. Immerwieder hänselten sie mich wegen meinem Namen und meines Aussehens. Für sie war ich nicht Satomi. Für sie war ich der Satan. Der Teufel. Ich hasste sie!!"
Er kniff seine Augen einen spaltbreit zusammen und umgriff seinen Pin angriffbereit hinter seinem Mantel.
Sie schien es zu spüren und streckte beide Arme aus mit den Handflächen nach vorn.
"Ich warne dich Sindbad, ein falscher Handgriff und du bist erledigt!"
Sein Grinsen verschwand, er wurde schlagartig ernst.
"Du sagst mir jetzt sofort was ich wissen will und dann..." Sie leckte sich mit ihrer Zunge über die Lippen. "Dann überleg ich mir, ob ich dich sanft sterben lasse oder eben auf die harte Tour".
Sindbad atmete ein, wieder aus, versuchte die Situation unter Kontrolle zu halten.
"Wie ich sehe, hast du beschlossen, nicht zu reden. Ha, sehr fatal von dir! Lass mich raten, du hast absolut keine Ahnung, wer Serena umgebracht hat! Also wirst du jetzt sofort sterben!"
Sie bewegte ihre Hände und ließ einen schwarzen Rauch aus dem Boden aufsteigen. Und genau in diesem Moment handelte er. Seine Hand in einem schwarzen Handschuh ausstreckend, zielte er auf Satomi, konzentrierte sich auf ihren Brustkorb und warf schleunigst seine Nadel. "Weiche von ihr, Dämon. Schach Matt!"
Einige Sekunden lang war absolute Stille. Kein Laut, keine Tiergeräusche waren zu hören.
So, als ob die Welt auf einmal stillstand.
Bis..
"AHHHHHHHHH" Die Besessene schrie, keuchte, stöhnte und fiel schließlich erschöpft zu Boden.
Er schaffte es noch rechtzeitig, sie in den Arm zu nehmen, ehe sie mit dem Kopf auf dem harten Pflasterstein aufgeschlagen wäre.
Die dunkle und eiskalte Macht um sie herum schwand und übrig blieb ein silberner Eiszapfen in Form einer Schachfigur, die neben ihm auf dem Boden landete. Er ließ Satomi, die ihren Kopf auf seinem Schoß gebettet hatte, nicht aus den Augen, als er die Figur in seine Tasche einsteckte.
Es vergingen mehrere Minuten, ehe sie langsam zu Bewusstsein kam.
Vorsichtig  rührte sie ihren Kopf, gab Stöhngeräusche von sich und öffnete mühsam ihre Augen.
"Wie fühlst du dich Angel?" Er sprach sie jetzt mit ihrem Gewohnheitsnamen an und lächelte sie an.  
"Besser. Ich fühle mich leicht und geborgen. Danke dir, Sindbad. Wirklich, ich danke dir"
"Keine Ursache. Kommst du klar?"
Sie reagierte nicht, schien stattdessen über etwas nachzudenken.
"Sag, bitte... wer? Wer war es? Wer ist ihr Mörder?"
Nachdenklich wandte er seinen Blick von ihr ab und schaute hinauf in den Sternenhimmel. Manche waren matt, manche glänzten und andere wiederum waren so weit entfernt, dass er weder das eine noch das andere erkennen konnte.
Er räusperte sich, biss sich kurz auf die Zähne. "Bist ... bist du dir wirklich sicher, dass du das wissen möchtest? Es könnte dein Leben für immer verändern, Angel".
Sie fühlte, wie eine Eiseskälte sie wieder umgab und fing leise zu erzählen an.
"Meine Schwester, Serena, sie war alles für mich. Sie war diejenige, die mich Angel nannte. Sie war fünf Jahre älter als ich. Wir waren unzertrennlich gewesen.  Nie, nie haben wir Streit gehabt. Wir liebten uns. Als wir älter wurden, nahm sie mich überall mit. Sie war ... war wie ein Schutzengel für mich. Sie tröstete mich immer, wenn andere mich hänselten"
Satomi schluckte, unterdrückte einen Weinkrampf, ließ lautlos eine Träne über ihre Wange rollen.
"Eines Tages ging sie mit dem Vorwand,  sie müsse sich kurz mit ihrem Chef treffen, um berufliche Unstimmigkeiten zu besprechen, aus dem Haus und kam nicht mehr zurück. Ich fühlte sofort, dass da etwas faul war aber ich vertraute ihr und wartete ab. Aber... sie kam nie mehr wieder!! Am nächsten Tag fand man ihre Leiche in diesem See" Satomi deutete dabei auf das Gewässer links neben ihr und zitterte.
"Wenn ich mich richtig informiert habe, war dieser Vorfall vor zwei Jahren passiert. Wie schrecklich", seufzte Sindbad mit einem Bedauern.
Es entstand eine Stille. Keiner sagte ein Wort. Und dann begann sie in seinen Armen zu schluchzen, leise und ängstlich. Alle Erinnerungen an ihre geliebte Schwester waren wieder präsent. Sie konnte sie nicht mehr unterdrücken. Die Tränen ergriffen sie endgültig. Ihre Hände zu Fäusten ballend schlug sie auf den harten Boden ein. Mehrmals. Den Schmerz, der dabei entstand, spürte sie nicht. Sindbad umfasste ihre Hände und stoppte sie.
"Hör auf, Angel, ich bitte dich, lass das. Das wird sie nicht lebendig machen und du wirst nur Wunden davontragen"
"Aber... aber... das ist mir egal! Die tiefste Wunde, die ich hab, genau hier", sie deutete auf ihr Herz "diese Wunde wird sowieso niemals heilen. Hörst du? NIE!"
Er legte seine Hand beruhigend auf ihre und seufzte. "Das stimmt leider. Da hast du vollkommen Recht. Aber soll ich dir was sagen? Man lernt, mit diesem Schmerz zu leben. Und leben musst du! Verstehst du? Du musst einfach. Wenn nicht für dich, dann für sie!"
Sie presste ihre Zähne aufeinander, fühlte, wie der Wind um sie herum immer kälter wurde und fror erbärmlich.
"Hör zu, Satomi, ich werde mein Versprechen halten. Ich sag dir, wer ihr Mörder ist aber du musst auch mir ein Versprechen geben" Ihre Blicke trafen sich. Sie hörte auf zu schluchzen und horchte auf. "Was soll ich dir denn versprechen? Was willst du hören?"
"Dass du leben wirst. Dass.... dass du aufhören wirst mit Hass zu leben, dich ständig mit Schuldgefühlen zu plagen. Dass du einfach lebst und dass du dein Leben - hörst du- DEIN LEBEN- genießen wirst und zwar jede einzelne Minute davon"
Schon allein die Vorstellung an ein solches Leben ließ sie emotionslos in die Ferne wegstarren. "Das kann ich nicht und das weißt du!"
Er ließ sie los, rutschte unter ihrem schwachen Körper vorsichtig weg und richtete sich auf, was sie überrascht aussehen ließ.
Seinen Rücken zu ihr kehrend tat der Dieb einige Schritte in die entgegengesetzte Richtung.
"Hey, warte! Wohin gehst du? Geh nicht weg, bitte!"
Sindbad reagierte nicht.
"Jetzt bleib doch stehen, bitte! Sindbad, geh....geh nicht! Du bist meine letzte Chance!"
Abrupt blieb er auf der Stelle stehen.
"Letzte Chance? Letzte Chance für was?" Seine Stimme war bitterernst und fordernd.
"Für
.....
Für das Leben schätze ich..."
Er lächelte und drehte sich zu ihr um.
"Yaroshi"
Ihre Pupillen weiteten sich. Ihr Magen drehte sich bei diesem Namen um. Sie atmete. Immer heftiger begann sich ihr Brustkorb auf und abzusenken. Übelkeit überkam sie fast.
"Was? Wie? Wie? WIE?"
Er schüttelte bedauernd mit dem Kopf und blieb ihr eine Erklärung schuldig.
"Er....er war doch...war ihr..." Satomis Körper bebte. Sie verstand nichts.
"Ihr Verlobter, ich weiß", entgegnete der Blauhaarige ruhig.
"Und er hatte furchtbare Angst. Angst, dass man ihm auf die Schliche kommen würde. Die Polizei, die Presse, das Fernsehen, alles drehte sich damals um diesen Fall. Immer mehr Polizisten mit Fragen in seinem Haus, immer mehr Reporter, die ihm aufgelauert waren. Er hatte für diese Nacht für ein seiner Meinung nach stichfestes Alibi gesorgt, aber je mehr er befragt wurde, desto zweifelhafter wurde sein Alibi. Es verlor immer mehr an Standhaftigkeit. Dieser Druck, diese Angst ..... er sah keinen anderen Ausweg und..."
".... hat sich erhängt...", vollendete sie schockiert seinen Satz.
Sindbad ließ seinen Kopf sinken. "Ja....".
Satomi schüttelte ihren Schopf. Immer wieder. Immer mehr, so als ob sie dadurch erwartete, irgendeine Logik in dem Ganzen zu finden.
"Ich versteh das nicht. Ich kann das nicht begreifen. Warum?Warum Yaroshi? Sie haben sich doch geliebt". Unwillkürlich hustete sie und ihre Stimme wurde piepsleise.
"Es ging um Geld soweit ich weiß. Mehr kann ich dir nicht sagen. Ehrlich. Und jetzt, da du die Antwort kennst, musst du auch dein Versprechen halten". Er blickte sie ernst an und sie nickte verzweifelt. "Ich... ich hab wohl keine andere Wahl. Rache nehmen kann ich wohl nicht mehr, er ist schon tot. Hat sich die Kugel selber gegeben.... Aber ich werde trotzdem mehr über die Hintergründe herausfinden, das...das muss ich einfach!"
Der Blauhaarige kniete sich leise stöhnend vor sie hin und nickte. "Tu das aber steigere dich nicht zu sehr hinein". Dann stand er wieder auf und drehte sich zum Gehen um.
Satomi saß wie versteinert da und nickte abermals. "Ich verspreche es"
"Gut" Er hob ihr im Gehen zum Abschied die Hand und verschwand mit den Worten "Menschen sterben aber Erinnerungen an sie nicht. Vergiss das niemals Angel".
Dann war er von der Nacht umhüllt verschwunden. So, als ob er nie da gewesen wäre.
Zurück blieb eine gebrochene junge Dame, die mit ihrem Schmerz, ihrem Schock und ihren Tränen kämpfte. Das letzte, was er aus einem sicheren Abstand vernahm, war ein bis auf die Knochen durchbohrender Schrei "NEIN!!!!!!!!!!!!!!"
Dann wurde es still. Kein Schrei mehr, kein Laut. Nur die pechschwarze Nacht.


Auf seinem Balkon ankommend, zog er an seinem Stirnband, wurde wieder zu Chiaki und betrat sein Schlafzimmer. Erschöpft und nachdenklich ließ er sich auf sein Bett fallen und fiel in einen langen, traumlosen Schlaf....
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