The Life I Never Led

von KusmiChan
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Burnett James Holiday Brandon
27.11.2017
25.10.2019
3
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Bevor es los geht möchte ich kurz anmerken das dies meine erste Fanfiktion ist, seid also bitte nett solltet ihr vorhaben mir einen Review da zu lassen :) Ich bin durchaus Kritikfähig wenn diese Kritik angemessen formuliert ist :) Dankeschön <3
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In einer kleinen Stadt, irgendwo in Texas, liegt ein Camp – nein vielmehr eine Akademie – in dem tiefen, für Texas sehr seltenen, Schnee begraben. Es ist kurz nach Mitternacht und alle sollten bereits tief in ihren Träumen versunken sein doch in einer der Holzhütten brennt noch Licht. Es ist die Hütte des Co – Campleiters Burnett James welcher seit geschlagenen 2 Stunden wach in seinem Bett liegt und um Gottes Willen einfach nicht einschlafen kann…

[Sicht: Burnett]
… „verdammt! Jetzt liege ich schon seit 2 Stunden wach und kann immer noch nicht einschlafen. Warum muss es auch so verdammt kalt sein? Ich HASSE den Winter!!“ Der große Vampir wälzte sich noch zweimal hin und her bevor er sichtlich genervt aus dem Bett sprang. Er ging zur Heizung und drehte sie auf die höchste Stufe. Er ging ins Bad und wusch sich sein Gesicht mit etwas warmen Wasser bis er ins Schlafzimmer zurückging und bemerkte das die Heizung nicht heizte. Er schleuderte dem Heizgerät ein wütendes „FUCK!“ entgegen und trat nach dem Gerät. Natürlich änderte dies nichts. Burnett ging zu seinem Kleiderschrank und suchte nach einem Pullover. Er entschied sich für den grauen, wirklich weichen, Pullover aus Alpaka Wolle. „Wenn ich sowieso schon nicht schlafen kann könnte ich eigentlich auch ein bisschen produktiv werden“, Burnett schlüpfte in seine Jeans, Schuhe, einen Mantel und eine graue Beanie Mütze. Er schnappte sich sein Handy sowie seine Schlüssel und trat vor die Tür, die eiskalte Winterluft schlug ihm ins Gesicht. Er stapfte durch den Schnee in Richtung Büro und murmelte vor sich hin: „Da sollte man meinen, Vampire die eh schon kalt sind frieren nicht … ha … Pustekuchen! Ich frier mir einen Arsch ab!“ Er betrat das Büro und musste unwillkürlich lächeln. Der Raum hatte einfach immer etwas Warmes und freundliches an sich, zumindest für Burnett denn er wusste wer sonst dieses Büro mit ihm teilte und in seinem Unterbewusstsein wünschte er sich das genau diese Person jetzt hier wäre. Alleine mit ihm. Doch er wusste das das nicht passieren würde da die Rothaarige Schönheit vermutlich schon seit einigen Stunden tief und fest schlief. Er fragte sich ob sie auch manchmal von ihm träumte. Der Vampir schüttelte leicht den Kopf als würde er versuchen diese Gedanken aus seinem Kopf zu schütteln und machte sich auf den Weg in die kleine Küche um sich einen Kaffee zu kochen.
Mit frisch gebrühtem Kaffee setzte er sich and Holidays Schreibtisch und fing an ein Paar Unterlagen durchzuarbeiten. Er saß gerne an ihrem Tisch obwohl er ja eigentlich ein eigenes kleines Büro hatte, doch ihr Zimmer war sehr viel schöner eingerichtet und gemütlicher. Außerdem hatte er das Gefühl dort immer ihre Präsenz spüren zu können. Burnett vertiefte sich so sehr in seine Arbeit das er gar nicht bemerkte wie die Zeit verflog…

[Sicht: Holiday]
… „Well tonight it’s there instead of you… and there won’t be snow in Africa this Christmas Time…” Es war 5:00 morgens, der Radiowecker sprang an und spielte “Do they know it’s Christmas?“ von Band Aid, eines ihrer absoluten Favoriten unter den Weihnachtsliedern. Holiday ließ ihre Augen noch ein Paar Sekunden geschlossen und lauschte dem Lied bevor sie dann ihre Augen öffnete und sich die Haare aus dem Gesicht strich. Sie stand auf und ging ins Bad um sich fertig zu machen für den Tag. Kurz vor der Badezimmertür drehte sie sich noch einmal um und ging zu ihrem Wecker zurück um die Lautstärke aufzudrehen, sie liebte Weihnachtslieder einfach zu sehr. Holiday schaute in den Spiegel und zog nur die Augenbrauen hoch gefolgt von einem seufzen. Sie hatte sich gestern vor dem Schlafen gehen noch mit ihrer Mutter gestritten und gefühlte 50 SMS von Blake bekommen was ihr das Schlafen nicht gerade erleichtert hat. Geduscht und fertig gemacht verließ Die Rothaarige ihr Bad und suchte sich ein möglichst gemütliches Outfit aus dem Schrank. Sie entschied sich für schwarze Leggins und einen beige/braun/roten norwegischen Pullover, dazu einen beigen Loop Schaal und braune Lederstiefel. Zufrieden mit ihrem Outfit, stellte sie den Wecker ab und schnappte sich Handy und die Schlüssel. Sie stapfte durch den Schnee bis zum Briefkasten um die Post zu holen, als sie den Kasten öffnete fielen ihr schon die Rechnungen und Mahnungen in die Hände. Noch ein weiteres Problem um das sie sich kümmern muss neben dem Streit mit ihrer Mutter und ihrem furchtbar aufdringlichen Ex Freund. „Naja, das wird schon irgendwie“ redete Holiday sich zu und steuerte ihr Büro an…

[Sicht: Burnett]
…Immer noch vertieft in seine Arbeit, trank Burnett nun schon seine ca. 10. Tasse Kaffee. Er hörte draußen Schritte im Schnee die die Treppe zur Veranda hochstapften und er wusste nur zu gut zu wem diese Schritte um diese Uhrzeit gehörten. Die Tür ging auf und Holiday erschien in der Tür. Burnett gab sich ein Paar Sekunden um sie zu begutachten, sie sah so schön aus wie immer. Ihre roten Haare glänzten und einige kleine Schneeflocken hatten sich daraufgesetzt. Ihre grünen Augen strahlten so viel Wärme aus das es Burnett fast so vorkam als würde der Raum gleich ein Paar Grad wärmer werden. Ihr Outfit war auch spitze, die Leggins betonte ihre Figur super und der Pullover sah so bequem aus das er sich am liebsten fest an sie gekuschelt hätte. Er bemerkte das er sie anstarrte und das vielleicht ein Paar Sekunden zu lang denn sie frage ihn ob etwas mit ihr nicht stimme. Daraufhin antwortete Burnett mit: „Nein, alles bestens, ich hab nur… also du.. … Guten Morgen.“ Innerlich verfluchte er sich selbst für diese bescheuerte Antwort.  Die Fee zog nur die Augenbrauen hoch, gab aber weiter nichts von sich und steuerte die Küche an um sich einen Tee zu kochen. Sie verschwand in der Küche jedoch tauchte ihr Kopf sofort wieder im Türrahmen auf und sie setzte an etwas zu sagen „Sag mal, wieso bist du um die Uhrzeit eigentlich schon hier? Sonst bekommt man dich vor halb 9 nicht zu sehen.“ „Jaa… ich konnte nicht schlafen und meine Heizung ist kaputt also war es verdammt kalt in meiner Hütte und ich dachte hier ist es vielleicht wärmer..“, schon wieder so eine dämliche Antwort.. warum bringt diese Frau ihn nur so aus der Fassung? Es ist doch nicht so schwer einfach eine klare Antwort zu geben. Holiday hingegen war schon wieder mit einem kurzen „Ach so“ in die Küche verschwunden. Als sie mit einer Tasse heißem Tee zurück ins Büro kam und sich auf die Ecke ihres Schreibtisches setzte, fragte sie ihn was er denn dann die ganze Nacht gemacht hat worauf er antwortete: „Ach ich habe ein Paar Unterlagen sortiert und ein Paar Berichte für die FRU geschrieben, nichts besonderes.“  Die Fee nickte, starrte auf den Bildschirm und nahm einen Schluck aus ihrer Harry Potter Tasse die sie von ihrer Mom geschenkt bekommen hat als sie 16 war. Burnett bemerkte erst jetzt das Holiday ein wenig fertig aussah, er war sich jedoch nicht sicher ob er sie darauf ansprechen sollte denn eigentlich geht es ihn ja nichts an.. oder doch? Sie sind immerhin Freunde, irgendwie, in gewisser Weise. Er entschied sich sie zu fragen „ Alles okay bei dir? Du siehst ein bisschen...müde aus? Er wartete darauf das sie etwas sagte doch es kam nichts also versuchte er es nochmal „Holiday?“ Die Rothaarige zuckte zusammen und schaute ihn an „Hm? Was? Sorry ich war grade ein bisschen in Gedanken versunken.“ Burnett schaute sie ein wenig besorgt an und fragte dann noch einmal ob alles bei ihr Okay sei. Die Fee antwortete „ Ja ja, ich hab nur nicht so besonders gut geschlafen, ich hab mich gestern Abend noch mit meiner Mom gestritten und mein Ex Freund geht mir ein bisschen auf die Nerven, aber du musst dir keine Sorgen machen.“ Ja, das war etwas das Burnett an Holiday schon oft aufgefallen ist, sie sorgt sich immer um Alle aber sie will nie das sich jemand um sie Sorgen macht. Doch wie sollte er sich keine Sorgen machen wenn sie doch scheinbar sehr beschäftigt ist mit diesen Problemen. „Kann ich vielleicht was für dich tun?“ Er wollte ihr unbedingt helfen, auch wenn es nur etwas Kleines sein sollte, er wollte unbedingt etwas für sie tun. „ Nein ich denke nicht, aber danke, ich weiß das zu schätzen, wirklich.“ Was machte sie sich eigentlich vor? Sie wollte so gerne mit ihm über alles reden und sich am liebsten an seinen starken Schultern ausweinen doch das würde sie nie zugeben. Sie muss mit ihren Problemen selbst fertig werden.
In diesem Moment flog die Bürotür auf und krachte gegen die Wand. Scheinbar würde sie ihre Probleme früher angehen müssen als geplant…
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Sooo mein erstes Kapitel, ich hoffe es gefällt :D Es ist etwas kurz da ich jetzt noch ein wenig lernen muss und ich verspreche das nächste wird länger. Falls euch die Outfits der Beiden interessieren:
https://www.pinterest.de/pin/150448443782471182/ (Burnetts Outfit bzw. der Pulli + Beanie)
https://www.pinterest.de/pin/497718196297848905/ (Holidays Outfit)
Ich würde mich sehr über Reviews freuen :3
Bis zum nächsten Kapitel,
Kusmi Chan <3
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