HIDE AND SEEK

von Kaara
GeschichteDrama / P16
24.11.2017
24.11.2017
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"Hey...Hier ist Sara..."

Sie sprach auf den Anrufbeantworter. Ihre Stimme zitterte. Sie holte noch einmal tief Luft und wiederholte ihren Satz noch einmal verständlich:

"Payton... ich- ich weiß wir haben uns seit langem nicht mehr gesehen aber... ich befinde mich in Schwierigkeiten und brauche deine Hilfe. Ich sehe zurzeit keinen anderen Ausweg, mein Vater..." sie hielt für einige Sekunden inne, bis sie weiter sprechen konnte:

"Bitte Payton. Ich weiß nicht was ich tun soll. Steht deine alte Adresse noch? Ich werde vorbeikommen okay? Ich kann verstehen wenn du mir die Tür nicht öffnen willst aber, ich brauche dich. Jetzt. Es tut mir leid."

Ich stand vor dem Anrufbeantworter. Meine Augen waren mit Tränen befüllt und mein ganzer Körper zitterte. War es wirklich Sara? Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt ihre Stimme hörte. Aber so wie ich ihre Stimme jetzt hörte, habe ich sie noch nie wahrgenommen. Trotzdem konnte einfach nicht an das Telefon. Es brach mir das Herz. Sie und Ich haben vor einer langen Zeit den Kontakt, wegen ihrer Drogensucht abgebrochen. Außerdem wird landesweit nach ihr gefahndet. Sie hatte mehreren Häftlingen die Flucht ermöglicht, darunter einem Todeskandidaten und einem pädophilen Serienkiller. Es tat weh mit anzusehen wie sie sich verändert hat. Ihren Job weggeworfen hat. Gejagt wird wie ein Tier. Sie steht jetzt schlimmer da, als am Anfang ihrer Drogensucht. Ich beschloss den Anruf zu ignorieren und mich erstmal auf meine ledernen Couch hinzusetzen. Es herrschte Stille im Raum. Ich meine sollte es auch, immerhin lebe ich alleine aber heute, war es besonders still. Ich nahm mir ein Taschentuch und wischte mir meine Tränen weg. Dabei entdeckte ich dieses dicke Buch, welches aus meinen Regalen herausschaute. Ich nahm es heraus, es war verstaubt und ich hatte es seit einer Ewigkeit nicht mehr angerührt. Es war ein altes Fotoalbum. Ich blätterte etwas durch und fand Fotos von meiner Kindheit, meinen Eltern und sogar von meinem Stiefvater... und da war es. Einige Fotos von mir und Sara aus dem College. Wir haben uns dort kennengelernt und teilten uns sogar ein Zimmer. Auf diesem einen Bild, sah sie so glücklich aus. Da war die Welt noch in Ordnung. Die Tränen schossen wieder aus meinen Augen. Wieso bin ich nicht an das Telefon gegangen? Ich müsste genau jetzt für sie da sein. Zurückrufen kann ich nicht, da sie wahrscheinlich aus einer Telefonzelle anrief. Ich kann nur hoffen das sie so bald wie möglich an meiner Tür erscheint. Nachdem ich mich wieder vor meinen Fernseher setzte, schaltete ich die Nachrichten ein:

"Die Fox River Acht" wie es immer hieß und Sara Tancredi, die jetzt wegen Beihilfe zur Flucht genauso in der Klemme steckte. Wie viel würde sie wohl bekommen? 25 Jahre? Oh Sara...