One Late Guest

OneshotAbenteuer, Romanze / P18 Slash
G-Dragon Taeyang
21.11.2017
21.11.2017
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Omg endlich bin ich fertig mit diesem OS! Der hat schon eine gefühlte Ewigkeit angefangen bei mir rumgegammelt... xD
Aber okay, ich dachte mir, dass es einfach mal Zeit wird, auch was über Big Bang zu schreiben xD

***

Noch ein letztes Mal zupfte ich meine Haare zurecht und strich über mein weites Tanktop.
Dann ließ ich mich von einem Angestellten zu meinem Stuhl auf der Bühne bringen.
Noch trennte mich ein roter Vorhang von den geiernden Blicken des Publikums, doch wenn dieser fallen würde, wäre all meine Konzentration gefragt.
Ich merkte, wie meine Hände schwitzig wurden.
Obwohl ich das jetzt schon so oft gemacht hatte, konnte ich mich einfach nicht daran gewöhnen.
Nicht daran gewöhnen, mich hier halb nackt zur Schau zu stellen...
Nicht daran gewöhnen, dass sich irgendwelche alten Säcke an mir aufgeilten...
Leise seufzte ich in mich hinein.
Eigentlich würde ich diesen Job ja gar nicht mehr machen...genug Geld hatte ich ja mittlerweile.
Aber doch saß ich Tag für Tag immer wieder in der hautengen Hose und dem lockeren Oberteil auf dem Stuhl und legte eine Show hin, um diese Typen heiß auf meine Kollegen zu machen.
Jedenfalls war das der Zweck, aus dem ich eingestellt wurde.
Warum ich das alles jedoch wirklich machte, hatte einen anderen Grund.
Es war dieser eine Typ im Publikum...
Ich schätzte ihn auf 25, eher dunklerer asiatischer Teint und braun-schwarz gefärbte Haare, die zu kurzen Dreads gemacht worden waren.
Und er war bei jeder einzelnen meiner Shows da.
Mein Kollege und Kumpel Seungri hatte sogar behauptet, er sei NUR bei mir da.
Ja...und so hatte ich begonnen, jedes Mal speziell auf ihn zu achten.
Fast kam es mir so vor, als tanze ich nur für ihn - und das, obwohl ich ihn weder kannte, noch sonst irgendwas über ihn wusste.
Nach jedem meiner Auftritte verschwand er immer spurlos...weshalb es zu meinem großen Bedauern ja auch nie möglich war, mit ihm zu reden.
Denn ja...mittlerweile sehnte ich mich danach, mal mit diesem Typen im Schatten zu sprechen.
Irgendwie hatte er angefangen, mich zu interessieren...
Tief atmete ich schließlich durch.
Jetzt würde ich erstmal schauen, dass ich diesen Auftritt erfolgreich hinter mich brachte...

Taeyang:
Wie immer, wenn ER da war, war ich es auch.
Ich stand in dieser eher dunklen Ecke des Clubs und ließ den Kleinen, den sie hier nur G-Dragon nannten, nicht aus den Augen.
Das erste Mal hatte ich ihn gesehen, als ein Freund mich hier her geschleppt hatte.
Damals war ich noch voll gegen solche 'Veranstaltungen' gewesen, hatte es erbärmlich gefunden, dass Leute diesen Ort besuchten nur um Befriedigung, die sie sonst nicht bekamen, zu erlangen...
...doch dann war ER mir das erste Mal aufgefallen.
Schlanker Körper, rote, längere Haare und eine Anmut beim Tanzen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte...
Kurz: Ich hatte sofort gewusst, dass ich ihn stöhnend unter mir haben wollte.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass ich mir echt übertrieben viel Arbeit machte um das zu schaffen...
Mit dem ganzen geheimnisvollen Auftauchen und Verschwinden...
...der Beobachtung, die fast schon Stalking glich...
...doch...
...ich wollte, dass ich auch ihm auffiel.
Dass er sich für mich zu interesssieren begann.
Dass er mich nicht als Niemand sah, wenn ich ihn gefesselt und küssend an die Wand stoßen würde...

G-Dragon:
Mit vor Schweiß glänzender Haut verließ ich die Bühne, wo mich Seungri schon mit einem Handtuch empfing, welches ich ihm dankbar abnahm und um meine mittlerweile nackten Schultern legte.
"Du warst echt gut heute. Wie soll ich das noch toppen~" quengelte er und ich lachte nur schüchtern.
So selbstbewusst ich mich auf der Bühne gab, so still war ich nun mal danach...
Während ich also stumm neben meinem Kollegen herlief, plapperte dieser mich schon in einer Tour voll.
Ich hörte nicht wirklich zu, bis er in einen zögerlichen Tonfall fiel:
"Man hat dir übrigens noch einen Einzelkunden eingeschoben...ist das okay? Wenn nicht, könnte ich den nämlich vielleicht für dich übernehmen..."
Erstaunt sah ich ihn an.
"Das würdest du für mich machen?"
Seungri grinste.
"Klar, ich weiß doch, dass du im Gegensatz zu mir alles außerhalb der Shows hasst." erwiderte er und sein Lächeln wurde noch breiter.
Das machte mich nun allerdings doch stutzig.
"Moment...du planst doch was! Oder hast du was angestellt?"
Mein durchdringender Blick traf den bedrückten meines Gegenübers.
Ich trat einen Schritt näher zu ihm.
"Seungri...! Sag jetzt, was du gemacht hast!" verlangte ich in drohendem Tonfall, woraufhin der Andere mich vorsichtig angrinste.
"Naja...es könnte sein, dass...ich vielleicht aus Versehen ganz zufällig..." er atmete tief durch. "...mit deiner Schwester geschlafen habe..."
Entsetzt sah ich in an.
"Ganz zufällig?!" rief ich dann empört und mein Gegenüber zog schutzsuchend den Kopf ein.
"Wenn du schon mit ihr schläfst, dann mach das wenigstens nicht zufällig!"
Der Blick Seungris wandelte sich nun in einen überraschten.
"Aber sonst würde es dich nicht stören?" wollte er verblüfft wissen und ich antwortete schulterzuckend:
"Ich weiß, dass sie dich liebt, und wenn du das auch tust und sie nicht verletzt, ist mir eigentlich egal, was ihr treibt..."
Mein Gegenüber nickte freudig und riss mich in eine stürmische Umarmung.
"Danke, du bist der Beste!" murmelte er dabei.
"Na dann sehen wir uns in der Pause oder nach Ende..."
Mit diesen Worten verschwand er vergnügt hüpfend.
So viel zu dem Übernehmen meines Einzelkunden...
Seufzend wandte ich mich ab und sah auf die Uhr an der Wand.
Eine viertel Stunde hatte ich noch...
Ich beschleunigte also meine Schritte und lief zielstrebig auf die Duschen für Mitarbeiter zu.
Je besser man den Kunden gefällt, desto mehr Trinkgeld gab es nunmal...

So fuhr ich mir acht Minuten später noch mal durch meine geföhnten Haare und machte mich dann auf den Weg zu Zimmer 18.

Taeyang:
Tief zog ich mir die Kapuze meines Pullovers ins Gesicht.
Hier konnte ich es mir wirklich nicht erlauben, erkannt zu werden.
Nicht zwischen diesen Widerlingen, die es offenbar viel zu nötig hatten, ihren Frust an irgendjemandem abzulassen...
Unbemerkt schlich ich mich also durch die Menschenmenge auf die Tür zu den Hinterräumen zu.
Dort erwarteten mich auch schon zwei in schwarze Anzüge gekleidete Männer, von denen einer knurrend nach dem Namen verlangte, mit dem ich mich hier gemeldet hatte.
"Sol." antwortete ich daraufhin mit einem meiner Spitznamen ruhig und verzog meinen Mund unter der Kapuze zu einem Lächeln.
Der Mann checkte seinen Block, dann nickte er seinem Kollegen zu.
Dieser ließ mich mit den Worten 'Zimmer 18' durch die Tür treten.
Mein Grinsen wurde breiter, während ich über den Gang schritt.
Endlich war es so weit.
Dong Youngbae alias Taeyang alias Sol würde endlich bekommen, was er wollte...


~


Leise trat ich von hinten an den Rothaarigen.
G-Dragon...noch hatte er mich nicht bemerkt, weshalb ich meinen Blick auf einen ausführlichen Weg über seinen halb nackten Körper schickte.
Fast schon unbewusst leckte ich mir dabei über die Lippen.
Von Nahem sah er echt noch geiler aus, als ich gedacht hatte...
Ich war ihm jetzt ganz nah, glaubte, die Hitze, die er ausstrahlte, schon unter meinen Händen spüren zu können.
Langsam streckte ich meine Finger aus, immer in Richtung seiner blanken, trainierten Schulter.
Dann war der Moment, auf den ich so lange gewartet hatte, gekommen...
...endlich konnte ich seine Haut unter meinen Händen spüren...
So makellos.
So viel heller als meine eigene...
Der Andere zuckte nur kurz unter meiner Berührung zusammen, sonst reagierte er nicht groß - auch nicht, als meine Hände tiefer seinen Rücken hinab glitten.
Da war nur noch die leichte Gänsehaut, die sich über seinen Armen ausbreitete.
Ein Grinsen legte sich bei diesem Anblick auf meine Züge.
Endlich...endlich konnte ich ihn haben...
Meine Finger waren gerade an dem Bund seiner Hose angekommen, da war mir mit einem Schlag all das hier zu wenig.
Ich wollte ihn hören, ihn unter mir haben!
In einer schnellen Bewegung griff ich nach dem schwarzen Seidentuch, dass mit noch anderen Sachen auf einem kleinen Tischchen lag und fuhr nur noch einmal kurz über seine gefärbten Haare, bevor ich mit diesem seine Augen verband.

G-Dragon:
Ich ließ alles ohne mit der Wimper zu zucken, mit mir machen.
Und das nicht nur, weil ich musste...nein, irgendwie gefiel mir die Art, wie der Fremde mich berührte.
Er war nicht so grob, war nicht einer der Kerle, die einfach nur schnell ihre Lust befriedigen wollten...alles was er tat, war irgendwie bedächtig, ruhig und...intensiv.
Also stand ich einfach nur da, den Kopf wohlig in den Nacken gelegt und genoss blind die Küsse, die der andere über meinen Nacken verteilte...
Ein leises Geräusch entglitt mir, als er begann, stellenweise an meiner Haut zu knabbern und mit seinen Zähnen über diese zu kratzen.
Auch seine Arme legten sich von hinten um mich und während seine rechte Hand beständig meine Brustwarze verwöhnte, fuhr seine Linke bedächtig und immer tiefer führend über meine Muskeln.
Da ich ja immer noch nichts sehen konnte, und somit jede seiner Berührungen unvorhergesehen war, erwischte er mich auch eiskalt, als seine eine Hand plötzlich fest in meinen Schritt griff und er langsam begann, meine Mitte zu massieren.
Ich stöhnte auf, warf meinen Kopf frustriert herum, als der Fremde meine Versuche, mich ihm entgegenzudrücken, abblockte.
Er spielte mit mir...das war mir mittlerweile klar.

Schritt für Schritt geleitete mich der Fremde durch den Raum.
Mittlerweile stand er vor mir, seine Hände mit meinen verschränkt und führte mich bis zu dem Punkt, an dem ich die Bettkante an meinen Kniekehlen spürte.
Ich hielt automatisch die Luft an.
Sein warmer Atem glittt über meinen Hals, bis hoch zu meinem Kiefer, stetig meinen Lippen entgegen.
Doch genau in dem Moment, in dem ich mich für einen Kuss vorlehnen wollte, stieß er mich rücklings auf das Bett...

Taeyang:
Zufrieden lächelnd beobachtete ich, wie der Jüngere nach einer Berührung dürstend den Rücken durchbog und den Kopf umherwarf, mit den Fesseln und den verbundenen Augen nicht dazu bemächtigt, meine nächsten Schritte beeinflussen zu können.
Ja...so gefiel es mir...
Ich liebte es, diese Macht zu haben...
...diese Macht alles tun zu können, was ich wollte...
Mein Grinsen wurde breiter, als ich zu dem Tischchen herüberschlenderte, von dem ich vorher auch schon die Seidentücher gehabt hatte.
Eingehend betrachtete ich die anderen Gegenstände.
Was ich nur alles mit dem Kleinen anstellen könnte...

G-Dragon:
Völlig dem Fremden ausgeliefert wälzte ich mich in den Laken.
Nun, da seine Finger von meiner schon wieder leicht erhitzten Haut verschwunden waren, vermisste ich dieses Gefühl doch tatsächlich...
...und es ging mir selten so, dass ich bei einem Kunden so empfand.
Doch wie gesagt...irgendwas war bei diesem Typen hier anders...

Ich zuckte zusammen, als ich urplötzlich eine Berührung an meiner Wange wahrnahm.
Kühle Finger, die sanft zu meinem Kiefer strichen.
Ich konnte nicht anders, als mein Gesicht gegen die Hand zu schmiegen und wohlig zu seufzen, als sie schließlich in meine Haare wanderte und dort begann, mich behutsam zu kraulen.
Es war einfach eine willkommene Abwechslung in meinem Alltag hier...
So lag ich jetzt also hier.
Blind und wehrlos...
...doch verdammt, es gefiel mir.
Es gefiel mir, jede Berührung doppelt so intensiv zu spüren.
Und es gefiel mir, mich einfach nur unterwürfig zu geben und mich verwöhnen zu lassen...

Taeyang:
Bedächtig fuhr ich über den nackten Oberkörper vor mir und beobachtete jede Regung in dem Gesicht des Anderen.
Ich hatte längst gemerkt, dass er begonnen hatte, das hier ernsthaft zu genießen...
...was bedeutete, dass ich ihn jetzt genau da hatte, wo ich ihn für den nächsten Schritt haben wollte...
Meine Finger glitten abwärts und fuhren über die Haut knapp über dem Bund seiner Hose.
Nur eine Schicht Leder und eine aus Stoff, dann hätte ich endlich das, was ich wollte...
Flink und nicht mehr gewillt, noch länger zu warten schoben sich meine Finger unter das Kleidungsstück.
Dann zog ich es langsam tiefer und hörte mit Genugtuung, wie ihm ein erleichtertes Seufzen entglitt, als seiner wachsenden Erregung mehr Freiraum gebeten wurde.
Ich grinste, denn eine Sekunde später hob er auch noch bereitwillig seine Hüfte etwas an, sodass ich ihm die Hose komplett ausziehen konnte.
Wieder belohnte er mich mit einem leisen Seufzen.
Kurzentschlossen ließ ich von ihm ab, um mir meinen Hoodie über den Kopf zu ziehen.
Mittlerweile war auch mir ziemlich heiß geworden.
Dann packte ich den Blinden an den Schultern und zog ihn in eine sitzende Position.
Orientierungslos bewegte er sich nicht, sodass es mir ein Leichtes war, seine zusammengebundenen Handgelenke zu nehmen und sie an meinen Gürtel zu führen.
Dann ließ ich ihn machen, denn er wusste ja, was zu tun war.


G-Dragon:
Meine zittrigen Finger tasteten so lange über den Hosenbund des Anderen, bis es mir endlich gelang, den Gürtel des Fremden zu öffnen.
Kaum hatte ich auch die Hürde des Reißverschlusses überwunden, beugte ich mich vor und zog ohne groß nachzudenken den Bund des Kleidungsstücks mit meinen Zähnen über seine Hüfte.
Ihm schien es auch nichts auszumachen, eher im Gegenteil, denn er kraulte kurz meine Haare im Nacken und tätschelte meinen Kopf, bevor er mich wieder aufs Bett drückte.
Dieses Mal spürte ich jedoch, wie er meine Hände über den Kopf zog und dort zusätzlich am Bett fesselte.
Probehalber rüttelte ich kurz, doch sie gaben kein Stück nach...

Gerade, als ich mich zufrieden in den Laken räkelte und mir eine bequeme Möglichkeit zum Liegen suchte, spürte ich wieder die Finger des Fremden.
Dieses Mal jedoch strichen sie langsam von meinen Unterschenkeln über die Knie zu den Innenseiten meiner Oberschenkel.
Fast schon automatisch öffnete ich meine Beine um ihm mehr Platz zu bieten.
Denn seine Art machte mich einfach viel zu sehr an...
Dieses quälend langsame Verführen, dass mich immer hungriger machte...

Taeyang:
Irgendwie spürte ich, dass er jetzt so weit war.
Und die Beule in seinen engen Boxershorts war auch längst nicht mehr zu übersehen...
So tat ich gar nicht mehr lange herum, sondern griff ohne Umschweife unter den Stoff und streifte ihn hinab und über seine Füße.
Und dann lag er endlich ganz entblößt vor mir...
...und verdammt, er sah sogar noch besser aus, als ich es mir je vorgestellt hatte...
Den Jüngeren ausgeliefert auf dem Bett liegen lassend erhob ich mich und griff kurzerhand nach dem Gleitgel auf dem kleinen Tisch.
Wollten wir doch mal sehen, wie er klang, wenn er in voller Erregtheit stöhnte...

G-Dragon:
Ruckartig wurde ich aus meiner Welt gerissen, als ein Geräusch an meine Ohren drang, dass ich im ersten Moment nur schwer zuordnen konnte.
Erst als dieses Klicken wieder ertönte, erkannte ich, dass es das Auf- und Zuschnappen einer kleinen Tube gewesen sein musste – und ich war schon lange genug in diesem Business, um zu wissen, was dies zu bedeuten hatte...
Kurz darauf spürte ich auch schon, wie eine Hand meine Hüfte anhob und ein von einem kühlen Gel benetzter Finger über meinen Eingang strich.
Ich stöhnte leise, versuchte allerdings, mich nicht allzu viel zu bewegen, weil ich es nicht riskieren wollte, dass der Fremde diese Berührungen sein ließ.
Zum Glück schien er jedoch gar nicht mal daran zu denken, denn seine Finger bearbeiteten weiter meinen Eingang, bis die oberste Kuppe fast schon automatisch in mich hineinglitt.
Ein keuchen entglitt mir und instinktiv versuchte ich, mich ihm entgegenzubewegen.
Zu süß war die Folter, dass er mich zwar stetig massierte und mich immer näher an den Abgrund brachte, mich aber nie kommen ließ...

Taeyang:
Zufrieden betrachtete ich, welch starke Wirkung mein Tun auf den Jüngeren hatte.
Jetzt konnte ich wirklich davon ausgehen, dass er mir das alles nicht nur vorspielte, wie er es bei einem Kunden tun müsste...
Grinsend entzog ich ihm also meine Finger wieder, was ihm auch prompt ein unwilliges Geräusch entlockte.
Doch ich konnte ja nicht nur an ihn denken, denn mittlerweile war es auch in meinen Boxershorts schon ziemlich eng geworden...
So zog ich mir also meine letzten Klamotten vom Leib und ließ dann meinen Blick noch einmal in Ruhe über den Rothaarigen wandern.
Leicht verschwitzte Haut, den Rücken nach Berührungen lechzend durchgebogen, gerötete Wangen und die etwas geöffneten Lippen...
Ich hatte schon echt mal wieder einen guten Fang gemacht...
Mit diesem Gedanken krabbelte ich wieder über den Anderen.

G-Dragon:
In Erwartung zitternd lag ich in den Laken.
Selten hatte ich mich so gut gefühlt wie bei diesem Mann...
...wie bei diesem Mann, bei dem ich schon längst vergessen hatte, dass er eigentlich auch nur ein Kunde war.
So bebten meine Muskeln in unbändiger Vorfreude, als der Andere mir seine Finger entzog und ich dachte, dass es nun endlich so weit war.
Doch ich hatte weit gefehlt, denn statt seiner Mitte an meinem Eingang spürte ich plötzlich, wie sich etwas anderes in mich schob.
Ich keuchte auf und meine Erregung steigerte sich ins Unermessliche, als dieses Teil auch noch leicht zu vibrieren begann und nach den Fingern das Nervenbündel in mir malträtierte.
Mich umherwerfend wurde der Druck auf meinen Handgelenken immer stärker.
Auch mein Stöhnen konnte ich lange nicht mehr unterdrücken...

Taeyang:
Lange hatte ich überlegt, ob ich das wirklich machen sollte.
Doch jetzt wurde mir klar, dass ich es eindeutig bereut hätte, wenn ich mir nicht so viel Zeit gelassen hätte...denn oh Mann, selten hatte ich so etwas Geiles beobachten können.
Ich hatte mich auf den einzigen Sessel gegenüber des Bettes gesetzt und ließ den Jüngeren nicht aus den Augen.
Es war einer dieser Momente, in denen ich mich fragte, wie ich je mit Frauen hatte schlafen können...denn dieser Kleine hier war einfach unglaublich...
So hielt ich es auch nicht mehr lange aus, ihm in seiner Ekstase nur zuzusehen, und stieg wieder über ihn.
Mit einem Ruck entfernte ich den Vibrator und schmiss ihn achtlos beiseite.
Dann ließ ich den Rothaarigen noch kurz an meinen Fingern schlecken, einfach nur um meine Erregung noch einmal mit seiner Flüssigkeit zu benetzen.
Anschließend drückte ich seine Schenkel auch schon weiter auseinander und legte mir die Unteren über die Schultern.
Er seufzte nur mit leicht geöffneten Lippen, die mich mehr denn je dazu einluden, sie zu küssen.
Also beugte ich mich kurzentschlossen vor und tat verlangend das, was mir nun endlich möglich war.
Er begann nach einem kurzen überraschten Moment sogar hungrig zu erwidern.
Ich grinste, als der Jüngere seine Füße fester um meinen Hals schlang und machte mir einen Spaß daraus, noch ein paar Mal über seine angedeuteten Muskeln zu streichen.
Als ich dann bei einer Brustwarze ankam, kniff ich grob in sie und drang im selben Moment komplett in ihn ein.
Er keuchte laut auf und zog an den Fesseln, doch ich wartete nicht lange und begann, in ihn zu stoßen.
Wieder war ich an einem Punkt, an dem ich gerne den Ausdruck seiner Augen gesehen hätte, doch noch ein letztes Mal hielt ich mich zurück und konzentrierte mich auf den Rest seines Körpers.
Man sah ihm an, dass er nahe am Ende war...
Doch auch bei mir dauerte es nicht lange, bis meine Stöße unregelmäßiger wurden und mein Tun hektischer.
Und dann, an dem Punkt, an dem wir beide in höchster Erregung gefangen waren und es mir schwerfiel, noch an mich zu halten, keuchte der Rothaarige außer Atem:
„Wie...wie heißt du...eigentlich...?“
Es war das erste Mal, dass ich ihn sprechen hörte und die Frage kam auch ziemlich unerwartet, doch ich zögerte keinen Augenblick und antwortete zwar angestrengt, aber ohne mein Tempo zu zügeln:
„Taeyang...“
Er erwiderte nichts.
Ich dachte schon, er hätte mich gar nicht verstanden, doch da lag ich falsch, denn als er schließlich mit einem lauten Stöhnen zwischen uns kam, war es mein Name, der auch nicht gerade leise über seine Lippen rutschte.
Und so kam auch ich...
...mit einem dunklen Keuchen in ihm.

Erschöpft und verschwitzt ließ ich mich neben den Anderen fallen, als ich aus ihm glitt.
Trotz meines abnormal schnellen Herzschlags, beugte ich mich aber noch schwerfällig vor und befreite seine geröteten Handgelenke von den Fesseln.
Dann küsste ich ihn noch einmal lange, bevor ich auch seine Augenbinde löste...

G-Dragon:
Blinzelnd öffnete ich meine feuchten Augen und brauchte erst einen Moment, bis sich meine Sicht wieder geklärt hatte.
Kaum war das jedoch geschehen, erstarrte ich regelrecht.
Konnte das möglich sein...?
Hatte ich gerade wirklich mit dem Fremden geschlafen?
Mit...Taeyang?
Ich schüttelte fassungslos den Kopf.
So lange hatte ich ihn kennenlernen wollen, und jetzt hatte ich Sex mit ihm gehabt...
Mühsam und mit schmerzenden Gliedern rappelte ich mich in eine sitzende Position.
Meinen Körper wischte ich einfach schnell mit der Bettdecke ab, schließlich wurde hier eh nach jedem einzelnen Kunden alles wieder geputzt.
Taeyang hatte sich auch wieder einigermaßen gefangen und hockte mit angezogenen Knien auf der Bettkante.
Zögerlich rutschte ich neben ihn und sah zu ihm herüber.
Er erwiderte den Blick schweigend.
„Also...“ fing ich schließlich an, doch ließ das Wort dann alleine im Raum stehen.
„Ich hatte echt Spaß.“ unterbrach der Andere nach einer gefühlten Ewigkeit die Stille und ein Rotton schlich sich auf meine Züge, als ich murmelte:
„Ich auch...“
Er grinste daraufhin nur schief.
Schüchtern wandte ich meinen Blick ab.
„Weißt du, schon als ich dich das erste Mal gesehen hab, wollte ich dich irgendwie näher kennenlernen.“
Erstaunt blickte ich wieder auf.
„Ich...mir ging es genauso...“ stotterte ich dann und konnte irgendwie keinen klaren Gedanken fassen, als er mir auch noch ein paar verschwitzte Haarsträhnen aus der Stirn strich.
Keine Ahnung wieso, aber ich war einfach nicht mehr fähig zu denken.
So kam es auch, dass ich ohne die Konsequenzen abzuwägen, fragte:
„Würdest...würdest du mir vielleicht deine Nummer geben...?“
Sofort biss ich mir auf die Unterlippe.
Dumm...sehr dumm!
Doch zu meinem Erstaunen reagierte Taeyang ganz anders, als ich erwartet hätte...
Er stand nämlich kurz nickend auf, und nachdem er in seine Klamotten geschlüpft war, kramte er einen Zettel hervor, der mir auf die Entfernung wie eine Art Visitenkarte vorkam, und legte sie mir auf den kleinen Tisch.
Dann kam er wieder zu mir und beugte sich vor, während er leise an meine Lippen murmelte:
„Ich sollte jetzt gehen...nicht, dass ich hier noch erkannt werde...“
Und so griffen seine Finger ein letztes Mal mein Kinn, während er mir einen Kuss auf die Stirn hauchte.
Die Tür hatte er daraufhin schnell erreicht, doch in ihrem Rahmen drehte er sich noch einmal zu mir um, und ich glaubte zu sehen, wie er mir unter der Kapuze zuzwinkerte...
Dann war er weg...
...und hinterließ mich mit einem seltsam warmen Gefühl im Herzen und einem kleinen Lächeln auf den Lippen.

***

Haha, irgendwie hat es schon Spaß gemacht, das zu schreiben xD

Aber guuuuuuuuuuuuut...
Wie immer würde ich mich über REVIEWS freuen und auch, wenn ihr euch mal anschaut, was ich auf meinem Profil noch alles auch über andere Gruppen  fabriziert habe...denn ich kann versprechen, dass ich wirklich JEDE MENGE habe xD

LG Hannibal
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