Verschlungene Wege

von MiaMaya
GeschichteRomanze, Tragödie / P16
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
20.11.2017
03.12.2019
20
13.524
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
02.12.2019 1.068
 
Kapitel 18
Melissa kam aus der Dusche und im Wohnzimmer war es laut geworden. Elijahs ganze Familie war zusammen gekommen und sie sahen alle erschöpft aus und waren über und über voll mit Blut. "Was ist denn nur passiert? Ist einer von euch verletzt?" sie kam auf Elijah zu und taste ihn nach möglichen Verletzungen ab. Er nahm ihre Hände in seine und zog sie ins Schlafzimmer. "Es ist alles in Ordnung und niemand ist verletzt." "Aber das viele Blut..." "...ist nicht von uns, du musst dir keine Sorgen mehr machen. Ich weiß es bringt deine Familie nicht zurück, aber dir wird niemand mehr etwas tun." sie nickte, es gab soviel was sie fragen und sagen wollte aber es gab eine Sache die ihr am dringlichsten schien. "wirst du mit deinen Geschwistern wieder zurück gehen? Mir scheint ihr steht euch sehr nahe" Elijah schwieg und wollte sie in seine Arme ziehen, aber das Blut auf seiner Kleidung hielt ihn zurück. "Ich hatte eigentlich vor noch zu bleiben, wenn du dir vorstellen könntest weiter Tür an Tür  mit mir zu leben." sie wurde rot und nickte nur. Der Tumult im Wohnzimmer war verstummt und sie vermutete dass der Rest der Familie in Elijahs Wohnung gegangen war und plötzlich alleine mit ihm zu sein machte sie nervös. Er schien es zu bemerken denn er trat ein paar Schritte zurück. "Ich sollte mich umziehen gehen. Aber ich kann später wieder kommen und wir können reden oder was essen. Wir machen was immer du möchtest." Plötzlich hatte Melissa Angst alleine zu sein. "Ja, komm wieder und bitte sag deiner Familie Danke für alles."
Elijah ging in seine Wohnung und das Bad war belegt und seine Geschwister saßen auf dem Sofa. Er setze sich dazu und bemerkte die lächelnden Blicke von seiner Schwester und Caroline. "Also Bruder was hast du für Pläne? Ich für meinen Teil würde gerne diese Stadt verlassen und wieder nach Hause kommen." Seine Geschwister waren alle dieser Meinung, aber er wollte hier nicht weg. Diese kleine rothaarige Krankenschwester lies ihn nicht los. "ich werde noch bleiben, Melissa hat noch einiges vor sich und ich möchte ihr helfen." Gerade kam Klaus aus dem Bad und setzte sich zu ihnen. "Also ich würde vorschlagen wir packen unsere Sachen und verschwinden von hier." Caroline ging zu ihm und legte einen Arm um seine Schulter. "Schatz vielleicht sollten wir doch noch bleiben, wenigstens die Beerdigung abwarten und sehen wie wir sonst noch helfen können. " Klaus war durch die Beziehung mit Caroline weicher geworden und Elijah wusste dass sie praktisch alles von ihm verlangen konnte und er ihr niemals etwas abschlagen würde. "Wenn wir bleiben dann werden wir aber nicht hier wohnen, Melissas Bruder hatte doch diese Kneipe mit ein paar Zimmern drüber." Klaus stöhnte genervt stimmte seiner Schwester aber dann doch zu. "Was wird jetzt eigentlich daraus? " Kols Frage lies Elijah kurz innehalten, er war schon fast im Bad gewesen. Es gab hier noch viele Dinge zu klären und die Liste wurde immer länger. "Wir klären das noch, am besten ihr geht schon mal dahin und bezieht eure Zimmer, es wird sonst alles geschlossen sein und auch kein anderer Gast da sein. Also hat der Rest noch Zeit und wir überlegen morgen wie es weiter geht." Seine Geschwister wussten er wollte jetzt erstmal mit ihr alleine sein und Katie und Caroline scheuchten die anderen zur Tür raus bevor noch einer von ihnen etwas dummes sagen konnte. Elijah ging duschen und zog sich saubere Sachen an. Als er wieder vor der Wohnung seiner Nachbarin stand war er nervös. Seit sehr langer Zeit wieder war sein Leben aufregend geworden. Dieses Gefühl einem anderen Menschen wieder nahe zu kommen war auf der einen Seite aufregend aber auf der anderen Seite barg es das Potential für großen Schmerz sie zu verlieren. Er klopfte an und sie öffnete die Tür so schnell dass er wusste sie hatte davor gewartet. Lächelnd trat er ein und die beiden blieben unsicher im Wohnzimmer stehen. Elijah griff nach ihrer Hand und sie kam ein paar Schritte auf ihn zu. "Ich bin dir und deiner Familie wirklich dankbar, ich habe zwar noch immer nicht ganz verstanden was passiert ist und doch weiß ich dass ich ohne dich nicht mehr hier wäre. Du hast mir das Leben gerettet und ich weiß auch dass du meinem Vater helfen wolltest und bei ihm warst..." Elijah zog sie zum Sofa und drückte sie vorsichtig runter und setzte sich dann zu ihr. "Ich habe dein Leben unnötig kompliziert gemacht dass weiß ich und wenn ich nicht gewesen wäre dann wäre dein Bruder noch am Leben und du hättest noch mehr Zeit mit deinem Vater gehabt. Du musst dich um vieles kümmern und wenn du erlaubst werde ich dir helfen." Melissa legte ihre Hände an Elijahs Wangen. "Als ich dich traf war ich am Boden zerstört, mein Vater war krank, mein Bruder war geschäftlich fast pleite und ich war unglücklich mit meinem Job. Mein Leben war schon kompliziert und als du dann aufgetaucht bist hatte ich wieder das Gefühl es würde sich endlich mal was zum guten ändern. Aber...also...versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht in Verlegenheit bringen oder dass du dich verpflichtet fühlst, aber ich mag es dass du hier bist." Während ihrem geplapper war Elijah ihr immer näher gekommen und drückte seine Lippen auf ihre. Sie begann gerade seinen Kuss zu genießen als er sich zurück lehnte und sie an seine Brust zog. "Ich bringe alles für dich in Ordnung, dir wird niemand mehr wehtun. Was immer du machen möchtest ich werde dir helfen. Meine Familie bleibt noch in der Stadt und wird mir helfen. Wird uns helfen." er stand auf und sie wollte ihn noch zurückhalten aber er machte sich sanft aber bestimmt von ihr los. "ich werde jetzt in meine Wohnung gehen, ich muss mich da um einige Sachen kümmern und ein paar Sachen reparieren." er lächelte und dachte schon an die Schäden in der Wohnung die seine Geschwister verursacht hatten. Es war schon dass hundertste mal dass er sowas reparieren musste aber es machte ihm nichts aus. Mit Melissa in seiner Nähe machte ihm all das nichts mehr aus.
Review schreiben