Verschlungene Wege

von MiaMaya
GeschichteRomanze, Tragödie / P16
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
20.11.2017
03.12.2019
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20.11.2017 1.083
 
Guten Abend zusammen,
irgendwie schaffe ich es nicht so richtig mich von dieser Geschichte zu lösen. Hier kommt also die Fortsetzung von Familienbande und ein Weg zurück. Es ist nicht unbedingt nötig die beiden anderen Geschichten vorher zu lesen um den Verlauf zu verstehen. Die Geschichte ist bereits abgeschlossen und ich versuche wenigstens einmal in der Woche ein neues Kapitel hochzuladen.
Ich hoffe die Geschichte gefällt euch

Kapitel 1
Elijah fuhr mit seinem Wagen durch die kleinen engen Straßen einer Kleinstadt und es war keine Menschenseele unterwegs. Er hatte sich eine kleine Wohnung genommen und warum es ihn genau hier hin gezogen hatte wusste er nicht. Er hatte auch nicht vor lange zu bleiben, aber in den letzten Jahrhunderten hatte er gelernt seinem Instinkt zu vertrauen und auf sein Bauchgefühl zu hören.
Er ging die Treppe hoch und schloss die Tür auf, obwohl die Wohnung klein war, war sie geschmackvoll eingerichtet und die Fenster ließen die Räume bei Tageslicht heller und größer erscheinen. Er legte seine zwei Koffer auf den Flurschrank und setzte sich ans Fenster und schloss die Augen.
Am nächsten morgen wachte er mit einem steifen Hals auf und streckte sich. Er ging duschen und beschloss sich in dieser kleinen Stadt mal umzusehen doch als er durch die Straßen schlenderte sah er nur eine gewöhnliche Stadt, nichts was seine Aufmerksamkeit erregte. Die Leute waren überall gleich, er bekam langsam Hunger und lenkte seine Schritte Richtung Krankenhaus um sich mit Blutkonserven einzudecken. Das Krankenhaus war nicht schwer zu finden und im Eingangsbereich saß eine freundliche ältere Frau. "Kann ich Ihnen helfen Sir?" er nickte nur und beugte sich dann vor und manipulierte sie. "Sagen sie mir doch bitte wo ihr Labor ist und ob dort Sicherheitskameras sind." Sie nickte nur und gab ihm die Informationen. Er schlenderte ohne Eile durch die Flure und achte nicht so richtig auf den Weg den er nahm. Dann wurde er von hinten angerempelt, natürlich hatte er die schnellen Schritte schon lange gehört aber wollte keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und so reagierte er in menschlicher Geschwindigkeit. Angerempelt hatte ihn eine junge Frau mit roten lockigen Haaren die sie zu einem unordentlichen Dutt zusammengestellt hatte. Sie trug Kliniksachen und bückte sich um die Akten die ihr runtergefallen waren wieder aufzusammeln. Elijah blieb starr stehen. "Passen Sie doch auf..." Sie sah ihn nicht mal an "Sie haben mich angerempelt." Die Schwester sah ihn nur verärgert an und machte sich weiter daran die Papiere zusammenzusuchen die aus den Akten gefallen waren. Sie stopfte alles unordentlich zusammen und  eilte weiter. Der Hunger verstärkte nur seinen unmut und so beeilte er sich nun doch zum Labor zu gelangen.
Zu seinem Glück waren die meisten Mitarbeiter anscheinend in der Pause und so musste er nur einen älteren Mann manipulieren um sich zwei Kühltaschen voll mit Blut zu besorgen. Auf dem Weg nach draußen sah er wieder diese rothaarige Frau doch dieses mal wirkte sie nicht verärgerte sondern lachte und sprach lebhaft mit einem der Ärzte.
Beim verlassen des Krankenhauses zog er sein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer seines Bruders. "Niklaus, ich wollte nur höheren ob bei euch alles gut ist?" Er hörte Caroline im Hintergrund lachen und auch die Stimmer von seinem Bruder klang belustigt "Du bist erst ein paar Tage weg, wir kommen gut zurecht. Du wolltest doch mal was für dich tun dann mach dass auch. Ich verspreche dir wenn es etwas gibt melden wir uns bei dir..." Damit hatte er einfach aufgelegt und er steckte das Telefon wieder ein. Klaus hatte recht, er war gegangen um wieder etwas zu finden was ihm Freude machte und deshalb brachte er nur kurz die Konserven nach Hause und ging dann in eine Bar und bestellte sich etwas zu trinken. Es war noch früh und es waren nicht viele Leute da und so hatte der Barkeeper viel Zeit und da er anscheinend zu dieser Art Leuten gehörte die gerne Gespräche mit fremden führte wollte er ihn gerade manipulieren als die Tür aufging und so lehnte er sich wieder zurück und tat als würde er die Karte lesen. Elijah stöhnte innerlich auf als er erneut die Schwester von heute morgen sah. Der Mann hinter der Theke reichte ihr eine Tüte aus der es nach Essen roch und die beiden umarmten sich. "Vielen Dank, ich habe nur kurz Pause und ich wollte sowieso noch mit dir reden, Dad möchte dass wir heute Abend zum Essen kommen und er klang so komisch. " Der Mann nickte doch bevor sie weiter reden konnte nickte er mit dem Kopf in Elijahs Richtung und sie verstummte. "Oh Sie sind das...es tut mir wirklich leid das ich sie vorhin so angemault habe. Sie haben recht, es war mein Fehler und ich hatte nur Stress. Der Urvampir nickte nur und jetzt wo er sie ansah war er wie gebannt von ihren grünen Augen, er konnte seinen Blick nicht abwenden und erst als der Mann mit der Tüte vor ihrer Nase wedelte wandte sie den Blick ab und nahm diese. "Deine Pause ist gleich vorbei." Sie sah auf ihre Uhr und nickte. Dann sah sie wieder zu Elijah. "Auf wiedersehn, nochmal Entschuldigung." Sie eilte raus und lies die beiden Männer zurück. Elijah trank aus und lies sich nachschenken. "Ihre Freundin?" er sah bei der Frage in sein Glas und schwenkte die dunkle Flüssigkeit darin hin und her. "Melissa? Nein sie ist meine Schwester. Wo haben Sie beide sich den schon mal getroffen?" Er war irgendwie erleichtert über diese Antwort. "Im Krankenhaus, ich habe dort.....Verwandte besucht." Anscheinend schien ihr Bruder kein sehr misstrauischer Mann  zu sein der er nickte nur. Nun plauderten sie doch eine Weile. Als sich die Bar zu füllen begann entschied Elijah sich zu gehen. Draußen auf der Straße schien die Sonne und ging trotzdem wieder nach Hause. Er konnte die Lustlosigkeit die ihn in den letzten Jahren befallen hatte nicht in so kurzer Zeit abschütteln und so nahm er ein Buch aus seinem Koffer und setzte sich in den Sesel beim Fenster und dort blieb er bis es dunkel wurde und er trotz seiner übernatürlichen Sinne Licht brauchte. Sein Handy klingelte und er sah den Namen seiner Schwester aufleuchten. Rebekah sprach die ganze Zeit und lies ihm kaum eine Chance etwas zu sagen und als das Gespräch beendete war schaltete er sein Handy beinah erleichtert komplett aus.
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