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Deine Taube möcht' ich sein

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Beatrix Cid (FF IX) Garnet Till Alexandors XVII / Lili / Dagger Kuja Tantalus-Bande Zidane Tribal
20.11.2017
10.12.2017
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20.11.2017 716
 
Der 15.Januar 1800.
Mein 16. Geburstag.

Eigentlich sollte ich doch glücklich darüber sein, dass ich Geburstag habe. Doch irgendetwas hinter mich daran. Es ist wie etwas sehr wichtiges, was in meinem Kopf versucht mich wieder daran zu erinnern. Doch ich komme nicht darauf.
Seid gefühlten Stunden beobachte ich nun die Landschaft aus meinem Fenster. Mein weißes Kleid flattert rhythmisch mit dem Wind. Meine schwarzen langen Haare wehen mir ins Gesicht. Ich schaue auf die Burgstadt. Unten in Alexandria herrscht rege Aufregung. Die Menschen scheinen glücklich zu sein. In letzter Zeit beobachte ich öfters die Burgstadt. Ich sehe Kinder die glücklich miteinander spielen. Menschen die sich herzhaft miteinander unterhalten. Händler die erfolgreich ein guter Handel abgeschlossen haben. Adlige, die fasziniert von Alexandria sind und die Stadt erkunden. Und alle kommen extra wegen mir, zu der Theateraufführung an diesem Abend. Sollte mich das als Prinzessin nicht erfreuen?
Sie alle freuen sich für mich, doch ich kann mich nicht für sie freuen. Kann ich mit so einer Einstellung je mein Hauptes Gerecht werden?
Ich lehne mich noch weiter aus meinem Fenster heraus. Über den Schloss fliegen weiße Tauben hinweg. Dieser Anblick sollte mich eigentlich erfreuen. Ich sehe schon von weitem das Theaterschiff. Sie werden später mein Lieblingstheaterstück extra für mich aufführen.

“Deine Taube möcht’ ich sein.”

Schon als kleines Kind habe ich diese Geschichte geliebt. Ich bin sehr glücklich darüber das mir Professor Toto damals die Geschichte gezeigt hat.
Aber ich kann mich heute einfach nicht darüber freuen, dass dieses Theaterstück aufgeführt wird.
Dabei wird es sogar extra von Tantalus einer prominenten Theatergruppe, wie mir erzählt wurde, aufgeführt. Sie soll in Lindblum & Treno sehr beliebt sein und kann sich eigentlich vor Aufträgen kaum retten, deswegen sollte ich mich eigentlich noch mehr geehrt fühlen, dass sie extra wegen mir das Theaterstück ausführen.
Denn es geht mir um wichtigere Sachen. Aber vor lauter Tagträumereien viel mir auf, dass ich meinen Tee vollkommen vergessen habe. Er wird in zwischenzeit sicherlich schon kalt geworden sein. Ich nahm einen großen Schluck von meinem Kamillentee.

Ich saß mich auf mein Bett.
Ich werde es heute tun. Lange habe ich darüber nachgedacht. Und nun bin ich zu dem Entschluss gekommen:
Es kann so nicht weiter gehen.
Mutter schließt mich seit Monaten, ja nicht schon seit Jahren hier im Schloss ein. Seit dem Vater von uns gegangen ist, hat sie sich Tag um Tag seltsamer aufgeführt. Und seit nicht allzu langer Zeit bekomme wir immer wieder Besuch von einem seltsamen Mann.
Es kann so nicht weiter gehen. Ich werde mir Hilfe holen.
Mein erster Gedanke war, dass ich nach Lindblum muss. Ich muss zu Onkel Cid, möglicherweise kann er mir helfen!

Und genau da kommt mir Tantalus gut gelegen.

Ich habe gehört, dass sich ihr Wohnort in Lindblum befinden soll. Ich werde mich einfach auf ihr Schiff begeben und nach Lindblum mit reisen - aber ohne das sich es merken.
Während das Theaterstück spielen wird, werde ich mich für einen Moment entwerfen. Und das wird der Moment sein, wo ich mich auf ihr Schiff begeben werde. Ich darf mich nur nicht entdecken lassen.

Ich habe mir wirklich lange Gedanken darüber gemacht, wie ich von hier verschwinden könnte. Und ich halte diesen Plan für gar nicht so unmöglich.
Ich habe schon alles genau vorbereitet.
Ich muss einfach herausfinden was mit Mutter los ist.
Früher haben wir noch so viel zusammen unternommen. Wir haben zusammen Theaterstücke angesehen, sie hat mir Geschichten erzählt als sie noch jung war & wir sind zusammen immer zu Onkel Cid gegangen. Doch ich war nun schon lange nicht mehr bei ihm. Ich war schon so lange nicht mehr außerhalb Alexandria. Es fühlt sich so lange an.
Mutter meinte zwar zu mir, dass wir als ich noch ein sehr kleines Mädchen war, durch die gesamten Kontinente gereist sind, doch ich besitze keinerlei Erinnerungen an diese Reise. Es ist als ob ein wichtiger Teil meine Kindheit mir genommen wurde. Ich muss Antworten dazu finden.


Es ist nun nur noch weniger als eine Stunde bis zum Theaterstück. Ich habe mein Gewand zum Aufbrechen in meinem Regal versteckt. Einem Ort, an dem niemand sie finden würde.
Es klopfte an meine Türe.
“Eure königliche Hoheit? Sie sollten sich langsam richten, für das Theaterstück!”
“Natürlich Beatrice, ich komme sofort.”
Nun muss ich genau wie in meinem Plan handeln.
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