Wie schnell sich das Leben ändern kann

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Die deutsche Nationalmannschaft FC Bayern München OC (Own Character)
19.11.2017
24.10.2019
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Hallo,
das ist meine erste Fußball FF, also seit bitte nicht so sträng mit mir. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, gehören alle Figuren, die es auch im echten Leben gibt, sich selbst.
Dann wünsche ich euch noch viel Spaß.
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Der Boden war mit Schnee bedeckt und der Wind fegte kalt durch die Straßen der Stadt München. Dieses Wetter war normal für die Zeit, denn es war der 20. Dezember und die meisten Menschen, die nicht arbeiten mussten, saßen zuhause bei ihrer Familie und freuten sich auf die bevorstehenden Feiertage. Nur ein kleines und unscheinbares Mädchen lief noch durch die Gassen, vorbei an den bunt geschmückten Häusern, aus denen es himmlisch roch. Doch das Mädchen lief an all diesen Sachen einfach vorbei, immer weiter stiefelte sie durch den Schnee, der ihr bis über den Knöchel ging. Immer wenn sie einen ihrer beiden Füße anhob, um einen Schritt weiter zu gehen, konnte man in dem Licht der Straßenlaterne sehen, dass sie weder Stiefel noch andere Schuhe anhatte, die man eigentlich in dieser Jahreszeit am meisten brauchte. Man sah ihr auch an, dass sie am ganzen Leib zitterte, da ihre Kleidung nur aus einer dünnen Jacke und einer zerrissenen Hose bestand.
Ohne ein Ziel irrte sie durch die Straße. Erschrocken fuhr sie zusammen, als sie ein lautes Lachen hörte. „Thomy, jetzt benimm dich doch mal“, drang eine männliche Stimme an ihr Ohr. Eine Stimme, die sehr nah war. Automatisch beschleunigte das Mädchen ihre Schritte, so dass sie fast rannte, doch die Stimmen blieben weiterhin hinter ihr. „Manu, zieh mich nicht so.“, hörte sie eine andere Stimme, die jedoch ebenfalls männlich war. Mittlerweile lief sie nicht mehr sondern rannt panisch vor den zwei Stimmen weg. Immer wieder warf sie ihren Blick zurück, doch genau dies wurde ihr zum Verhängnis. Denn wie aus dem Nichts tauchte  ein … vor ihr auf, den sie nicht mehr ausweichen konnte. Verwundert fand sich das Mädchen auf dem Boden wieder, doch lange hielt diese Verwunderung nicht an, als ein Stechender Schmerz durch ihren Körper jagte, der von ihrem Bein ausging. Sie konnte es nicht vermeiden einmal schmerzhaft aufzuschreien.
„Thomy, hast du das gehört?“, hörte sie erneut die Stimme des einen Mannes. „Ja, aber mir ist  im Moment alles Wurst.“, brüllte der andere Mann. „Du wartest hier, ich gehe nachsehen.“, erschrocken konnte sie sich nicht mehr bewegen und doch als der fremde Mann dann vor ihr stand versuchte sie angsterfüllt sich nach hinten zu schieben, doch es brachte nichts, da sie bald mit dem Rücken gegen eine Hauswand stieß. „Hey Kleine, alles in Ordnung bei dir?“, fragte der Fremde und trat noch einen Schritt näher an sie ran. „Geh weg!“, schrie sie und kniff die Augen zu. „Was hast du? Wo sind denn deine Eltern? Du bist für das Wetter viel zu dünn angezogen.“, sprach er und zog sich die dicke Jacke aus, um sie einen Moment später um das Mädchen zu legen. „Ich … ich...“, doch ihre Stimme brach ab. „Hast du dich verlaufen?“, wollte er ihr auf die Sprünge helfen, doch sie schüttelte den Kopf. „Hast du dein Eltern verloren und bist nun auf der Suche nach ihnen?“, versuchte er es erneut, doch wieder kam nur ein Kopfschütteln von ihr. „Kann es sein, dass du … wie soll ich sagen … weiße bist und kein zu Hause hast?“, fragte er vorsichtig und an ihren Gesichtszügen konnte er erkennen, dass er mit der Aussage voll ins Schwarze getroffen hatte. Im Licht der Laterne musste er auch erkennen, wie sich ihre Augen mit Tränen füllten und eine nach der anderen über ihre Wangen rannte.
„Manu, was machst du denn so lange?“, drang die Stimme des anderen Mannes an ihr Ohr, welches angefangen hatte zu rauschen und schon tauchte ein weiterer Mann in ihrem Blickfeld auf. „Lasst mich in Ruhe!“, schrie sie verängstigt und machte sich noch etwas kleiner, wenn dies überhaupt möglich war. „Es ist alles gut. Wie wäre es, denn wir dich ins Waisenhaus bringen, die nehmen dich auf und dann kommst du zu einer neuen Familie.“, machte der größere der Beiden den Vorschlag. „NEIN!!! Nein ich gehe nie im Leben in ein Waisenhaus! Niemals! Niemals!!!“, mit einem Mal war der Schmerz verschwunden und so sprang sie auf und flüchtete vor dem beiden. „Nein, ich werde nie in meinem Leben in ein Waisenhaus gehen.“, flüsterte sie nur noch einmal, dann war sie verschwunden.
Am nächsten Tag bei Manuel Neuer und Thomas Müller im Training:

„War ich gestern stark besoffen?“, fragte Thomas seinen besten Freund, doch dieser hörte mal wieder nicht zu. „MANU? Hörst du mir überhaupt zu?“, fragte der kleinerer und schob seine Unterlippe schmollend vor. „Was? Was hast du gesagt?“, fragte er verwundert. „Wo bist du denn mit deinen Gedanken?“, doch noch bevor Manuel antworten konnte rief Jupp ihnen zu, dass sie nicht reden sollten, sondern lieber Laufen, sonst mache er ihnen Beine. Mit einem „Ja!“ stellten sie ihr Gespräch ein, zu mindestens bis zur Pause, denn da fing Thomas erneut an.
„Und, wo sind nun deine Gedanken?“, wiederholte er die Frage. „Kannst du dich noch an das kleine Mädchen von Gestern erinnern?“, antwortete er mit einer Gegenfrage. „Du meinst das Mädchen, was weder eine Familie noch ein zu Hause hatte? Ja, kann ich.“, antwortet er und trank einen weiteren Schluck aus seiner Flasche. „Ich mache mir irgendwie sorgen um sie, sie sah noch so jung aus.“, seine Stimme wurden immer leiser und zum Schluss hin senkte er seinen Kopf zum Boden, den Blick fest auf seinen Schuhen. Kurz breitete sich eine Stille zwischen den beiden aus, die jedoch von Jupp unterbrochen wurde. „Müller, Neuer! Auf zum Training. Die Pause ist vorbei!“, gehorsam standen beide auf und machten sich wieder raus in die Kälte.
Manuel machte sich auf den Weg zum Tor, denn es stand die 11-Meter Übung an. Er wollte gerade seine Torwarthandschuhe anziehen, die schon an einen der Pfosten lagen und auf ihn warteten, als er mitten in der Bewegung inne hielt. Saß da nicht jemand? Durch den Schnee, den man vom Spielfeld geräumt hatte, und der nun am Zaun aufgeschichtet war, konnte man eigentlich nichts erkennen, doch eine schwarze Mütze stach Manuel ins Auge. „Was ist Manu? Angst das ich treffe?“, kam es von hinten aus Spaß gemeint von Thomas, doch Manuel ging gar nicht erst drauf ein, sondern ging einmal um den Zaun herum. „Manuel, was machst du?“, hörte er die Stimme des Kapitäns. (Ja wir haben in dieser FF das Jahr 2017 und trotzdem ist Lahm noch dabei. Ich habe mir jetzt einfach das Recht rausgenommen, zu sagen, dass er nie mit Fußball aufgehört hat. Noch viel Spaß) Doch auch ihm antwortete der Keeper nicht. Er konzentrierte sich auf das, was er sah. Nun wurden auch die anderen neugierig. „Was ist denn da Manu?“, fragte Joshua Kimmich. „Sie.“, brachte Thomas nur raus, als er hinter den Zaun schaute.
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So das wars.
Für den ANfang doch gar nicht mal so schlecht, oder?
Eure Sternfell
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