After High School

von Cira99
GeschichteMystery, Fantasy / P12
Chad Danforth Gabriella Montez Troy Bolton
19.11.2017
19.11.2017
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„Versprich mir, mich so schnell wie möglich zu besuchen, ja?“ Fragte mich die Braunhaarige Schönheit, während sie dieses unglaubliche lächeln zeigte, dass ich so liebte. Auch wenn ich es nur durch meinen kleinen Handybildschirm sehen konnte.
„ ich versuch es, aber die Dinge laufen hier grade nicht so gut“ berichtete ich ihr niedergeschlagen. Augenblicklich fiel das Lächeln von ihren Lippen.
„Wie meinst du das? Wolltest du dich diese Woche nicht mit Chat und deinen anderen alten Spielkameraden treffen?“
„Ja, aber Chat ist am zweiten Tag krank geworden, seit Gestern liegt er im Krankenhaus“ Als ich ihr davon erzählte kamen die Bilder zurück in meinen Kopf, von Chat welcher im Krankenhaus lag und Blut übergab. Die Bilder wie er sich im Bett hin und her Gewand hatte, ohne ruhe finden zu können. Immer wieder hatte er seit Tagen die selben Worte gemurmelt >ich muss zurück<. Keiner wusste genau was er meinte, jedoch war der junge Basketball Spieler auch nicht in der Verfassung, aus klarem Bewusstsein zu antworten.
„Oh Gott, er liegt im Krankenhaus?“
„Ja...“
„ Weißt du was? Chat ist auch mein Freund. Ich fahr sofort rüber, diese Woche habe ich eh nur drei Vorlesungen, das ist so gut wie nichts“ Schon während die Brünette dies sagte, rannte sie in ihrem Zimmer herum, um verschiedenste Kleidungsstücke in eine Tasche zu werfen, welche sie eben erst aus dem Schrank gezogen hatte. In mir machte sich ein schlechtes Gewissen breit. Gabriela hatte dafür gekämpft auf diese Universität zu kommen. Sie war intelligent, talentiert und ich war mir sicher, das es auf so einer anspruchsvollen Uni, nicht einfach war, drei Verpasste Lesungen wieder aufzuholen.
„Nein, nein bleib wo du bist. Dein Studium ist wichtig! Ich werde dich auf dem laufenden halten was Chat angeht, versprochen“
Sofort entwich ein „Aber....-“ ihrem Mund, doch ich unterbrach sie schnell.
„ kein aber! Denk einfach an die vielen Meilen die zwischen dir und hier liegen. An dein Studium. Vielleicht ist Chat schon wieder gesund wenn du hier angekommen bist. Das ist es nicht wert Gabriela“ Ich verstand wie es ihr ging. Auch wenn ich sie versuchte davon zu überzeugen nicht zu kommen, würde ich doch genau das gleiche machen wollen, wenn ich an ihrer Stelle wäre.
Mit einem seufzen gab sie nach, lies ihre Tasche auf das Bett fallen und setzte sich auf dies.
„Na schön, aber ich möchte über alles was mit Chat passiert Informiert werden! Und sag ihm bitte das ich ihm nie seinen Basketball zurück gebe, wenn er nicht Gesund wird!“ drohte sie, in gespielt ernster Stimme. Ich lachte leicht und Automatisch fielen meine Augen auf ein Bild an meiner Zimmerwand. Darauf waren Chat, das Team und ich abgebildet. Chat hatte seinen Basketball in der Hand, welchen er die ganze High School Zeit kaum aus den Händen genommen hatte. Wir starrten alle lächelnd, glücklich und verschwitzt in die Kamera. Das Foto war nach einem unserer Größten spiele als Team gewesen. Gegen die Bosten High, vor ungefähr drei Jahren. Vor zwei Jahren, als wir dann alle die Schule beendeten und unsere Wege uns trennten, ging Chat zu dieser Speziellen Basketball und Sport Uni. Als Anfangsgeschenk,wollte ich ihm einen Basketball schenken, doch er hatte nur an seinem alten Ball festgehalten und behauptet er würde ihm Glück bringen. Hatte ihn immer begleitet und würde ihn immer begleiten.
Darauf hin, hatte Gabriela Chat´s alten Basketball genommen und ihm gesagt, er würde ihn erst wieder bekommen wenn er mit dem Collage fertig war, damit er mein Geschenk annahm. Chat hatte öfters versucht, seinen Ball wieder zu bekommen, jedoch war es anhand der Entfernung, zwischen den beiden immer schwer für ihn gewesen, sich zu holen was ihm gehörte.
„Ich werde es ihm ausrichten Bella“ versicherte ich ihr schnell.
„Bella?“ fragte sie mit überraschter Stimme „Woher kommt der Spitzname?“
„ Nama es heißt  so viel wie die Schöne und..-“ erklärte ich, jedoch lies sie mich nicht ausreden.
„ Es erinnert mich an Twillight... nenn mich nie wieder so! Bitte“
„Solltest du Twilight nicht vergöttern?“ wollte ich verwirrt von ihr Wissen, jedoch lachte sie nur.
„ Nur weil es heißt, dass jedes Mädchen Twillight mag, stimmt es nicht gleich. Ich finde es Ehrlich gesagt ziemlich albern“ erläuterte sie kurz und direkt.
Grade als ich zu einer Antwort ansetzen wollte, ging mein Handy Wecker los. Auf dem Display stand in großen Buchstaben CHAT BESUCHEN.
„ Musst du los?“ wollte die junge Studentin von mir wissen. Ich nickte und lächelte leicht.
„Tut mir leid, aber wir können morgen wieder Skypen!“
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen Wild Dog! Los renn- und erfülle deine Pflicht“ zog sie mich auf. Ich wusste genau, dass letzteres eine Anspielung auf das Cape war, welches sie vor Jahren in meinem Alten Baumhaus gefunden hatte.
„Wir sehen uns. Ich liebe dich“
„Ich liebe dich auch!“ erwiderte meine Freundin und legte auf. Ich wiederum, machte mich auf den Weg zum Krankenhaus, um meinen besten Freund zu besuchen.

Am Krankenhaus angekommen parkte ich meinen alten Schrott Truck, welchen ich immer noch ca. einmal die Woche zu meiner Wohnung schieben musste. Es dauerte nicht lang bis ich in Chats Zimmer stand. Seine Haare vielen kraus um seinen Kopf wie immer, aber er wirkte blass. Schweißtropfen zogen sich über sein komplettes Gesicht, während er wild um sich Schlug. Ich hatte Angst er würde die Schläuche, welche Medizin in seinen Körper transportierte raus ziehen, doch die Ärzte hatten dafür gesorgt das diese fest blieben, wenn er wieder anfangen würde unruhiger zu werden. Müde setzte ich mich auf einen Stuhl, welcher für Besucher neben dem Bett stand und fuhr mit meiner Hand durch meine Haare.
„Hey Chad kannst du mich hören? Bist du wach?“ wollte ich von meinem besten Freund wissen. Erst kam keine Reaktion, er strampelte nur weiter um sich, doch dann wandte er seinen Kopf zu mir, die Augen weit aufgerissen.
„Ich bin nicht Verrückt“ versicherte er mir, als würde es um sein Leben gehen.
„Nein, nein das würde ich nie behaupten. Warum solltest du auch? Du bist nur sehr Krank“ erklärte ich ihm, unsicher, ob er seine Lage verstand oder nur halb bei Bewusstsein war. Wer weiß, er hatte hohes Fieber, vielleicht halluzinierte er.
„Wenn du weißt das ich nicht verrückt bin, dann lass mich zurück. Dann hilf mir!“, Okay er hatten mich auf jeden Fall verstanden. Nichts desto trotz, hatte ich keine Ahnung wovon er sprach.
„Wie kann ich dir Helfen Chad?“ wollte ich wissen. Keiner Verstand was mit ihm los war, jeder dachte er redete zusammenhangsloses, sinnloses Zeug, aufgrund seiner Fiebers. Doch was, wenn er wirklich einen Grund hinter seinen Wörtern hatte. Vielleicht wusste er was er hatte und wie er sich retten konnte, doch war nicht in der Lage es zu sagen.
„Wie kann ich dir helfen Chad?“ wiederholte ich meine Frage, nach einigen Minuten der Stille.
„ Ich muss zurück“ wisperte der dunkelhaarige wie in Trance. Wieder verstand ich nicht wovon er sprach. Wohin musste er? Wieso sagte er nicht einfach wo er hin musste? Warum wiederholte er immer wieder die drei selben Wörter? „Ich muss zurück“ sagte er erneut. Diesmal lauter. Aggressiver.
„Wohin musst du? Wo warst du? Was ist an diesem Ort?“, unzählige Fragen die sich in meinem Kopf sammelten. Unzählige Fragen, die ich ihn Fragte, doch ich bekam nur die selbe Antwort. Die selben drei Wörter. „Ich muss zurück“. Auf einmal fing er an die Wörter hysterisch zu schreien. Erschrocken sah ich ihn an, als er aufstand und die Medikament zufuhren aus seinem Arm rief.
„Chad! Chad! Es ist alles in Ordnung! Leg dich wieder hin! Chad beruhige dich!“ versucht ich den panischen Jungen zu beruhigen. Er sah aus als hätte er vor irgendetwas Angst, doch ich wusste nicht vor was.
Unzählige Krankenschwestern liefen in das Zimmer. Eine hatte eine Nadeln dabei, welche sie meinem besten Freund in den Arm stach, während die anderen versuchten in auf dem Bett ruhig zu halten. Nur wenige Sekunden, nachdem der Inhalt der Spritze in Chad´s Blutbahn gelangt war, blieb er still liegen. Sie hatten ihm ein Beruhigungsmittel gespritzt.
„Alles in Ordnung mit ihnen?“ wollte eine der Krankenschwestern von mir wissen. Langsam nickte ich.
„Ja... Ja ich denke schon.. was war das?“ fragte ich sie besorgt, während mein Blick zwischen ihr und Chad hin und her wanderte.
„Ich weiß es nicht, aber ich tippe auf eine Panikattacke. Vermutlich hat er aufgrund des hohen Fiebers halluziniert“ erklärte sie mir ihre Vermutung. Ich nickte und sah noch einmal zu Chad. Dabei viel mein Blick auf sein Handy, welches sein Vater ihm am Morgen hingelegt hatte. Vielleicht würde ich Wissen wo er hinwollte, wenn ich wusste, wen er alles angerufen hatte.
„Ich muss sie leider bitten zu gehen, der Patient wird die nächsten Stunden nicht aufwachen und wenn er aufwacht, wird er ruhe brauchen, um weitere Panikattacken zu vermeiden“ wies mich die Krankenschwester zurecht. Ich nickte einsichtig. Sie hatte recht. Chad brauchte ruhe. Die Frau, führte begleitete mich aus dem Raum, doch ich ging nicht, ohne mir schnell und unauffällig das Handy meines besten Freundes von dem kleinen Schrank neben dem Bett zu schnappen.
„ich komm dich morgen wieder besuchen Chad. Vielleicht weiß ich ja dann, was mit dir nicht Stimmt.“
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