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Schockierende Fakten über ...

von Annaeru
Kurzbeschreibung
Aufzählung/ListeHumor / P12 / Gen
Aragorn Círdan Elrond Legolas Thranduil
18.11.2017
01.04.2020
9
9.924
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18.11.2017 1.309
 
20 schockierende Fakten über Tolkiens Elben




Anmerkung: Natürlich habe ich mir fast nichts davon ausgedacht, ich habe es lediglich zusammengetragen, verbunden, gekürzt und in verständliche Worte gefasst. Informationen entstammen dem „Silmarillion“, dem „Herrn der Ringe“, dem „Hobbit“, etlichen Bänden der „History of Middle Earth“, den „Nachrichten aus Mittelerde“ sowie der Ardapedia. Wenn euch Fehler auffallen, sagt etwas!

Natürlich hat der gute Tolkien das alles geleistet und die Rechte liegen bei dessen Erben und anderen Menschen, die sich diese Rechte gekauft haben.

Achtung: Die Fakten sind in FETT (siehe nebenstehender Text!) geschrieben, die überflüssigen Texte in normaler Schrift, damit sie bei Bedarf ganz einfach übersprungen werden können.



1. Elben haben gerne Sex.
Da ihr alle wissen solltet, was Sex ist, kann hier leider keine Erläuterung folgen. Allerdings habe ich eine gute Nachricht für alle Thranduil-, Legolas-, Glorfindel-, Elrond- etc.-Fangirls: Ihr könnt euch mit eurem Lieblingselben in den Laken (oder sonst wo) räkeln, bis sich die Balken biegen!

2. Wenn sie Kinder haben, dann nicht mehr.
Oh, verdammt, wohl doch nicht. Also keine Elrond- oder Thranduil-Ekstase, die haben ja leider schon Kinder. Traurig, aber wahr. Da müsst ihr euch wohl einen anderen, unbedeutenden, kleinen Wald- oder sonstigen Elben suchen, mit dem ihr euer Liebesleben teilen wollt.

3. Elben haben keinen außerehelichen Sex.
Oh weia, das ist ja noch schlechter! Da bleibt wohl keine Grundlage übrig für einen elbischen Seitensprung. Obwohl … gilt das auch, wenn der Ehepartner bereits tot ist? Wenn ja, Glück gehabt, weiter geht’s. Wenn nicht … ach, in der Fantasie geht ja alles und da ist es auch egal, ob Tolkien sich am liebsten aus seinem Grabe erheben und einigen Leuten eine reinhauen würde.

4. Eine Elbenehe besteht zum größten Teil auf geistiger Ebene.
Um Gottes Willen, das wird ja immer schlimmer! Geistige Eben, was ist das? Hat das etwa was mit … DENKEN zu tun??? Ich dachte, Elben denken nicht, die vögeln nur … Naja, wie oben gesagt, in der Fantasie geht alles.

5. Kinder sind das höchste Gut im Leben eines Elben.
Das ist toll, gell? Sowas wie Kindesmissbrauch gibt’s da nicht (könnten sich katholische Priester mal ein Beispiel daran nehmen). Auch wenn es faszinierend ist, dass Kinder das höchste Gut im Leben eines Elben sind: Warum f*PIEP* sie dann nicht weiter, nachdem sie schon ein bis vier Kinder bekommen haben? Elbenlogik …

6. Elben binden sich meistens mit 50 – 100 Jahren.
Das ist natürlich echt heftig. Stellt euch vor, es war nicht die ganz große Liebe – halt, bei Elben ist es immer die eine große Liebe – aber stellt euch vor, es wär nicht so, und ihr müsstet den Rest eures unsterblichen(!) Lebens mit jemandem verbringen, den ihr gar nicht so richtig liebt – schrecklich.

7. Elben binden sich nur einmal im Leben.
Und hier die Ergänzung zu dem Faktum darüber: Scheidungen gibt’s nicht. Was noch ein Hinderungsgrund sein könnte, überhaupt eine Elbenehe einzugehen – aber halt, war da nicht was? Richtig, kein Sex ohne Ehe. Oha, das ist eine vertrackte Zwickmühle.

8. Wenn die Liebe ihres Lebens stirbt, sind die meisten Elben selbst kurz davor, zu sterben.
Das ist dramatisch. Zack, eine große Schlacht, tausend Elben Verlust und dann sind daheim nochmal tausend Elben weggestorben. Das ist natürlich ungünstig. Elben sollten sich also tunlichst aus allem heraushalten, was ihr Leben gefährden könnte. Dummerweise ist das Leben irgendwie immer tödlich.

9. Wenn sie gestorben sind, können sie sich aussuchen, ob sie wiedergeboren werden wollen oder nicht.
Das ist mal mega praktisch. Zack, gestorben, mal kurz in Mandos’ Hallen Hallo gesagt, nen Antrag an die Valar gestellt und schon ist man wieder auf der Erde. Und das auch noch im gleichen Körper, den man vorher schon hatte. Praktisch?

10. Alle Elben können singen.
Ja, Kinder, da gibt es solche Ausreden wie „Ach nee, lass mal, ich kann gar nicht singen“ nicht. Da muss man bei einem Festgelage oder sonstigen Anlässen einfach mal die glockenklare, wohltönende Stimmer erschallen lassen und alle Fangirls fallen in Ohnmacht.

11. Elben sprechen nur sehr selten Quenya.
Was für uns Altgriechisch sein mag, ist für die Elben Quenya. Altgriechisch wird bei uns nur noch von wenigen Menschen gesprochen (Warum nur? Ist ne schöne Sprache!) und ebenso ist die Lage beim Quenya. Es mag schön klingen, doch ist es viel komplizierter als das Sindarin und wurde nach dem Sippenmord an König Thingols Hofe sogar verboten.

12. Es ist nicht belegt, dass Elben lange Haare tragen. Jedoch finden Elben schönes Haar attraktiv.
Was wäre das für eine Fanfiction, wenn unsere heldenhaften Elben-Helden ohne fliegendes Haar jegliche Orkgegner, Spinnen etc. niedermetzeln würden? Wenn sie keine kunstvollen Frisuren flechten könnten, die unsere Fangirls dann bei Faktum 1 fürsorglich öffnen und am Ende wieder fürsorglich flechten könnten?

13. Es ist nicht belegt, dass Elben spitze Ohren haben, lediglich, dass sie blattförmig sind.
Man stelle sich einen Elben mit Weinblatt- oder Eichenblatt-Ohren vor. Gruselig. Gemeint ist wohl das 08/15-Standardblatt, wie zum Beispiel ein Blatt eines Apfelbaums. Hier lässt sich wohl die typische Spitzohrigkeit der Elben herauslesen.

14. „Eldar“ ist kein Synonym zu „Elben“.
Das ist natürlich komplett unpraktisch. Angenommen, ein Avari-Elb, für den die Bezeichnung „Elda“ nicht gilt, will auf Quenya über sein Volk sprechen (mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Dunkelelben kein Quenya können). Was macht dieser arme Kerl? Richtig, er verwendet das Wort „Quende“, was aber eigentlich niemand benutzt.

15. Elben tragen elbische Namen und keine menschlichen.
Wer kennt sie nicht, Laura Elrondiëll? Ganz abgesehen davon, dass Elrond nur seine drei von Tolkien erwähnte Kinder hatte, aber egal. Diese herzallerliebsten deutschen Namen sind in Mittelerde einfach völlig fehl am Platz. Noch besser wäre doch ein Charles Thranduilion, oder? Das hätte was. Legolas’ großer Bruder aus England, yeah!

16. Elbische Namen bestehen aus elbischen Wörtern, nicht aus „schön klingenden“ Buchstabenfolgen.
Awinelda, das hat was, oder? (Vielleicht auch nicht.) Klingt auf jeden Fall richtig elbisch, aber ist es, das verspreche ich euch, nicht. Allerdings kann man davon ausgehen, dass Elben ihre Sprache beherrschten und ihren Kindern dementsprechend Namen in korrekter Form gegeben haben.

17. Kaum ein Elb hat die Fähigkeit, telepathisch zu kommunizieren.
Oder anders ausgedrückt: Seelenverwandtschaft bedeutet nicht, dass man miteinander tiefsinnige oder schlüpfrige Gespräche unbelauscht führen kann, während der eine sich gerade in Mordor und der andere in Bruchtal aufhält (was auch immer ein Elb in Mordor zu suchen hat). Galadriel, Gandalf u.a. haben sich lediglich in einem Zelt still unterhalten. Das ist dann allerdings keine Tele-Pathie, weil Tele ja „Fern“ bedeutet. Also doch lieber einen Palantír nehmen.

18. Wenn sie einmal den Ruf einer Möwe gehört haben oder das Meer gesehen, können sie dem Drang, nach Valinor zu fahren, meist nicht mehr widerstehen.
Oder genauer gesagt: Die Hochelben sehnen sich eh schon nach dem Meer, da brauchts für die Rastlosigkeit keine Vögel mehr (aber Vögeln, siehe 1.). Die Elben, die das Meer  noch nie gesehen haben, brauchen nur ein leises „Krahaha“, und schon liegen sie nur noch nachts (also wahrscheinlich einmal im Monat) heulend im Bett und denken an das Rauschen des Meeres, das sie noch nie gehört haben.

19. Auch Elbenhaar ergraut im Laufe der Zeit.
Das liegt an den idiotischen Lebenszyklen. Jung, Zeitlos, Alt, Bart. Mit dem Alt kommt dann auch allmählich das Grau, und das ist dann ein untrügliches Zeichen, dass es nun Zeit ist, Mittelerde zu verlassen oder besser: zu sterben und wiedergeboren zu werden. Eternal Fun!

20. Elben werden, wenn sie sehr alt sind, beinahe durchscheinend und können fast nicht mehr optisch wahrgenommen werden.
Und dann sind sie weg. Liegt auch an den Lebenszyklen, und es macht wahrscheinlich überhaupt keinen Spaß, unsichtbar zu sein, weil dann all diese doofen Sterblichen einen nicht sehen und einfach durchlaufen, oder besser reinlaufen. Das ist wahrscheinlich der unsichtbare Widerstand, den man manchmal spürt. Da hat es einfach ein Elb versäumt, rechtzeitig abzusegeln. Allerdings sind solche Elben total selten, weil die wenigsten in diesen Lebensabschnitt kommen.
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