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Alles auf der Erde

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Coyote Stark Hitsugaya Toushirou OC (Own Character)
14.11.2017
27.12.2019
32
51.854
8
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Dieses Kapitel
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10.11.2019 1.082
 
Kapitel 27: Alle für einen aber einer für keinen

Sie hob den Blick.
„Spürst du es?“
„Ja“, Starrk runzelte die Stirn: „Shinigami.“
„Was zur Hölle ist da los?“, Yukiko erhob sich: „Ich suche den Meister.“
„Mach das“, Coyote lehnte sich zurück: „Weck mich, falls wir sie töten sollen.“
„Fauler Sack“, sie lachte leise: „Bis gleich.“
Ihre Schritte hallten durch die weißen Gänge.
Es war ruhig im Schloss.
Sie hob die Hand zum Klopfen, aber die sanfte Stimmer erklang bereits: „Yukiko, komm doch herein.“
Für einen Augenblick zögerte sie, dann stieß sie die Flügeltüren auf und betrat das Schlafzimmer.
Aizen saß an seinem Schreibtisch und las.
Seine braunen Augen flogen über die Zeilen.
„Was führt dich zu mir?“, fragte er wie nebensächlich.
„Wir haben Eindringlinge.“
„Denkst du, dass ich das nicht weiß?“, kurz zuckten seine Augen hoch, fixierten sie.
„Nein, ich wollte nur wissen, was dein Befehl ist, Meister. Sind sie zu vernichten?“
„Sie haben dich nicht zu interessieren, ich habe bereits passende Ressourcen an die Arbeit geschickt“, seine Mundwinkel zogen sich zu einem sanftem Lächeln hoch: „Du musst dir keine Sorgen machen.“
„Natürlich, Meister“, die Arrancar senkte den Kopf und wandte sich ab.
Als sie die Tür hinter sich zu ziehen wollte erklang seine Stimmer erneut.
„Bring mir Ulquiorra.“
„Natürlich, Meister“, Yukiko runzelte die Stirn, wenn er Ulquiorra haben wollte... mussten es gefährliche Shinigami sein. Ulquiorra war mächtig. Und präzise.
Ihr Beine trugen sie durch kalte Gänge.

Sie grub ihre Finger in das harte Sofa.
„Cirucci...“
„Und Dordoni...“, ergänzte Starrk.
„Wer zur Hölle sind diese Eindringlinge?“, sie erhob sich ging auf und ab.
„Du solltest nicht darüber nachdenken, Aizen-Sama hat gesagt, dass es uns nichts angeht. Wir müssen uns wappnen, vorbereiten auf unseren Kampf, den wahren Kampf. Hör auf, dich mit diesen Fliegen zu beschäftigen.“
„Fliegen?“, sie zischte leise: „Fliegen die unsere Privaron Espada getötet haben. Das gefällt mir nicht...“
„Ich weiß, ich weiß“, Starrk hob abwehrend die Hände: „Dennoch, du solltest dich auf unsere Mission konzentrieren.“
Eine Weile lang schwieg sie, starrte ihn einfach nur an, dann brachte sie hervor: „Ich weiß“, und ging weiter auf und ab.
Dann kam der nächste.
„Es ist Aeroniero“, stellte sie fest.
Coyote schlug sich die Hand vor die Augen und seufzte: „Jaja, ich habe es auch gespürt...“
„Fliegen“, zischte sie erneut, wirbelte herum.
„Wo willst du hin?“, schrie er ihr noch nach.

Sie schlug die Tür hinter sich zu.
„Was?“, Grimmjow knurrte ungehalten.
„Jetzt.“, stellte sie kalt fest.
„Was jetzt?“
„Inoue Orihime.“
Er brummte unwillig, stand aber auf: „Dir liegt zu viel an dieser Menschenfrau, du hast ein weiches Herz.“
„Du weißt, dass das nicht stimmt, oder hast du vergessen, wie ich dich aufgeschlitzt habe?“
„Tu nicht so, als wärst du ein kaltherziger Killer, das steckt nicht in dir Yukiko“, der Panther lachte leise: „Aber ich bin schon unterwegs, ok? Ich hol deine kleine Prinzessin da raus...“

Sie raufte sich ihr Haar.
„Grimmjow, du verdammter Idiot“, knurrte die Arrancar und schüttelte den Kopf.
Gerade war Ulquiorras Reiatsu verschwunden.
Grimmjow machte einen Alleingang.
Er hatte Inoue, sie spürte sie bei ihm, aber da war noch jemand.
Einer der Eindringlinge.
Er wollte kämpfen.
Der Panther und sein verdammter stolz.
Ihre Absätze donnerten auf den weißen Boden, während sie in ihrem Raum auf und ab lief, erwägte, was sie tun sollte.

Sie blieb stehen.
Grimmjows Reiatsu war verschwunden.
„Scheiße, Grimmjow“, sie rannte los.
Die Konsequenzen waren ihr egal oder vielleicht auch nicht, sie hatte sich noch nicht entschieden. Sie wusste nur eins, sie konnte Grimmjow nicht sterben lassen.
Das war der Moment, in dem sie auftauchte.
Wie vom Schlag getroffen stoppte Yukiko.
„Nel...“
Es dauerte einen Moment, bis sie sich gefangen hatte und weiter rannte.
Sie hatte noch immer keinen Plan.
Wieder hielt sie inne.
Waren das?
Taichou.
Kenpachi.
Unohana.
Und da war noch jemand.
„Scheiße“, wieder raufte sie sich ihr Haar: „Was soll ich tun, was soll ich tun?“
„Nichts.“
Yukiko wirbelte herum.
„Ich lasse nicht zu, dass du etwas dummes tust.“
„Starrk...“
„Aizen hat uns gerufen“, er bedeutete ihr, ihm zu folgen. Zögerlich ging sie ihm hinterher.
Diesmal war es der Thronsaal.
„Gut, du hast sie gefunden. Yukiko, ich will dich an meiner Seite. Wir werden bald aufbrechen und du bist ein unverzichtbarer Soldat“, Aizen lächelte warmherzig.
Er will ein Auge auf mich haben, schoss es ihr durch den Kopf.
„Starrk, sei so gut und fang Fräulein Inoue ein. Grimmjow scheint sie aus ihren Gemach entwendet zu haben. Komm danach hierher zurück. Auch du bist ein wichtiger Part im kommenden Kampf.“
„Ja, Aizen-Sama“, Starrk verbeugte sich und mit einem Blinzeln war er verschwunden.
Yukiko hob den Blick zu ihrem Meister.
Sein Lächeln jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken.
„Komm an meine Seite“, forderte er liebevoll und sie gehorchte.
Federleicht trugen sie ihre Beine die Stufen hinauf, zu ihm, zu ihrem Gott.
„Hast du Angst?“, fragte er mit vorgespielter Besorgnis.
„Etwas“, hauchte sie: „Ich will Kyōrakus Bankai nicht erleben...“
„Das wirst du nicht, mein Engel“, hauchte er und strich ihr über die Wange, dann wandte er sich der leeren Halle zu.
Sie spürte es auch.
Im nächsten Augenblick war sie da.
„Willkomme zurück, Orihime“, Aizen lächelte die Menschenfrau an.
Sie starrte mit weit aufgerissenen Augen zurück.
„Was ist los?“, fragte er süffisant: „So ein herzzerreißender Ausdruck?“
Mit einem Shunpo Schritt war er bei ihr, strich sanft über ihre Wange, so wie er es eben noch bei ihr getan hatte, und forderte von Inoue: „Lächel. Wir alle sind traurig, wenn die Sonne nicht scheint. Alles was du tun musst ist Lächeln und für eine kurze Weile hier warten.“
Der Shinigami machte sich auf den Weg: „Nur, bis wir zurückkehren nachdem wir Karakura zerstört haben.“
„Karakura zerstören?“, fragte das Mädchen entsetzt.
„Korrekt“, er warf ihr einen Blick über die Schulter zu: „Wir werden Karakura zerstören und den SoulKey erschaffen. Kaname, das Tentei Kuura.“
„Ja, Meister“, der ehemalige Taichou gehorchte sofort.
„Könnt ihr mich hören?“, fragte Aizen, während sich das Kidou ausbreitete: „Mitglieder der eindringenden Truppe. Erlaubt mir euch zunächst meinen Respekt auszusprechen für die vielen gefallenen Espada. Viel wichtiger, wir werden nun unsere Invasion der Menschenwelt beginnen. Ich lasse Inoue Orihime in Turm Nummer 5, wenn ihr sie retten wollt, kommt und holt sie euch. Sie erfüllt keinen Zweck mehr für mich.“
Yukiko driftete ab.
Mit leeren Augen starrte sie die Frau an und die Frau starrte zurück.
„Außerdem habe ich erfolgreich die 4 Taichou in Hueco Mundo gefangen.“
Sie atmete tief durch.
Kenpachi... sie würde ihn nicht töten können.
Sonnenlicht empfing sie.
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