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Alles auf der Erde

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Coyote Stark Hitsugaya Toushirou OC (Own Character)
14.11.2017
27.12.2019
32
51.854
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01.09.2019 1.628
 
Kapitel 21: Der Tanz der Zwillingsklingen

„Miyuki...“, Ukitake streckte seine Hand nach ihr aus, berührte die blutende Wunde.
„Keine Sorge, das ist keine ernstzunehmende Verletzung“, sie lächelte matt: „Hört zu, ihr müsst mich besiegen. Ich kann nur zurück zu Aizen, wenn ich an der Schwelle des Todes bin. Nicht mal Aizen kann mir vorwerfen, gegen euch beide zu verlieren.“
„Nein, wir werden nicht gegen dich kämpfen“, Shunsui trat neben seinen Geliebten, sah auf sie herab: „Sag Aizen einfach, dass du fliehen musstest.“
„Das würde er nicht hinnehmen ohne die entsprechenden Verletzungen. Ich soll ihm den Kopf eines Taichou bringen oder bei dem Versuch sterben.“
Für einen Moment sahen sich die beiden Taichou an, dann seufzte Ukitake: „Ich vertraue deinem Urteil, Miyuki. Wenn du sagst, dass wir kämpfen müssen... werden wir kämpfen. Nami kotogotoku waga tate to nare, ikazuchi kotogotoku waga yaiba to nare, Sougyou no Kotowari.”
Sie betrachtete sein Shikai für einen Moment: „Das sind also deine Zwillinge...“, und ließ langsam ihr Reiatsu steigen, bis es etwa auf seinem Level war.

Tōshirō hielt inne und sah über die Schulter zurück: „Sie hat sich die ganze Zeit über zurück gehalten...“, stellte er fest und Matsumoto neben ihm erschauerte unter der eisigen Reiatsuwelle, die über sie glitt: „Sie hält sich wahrscheinlich noch immer zurück…“
„Sie ist immer noch Miyuki“, ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht: „Sie ist immer noch sie selbst. Wir können sie zurück holen.“
Er spürte, dass seine Fukutaichou ihm widersprechen wollte, aber die Frau blieb still.
„Denkst du, dass sie eine Espada ist?“, fragte er Rangiku und die Rothaarige nickte: „Das Level ihres Reiatsu ist mindestens so hoch wie das von Grimmjow war. Und wahrscheinlich ist das noch nicht einmal alles, was sie freisetzten könnte.“

„Wehr dich vernünftig!“, forderte Shunsui und die dunklen Klingen von Katen Kyoukotsu gruben sich in ihre Haut, durchbrachen ihr Hierro.
„Das ist nicht der Sinn der Sache“, widersprach sie und holte aus: „Schwarz“
Der Schnitt erfasste ihn und seine Haut riss oberflächlich auf: „Wir können nicht mit dir spielen, wenn du so viel deiner Kraft verborgen hältst. Da hab ich ein schlechtes Gewissen. Tu so, als wäre es ein Offizierskampf. Erinnerst du dich? Damals hast du alles gegeben, alles, was du hattest.“
„Alles darf ich laut Aizens Befehl aber nicht geben...“, entgegnete sie ruhig: „Aber wenn du es unbedingt willst gebe ich so viel, wie ich laut meinem Meister geben darf.“
Ihr Reiatsu explodierte regelrecht aus ihr heraus, fror die Wiese ein und die Blätter der Kirsche.
Knisternd fror der kleine Teich zu.
Yukiko richtete Vendetta auf Shunsuis Brust: „Ist es das, was du willst?“
Für einen Moment schien Unsicherheit in seinem Gesicht zu stehen, dann lächelte Kyōraku und nickte: „Lass uns spielen. Weiß.“
Sie warf sich aus dem Weg, und schoss ihm einen Cero entgegen, aber bevor das Geschoss den Taichou treffen konnte, hatte Ukitake ihn schon absorbiert und zurückgefeuert. Mit einem hektischen Sonido Schritt wich sie aus, nur um plötzlich durchbohrt zu werden.
„Kageoni.“
Sie riss sich los, begegnete Katen Kyoukotsu mit ihrem Dämon und rettete sich aus dem Schatten: „Ihr bleibt wohl nicht lange bei einem Spiel.“
„Wo wäre der Spaß dabei?“, antwortete der Shinigami und lächelte sanft: „Takaoni.“
Kurz verzog sie das Gesicht, dann stieß sie sich ab, schoss in den Himmel hinauf. Er war schneller, realisierte sie und zog ihr Tempo an, überholte den Taichou.
„Oh“, machte er und seine Brust riss auf, Blut spritzte durch die Luft: „Du bist schnell geworden, Miyuki-chan.“
Sie lächelte matt: „Das bin ich wohl...“, und wich Ukitakes Hieb knapp aus.
„Irooni“, Shunsui wechselte das Spiel erneut: „Pink.“
Yukiko versuchte sich vor dem Wirrwarr der vier Klingen zu retten, aber er musste sie gestreift haben, denn ihr linker Arm platzte auf wie eine überreife Frucht und ihr Blut färbte ihre Uniform rot.
„Blau“, rief sie und zielte auf seine Beine, aber der Taichou wich mit einem Shunpo Schritt aus: „Schwarz.“
Sie konnte die Klinge nur noch parieren, nicht ausweichen. Der Aufprall war hart und gnadenlos und sie spürte, wie ihre Haut, ihr Fleisch aufriss. Mit einem Sonido Schritt brachte sie sich aus seiner Reichweite und schoss ohne groß darüber nachzudenken einen Eispfeil ab: „Weg des Dämons zwei: Pfeil“, nur um ihren Fehler zu realisieren.
Ukitake war schneller, als sie in Anbetracht seiner schlechten Gesundheit erwartet hatte und ihr eigener Eispfeil bohrte sich in ihren Oberschenkel.
Schnaubend zog sie ihn heraus: „Ich fürchte ich kann mich wirklich nicht zurückhalten, sonst tötet ihr mich noch ausversehen.“
„Das war immer noch Zurückhaltung?“, Jūshirō zog die Augenbrauen besorgt zusammen und betrachtete Shunsuis Wunden.
„Ich werde meine Resurreccion nicht verwenden, da Aizen es verboten hat... aber ich muss meinem Reiatsu Lauf lassen, wenn ich euch nicht zu Mördern machen will“, erklärte Yukiko und in einer weiteren, eiskalten Welle steigerte sie ihr Reiatsu erneut: „Lasst uns sehen wie es steht, wenn ich auf diesem Niveau bin.“
„Du hättest Hitsugaya locker töten können“, stellte Shunsui beunruhigt fest: „Das also hat Aizen aus dir gemacht.“
„Das hat er aus mir gemacht“, bestätigte sie: „Aber auch mit Resurreccion solltet ihr beide mich besiegen... wenn ihr Bankai verwendet. Er hat mich mächtig gemacht, aber ich weiß, dass ihr beide nicht umsonst gefürchtete Krieger seid. Ihr seid noch immer stärker als ich.“
„Bist du dir da sicher?“, murmelte Ukitake und Shunsui ging wieder in die Offensive über: „Braun.“
„Braun?“, sie gluckste: „Da muss ich mir ja nicht mal die Mühe geben auszuweichen.“
Katen Kyoukotsu prallte von ihrem Hierro ab und auch wenn sie den Schnitt des Spiels für einen Moment spürte, vermochte das Zanpakutou es nicht, ihre Hülle erneut zu durchbrechen.
Erstaunt sah der Brünette sie an: „Was?“
„Rot“, sie ließ ihren Dämon durch die Luft pfeifen und er biss für einen Moment in Kyōrakus Unterarm, glitt wie ein Messer durch weiche Butter.
„Schwarz“, sie wich der Klinge aus: „Weiß.“
„Bakudō no rokujuichi: Rikujōkōrō“, Ukitakes Kidou traf sie, fesselte sie und Shunsui nutzte den Moment sofort zum Gegenangriff: „Pink!“
Für einen Moment erhöhte sie ihr Reiatsu noch mehr um sich den sechs Lichtstahlen zu entreißen und warf sich aus dem Weg: „Weg des Dämons drei: Hagel!“
Die Kleidung des Taichou wurde von tausend kleinen Eisnadeln aufgerissen, aber er stürmte wieder auf sie zu: „Weiß.“
„Schwarz“, die Klingen trafen klirrend aufeinander und die spielenden Dämonen rissen ihre Haut gleichermaßen auf.
„Miyuki-chan, wenn du so weiter machst werde ich mich von Unohana persönlich behandeln lassen müssen“, scherzte der Brünette und wechselte das Spiel erneut: „Daruma.“
„Warte, das Spiel kenne ich nicht“, rief sie, während der Taichou vor ihren Augen verschwandt.
Verwirrt wirbelte sie herum: „Du hast keine Zeit, ihn zu suchen“, rief Ukitake und sie konnte gerade rechtzeitig seine Klingen parieren: „Was ist das für ein Spiel, sag es mir!“
„Das würde ich lieber nicht machen“, antwortete der Weißhaarige sanft: „Aber glaub mir, danach kannst du fliehen, auf der Schwelle des Todes, wie du es wolltest.“
„Auf oder über der Schwelle?“, fragte sie und parierte seinen nächsten Hieb, ehe sie ihr Reiatsu erneut hochschnellen ließ: „Sag mir auf oder über?“
„Mit deinem Reiatsu auf“, rief Jūshirō gegen ihr stürmisches, peitschendes Reiatsu an.
Dann kam der Stich.
Der erste Schmerz war nicht so schlimm, doch dann schien Katen Kyoukotsu sie von innen heraus zu zerfetzten. Sie spürte, wie die Klinge in ihr explodierte, ihr Fleisch, ihre Gedärme, alles in ihr Zerfetzte. Blut platzte aus ihr heraus, der Druck zerriss ihre Uniform und ihr Blut gefror vor ihren Augen durch ihr eigenes Reiatsu.
Ihr Tritt entgleiste ihr und die Arrancar fiel.
„Miyuki-chan“, Shunsui fing sie auf, hielt sie.
„Kyōraku“, kraftlos krallte sie sich an ihm fest, dann lachte sie, wobei sie Blut spuckte: „Jetzt kann ich gehen, jetzt kann ich gehen...“
Mit einem Ruck stieß sie sich von ihm ab und fiel. Der Boden raste näher, sie streckte Vendetta aus und das Garganta tat sich auf.
Dunkelheit empfing sie.

„Sie ist erschreckend stark geworden...“, Jūshirō stützte ihn und er lachte leise, wischte sich das Blut aus dem Mundwinkel: „Unser Mädchen ist in der Tat sehr, sehr stark geworden. Ihre Reiatsuspitzen zwischendurch... wenn sie dieses Niveau halten kann würde sie selbst Yama-ji und Kenpachi Probleme bereiten. Alleine, dass sie Daruma überlebt hat, macht mir schon Angst.“
„Was sollen wir dem Soutaichou sagen?“
„Das sie uns hat siegen lassen“, er starrte auf seine blutende Brust: „Wenn ich ihr in einem Kampf begegne, indem sie sich nicht zurückhält, werde ich mein Bankai benutzen müssen, da hat sie Recht.“
„Komm, wir bringen dich zu Retsu“, Ukitake ging langsam los, hielt ihn: „Miyuki wird uns nie in einem echten Kampf begegnen.“
„Das wird sie.“
Irritiert sah sein Geliebter ihn an: „Was macht dich da so sicher?“
„Ihre Dämonen.“
Der Weißhaarige blieb still, schluckte, wägte seine Worte ab: „Lass uns hoffen, dass es nicht dazu kommen wird.“
„Jūshirō, Miyuki wird kämpfen. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auf unserer Seite kämpft oder wir sind verloren.“
Bevor sein Liebhaber antworten konnte, sah er sich mit dem Taichou der 10. Division konfrontiert.
Tōshirō starrte ihn entgeistert an: „Ihr Reiatsu ist verschwunden...“
„Sie ist nicht tot“, beschwichtigte Ukitake und Shunsui ergänzte glucksend: „Sie hat mir einfach nur einen Arschtritt verpasst und ist dann geflohen.“
„Ihr habt ihr nicht wehgetan, oder?“, fragte der Junge matt und wirkte für einen Moment wieder 20 Jahre jünger.
Er tauschte einen Blick mit Jūshirō aus, ehe er antwortete: „Wir haben getan, was sie von uns wollte.“
„Ich muss Shunsui jetzt wirklich zu Unohana bringen“, Ukitake deutete unbeholfen auf die Wunden und der Jüngere machte ihnen Platz: „Natürlich, ich, natürlich, zu Unohana...“
Als sie außer Hörweite waren brachte er angestrengt heraus: „Der arme Junge.“
„Wenn jemand Miyuki dazu bewegen kann, hier zu bleiben, dann er“, stellte sein Partner fest und stützte Kyōraku, zog ihn mit sich.
„Da hast du Recht. Wir müssen sie irgendwie zusammen bringen...“
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