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Alles auf der Erde

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Coyote Stark Hitsugaya Toushirou OC (Own Character)
14.11.2017
27.12.2019
32
51.854
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24.07.2019 1.602
 
Kapitel 18: Das Herz der anderen

„Meister, bitte“, setzte sie an, aber er bedeutete ihr zu schweigen.
Unglücklich gehorchte sie.
Tousen war angekommen.
Mit Grimmjow.
„Willkommen zuhause, Grimmjow“, Aizen lächelte.
Sie erstarrte, der Sexta blutete und eine Art Brandwunde zog sich über seine Brust.
„Nun?“, fragte Tousen: „Hast du etwas zu deiner Verteidigung zu sagen?“
„Kein verdammtes Wort“, spuckte der Blauhaarige aus und der Shinigami schnappte: „Du Bastard...“
„Es ist in Ordnung, Kaname“, griff Aizen ein: „Ich bin nicht wütend. Überhaupt nicht.“
Verwirrt hob der Taichou den Kopf: „Aizen-Sama.“
„Ich empfinde, dass Grimmjows Handlung eine Indikation für eine seltene Loyalität und die Sehnsucht zu Dienen sind. Ist das nicht so“, fragte er scharf: „Grimmjow?“
Der Espada hob den Blick und sie betete im Stillen, dass er nichts dummes sagte.
„Ja, das ist richtig.“
Tousens Arm schnellte vor, packte den Sexta am Kragen. Für einen Moment war Grimmjow geschockt, dann fragte er: „Was tust du da, Tousen?“
Sie konnte die Wut des Shinigami spüren: „Aizen-Sama, erlaub mir diesen Mann hinzurichten!“
„Kaname“, Aizen hörte sich beschwichtigend an.
Mit überheblichem Tonfall schaltete sich Grimmjow wieder ein: „Ah, das ist ein persönlicher Groll, über den wir hier reden? Du hast einfach ein Problem mit mir, richtig? Ist diese Art der Attitüde gut für einen kommandierenden Offizier?“
„Ich denke ich muss solche, die Zwietracht streuen, nicht tolerieren, das ist alles“, erwiderte der Dunkelhäutige und der Arrancar hakte nach: „Für die Armee?“
„Für Aizen-Sama.“
Bleib still, betete sie wieder, bleib still Grimmjow.
Aber seine scharfe Zunge gewann, wie immer: „Du bist gut darin diesen höheren Beweggrund von dir als Rechtfertigung zu nehmen.“
„Ja, es ist ein höherer Beweggrund“, fiel Tousen ihm ins Wort: „Etwas, an das es deinen Handlungen mangelt. Gerechtigkeit ohne einen höheren Grund ist nichts anderes als Schlachten. Wie dem auch sei, dieses Schlachten im Namen eines höheren Beweggrundes“, er bewegte sich, sie zuckte zusammen, hörte wie Tousen seine Klinge zog, sah sie aber nie, sah nur, wie sich Grimmjows Arm vom Körper trennte: „Ist Gerechtigkeit.“
Der Sexta schrie.
„Hadou no Gojusan: Haien“, der Shinigami entflammte abgetrennten Arm.
„Fuck, fuck, fuck“, der Blauhaarige hielt seine blutende Schulter: „Du Bastard! Mein Arm!  Ich werde dich töten!“
„Nein!“, schrie sie, aber es war Aizens Stimme, die ihn aufhielt: „Stopp, Grimmjow.“
Der Arrancar hielt inne.
„Wenn du Tousen hier und jetzt angreifst habe ich nicht länger einen Grund, dir zu vergeben.“
Grimmjow zischte, dann wandte er sich ab und ging.
„Gehorsam ist alles, was ich verlange. Denk daran, Yukiko“, ihr Meister sah sie an: „Ich habe einen Auftrag für dich. Und ich will, dass du mich im Gegensatz zu Grimmjow nicht enttäuscht...“

Sie öffnete die Tür und die Menschenfrau zuckte zusammen.
Yukiko musterte sie für einen Moment. Sie hatte noch strahlenderes Haar als Rangiku, aber es war glatt und fiel seidig glänzend über ihren Rücken. Zwei hellblaue Blütenspangen hielten es der jungen Frau aus dem zarten Gesicht. Braune Augen sahen sie verängstigt an.
Sie hatte die Schultern hochgezogen und die Arme um sich gewickelt, als wollte sie sich vor der Kälte dieses Ortes schützen.
„Du hast Grimmjow geheilt.“
Das Mädchen zuckte zusammen, dann nickte sie leicht: „Ja.“
„Danke.“
Sie zog die Augenbrauen zusammen: „Warum bedankst du dich bei mir?“
„Er ist ein... Freund, schätze ich? Vielleicht? Etwas in der Art...“, langsam setzte sie sich in Bewegung und die Menschenfrau wich vor ihr zurück: „Du musst keine Angst vor mir haben, ich bin schwach und erbärmlich, Frau. So wie du.“
„Schwach und erbärmlich?“, ihre Stimme zitterte leicht, aber sie blieb stehen, ließ zu, dass Yukiko näher kam. Die Arrancar streckte die Hand nach dem Mädchen aus, strich über ihre warme, weiche Wange: „Wie heißt du, mein Kind?“
„Inoue Orihime“, Tränen sammelten sich in ihren Augenwinkeln.
„Inoue, wie bist du nur hier gelandet?“, fragte Yukiko und seufzte: „Das hier ist kein Ort für ein Geschöpf wie dich.“
„Ulquiorra hat mich hergebracht“, antwortete das Mädchen und die Arrancar bestätigte: „Ich weiß, aber warum? Wie bist du in den Mittelpunkt von Aizens Aufmerksamkeit geraten?“
„Meine Kräfte... sie interessieren Aizen sehr“, antwortete sie ausweichend: „Ich hatte sie eingesetzt, als wir das erste Mal euch Arrancar begegneten.“
„Gehörst du zu den Gotei 13?“, die Blauhaarige deutete auf das Sofa und setzte sich, die Frau folgte ihrer Einladung nach einem Moment des Zögerns: „Nein, ich bin... nur ein Mensch. Aber ein Freund von mir, er ist Aushilfsshinigami.“
„Kurosaki Ichigo“, Yukiko lachte leise: „Oh, Grimmjow hat sich tagelang bei mir ausgeheult wegen dieses Aushilfsshinigami. Er wollte ihn so dringend töten und Tousen hat ihn gestoppt. Aber sag mir, Inoue, kennst du die Taichou der Gotei 13?“
Zögernd nickte die Lebende.
„Wie geht es Tōshirō? Ich habe gehört... bitte sag mir, dass du ihn geheilt hast“, auch wenn sie versuchte es zu verhindern, ihre Stimme nahm einen verzweifelten Tonfall an.
Irritiert betrachtete sie das Mädchen: „Hitsugaya-Taichou? Wieso fragst du nach ihm?“
„Sag mir einfach, ob es ihm gut geht“, flehte die Arrancar und Orihime nickte: „Es geht ihm gut, ich habe ihn nach seinem Kampf geheilt.“
„Diese beschissenen Limiter“, mit einem Seufzen ließ sich Yukiko gegen die harten Polster sinken und starrte an die Decke: „Ohne diese Limiter hätte Tōshirō kurzen Prozess mit seinen Gegnern machen können... und Rangiku?“
„Wieso fragst du nach den Shinigami?“, Orihime hörte sich verwirrt an: „Was interessiert dich das Wohl deiner Feinde?“
„Aizen kann mir vorschreiben, wer meine Feinde sind, aber er kann nicht alte Bande brechen“, antwortete sie ausweichend: „Sag mir, wie steht es um Rangiku?“
„Es geht ihr gut“, sie spürte, wie die Menschenfrau sie musterte.
„Kira-Fukutaichou?“, fragte sie weiter: „War er auch involviert?“
„Nein, keine Sorge“, langsam schien die Frau ihre Angst abzulegen: „Wieso kennst du ihre Namen? Was meinst du mit alten Banden?“
„Inoue, danach solltest du nicht fragen. Jenes Wissen könnte dir gefährlich werden. Ich stelle die Fragen und du antwortest.“
Die Rothaarige neben ihr zog ihre Schultern wieder hoch: „Keine Sorge, Inoue, ich tue dir nichts. Aber glaub mir, manche Dinge solltest du nicht wissen. Sag mir stattdessen, wer sonst noch involviert war, und wie sie die Kämpfe überstanden haben.“
„Es geht allen gut. Abarai-Fukutaichou, Yumichika-san, Madarame-san und Kuchiki-san haben alles überstanden. Kurosaki-kun... er hat es nicht so gut verkraftet, aber ich konnte ihn heilen.“
„Warte, Kuchiki Byakuya?“, Yukiko setzte sich wieder gerade hin und durchbohrte das Mädchen mit ihrem Blick.
„Nein, Kuchiki Rukia“, die junge Frau zuckte zusammen.
„Kuchiki... Rukia?“, sie kramte in ihrem Gedächtnis, versuchte sich zu erinnern: „Der Name sagt mir nichts... warte, Abarai ist jetzt Fukutaichou? Ist er nicht mehr in der 11.?“
„Er ist in der Rokubantai und der Fukutaichou von Kuchiki-Taichou“, Orihime runzelte die Stirn: „Warst du in den Gotei 13?“
„Ich sagte doch, dass du keine Fragen stellen sollst, meine Liebe“, sie seufzte: „Aber gut, das Abarai diesen Idiotenhaufen hinter sich gelassen hat. Gott, wie ich die 11. hasse.“
Für einen Moment dachte sie an Aiko, versuchte sich zu erinnern, wie sie ausgesehen hatte, aber da waren nur noch die braunen Augen. Sie war von ihrem eigenen Taichou, von Kenpachi Zaraki getötet worden.
Auch sein Blut?, fragte Vendetta und sie antwortete ihm stumm: auch seins.
„Wer bist du?“, fragte die Menschenfrau neben ihr und sie erwiderte den forschenden Blick: „Mein Kind, ich bin ein Monster.“
„Du wirkst nicht wie ein Monster“, widersprach das Mädchen mit leiser Stimme.
„Ich bin ein Monster hinter einer Maske, genauso wie alle anderen Arrancar auch.“
„Und wie heißt du? Du hast mir gar nicht deinen Namen gesagt?“, fragte Orihime weiter.
„Yukiko“, sie erhob sich und seufzte: „Ich bin Yukiko.“
Ein letztes Mal musterte sie die Menschenfrau, die ihren Blick erwiderte.
„Du wirst mir nichts tun“, stellte das Mädchen fest.
„Solange Aizen es mir nicht befiehlt“, bestätigte die Arrancar und lächelte traurig: „Es tut mir leid, dass du hier gelandet bist, Inoue Orihime. Du bist schon tot, du weißt es nur noch nicht.“
Damit wandte sie sich ab und ging.

„Grimmjow“, der Blauhaarige sah auf, musterte sie, ehe er gelangweilt fragte: „Was willst du?“
„Du bist wieder ganz“, sie ließ die Tür hinter sich zufallen und schlenderte zu ihm herüber: „Du bist wieder Sexta.“
Er fletschte die Zähne: „Bist du gekommen, um das zu ändern?“
Leise lachte sie: „Nein, das bin ich nicht“, versicherte sie ihm: „Ich bin hier... wegen der Menschenfrau.“
Er zog die Augenbrauen hoch, wich dann ihrem Blick aus: „Was willst du mit der Menschenfrau?“
„Aizen wird sie töten.“
„Und?“
„Du schuldest ihr was“, stellte sie fest und er knurrte unwillig.
„Wir sollten das Mädchen nicht sterben lassen, das hat sie nicht verdient“, erklärte die Arrancar ruhig.
„Du willst dich also Aizen widersetzten?“, plötzlich interessiert setzte sich der Espada auf und durchbohrte sie mit seinem Blick, als wollte er sie Lügen strafen.
Yukiko erwiderte den Blick ohne mit der Wimper zu zucken: „Aizen ist mein Schöpfer und mein Gott. Aus Angst. Dennoch, sein Wort ist nicht Gesetz. Nicht mein Gesetz.“
Grimmjows Augen verengten sich gefährlich: „Nicht dein Gesetz? Was ist dann dein „Gesetz“, Yukiko?“
„Ich bin mein Gesetz“, sie legte ihre Hand auf Vendetta: „Und mein Gesetz ist Rache.“
„Rache an wem?“
„An Gott.“
Grimmjow gluckste: „Gut, du willst also die Menschenfrau retten, sag mir, was ist meine Rolle dabei?“
„Du wirst mir helfen.“
„Ah, weil ich ihr etwas schulde?“, stellte er fest und lehnte sich an, verschränkte die Arme.
„Und weil du auch mir etwas schuldest?“
„Was sollte ich dir schon schulden?“
„Dein Leben.“


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Ich weiß, böse, gebe Yukiko einen unbekannten Auftrag und mach dann ein paar Tage Timeskip, Schande über mein Haupt xD keine Sorge, der sehr, sehr wichtige Auftrag ist der Inhalt des nächsten Kapitels :P

LG
Kuraiko
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