Begehren

GeschichteAllgemein / P12
Erestor Glorfindel
14.11.2017
14.11.2017
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Hier stelle ich Euch eine kleine Kurzgeschichte von KEILISS vor, von der ich mir so richtig gut vorstellen kann, wie sie sich wohl immer mal wieder so oder so ähnlich im Leben meiner beiden Lieblings-Elfen zuträgt.

Und hier natürlich - der Link zum Original:

http://braidedlight.net/my-fanfiction/general-fiction/b2me-2011/desires/

Viel Spass beim Lesen!

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Begehren

„Du weisst, Du willst es.“

„Nein, tue ich nicht, Erestor. Ich möchte jetzt gerne schlafen, das ist mein grösstes Bestreben.“

„Bevor Du schläfst. Du weisst, Du möchtest es gerne vor dem Schlafengehen.“

„Wenn es das ist, was Du glauben möchtest – bittesehr. Aber nein, ich schlafe. Du bist in dieser Sache auf Dich allein gestellt.“

Kleine Küsse auf Glorfindels Schulter, seidiges Haar, das neckend über seinen Arm streichelte. „Willst Du mir erzählen, dass Du nicht einmal ein ganz kleines bisschen interessiert bist? Es ist der perfekte Weg, um einen gemütlichen Winterabend zu beenden.“

„Geh weg.“

Eine dunkle Haarsträhne fuhr an der äusseren Linie seines Ohres entlang. „Bitte? Ich möchte es so sehr. Ich mache es auch wieder gut.“

Stille, dann wurden plötzlich Bettdecken zurück geworfen und liessen eisige Luft herein, als Glorfindel aufstand.

Erestor griff nach den Decken. „Nein, es ist kalt!“

„Ja genau, es ist kalt. Und deswegen hältst Du mich vom Schlafen ab – weil Du verdammt nochmal zu empfindlich bist, um Dir etwas Warmes anzuziehen und selbst in die Küche hinunter zu gehen, um Dir eine späte Tasse warmer Schokolade zu machen.“

„Und Du wirst sie genau so machen, wie ich sie mag? Mit Schaum und einer kleinen Prise Zimt? Ich danke Dir, mein Held. Ich wusste, Du würdest mich nicht lange leiden lassen.“ Erestors Stimme war ein zufriedenes Schnurren.

Glorfindel zog sich Hosen und ein Hemd an, suchte seinen warmen Mantel, den mit dem Pelz-Besatz, und sah dann über seine Schulter hinweg zurück auf den Versucher, der sich erneut unter den warmen Decken eingerollt hatte, schwarzes Haar breitete sich auf den Kissen aus. „Oh ja, ich werde sie genauso machen, wie Du sie magst. Und dann, wenn Du den letzten Tropfen intus hast, wirst Du Dich bei mir bedanken – und zwar so, wie ICH es mag.“

Ein unschuldiges Lächeln begleitete ein eindeutiges Klimpern von Wimpern. „Ich könnte eventuell für die letzten paar Münder voll eine interessante Verwendung haben. Solltest Du also neugierig sein, dann beeile Dich lieber.“