Die dämonischen Zwillinge

GeschichteAllgemein / P18
Albus Dumbledore Bellatrix Lestrange Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character)
13.11.2017
25.04.2020
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Dieses Kapitel
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08.12.2019 2.610
 
Hallo ihr Lieben,

Weiter geht’s :) Viel Spaß beim neuen Kapitel.

Ps: Wir machen ‚nen kleinen Zeitsprung







„Ich hasse Verwandlung!“, schnaubte Draco genervt, „ Eine Ratte in ‚ne Teetasse
verwandeln.. Wozu zur Hölle soll das denn auch gut sein? So’n Quatsch!“.

„Du sagst es“, pflichtete Blaise ihm bei, „Wer will schon Tee aus ‚ner Ratte schlürfen? Total bescheuert!“.

„Tja besser ihr findet euch damit ab und fangt an zu büffeln Jungs“, meinte Daphne, „Bis zu den Prüfungen ist es nicht mehr lang. Ich schätze deshalb lassen sie uns jetzt alles wiederholen“.

„Verwandlung ist an sich ziemlich einfach“, warf Kaliya in den Raum, „Ihr seid einfach faul“.

Es war bereits März. Der Schnee war geschmolzen und es wurde allmählich wieder wärmer, der Frühling stand vor der Tür. Kaliya, Draco, Blaise und Daphne hatte gerade ihr letzte Stunde des Tages hinter sich gebracht, nämlich Verwandlung. Sie hatten soeben das Klassenzimmer verlassen und waren auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum. McGonnagall ließ sie momentan alles Gelernte wiederholen, genauso wie die anderen Lehrer. Im Mai standen ihnen nämlich die Prüfungen bevor.

„He stimmt doch gar nicht!“, verteidigte sich Blaise, „Gut wir hängen vielleicht nicht ständig mit unseren Nasen in Büchern wie du, aber deshalb sind wir noch lange nicht faul!“.

„Stimmt“, pflichtete Draco ihm bei während sie um eine Ecke bogen.

„Habt ihr gestern nicht Zaubererschnickschnack gespielt anstelle zu lernen, wenn ich mich recht entsinne?“, fragte Kaliya da und betrachtete die Jungen mit hochgezogener Augenbraue.

„Stimmt“, pflichtete nun Daphne Kaliya bei, „Dabei solltet ihr eigentlich eure Aufsätze für Professor Flitwick fertigstellen“.

„Ein Päuschen wird doch wohl noch erlaubt sein“, verteidigte  Blaise sich daraufhin.

„Kaliya wo ist überhaupt Diabolos?“, fragte da Draco plötzlich, „ Er war überhaupt nicht in Verwandlung, ist mir vorhin in der Klasse schon aufgefallen“.

„Stimmt“, meinte Blaise da säuerlich, „ Der ist nach Zauberkunst einfach verduftet. Dieser Mistkerl macht sich das Leben echt einfach“.

„Ich hab keine Ahnung“, antwortete Kaliya knapp, „Ich bin nicht seine Mutter“. Tja, dass sie keine Ahnung hatte war schlicht und ergreifend gelogen. Diabolos hatte heute mal wieder einen ganz schlimmen Tag was diese Stimmen in seinem Kopf betraf, aber das konnte sie den Anderen wohl schlecht sagen. Nach Zauberkunst hatte er es schließlich nicht mehr ausgehalten  und Kaliya hatte aufgepasst, dass niemand etwas mitbekam während er sich verdrückt hatte.

„Du weißt es nicht?“, erwiderte Daphne daraufhin überrascht, „Ihr verbringt doch jede freie Minute miteinander“.

„Stimmt“, meinte Draco, „Ich dachte ihr seid jetzt sowas wie beste Freunde“.

„Immer mal langsam!“, ergriff da Blaise das Wort bevor Kaliya antworten konnte, „Kaliya ist meine beste Freundin! Und nicht die von diesem elendigen, blöden…“.

„Sie verbringt aber viel mehr Zeit mit Diabolos“, unterbrach Daphne ihn da stichelnd.

„Das ist eine Tatsache“, bekräftigte Draco Daphnes Worte. Blaise erwiderte daraufhin nichts mehr. Beleidigt ließ er sich durch den Spiegel in den Gemeinschaftsraum gleiten nachdem er diesem das Passwort genannt hatte. Die Anderen taten es ihm gleich. Kaliya ließ sich als Letzte in den Gemeinschaftsraum gleiten. Knapps, dass sie durch den Spiegel war, hörte sie wie das Gezeterte der Anderen weiter ging. Himmel hatten die keine anderen Probleme?

„Aber ich kenn sie schon läng..“, wollte Blaise Daphne gerade anfahren als Kaliya ihn einfach grob unterbrach.

„Diabolos ist nicht mein bester Freund“, sagte sie scharf, „Wir sind einfach auf einer Wellenlänge und können uns gut unterhalten. Das ist alles“.

„Hah!“, meinte Blaise daraufhin triumphierend und grinste Draco und Daphne an, „Ich hab’s doch gesagt“.

Kaliya derweil war bereits an ihnen vorbei gegangen und machte sich auf den Weg zu den Mädchenschlafsälen. Dort angekommen warf sie ihre Schultasche einfach auf ihr Bett und machte sich dann zurück in den Gemeinschaftsraum. Daphne, Blaise und Draco hatten sich auf Sesseln niedergelassen und bereits ihre Hausaufgaben ausgekramt und auf den Tischen vor ihnen  verteilt. Daphne sah dabei jedoch um einiges motivierter aus als die Jungs. Kaliya ging einfach an ihnen vorbei.

„He Kaliya“, rief ihr da Daphne hinterher, „Wir haben heute echt ‚ne menge Hausaufgaben bekommen. Wo willst du denn jetzt hin?“.

Kaliya blieb stehen und drehte sich um. Auch Blaise und Draco hatten von ihren Büchern aufgesehen und sahen sie nun fragend an.

„Na in die Bibliothek“, erwiderte Kaliya gelassen. Wieder eine Lüge. In Wahrheit wollte sie nach Diabolos sehen, aber nach dieser blödsinnigen Diskussion von eben, wollte sie das den Anderen nicht auch noch auf die Nase binden.

„Du lässt mich mit diesen Chaoten alleine?“, fragte Daphne daraufhin entsetzt und deutete dabei auf Blaise und Draco, „Die machen doch ohne deine Drohungen keinen Finger krumm! Und verstehen tun die ohnehin nichts!“.

„He“, sagte da Blaise und sah Daphne empört an, „Wir sind doch nicht dämlich!“.

„Genau!“, entrüstete Draco sich nicht weniger empört, „Was können wir denn dafür, dass dieser Mist alles andere als einfach ist“.

„Es wäre einfach würdet ihr euch auch nur einmal etwas Mühe geben..“, erwiderte Daphne daraufhin schnippisch und es begann erneut eine Diskussion zwischen den Dreien. Kaliya nutzte es aus, dass sie ihr deshalb keine Beachtung mehr schenkten, drehte sich einfach wortlos um und verließ den Gemeinschaftsraum. Also, wo konnte Diabolos stecken? Die Bibliothek? Draußen am See? Im verbotenen Wald bei den Schlangen? Bei Hagrid?

Kaliya beschloss zuerst in der Bibliothek nachzusehen da diese am nächsten war. Doch Fehlanzeige. In der Bibliothek waren nur ein paar ältere Schüler am lernen doch keine Spur von Diabolos. Also machte sie sich gleich darauf auf den Weg nach draußen zum See wo er manchmal gedankenverloren den riesen Kraken beobachtete, doch auch dort war Diabolos nicht aufzufinden.

Kaliya machte sich auf den Weg zum verbotenen Wald. Vor diesem angekommen sah sie sich einmal kurz um ob auch niemand sie beobachtete und ging dann hinein. Wenn sie jemand dabei erwischen würde, würde es Ärger geben. Immerhin war das Betreten des Waldes verboten, doch dieses Verbot hatte sie dieses Jahr ohnehin schon mehrmals gebrochen. Diabolos und sie verbrachten oft zusammen Zeit im Wald, da sie dort ungestört miteinander reden konnten. Außerdem mussten sie ja auch in den Wald um ihre Schlangen zu besuchen. Kaliya stieg über Unmengen an Wurzeln, sah sich um und zischte dabei immer wieder die Namen der Schlangen, „Echidna?“, „Nirvana?“.

Schließlich erhielt sie eine Antwort, „Kaliya? Bisssst du dassss?“.

Als sie das hörte blieb sie stehen, sah sich um und entdeckte schließlich nach genauerem hinsehen Echidna die hinter einem Baum auf sie zu geschlängelt kam. Nirvana folgte gleich hinter ihr. Die Beiden waren enorm gewachsen.

„Natürlich bin ich essss“, erwiderte Kaliya und ging in die Hocke um Echidna zu empfangen. Bei ihr angekommen strich sie der Schlange über den Kopf. Auch Nirvana begrüßte sie so.

„Na ihr beiden? Wasss treibt ihr so?“, fragte sie die Schlangen schließlich.

„Dasss Übliche“, erwiderte Nirvana, „Wir ssssuchen nach wasssss zzzzu  esssssen“.

„Gesssstern haben wir ein paar sssssaftige Hasen verssssspeisssst“, meinte Echidna freudig.

„Klassse“, Kaliya musste schmunzeln. Fressen war echt die Lieblingsbeschäftigung der Beiden.

Dann fragte sie, „Habt ihr zzzzzufällig Diabolossss gesssehen?“.

„Diabolosssss war vorhin kurz hier“, erwiderte Nirvana prompt, „Aber er hatte wieder ssssschreckliche Kopfsssschmerzen“.

„Ich weißßßß“, seufzte Kaliya, „Wisssst ihr wo er danach hinwollte?“.

„Zzzzzu dem Riessssen in die Hütte“, zischelte Echidna, „Er wollte sssssssich ablenken“.

„Danke ihr Beiden“, sagte Kaliya, strich Echidna so wie Nirvana noch einmal über den Kopf und erhob sich dann, „Ich gehe zzzzzu ihm. Ich komme euch bald wieder besssssuchen. Viel Ssssspaßßßß bei der Hassssenjagt. Lasssst es euch ssssschmecken“.

„Auf geht’sssss“, hörte sie Nirvana noch freufig zu Echidna zischen als sie sich bereits umgedreht hatte, „Ich hoffe wir finden wieder ssssso sssssaftige wie gesssstern“.

„Dassss wäre ssssuper…“, vernahm sie noch Echidnas Zischeln ehe sie wieder zwischen den Bäumen verschwand und sich auf den Weg zu Hagrids Hütte machte.








„Du hast sie fast Knirps! Pass auf das Hinterteil auf… immer schön langsam, nich zu hurtig! Ich lenk sie ab dann kannst du.. Jetzt Diabolos jetzt!“. Daraufhin gab es einen kleinen Knall.

„Aua! Verdammt nochmal“, rief Diabolos, rollte sich auf dem Boden zur Seite und hielt sich seine Hand. Er sah sie sich an und sah wie sich bereits anfingen Blasen darauf zu bilden.

„Alles in Butter?“, hörte er da Hagrid glucksen, „Das war wohl nich…".

„Findest du das etwa lustig?“, fauchte Diabolos, erhob sich und funkelte Hagrid an.

„Naja..“.

Er und Hagrid waren hinter dessen Hütte in seinem Garten und versuchten gerade eine entlaufene Feuerkrabbe wieder einzufangen die Hagrid ausgebüchst war. Er hatte keine Ahnung woher Hagrid die auf einmal wieder hatte, doch als er vorhin zu Hagrid gekommen war hatte dieser ihm um Hilfe gebeten. Und da er sich so für magische Geschöpfe interessierte und sich ohnehin ablenken wollte hatte er auch nichts dagegen gehabt. Er hatte schon gelesen, dass Feuerkrabben sich durch eine kleine feurige Explosion ihres Hinterteils fortbewegten. Jedoch hatte er sich das irgendwie nicht so schmerzhaft vorgestellt. Sie versuchten nun seit bereits einer halben Stunde dieses Mistding wieder einzufangen, jedoch ohne Erfolg.

Diabolos hievte sich wieder auf die Beine, seine schmerzende Hand ignorierend und lief der Feuerkrabbe wieder hinterher während Hagrid vor dieser herumtänzelte um sie zu sich zu locken. Bevor sie sich mit der Feuerkrabbe beschäftigt hatten, hatte er Hagrid bereits geholfen ein paar entlaufene Bowtruckles wieder einzufangen und sich bereits dabei ein paar üble Schnitte zugezogen. Dementsprechend war seine Laune und so langsam verlor er die Geduld.

Als die Feuerkrabbe nach einer erneuten Explosion ihres Hinterteils auf Hagrid zu schnellte sah er die Gelegenheit gekommen und warf sich mit einem Kampfschrei auf diese. Die Feuerkrabbe gab dabei unschöne Laute von sich und versuchte ihn abzuwerfen.

„Gut so!“, rief Hagrid drehte sich um und schnappte sich schnell eine große Holzkiste vom Boden, „Halt sie fest“.

„Jetzt mach schon Hagrid!“, schnaufte Diabolos während er die Feuerkrabbe weiter festhielt.

„Aufgepasst, jetzt!“, rief Hagrid. Augenblicklich rollte Diabolos sich daraufhin von der Feuerkrabbe runter und Hagrid warf die Kiste darüber. Keine Sekunde zu spät, denn gleich danach hörten sie unter der Kister wieder einen Knall, doch es war zu spät. Das Mistding war gefangen.

„Endlich!“, stöhnte Diabolos und blieb auf  der Wiese auf seinem Rücken liegen. Er keuchte noch von der Anstrengung.

„Gut gemacht Knirps“, meinte Hagrid da, „Die macht jetzt so schnell nichts mehr. Sperr ‚ne Feuerkrabbe in ‚ne dunkle Kiste und schon denkt sie es wär Schlafenszeit“.

„Warum zur Hölle hast du das denn nicht gleich getan?!“, schnaufte Diabolos und besah sich liegend erneut seine verbrannte Hand an.

„Naja öhm…“, druckste Hagrid herum, „Hab ich irgendwie nich dran gedacht…“.

„Klasse“, stöhnte Diabolos ungläubig und meinte dann verbissen, „Ich dachte du bist ein Experte, wenn’s um magische Geschöpfe geht oder doch nicht?“.

„He“, meinte Hagrid daraufhin empört, „Türlich bin ich das! Jedes Geschöpf hat was das es lahm legt, egal was. Bei jedem is es anders. Nimm doch nur mal Fluffy! Spiel dem etwas hübsche Musik vor und schon schlummert er wie’n Bab…“.

Hagrid unterbrach sein Geplapper gleich selbst wieder und schlug sich die Hand gegen die Stirn, „Hätt ich dich nur nichs gesagt.. Vergiss das wieder!“.

„Klar“, erwiderte Diabolos und stand endlich wieder vom Boden auf. Fluffy, dieses riesige dreiköpfige Biest war also mit lediglich etwas Musik lahm zu legen? Das war interessant.
Diese überraschende Information war diesen ganzen Mist ja fast sogar Wert gewesen.

„Du siehst ja aus wie’n gerupftes Huhn!“, gluckste Hagrid da wieder und sah Diabolos von oben bis unten an.

„Schönen Dank auch!“, fauchte Diabolos und sah Hagrid vernichtend an, „Nächstes mal kannst du dich auch gerne auf dieses Vieh werfen!“.

„Das hätt’s allerdings nich überlebt“, lachte Hagrid und rieb sich demonstrativ seinen riesigen Bauch.

Daraufhin musste auch Diabolos unweigerlich lachen. Stimmt schon, Hagrids Gewicht hätte die Feuerkrabbe todsicher ins Grab befördert.

„Na komm“, meinte Hagrid dann versöhnlich, „Wir trinken jetzt n Tässchen Tee. Hast du dir verdient“.

„Das denke ich allerdings auch“, erwiderte Diabolos grinsend. Dann folgte er Hagrid in dessen Hütte und ließ sich geschafft auf einen Sessel fallen, während Hagrid den Tee zubereitete. Naja, etwas gutes hatte es immerhin gehabt. Durch diesen ganzen Stress mit den Bowtruckles und der Feuerkrabbe hatte er die Stimmen in seinem Kopf gut ausblenden können und zwischenzeitlich hatten sich diese auch wieder beruhigt und waren nun mehr nur noch ein Flüstern das er gut ertragen konnte.

„Bitteschön“, sagte Hagrid und stellte ihm einen großen dampfenden Becher vor sich auf den Tisch, gerade als es an der Tür klopfte.

„Wer is’n das jetzt?“, fragte Hagrid sich laut und stampfte zur Tür. Er öffnete sie etwas, lugte hinaus und meinte dann freudig, „Ach schön, dass du mich auch besuchst. Komm rein“.

Er öffnete die Tür weit und herein kam Kaliya, „Ich wollte nur sehen ob Diabolos hier…“.

Sie unterbrach sich selbst als sie Diabolos in dem Sessel sah und fing augenblicklich an zu lachen, „Was ist denn mit dir passiert?“.
Zugegeben, er musste schon ein lustiges Bild abgeben mit den zerzausten Haaren, das Gesicht schwarz vom Feuer der Feuerkrappe und übersäht mit Schnittwunden der Bowtruckles.

„Frag nicht“, stöhnte Diabolos, schnappte sich seinen Becher und trank einen Schluck Tee.
Kaliya setzte sich in den Sessel neben ihn und während Hagrid auch ihr einen Becher mit Tee füllte erzählte er ihr glucksend wie sie die Bowtruckles und die Feuerkrabbe wieder eingefangen hatten.. Nach dieser Erzählung musste auch Kaliya lachen.

Hagrid gab ihr ihren Becher mit Tee und ließ sich dann ebenfalls auf einem Stuhl nieder, dabei meinte er fröhlich, „Is aber gut, dass Diabolos mir geholfen hat. Sonst hätt’s noch länger gedauert“.

„Steht’s zu Diensten“, witzelte Diabolos sarkastisch und besah sich dabei seine schmerzende von Blasen übersähte Hand.

Auch Kaliya sah nun auf seine Hand, nachdem sie ebenfalls einen Schluck Tee getrunken hatte und meinte dann, „Damit solltest du besser zum Krankenflügel. Das kann sich ganz übel entzünden“.

„Auch das noch“, stöhnte Diabolos genervt und trank seinen Becher aus, „Ich hasse Mme Pomfrey“.

„Du hasst so ziemlich jeden“, erwiderte Kaliya lachend und trank ihren Becher auch aus, „Komm, ich begleite dich“.

„Ach ihr wollt schon gehen?“, fragte Hagrid betrübt und erhob sich mit ihnen.

„Willst du etwa, dass seine Hand morgen die doppelte Größe hat? Das muss sich jemand ansehen“, erwiderte Kaliya an Hagrid gewandt.

Hagrid besah sich nun ebenfalls Diabolos Hand genau und meinte dann, „Nee, is in der Tat besser wenn sich das jemand anguckt“.

„Du hast ja die Feuerkrabbe die dir Gesellschaft leistet“, sagte Diabolos sarkastisch während sie die Hütte verließen, „Ich hoffe sie macht dir auch noch so’n hübsches Präsent“.

„Die schlummert jetzt tief und fest“, lachte Hagrid über Diabolos Verbitterung, „Gut ihr Beiden. Kommt mich bald wieder besuchen“.

„Machen wir“, sicherte Kaliya ihm noch zu und gemeinsam machten sie sich zurück auf den Weg zum Schloss.

„Der hat sie echt nicht alle“, stöhnte Diabolos und besah sich dabei wieder seine Hand, „Das brennt wie Sau!“.

Wieder musste Kaliya lachen, „Na wenn du dich auch darauf einlässt“.

„Ich dachte halt es wär ‚ne gute Ablenkung“, erwiderte Diabolos, „Mein Kopf wäre vorhin fast geplatzt, ich sag’s dir. Woher wusstest du überhaupt, dass ich da bin?“.

„Ich hab überall nach dir gesucht“, erklärte Kaliya daraufhin, „In der Bibliothek, am See.. Schließlich haben mir Echidna und Nirvana verraten wo du bist. Naja, so viele Plätze wo du sein könntest gibt’s ja auch nicht. Woher sind überhaupt diese ganzen fiesen Schnitte, auch von dieser Feuerkrabbe?“.

„Nee, das waren die Bowtruckles“, erwiderte Diabolos und erzählte Kaliya dann den gesamten Ablauf ihrer Einfangjagt. Kaliya lachte natürlich schadenfroh über die Teile in dehnen er verletzt wurde und auch Diabolos musste darüber lachen. Als sie das Schloss schließlich erreicht hatten fiel ihm jedoch auch wieder ein was Hagrid ihm versehentlich über Fluffy verraten hatte, deshalb blieb er stehen.

Kaliya tat es ihm gleich und musterte ihn fragend, „Was..?“.

„Rate mal was ich über Fluffy erfahren habe“, unterbrach Diabolos sie daraufhin grinsend.
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