Die dämonischen Zwillinge

GeschichteAllgemein / P18
Albus Dumbledore Bellatrix Lestrange Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character)
13.11.2017
09.12.2019
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Viel Spaß beim neuen Kapitel! :)

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„Die Ferien haben mir eindeutig besser gefallen!“, maulte Blaise der gerade über seinem Aufsatz für Zaubertränke hockte und stieß dabei heftig seinen Federkiel ins Tintenfass.

„Kannst du laut sagen!“, brummte Draco der gleich daneben hockte und sich ebenfalls mit seinem Aufsatz abmühte.

Kaliya die hinter ihnen in einem Sessel saß, sah über ihr Buch zu ihnen und meinte tadelnd, „Eigentlich wärt ihr schon längst fertig, wenn ihr im Unterricht auch mal aufpassen würdet“. Die Ferien waren seit 2 Wochen vorbei und der Unterricht ging natürlich wie gewohnt weiter. Alle saßen sie im Gemeinschaftsraum. Blaise und Draco hingen seit 2 Stunden maulend über ihren Aufsätzen, Kaliya las in dem Buch über Alchemie und Diabolos und Daphne spielten mal wieder gegeneinander Schach.

„Da muss ich ihr ausnahmsweise mal recht geben“, stimmte Diabolos ihr zu der neben ihr auf dem Boden lag, vor sich das Schachbrett liegen und sah zu Draco und Blaise.

„He, hier spielt die Musik“, ließ Daphne gleich darauf ertönen die ihm gegenüber lag und hochkonzentriert das Schachbrett anstarrte, „Ich bitte um Konzentration!“.

Diabolos machte darauf hin nur eine wegwerfende Handbewegung, „Brauch ich nicht. Du verlierst eh, wie immer“.

Daphne schnaufte daraufhin nur und fixierte weiterhin das Schachbrett mit ihren Augen.

„Seit wann bist du bitte mit der einer Meinung?“, maulte Draco, „ Schon mal was von Familienzusammenhalt gehört?“.

Nach diesen Worten musste Kaliya hinter ihrem Buch unweigerlich grinsen. Draco hatte ja keine Ahnung.

„Wenn du wüsstest“, lachte Diabolos, sah wieder zum Schachbrett und meinte zu diesem, „E4“.

Diabolos König stieß Daphne’s König daraufhin sein Schwert in die Brust, dieser fiel klagend um und Diabolos meinte grinsend an Daphne gewandt, „Schach matt“.

„Das gibt’s nicht!“, klagte Daphne daraufhin, „Wie zur Hölle machst du das jedes Mal?“.

„Betriebsgeheimnis“, grinste Diabolos sie unverschämt an.

„Blödmann!“, fauchte Daphne, erhob sich und meinte schnippisch, „Ich geh jetzt ins Bett und morgen wirst du schon sehen! Nacht Leute“.

„Deine erneute Niederlage meinst du?“, rief Diabolos ihr hinterher als sie sich auf den Weg zu den Schlafräumen machte. Daraufhin hörten sie Daphne noch lachen, dann war sie auch schon die Treppe nach oben verschwunden.

Kaliya las weiter in dem Buch. Sie hoffte darin noch mehr Informationen finden zu können, doch eigentlich glaubte sie nicht wirklich daran. Das was sie und Diabolos über den Stein der Weisen herausgefunden hatten war ihrer Meinung nach das Einzige das sie darin finden sollten. Es war echt öde, dass sie keinen der Lehrkräfte darüber ausfragen konnte, die waren nämlich sicher über alles im Bilde. Aber die Lehrer würden ihr ohnehin keine Auskunft geben.. Bis auf.. Hagrid! Schoss es ihr plötzlich in Gedanken durch den Kopf. Mit Hagrid konnten sie reden! Aber sich mit Diabolos darüber austauschen konnte sie sich nicht solange Blaise und Draco noch in Hörweite waren. Sie sah zu ihrem Bruder der weiterhin auf dem Boden liegend seinen Kopf auf seine Arme gelegt hatte. Auch er schien sich zu langweilen.

Sie erhob sich, stupste Diabolos mit dem Fuß in die Seite und sagte, „Diabolos? Ich muss noch mal in die Bibliothek. Kommst du mit?“.

Diabolos schien auf Anhieb zu verstehen, dass sie die Bibliothek gerade nicht kümmerte. Er erhob sich nämlich sofort und meinte, „Klar“.

„Ihr wollt jetzt noch in die Bibliothek?“, ungläubig sah Blaise von seinem Aufsatz auf zu den Beiden und musterte sie missbilligend, „Es ist gleich Schlafenszeit“.

„Lass sie doch Blaise. Die Turteltauben brauchen Privatsphäre“, witzelte Draco während er weiter auf seinem Pergament herumkrakelte.

„Lass solche Behauptungen lieber, wenn dir deine Zunge lieb ist Draco“, drohte Kaliya und meinte dann zu Diabolos, „Los, wir gehen“.

Daraufhin ließ Draco ein hörbares Schlucken ertönen und schien sich auf einmal höchstkonzentriert seinem Aufsatz zu widmen. Blaise sah sie noch kurz säuerlich an und besah sich dann ebenfalls wieder sein Pergament.

Kaliya seufzte, drehte sich um und ging mit Diabolos im Schlepptau auf den Ausgang des Gemeinschaftsraumes zu. Nachdem beide durch den Spiegel hinaus geglitten und ein Stück gegangen waren fragte Diabolos auch schon, „Also, was machen wir wirklich?“.

„Wir besuchen Hagrid“, erwiderte Kaliya und sah ihn von der Seite an, „Ich hab mir gedacht, dass er vielleicht irgendwas zu dem Ganzen weiß“.

„Hmmm“, Diabolos runzelte die Stirn, „Möglich wär’s. Aber ich glaub nicht, dass Hagrid freiwillig mit der Sprache rausrückt“.

„Bestimmt nicht“, nun lachte Kaliya, „Hagrid ist aber nicht gerade der Hellste. Klar, er ist unser Freund und ich meine das echt nicht böse, aber es ist eine Tatsache. Er wird sich verplappern“.

„Da ist was dran“, erwiderte Diabolos nun ebenfalls lachend, „Nur wenn wir um diese Zeit draußen erwischt werden gibt es mächtig Ärger“.

„Uns wird niemand erwischen“, stellte Kaliya selbstsicher klar, als sie gerade das Tor nach draußen erreichten. Diabolos ging zum Tor, Kaliya sah sich noch einmal schnell um und als sie sich sicher war, dass die Luft rein war bedeutete sie Diabolos diese zu öffnen. Schnell schlüpften sie hintereinander durch das einen Spalt breit geöffnete Tor und Diabolos schloss dieses wieder leise. Dann gingen sie nebeneinander her über das Schlossgelände in Richtung Hagrid’s Hütte.

„Bei Merlin ist das kalt“, schnatterte Kaliya und rieb sich die Arme, gerade als sie Hagrids Hütte erreichten.

„An dir ist ja auch kaum was dran“, lachte Diabolos und klopfte an die Tür von Hagrids Hütte, „Da wär mir auch kalt“.

Kaliya setzte gerade zu einer Antwort an als die Tür geöffnet wurde und Hagrid vor ihnen stand. Gehetzt sah er zu Diabolos und dann zu Kaliya, „Was macht’n ihr noch so spät hier? Ich hab eigentlich zu tun..“.

„Wir müssen mit dir reden“, erwiderte Diabolos, „Was hast du denn jetzt bitte noch zu tun?“.

„Naja.. öhm.. ich“, druckste Hagrid herum, doch dafür hatte Kaliya keine Geduld.

„Hagrid“, unterbrach sie ihn deshalb zitternd, „Komm schon. Mir ist kalt“.

„Na gut“, meinte Hagrid und ließ sie herein kommen. War ihr gerade noch kalt, so änderte sich das mit einem Schlag. In der Hütte was es echt abnormal warm.

„Hagrid, hier erstickt man ja“, beschwerte sich Diabolos auch gleich und zog an seinem Kragen, „Man, ist das heiß hier drin. Lass das Fang!“.

Fang war gleich an Diabolos hochgesprungen und versuchte ihm das Gesicht abzulecken, während Diabolos versuchte ihn wieder von sich runter zu drücken.

„Jetzt setzt euch schon“, bestimmte Hagrid, „Fang, aus! Schluss jetzt!“.

Daraufhin ließ Fang endlich von Diabolos ab, verzog sich in die Ecke der Hütte und legte sich hin.
Kaliya ließ sich in einen Sessel fallen und Diabolos ließ sich gleich in dem neben ihr nieder.

Hagrid setzte sich vor die Beiden an den Tisch, sah sie an und meinte dann nervös, „So, raus mit der Sprache. Was is’n jetzt so wichtig da..“.

Doch Kaliya unterbrach ihn, „Der Stein der Weisen“. Sie bemerkte wie Diabolos sie fassungslos wegen ihrer Direktheit von der Seite her ansah. Sie hatte beschlossen, dass es das Beste war die Sache direkt anzusprechen. Außerdem erhoffte sie sich so Hagrid genug zu irritieren, damit er ihnen verriet was Sache war.

Und es funktionierte, Hagrid entglitten prompt die Gesichtszüge, „Wie.. Was.. Woher.. Häh?“.

„Wir wissen, dass der Stein hier in der Schule versteckt ist. Er wird von Fluffy bewacht. So ist es doch oder?“, fuhr Kaliya auch sogleich fort und sah Hagrid eindringlich an.

„Was interessiert ihr euch denn jetzt dafür?“, fragte Hagrid harsch, „Woher wisst ihr davon? Das geht euch nix an“.

„Hagrid“, Diabolos sah Hagrid nun ebenfalls eindringlich an, „Jemand hat versucht den Stein zu stehlen und dieser jemand wird es sicherlich wieder versuchen. Wir wollen ihn doch nur beschütz..“.

„Nun hört aber mal auf“, unterbrach Hagrid ihn harsch, „Wie wollt’n ihr Knirpse bitte den Stein schützen? Der Stein is sicher, jawohl. Fluffy is da, Dumbledore und diese ganzen komischen Schutzzauber. Es is alles in Or…“.

Augenblicklich war Hagrid wieder still als er bemerkte, dass er mehr verriet als er wollte. Er schlug sich mit der Hand gegen die Stirn und murmelte, „Hätt ich doch nur nichs gesagt“.

Schutzzauber der Lehrer also. Das hätte sie sich auch selbst denken können. Jedoch war diese Erkenntnis gut. Wenn die Lehrer neben Fluffy auch noch Schutzzauber um den Stein legten bedeutete dies doch, dass Voldemort auf jeden Fall noch dahinter her war.

Auf einmal hörte sie ein lautes Kniistern und Zischen aus dem Kamin und sah ruckartig zu diesem. Im Kamin hing ein Topf den sie vorher nicht bemerkt hatte. Und daraus kam dieses Knistern.

Auch Diabolos sah interessiert zum Kamin und Hagrid derweil, war hastig aufgesprungen, zog sich Handschuhe an und nahm aus dem Topf ein großes schwarzes.. War das ein Ei?

„Heiß, heiß, heiß“, murmelte Hagrid und legte das Ei stell auf den Tisch.

Sie sah wie Diabolos das Ei mit großen Augen musterte, sich erhob und darauf zuging, „Ist das etwa das wofür ich es halte Hagrid?“.

„Ich weiß nich was du meinst“, erwiderte Hagrid mit unschuldiger Stimme und sah ebenfalls gebannt zu dem Ei das zu rucken und knarzen begann.

Kaliya hatte sich ebenfalls erhoben, platzierte sich vor den Tisch und sah interessiert zu dem Ei. Plötzlich sprang es oben auf, die Schalen flogen ihnen entgegen und daraus hervor kam ein winziger Drache der zufrieden jauchzte.

„Wahnsinn“, hauchte Diabolos.

„Is er nicht süß?“, erwiderte Hagrid begeistern, „Hallo, Norbert!“.

Genau in dem Moment klopfte es wieder an der Tür. Erschrocken sahen Kaliya und Diabolos sich an. Hagrid bedeutete ihnen still zu sein, ging zur Tür und öffnete sie einen Spalt.

Dann hörten sie ihn erleichtert ausatmen, „Ach ihr seid’s nur“.

Hagrid öffnete die Tür weiter und herein kamen nacheinander Potter, Granger und Weasley. Klasse, auch das noch!







Diabolos stellte sich sofort neben Kaliya um die Sicht auf Norbert zu verdecken.

„Hagrid wir müssen mit dir re…“, sprudelte Potter gleich los während er hinein kam, doch als er sie beide entdeckte hielt er sofort inne, „Oh, Besuch“.

Granger die hinter ihm eintrat sah ebenso fassungslos zu den Beiden als sie sie sah und Weasley der hinter ihr folgte fing sofort an zu meckern als er sie sah, „Was machen die denn bitte hier?“.

„Pssssht“, machte Hagrid und schloss die Tür, „ Jetzt kommt erstmal rein“.

Diabolos und Kaliya sahen feindselig zu den Dreien und die Drei schauten nicht minder begeistert zurück. Der arme Hahrid stand ratlos dazwischen. Gerade als er etwas erwidern wollte ergriff Granger das Wort., „Was haben die hier verloren?“.

„Vergreif dich nicht im Ton, Granger“, zischte seine Schwester daraufhin, „Oder willst du, dass es dir wieder die Sprache verschlägt?“.

Daraufhin machte Weasley zornig einen Schritt auf Kaliya zu und meinte harsch, „Wenn du ihr nochmal drohst dann..“.

„Dann was?“, unterbrach ihn Diabolos grob und stellte sich sofort vor Kaliya, „Na los Weasley, trau dich. Versüß mir meinen Abend“.

„Jetzt langt es aber!“, bestimmte Hagrid laut, „Hier droht niemand jemandem. Benehmt euch jetzt. Meine Güte“.

Grummelnd wisch Weasley wieder zurück, als Norbert hinter ihnen wieder zu jauchzen anfing.

Irritiert sah Potter sich daraufhin um, „Hagrid.. Was war das?“.

„Naja, ich.. Öhm“, fing Hagrid wieder an zu drucksen, als Norbert erneut ein Jauchzen von sich gab.

„Hagrid“, begann Weasley und stellte sich auf die Zehenspitzen um über Diabolos einen Blick auf den Tisch erhaschen zu können, „Das klingt wie…“.

„Ach du meine Güte“, unterbrach ihn Granger die sich näher getraut hatte und an Kaliya vorbei auf den Tisch sah, „Ein Drache!“.

Nach einem argwöhnischen Blick auf Diabolos und Kaliya trauten sich schließlich auch Potter und Weasley näher an den Tisch heran. Diabolos seufzte, ging zur Seite und zog Kaliya am Arm ein Stück mit sich. Den Drachen zu verstecken hatte jetzt eh keinen Sinn mehr. Granger hatte ihn ohnehin gesehen.

„Hagrid“, begann nun Potter und sah nach einem Blick auf Norbert fragend zu Hagrid, „Woher hast du denn bitte einen Drachen?“.

„Na hab ihn gewonnen“, murmelte Hagrid und scharrte mit deinen Füßen auf dem Boden herum, „ Im Pup unten in Hogsmeade. Hab gegen ‚nen Fremden Karten gespielt und der hat das Ei gesetzt.. War eigentlich ganz froh das Ding los zu sein, wenn ich so darüber nachdenk..“.

„Ohh Hagrid!“, stöhnte Granger daraufhin und sah ihn vorwurfsvoll an, „Einen Drachen zu halten ist verboten, dafür kriegst du riesigen Ärger!“.

„Genau!“, stimmte Weasley zu und bestaunte dabei den Babydrachen.

„Aber er is doch so süß“, versuchte Hagrid sich zu verteidigen, ging wieder zum Tisch und kraulte den kleinen Drachen unter dem Kinn, „Nich wahr Norbert?“.

„Norbert?“, wiederholte Potter ungläubig.

„Ja irgendwie muss er ja schließlich heißen“, erwiderte Hagrid und kraulte den Drachen weiter der daraufhin zufrieden jauchzte, „Guckt mal, er kennt seine Mami!“.

Norbert jauchzte weiter, doch dabei entwischte seinen Maul eine kleine Stichflamme und verglühte Hagrid’s Bart. Schnell schlug Hagrid sich mit seiner noch immer behandschuhten Hand auf den Bart um ihn zu löschen.

„Siehst du“, meinte dann Granger, „Ein Drache ist gefährlich! Es hat seine Gründe, dass man sie nicht als Haustiere halten darf“.

„Ach was“, Hagrid machte eine wegwerfende Handbewegung, „War keine Absicht. Nich wahr Norbert?“.

„Mach dich nicht gleich nass, Granger“, spottete Kaliya die sich wieder in der Ecke in dem Sessel neben Diabolos niedergelassen hatte. Diabolos lachte.

Augenblicklich sahen Potter, Granger und Weasley wieder zu ihnen. Sie schienen ihre Anwesenheit für kurze Zeit wegen des Schocks über Norbert vergessen zu haben.

Jetzt jedoch runzelte Weasley die Stirn und meinte an Hagrid gewandt, „Warum zur Hölle zeigst du dehnen den Drachen? Die werden dich mit Sicherheit verraten!“.

„Ich warne dich nur noch einmal Weasley“, knurrte Diabolos daraufhin und wollte sich aus seinem Sessel erheben, doch Kaliya legte ihm da beschwichtigend ihre Hand auf den Arm.

„Stehst du auf Flammen Weasley?“, fragte seine Schwester den Rotschopf zuckersüß.
Weasley bekam daraufhin einen roten Kopf, trotzdem schnauzte er, „Na dann mach’s doch! Ist mir egal, hörst du? Hagrid ist unser Freund und ich lasse nicht zu, dass ihr ihn in Schwierigkeiten bringt!“

„Genau!“, stimmte Grange ihm zu und Potter legte nun Weasley beschwichtigend seine Hand auf den Arm.

„Er ist auch unser Freund!“, fauchte Kaliya daraufhin erbost und erdolchte die Drei dabei mit ihrem Blick.

„Auf euch pfeifen wir“, schnauzte Diabolos, „Aber Hagrid würden wir niemals verraten!“. Was erlaubten diese Idioten sich eigentlich? Immerhin waren Kaliya und er seit Schulbeginn mit Hagrid befreundet und er ließ sich gewiss nicht unterstellen, dass er einen Freund verraten würde. Und erst recht nicht von dehnen!

Verzweifelt sah Hagrid zwischen ihnen allen hin und her, doch jedes Mal wenn er das Wort selbst ergreifen wollte ging die Keiferei schon weiter.

„Ich vertrau bestimmt keinem Slytherin und schon gar nicht euch beiden! Ihr seid doch alles falsche Lügner“, spie Weasley.

„Ich scheiß drauf was du glaubst und was nicht Rotschopf!“, knurrte Diabolos, „Hagrid ist unser Freund, basta! Glaub es oder lass es, mir doch egal!“.

„Als ob wir euch glauben würden“, entgegnete Granger daraufhin schnippisch.

„Ich warne dich du besserwisserische kleine…“, doch Kaliya’s Drohung wurde jäh unterbrochen.

Es war Potter, der sie unterbrach. Bis eben noch still, rief er nun, „Habt ihr’s alle denn bald? Ihr benehmt euch echt idiotisch und zwar alle!“.

Nun war es still im Raum. Weasley und Granger sahen fassungslos zu ihrem Freund. Wütend über die Unterbrechung sah Kaliya zu Potter und auch Diabolos schaute den Jungen nicht gerade freundlich an. Was erlaubte der sich?

Doch Potter ließ sich davon nicht beeindrucken, er stellte sich in die Mitte des Raumes gleich neben Hagrid und fuhr dann fort, „Wir mögen uns nicht, das ist schon klar… Aber wir alle mögen doch Hagrid, oder nicht? Ihm zuliebe und um ihm zu helfen sollten wir uns wenigstens hier zusammenreißen“.

Empört schnappte Weasley nach Luft, „Ich glauben dehnen aber nicht, dass sie…“.

„Ach Ron, halt einmal die Klappe“, unterbrach Potter ihn und meinte dann, „Ich vertraue den Beiden genauso wenig.. Aber ich vertraue Hagrid“.

Daraufhin sah Potter zu Hagrid und fragte geradeheraus, „Die Beiden sind wirklich deine Freunde und du vertraust ihnen unbedingt?“.

„Todsicher!“, entgegnete Hagrid sofort wie aus der Pistole geschossen. Diabolos spürte seinen Ärger schwinden. Er wusste Hagrids Vertrauen zu schätzen. Hagrids Antwort ohne auch nur ein Zögern bedeutete ihm viel.

„Na also, das reicht mir“, meinte Potter und lächelte seinen Freunden zu.

„Dem da vertrau ich allerdings nich!“, rief Hagrid dann plötzlich erschrocken und deutete auf’s Fenster. Augenblicklich sahen alle zum Fenster. Potter, Weasley und Granger zogen scharf die Luft ein Diabolos und Kaliya mussten sich zur Seite lehnen um an Hagrid vorbeizusehen, doch da stand schon niemand mehr da. Wen hatte Hagrid gesehen?

„Oh nein“, jammerte Granger da und schlug sich die Hände vor das Gesicht, „Malfoy! Er hat Norbert gesehen. Er wird alles verraten!“.

Malfoy? Draco? Klar würde Draco Potter, Weasley und Granger verraten, doch mit Sicherheit nicht ihn und Kaliya. Kein Grund zur Sorge.

„Diabolos“, Kaliya packte ihn am Arm und sah ihn alarmierend an, „Draco konnte uns hinter Hagrid sicher nicht sehen!“.

„Verdammt nochmal!“, rief Diabolos nach dieser Erkenntnis,  sprang auf, lief aus der Tür und sprintete Draco hinterher! Er durfte nichts verraten!
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