Fire Emblem Warriors: The dawn of awoken responsibility

OneshotFamilie, Freundschaft / P12
12.11.2017
12.11.2017
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Vorwort:

Ich hatte geplant, die Geschichte früher hochzuladen, aber ich habe die letzten zwei Tage noch an der Geschichte ein wenig gefeilt, bis sie mir selbst gefallen hat. Ich wollte die Geschichte möglichst kanonisch machen, damit sie auch außerhalb des Wettbewerb, zudem sie geschrieben wurde, noch immer lesbar bleibt. Deshalb sind auch Referenzen zur Fire Emblem-Serie selbst enthalten. Dementsprechend wünsche ich euch viel Vergnügen beim Lesen der Geschichte und hoffe, euch sagt auch der gewählte Erzählstil zu.


FireEmblem Warriors: The dawn of awoken responsiabilty


„Hiya!“ Shion war wie jeden Tag beim Training im Hof. Die ersten Sonnenstrahlen ließen sich hinter den Mauern erspähen, doch für Shion fing das Training schon eine Stunde früher an. Er trainierte jedoch nicht alleine, sondern mit seiner eigenen Leibgarde, einem ehemaligen Soldaten Aitoris. Sein Name war Arthur. Trotz seines Alters stand er Shion in Nichts nach. Genau genommen hatte Shion noch viel zu lernen, er hatte bisher keinen Trainingskampf mit ihm gewonnen. Aber er hatte ihm die Schwertkunst auch nicht beigebracht; dies war Darios, der Prinz von Gristonne, gewesen, Arthur führte nur die Tätigkeit eines Übungspartners aus, da Darios auf Grund seiner eigenen Verpflichtungen als Prinz natürlich nicht immer vor Ort sein konnte.
„Du denkst im Kampf viel zu wenig nach.“, sagte ihm Arthur, nachdem er Shion fast mit einem Baumstamm des Hofgartens erschlagen hätte. Im Normalfall wäre er für diesen Versuch hingerichtet oder ins Exil geschickt worden, aber all dies geschah auf den eigenen Wunsch von Shion und der Erlaubnis der Königin Yuana. Dementsprechend war Shion zwar erschrocken, aber forderte Arthur sofort erneut heraus.
„Shion, du wärst gerade fast gestorben, ruhe dich lieber etwas aus, sonst stirbst du wirklich noch.“ „Sie sollten sich ein Beispiel an ihrer Schwester nehmen, Prinz Shion.“ Shions Zwillingsschwester Lian kam auf den Hof, auch in ihrer Trainingsgarnitur. Auch dieses Bild war ein alltägliches Bild am Hof geworden, denn Lian war besorgt wegen dem exzessiven Training ihres Zwillings und wollte in der Lage sein, ihn vor seiner hitzköpfigen Ader zu bewahren. Dafür wollte sie auch von Arthur trainiert werden, denn auch ihr hat Darios die Schwertkunst beigebracht; doch Shion selbst sollte sie unterrichten. Zwar war Lian um einigesbedachter als ihr Bruder, doch auch sie verstand die Anordnung von Arthur nicht, die er wegen seiner Erfahrung gab – denn ein guter Lehrer muss ruhig agieren und darf nicht hitzköpfig handeln, dies hatte er am eigenen Leiberfahren müssen. Eine weitere Absicht war, Shion so auf sein zukünftiges Leben als König vorzubereiten, in dem er auch bedacht handeln müsste.
„Warum soll ICH Lian trainieren? Arthur, du bist dafür doch besser geeignet!“ „Prinz Shion, wollen sie damit andeuten, sie hätten trotz unserem täglichen Training nichts Neues in der Schwertkunst gelernt, dass sie ihrer Schwester beibringen können? Wenn dies so sei, bin ich dafür doch wenig geeignet, nicht? Außerdem soll ich auf Befehl ihrer Mutter auch die restlichen Soldaten des Schlosses trainieren.“ Da Shion hierauf kein Gegenargument im Kopf hatte, das Arthur nicht beleidigt hätte, stimmte er resignierend ein, Lian zu trainieren. Lian hingegen erkannte, dass Arthur mit seinem Argument seinen Respekt gegenüber Shion zollte, da er Shion als gut genug empfand, um sie trainierenzu können. Im Hintergrund konnte man die restlichen Soldaten des Hofes erblicken, die sich auf ihr Training vorbereiten, weshalb sich Arthur verabschiedete und die Zwillinge schließlich alleine ließ.
„Shion, warum bist du so darauf verbissen, mich nicht zu trainieren?“ „Lian, ich möchte besser kämpfen können und nicht einfach jemanden trainieren, denn so kann ich selbst nicht besser werden.“ „Shion… Dann beweise es!“ „Häh?“ „Mache ein Trainingskampf gegen mich und zeig mir, dass du tatsächlich so gut bist, dass du dadurch nichts mehr lernen kannst.“ Damit forderte Lian ihren Bruder zu einem Trainingskampf heraus. Sie war sich zwar nicht sicher, ob sie ihren Bruder schlagen könne, aber selbst wenn sie sich nur ein Unentschieden erkämpfen könne, zeige sie damit ihrem Bruder, dass er durch das Training von ihr tatsächlich noch etwas lernen könne. Shion wollte zwar argumentieren, dass sie dafür noch nicht bereit sei, denn sie trainiere um einiges weniger als er selbst, aber Lian konterte es wie Arthur, dass sich Shion nämlich nicht zutraue, gegen sie tatsächlich gewinnen zukönnen. Da er seine Ehre nicht befleckt sehen wollte, wenn er vor einer Herausforderung zurückschrecke, und davon ausging, gegen seine Schwester leicht gewinnen zu können, nahm er den Trainingskampf dann an.
„Gut, ich nehme die Axt von Arthur, die noch im Baum steckt und du kannst mein Schwert haben.“ „Habe ich dadurch aber nicht einen Vorteil im Kampf, Shion?“ „Ach was, damit bekomme ich gerade das richtige Handicap, damit der Kampf gerecht wird.“ „Shion, unterschätze mich nicht immer, wenn es um körperliche Arbeiten geht.“ Das war typisch Shion: Wenn er sich sicher war, etwas locker schaffen zu können, nahm er es nicht mehr als Problem ernst und übernahm sich dadurch. Deshalb setzte er sich auch in eine unvorteilhafte Position, weil er seiner Schwester zeigen wollte, dass er selbst so gegen sie gewinnen könne. Genau das wusste Lian, wie auch, dass Shion ihren Sieg durch diesen Vorteil als Anfängerglück abstempeln würde. Doch was sie nicht wusste, war, dass er noch nie mit einer Axt gekämpft hatte.
„Gut, der Kampf endet, wenn der jeweils andere durch die Waffe des anderen sterben würde.“ „Aber… wir kämpfen mit echten Waffen!“ „DU wolltest doch einen Trainingskampf, Lian.“ Lian hatte bisher nur mit Holzschwertern solche Kämpfe geübt. Deshalb bekam sie Angst, ausversehen ihren Bruder zu verletzen. Gleichzeitig konnte sie ihn nur vor seiner hitzköpfigen Ader bewahren, wenn sie den Kampf jetzt bestritt. Sie sprach sich selbst Mut zu, dass sie genug gelernt habe, um ihn nicht zu verletzten.
„Okay! Ich bin bereit Shion, lass uns loslegen!“ „Wow, Lian, woher hast du auf einmal deine Motivation her? Ach egal… Hier komme ich!“ So fing der Kampf der Zwillinge an. Shion fing sofort an, seine Axt zu schwingen. Lian hingegen hielt ihr Schwert mit beiden Händen, da sie noch nicht daran gewohnt war, ein Eisenschwert zu halten, und sie schon selten die leichteren Bronzeschwerter verwendet hat. Wie sollte sie sich schnell genug gegen die geschwungene Axt von Shion wehren. Gleichzeitig konnte Shion die Wucht der Axt nicht wirklich kontrollieren, aber nahm es selbst nicht wahr und war der Meinung, Lian könne ihre Wucht abwehren. Deshalb musste passieren, was passieren musste. Lian stemmte ihr Eisenschwert mit größter Mühe in eine Abwehrposition, um den seitlichen Schwung der Eisenaxt abzuwehren, doch damit schnitt sie sich mit ihrem Schwert in ihr eigenes Bein. Zuerst realisierte Shion dies nicht und wollte zu einem weiteren Schwung ausholen, aber kurz nachdem er die Axt geschwungen hatte, bemerkte er, dass Lian es nicht abwehren würde; er konnte noch das schlimmste verhindern und schwang die Axt an ihr vorbei. Dann erblickte er Lian’s Bein: Das Blut strömte nur so aus dem Bein, während Lian auf Grund des verlorenen Blutes umkippte. Er stand nur wie angewurzelt daneben. Doch dann erblickte auch Arthur die Situation.
„Was machst ihr da?! Warum kämpft ihr mit echten Waffen gegeneinander?!? Shion, bist du denn des Wahnsinns!?“ „Arthur, ich…“ „Prinzessin Lian, können sie mich hören? Prinzessin Lian!“ Shion blieb noch immer in einem Schockzustand. Man konnte Tränen in seinen Augen entstehen sehen. Er sei schuld, er hatte die Verantwortung für ihr Wohl, hätte wissen sollen, dass er noch keine echten Waffen verwenden hätte dürfen, keinen Waffentyp, den er nicht beherrscht… Er sei dann schuld, sollte sie sterben. Was hätte er ändern sollen? All dies schwirrte ihm durch den Kopf.
„Was machst du noch hier? Geh und hol Maria, wenn du willst, dass sie überlebt! Ich kümmere mich um alles, was physisch möglich ist.“ „… Hm?... Oh!“ Damit erwachte Shion aus seiner Schockstarre. Sein Gedanke „Genau, ich muss mich um das hier und jetzt kümmern, bereuen kann ich später!“ schleuderte ihn zurück in die Realität und er eilte zu Maria, der mächtigsten Klerikerin des Hofes. Doch wo war sie gerade: In der Bibliothek oder der Kirche? Das morgendliche Gebet war schon zu Ende… Das hieß, sie frühstückte gerade in der Bibliothek.
„Maria! Lian verblutet im Hof!“ „Was? Wieso das?“ „Komm einfach schnell mit!“ „Ähm, okay!“ Die Bibliothek besaß kein Fenster in Richtung des Hofes, sonst hätte Maria es schon bemerkt. Doch anstatt zu dem Hof zu eilen, lief sie zuerst in ihr Zimmer und holte einen Stab, um Lian heilen zu können. Aber auch dann lief sie nur zu einem Fenster, von dem aus sie Lian im Hof sehen konnte, denn auch von hier aus wirkte ihr Purgativ noch. Danach atmete sie kurz durch. Gleichzeitig blickte Arthur nach oben und bestätigte nur mit einem Kopfnicken, dass es funktioniert habe.
„Maria, heißt das, Lian wird wieder gesund.“ „Ja, aber je nach Blutverlust muss sie noch länger ruhen. Wir sollten sie in ihr Zimmer bringen.“ Deshalb gingen sie auch zum Hof, um Lian zu ihrem Zimmer zu bringen. Dort angekommen war die Königen schon vor Ort und Arthur schien sie schon über das Geschehende unterrichtet zu haben. Sie war geschockt, was Lian wiederfahren sei, aber natürlich auch erleichtert, dass es ihr den Umständen entsprechend gut ging. Auch der Arzt des Hofes war vor Ort und hatte gerade die Untersuchung der Wunde beendet.
„Wie sieht es aus? Ist ihr Bein stark beeinträchtigt?“ „Der Schnitt hätte nicht glücklicher seien können, meine Königin. Er traf keinen einzigen Muskel, Nerv oder Ähnliches; sie hat nur einiges an Blut verloren. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, der Schnitt wurde von einem meiner Kollegen ausgeführt.“ Das waren gute Nachrichten für das Schloss. Aber vor allen für Shion, denn er war Schuld an der Verletzung. Er hatte Glück, dass seine Schwester keine bleibenden Schäden von sich trug. Gleichzeitig wunderte er sich natürlich, wie präzise der Schnitt zu seien schien. Bevor er jedoch darüber weiter nachdenken konnte, kam ihm seine Mutter mit ernstem Blick entgegnen.
„Shion, wie konntest du das zulassen?! Wärst du nicht mein eigener Sohn, hätte ich dich sofort vom Schloss verbannen lassen. Wieso hast du dies geschehen lassen?“ „Mutter, ich…“ „Mutter, es ist nicht seine Schuld.“ Lian war bei Bewusstsein, stammelte ihre Worte jedoch vor sich hin, da ihr ganzer Körper noch geschwächt war. Beide waren erstaunt über ihre Worte. Warum war es nicht Shions Schuld? Auch Arthur war gleichermaßen erstaunt, doch dann traf es ihn wie ein Blitz: Es war tatsächlich nicht Shions Schuld.
„Prinzessin Lian hat recht, Shion trifft nicht alleine die Schuld daran, was geschehen ist.“ „Was meinst du damit, Arthur? Ich habe doch Schuld an der Verletzung meiner Schwester.“ „Aber nicht alleine.“ Da verstand es auch die Königin und ließ ihr Gesicht sanfter werden. Auch andere Personen im Hof, die Lian und Shion kannten, fingen an, es zu verstehen. Nur Shion selbst blieb es verschlossen, denn wie könnte Lian Schuld an ihrer eigenen Verletzung sein? Oder Arthur, der ihm nur das Training übertrug? Er verstand es nicht.
„Shion!“ „Ähm ja, Mutter?“ „Bring deine Schwester zu ihrem Zimmer, das ist das mindeste, was du für sie tun kannst.“ „Ähm, okay…“ Shion war es zwar nicht geheuer, dass alle auf einmal so versöhnlich wirkten, aber er akzeptierte es einfach und tat, wie ihm befohlen wurde. Als Lian den Gesichtsausdruck ihres Bruders sah, überkam sie ein leichtes Lächeln.
„Dankeschön fürs das Tragen, Shion.“ „Ich habe nur die Strafe von Mutter ausgeführt. Aber es wundert mich schon, dass sie so milde war.“ „Du hast es noch immernicht verstanden… Okay, dann sage ich es dir: Ich bin selbst schuld.“ „Was? Wie kommst du darauf?“ „Ich habe dich dazu gedrängt, einen Trainingskampf zu bestreiten. Ich wusste, dass ich dazu nicht bereit war, aber du hast mir vertraut, dass ich bereit wäre, da ich es wollte, denn ich handle sonst immer recht bedacht.“ „Aber warum würdest du so handeln?“ „Da ich verhindern wollte, dass dir durch deine unbedachte Art das passiert, was mir genau deshalb passierte.“ „Aber…“ Da schlug der Blitz endlich auch in Shion ein: Seine Schwester sorgt sich um ihn. Sie ging sogar soweit, Verletzungen in Kauf zu nehmen. Zwar sind sie Zwillinge und sorgen sich verständlicherweise um den anderen, aber so deutlich wie heute hatte Shion es noch nicht erlebt; er hätte wahrscheinlich das gleiche für sie getan, aber glücklicherweise geriet er noch nicht in so eine Situation. Auch nahm sie die ganze Schuld auf ihre Schultern, weil sie sich um ihn sorgte. Aber dadurch übertrüge sich die Schuld wieder nur auf ihn, denn hätte Lian sich nicht um ihn gesorgt, wäre sie nicht verletzt worden.
„… Ich bin schuld.“ „Warum sagst du das, Shion? Ich habe doch unbedacht gehandelt, du hast mir nur vertraut.“ „Da liegst du falsch. Hättest du dir keine Sorgen um mich gemacht, hättest du nie so gehandelt. Ich habe dir Gründe für deine Sorgen gegeben, deshalb bin ich schuld.“ „Shion…“ Lian fing an zu verstehen, was ihr Bruder meinte. Doch in ihrem Inneren wusste sie auch, dass er nicht schuld war; auch er sorgte sich um sie, er zeigte es nur anderes. Er zeigte ihr mit seiner positiven Einstellung, dass alles gut werden kann, was sie ermutigte, auf die Welt zuzugehen, ihr offen zu begegnen. Aber nun fing er an, dies abzubauen, sein Verhalten als schlecht zu verurteilen, da er dachte, dadurch würde ihr sowas nicht mehr widerfahren.
„… Wir sind beide schuld.“ „Lian… Warum sagst du das?“ „Nun, so sehr ich mich um dich sorge, so vertraust du mir in dem, was ich tue. Dadurch gibst du mir Mut, der Welt zu vertrauen. Ich tue immer so, als wüsste ich alles und handle bedacht, doch im Inneren weiß ich einfach nicht, wie ich der Welt anderes begegnen soll. Du hingegen… bist so offen, handelst frei und unbedacht, so wie ich es gerne wäre. Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber so sorgst du dich um mich, indem du mir ein Vorbild bist. Ändere das bitte nicht.“ „Lian…“ Shion sah eine seltene Seite seiner Schwester. Er war erstaunt, dass sie wirklich existierte. Er kannte sie nur selten nicht selbstkontrolliert und unbedacht, nie hätte er erwartet, dass sie tatsächlich so unsicher in ihrem Verhalten war. Er wusste zuerst nicht, wie er darauf reagieren sollte, versuchte dann aber nicht weiter nachzudenken, sondern spontan zu sagen, was er meinte; genau das hatte sie gerade als ihren Wunsch geäußert.
„…Ich vertraue dir, weil du so bedacht bist; ich kann mich auf dich immer verlassen, deshalb handle ich so unbedacht. Doch du solltest mir auch vertrauen: Es sieht zwar nicht so aus, aber auch ich kann bedacht sein. Du musst nicht immer alles bedenken, verlasse dich auf mich, denn ich habe auch schon so einiges von dir gelernt. Ein Beispiel ist der heutige Tag: Ich sollte Sachen erst ausreichend üben, bevor ich sie verwende.“ „Was meinst du, Shion?“„Ich habe heute zum ersten Mal eine Axt verwendet. Nun weiß ich, dass ich sowas nicht tun sollte, da ich sonst andere verletzen kann, die mir wichtig sind.“„Shion…“ Sie wusste nicht, wie sie auf sowas antworten sollte. Es war zwar, wie sie sagte, dass sie beide schuld waren, aber sie sah es nun deutlicher: Sie sorgten sich einfach beide und sollten sich einfach beide vertrauten, doch dies hatte sie nicht mehr getan. Sie waren schon immer eine Einheit, ergänzten sich perfekt und dies sorgte dafür, dass sie sicher waren: Es gab immer jemanden, der sich um einen sorgte. Deshalb erwiderte sie nur ein lachendes, mit Tränen verziertes Gesicht und umarmte ihren Bruder, der ihr Lächeln teilte. So verweilten sie, bis Lian ihren Kräften erlag und einschlief.
„Hiya!“ „Wieder beim Training Shion?“ „Oh Liam, guten Morgen! Geht es dir schon besser?“ „Der Arzt sagte, noch ein paar Tage, dann kann ich wieder unbekümmert durch das Schloss eilen und tun und lassen, wonach mir den Sinn steht!“ „Das ist gut zu hören!... Uh!“ „Prinz Shion, sie sollten sich auf den Kampf konzentrieren, wenn sie es ernst meinen.“ „Natürlich Arthur, Entschuldigung.“ Es war schon ein paar Tage her, dass Lian am Bein verletzt wurde. Shion trainierte wieder wie jeden Tag mit Arthur im Hof. Jetzt jedoch war Arthur nur noch ein normaler Trainingspartner, denn Shion hatte seine exzessive Trainingsmethode aufgegeben, denn das normale Training reichte vollkommen aus. Zudem konzentrierte er sich nun darauf, die Schwertkunst zu perfektionieren, bevor er sich einer anderen Waffenart zuwendete. Lian hingegen beschloss, mehr mit ihrem Bruder zu trainieren, um ihm in der Schwertkunst in nichts nachzustehen und ihn weiter zu ermutigen, besser zu werden, und, um selber mehr Vertrauen in sich zu gewinnen. Dieses Ereignis machte beiden Zwillingen klar, dass sie dem anderen ganz vertrauen können und somit gleichzeitig eine Verantwortung für den anderen tragen. Dadurch wurden sie reifer in ihrem Verhalten und waren besser vorbereitet auf das, was das Schicksal ihnen noch entgegenbringen sollte.
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