Abenteuer Leben

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Cynder Ignitus OC (Own Character) Spyro
12.11.2017
17.12.2018
8
11.955
6
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20 Reviews
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12.11.2017 889
 
Disclamer: Mir gehört Spyro nicht. Nur meine Geschichte

Kapitel 1
Eine unerwartete Überraschung

Es war Abend, ziemlich spät sogar, und langweilig noch dazu, denn es gab mal wieder nichts zu tun. Normalerweise würde ich mit Freunden abhängen und etwas Unternehmen aber die haben keine Zeit.
Es ist ja sowieso egal, am Sonntag treffe ich mich mit Alex und dann ist das Wochenende gerettet, dachte ich mir. Ich brauchte eine Aufmunterung denn es war Freitag und die Schule war diese Woche wieder mal die Hölle auf Erden gewesen, manchmal wünschte ich das Leben wäre besser.
Ich lag noch eine Weile, an die Wand starrend, im Bett und zerbrach mir den Kopf darüber, wie beschissen das Leben doch sein kann, bis ich zu dem Entschluss kam, es sein zu lassen und zu schlafen.
Andererseits könnte ich auch noch wach bleiben, denn mein Schlafrhythmus ist sowieso im Eimer, spekulierte ich aber eine Sekunde später befand ich mich schon in der Dunkelheit des Schlafes.
In dieser Nacht hatte ich mal wieder keinen Traum, wie so oft, was mich aber besonders störte war, dass ich nicht besonders gut schlafen konnte. Immer wieder wachte ich auf um immer mehr meines Schlafes beraubt zu werden. Kann ein normaler 14-JährigerHeutzutage nicht mal mehr schlafen oder was dachte ich genervt. Den genauen Grund dafür konnte ich mir nicht erschließen also ließ ich es auch bleiben. Irgendwann muss es ja klappen, redete ich mir ein und versuchte es erneut.

Um Mitternacht rum wurde ich, schon wieder, geweckt. Aber dieses Mal nicht einfach so, sondern durch ein Grelles Licht, das so hell war dass es selbst mit geschlossenen Augen Höllisch schmerzte und erst nach einigen Sekunden verschwand. Als meine Augen sich endlich erholt hatten sprang ich auf und schaltete das normale Licht an und was ich sah erschrak mich so dermaßen, dass ich fast ohnmächtig geworden wäre.

Auf der Matratze die auf dem Boden lag, damit Freunde übernachten konnten, befand sich ein seltsames Wesen. Es hatte Pechschwarze Schuppen über den ganzen Körper verteilt, vier Beine mit scharfen Krallen, Hörner, neun an der Zahl ,die aus dem Hinterkopf des Wesens zu wachsen schienen, einen langen Schwanz, an dessen Ende eine Art Klinge zu sein schien, zwei Flügel mit Roten Membranen und Rote Bauchschuppen .“Ich glaub das nicht, das i--i-ist ei-ein D-D-Drache in MEINEM Zimmer, direkt vor mir“! stotterte ich leise in der Angst es könnte aufwachen.
Als sich der Drache nach einer guten Minute immer noch nicht bewegt hatte, beschloss ich es zu tun. Langsam kam ich ihm näher, während ich innerlich mein letztes Gebet sprach: Guter Gott im Himmel erhöre mein Gebet und vergib mir meine Sünden, denn ich habe gesündigt und bin bereit erlöst zu  werden .Ich rechnete mit dem sicheren Tod ,sollte der Drache aufwachen ,doch als ich direkt vor ihm stand sah ich etwas noch viel erschreckenderes als sein Erscheinungsbild selbst.

Der Drache hatte mehrere, mehr oder weniger stark blutende, Wunden über den Körper verteilt. Eine kleine am linken Vorderbein, eine etwas Größere am Rücken und eine fast schon lebensgefährlich große an der rechten Seite, die stark blutete. Oh Gott, oh Gott oh Gott! Was tun? Was tun? Ich geriet in Panik, sprang unruhig auf und ab. Ich versuchte mich zu beruhigen, erfolglos.

Du musst diesem Wesen helfen, es ist vielleicht in Lebensgefahr Okay erstmal schauen ob es überhaupt noch lebt. Ich legte den Drachen auf die Seite und legte mein Ohr zwischen seine Vorderbeine, wo ich das Herz vermutete, und vernahm kurz darauf ein langsames, aber gleichmäßiges, pochen.
Gut, er lebt. Jetzt, Erste Hilfe! Ich sprang auf, rannte aus meinem Zimmer in den Ersten Stock runter, ins Wohnzimmer. Dort suchte ich den erste Hilfe Koffer. Wo ist das Ding denn? Ich begann schon wieder in Panik zu geraten. Ah da ist er. Okay ich brauche Verbände, Klebeband, eine Schere und Desinfektionsmittel. Als ich alles beisammenhatte, machte ich mich auf zurück in mein Zimmer.

Währenddessen schossen mir Millionen Gedanken durch den Kopf. Wo zur Hölle kommt dieser. . . Drache überhaupt her, naja gut dass ich vor ner Woche in diesen Erste-Hilfe-Kurs war. Als ich vor meinem Zimmer stand flüsterte ich: “Okay, die Stunde der Wahrheit. Du kannst das, bleib einfach ruhig.“ Ich betrat mein Zimmer wieder und machte mich bereit meinen Besucher zu verarzten.
Als erstes desinfizierte ich alle Wunden. Sicher ist sicher Das erledigt, machte ich mich ans Verbinden. Zunächst die größte und gefährlichste Wunde, was sich aber als nicht gerade einfach erwies, aus dem einfachen Grund, dass der Drache mehrere Dutzend Kilo wog und ich weiß Gott wie lange gebraucht habe um herauszufinden wie ich das anstellen sollte. Gleichzeitig verband ich die Verletzung am Rücken um wertvolle Zeit zu sparen, da sie auf gleicher Höhe war. Die Wunde am linken Vorderbein war vergleichsweise schnell und einfach verarztet.
Fertig mit meiner Arbeit, setzte ich mich auf und dachte nach. Wie geht es jetzt weiter? Wenn dieser Drache aufwacht was soll ich dann mit ihm machen? Einfach irgendwo aussetzten . . . nein du spinnst doch, das kannst du nicht machen, aber was dann? Soll ich ihn meiner Familie zeigen oder meinen Freunden .Ich stritt noch lange mit mir selbst, bis ich mich mit einem Seufzer dazu entschied, zu warten.
Autors Note: Dank fürs Lesen des ersten Kapitels meiner Ersten, ich hoffe sie hat dir gefallen. Kritik ist in Reviews Erwünscht.
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