Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Geschichte der unbekannten Magier

MitmachgeschichteAllgemein / P12
12.11.2017
17.10.2018
15
13.466
5
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
17.10.2018 544
 
Ruhig und still ist die Atmosphäre in dem Klassenzimmer. Mit zornigem und abfälligem Blick sieht der Lehrer sich um: „Keiner kommt. Alle haben sie es gefeiert, dass ich unterrichte und nun ist keiner mehr gekommen. Alles Verräter; ich dachte ein paar könnte ich zum Umdenken bewegen, doch dies wahr wohl ein Irrtum.“
Er nimmt sich sein Buch, welches er im Lehrertisch versteckt hatte und geht Richtung Tür. Bevor er hindurchschreitet erledigt er noch was: „Sirius!“
Ein schwarzer Rabe kommt aus einer Ecke angeflogen und landet auf seiner Schulter. Anschließend löst er seine Magie in dem Raum auf; das heile Klassenzimmer ist nun völlig verwüstet! Überall sind zerschlagene Tische und Stühle und an manchen Stellen brennt es. Auch der Mann selbst sieht nun anders aus; anstelle seines geschmeidigen Anzuges und seiner gepflegten, weißen Haare trägt er nun die Kleidung eines Magierjägers; schwarze Jeans, feste Schuhe, ein graues Shirt und einen langen schwarzen Mantel. Zudem auch eine Augenklappe, da seine Augenverletzung nun nicht mehr verschleiert wird.
Er holt eine Taschenuhr aus seinem Mantel: „Es ist noch etwas Zeit übrig.“ Sofort danach geht er in Richtung des großen Turms. Er war vor Jahren schon mal hier, doch leider ging es nicht gut aus. Nun will er sich ein klein wenig nehmen, was man ihm verweigert.

In der Bibliothek des Turms studiert er einige Bücher. Sein Stapel ist klein aber das Wissend darin ist sehr mächtig. Plötzlich kommen ein paar Schüler zu ihm: „Entschuldigen sie?“ Er sieht in ihre Richtung. „Ähm…Kann es sein…Kann es sein, dass sie hier einmal unterrichtet haben?“ Gleichgültig sieht er weg und antwortet: „Du verwechselst mich mit einem der Idioten von hier. Man muss schon verrückt sein, den Tauben hier das hören beizubringen.“ Die Gruppe ist nicht begeistert von ihm! Während die Mädchen abfällig dreinblicken kommt ein junger Novize zu ihm und packt ihn am Kragen: „Was glaubst du eigentlich wer du bist?!“ Als wäre es nichts greift der Mann nach dem Handgelenk des Novizen und verdreht es schwach. Augenblicklich geht er zu Boden und weint fast vor Schmerzen! „Hat man dir nicht beigebracht zuerst zu denken, bevor man handelt.“ Er sieht zu den anderen: „Hey ihr. Nehmt euren Abfall mit und verschwindet.“ Die Gruppe tut wie ihnen geheißen und verschwinden. Doch wenige Minuten später kommen sie mit zwei Meistermagiern zurück: „Nun? Wo soll der Kerl sein?“ Überrascht sehen sich alle um, doch der Mann war weg, ebenso die Bücher die er gelesen hat. Die Meister wollten schon gehen, da findet einer der Novizen auf einem Stuhl eine schwarze Feder; die Meister sehen einander an. Einer bleibt bei den Novizen und der andere eilt zum Erzmagier.


Mit einem Quarz in der Hand, der ihm die Geschehnisse zeigt, steht Erich auf einem Dach in der Nähe der Themse. „Idioten, allesamt.“ Er hat wichtige Illusionsbücher, Schriften über Engel und Hexenbücher mitgenommen. „Ohne die sollte nun niemand mehr irgendeinen Hinweis über uns finden können.“
Erich holt wieder seine Taschenuhr heraus und öffnet sie. Anstelle der Zeit blickt er auf ein Bild. Es zeigt ihn, wie er mit zwei Mädchen im Arm zusammensitzt und alle lachen. Nach kurzer Zeit schließt er sie und zieht sein mächtiges Familienerbstück.
„Es wird Zeit zu gehen.“
Er stößt die Klinge zu Boden und nach einem kurzen Aufleuchten verschwindet er.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast