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Geschichte der unbekannten Magier

MitmachgeschichteAllgemein / P12
12.11.2017
17.10.2018
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02.03.2018 986
 
Monat um Monat verging. Der Alltag macht sich wieder breit. Da lange kein ausergewöhnliches Ereignis mehr passierte, fielen die Uhrenturmstudenten wieder zurück in ihren normalen Alltag. Studium der Magie auf die normale Weise, wie sie im Uhrenturm gelehrt wird.
Nur noch wenige Studenten, sind noch in einer kleinen Gruppe zusammen. Sie wissen noch was sie vorheriges Jahr erlebt haben und gehen ihre ‚geheimen‘ Notizen durch. Plötzlich durchfährt ein lautes Kärchzen sie! Alle blicken sich um und finden schließlich einen Raben. Sofort folgen ihm zwei; der Rest sucht schnell weitere Studenten, die sie begleiten. Viele sind es nicht, doch genug für eine kleine Vorlesung. Die Beiden, die vorausgegangen sind, halten mit etwas Mühe die Türe auf, da sie sich schon beginnt zu schließen. Schnell huschen die Mädels und Jungs hinein, wo ein gewisser Professor auf sie wartet.
Mit einem Lächeln begrüßen sich Studenten und Lehrkraft gegenseitig. Er bricht das Schweigen: „Freut mich, dass ihr mich nicht vergessen habt. Schön mal wieder zu unterrichten.“ Die kleine Gruppe setzt sich schnell hin. Die anderen Studenten tun es ihnen etwas verwundert und verwirrt nach. Sie kennen den Unbekannten nicht und wissen auch nichts von diesem speziellen Unterricht. „hm. Wie ich sehe haben wir neue Gesichter. Ich überlasse es euren Senpai’s das ganze aufzuklären.“ Verwirrt sehen sie ihn an: „Und wenn ihr nicht wisst was Senpai bedeutet, schlagt ein Japanisches Wörterbuch nach.“
Ohne zu viel Zeit zu verschwenden, stellt sich der Professor vor die Studenten, welche in ihren Reihen ihre Notizblöcke bereit haben, sowie eine Schreibfeder. „Nun denn. Letztes Mal hab ich ja von euch Pergamentrollen bekommen, doch leider habt ihr diese nicht mehr gebracht. Aber kein Problem.“ Er beginnt hin und her zu gehen: „Ich habe meine Spione ausgesendet und einer hat mir Infos zu einer sehr kleinen, unbekannten aber auch starken Familie erzählt. Es ist die Familie Kajiata.“ Interessiert hören nun alle zu. Diese Familie ist seit kurzer Zeit eine geächtete Magierfamilie und wird auch von verschiedenen Organisationen gejagt!
„Es ist eigentlich schade, wenn man ihre Geschichte bedenkt. Sie waren schon seit es existierte, eine Familie von Pianisten. Herrausragende Pianisten. Auch wenn sie selbst nicht so bekannt waren, waren viele der berühmtesten Musiker mit ihnen, indirekt verwandt!
Weil man beim Musizieren ein hohes konzentrationsmaß benötigt, waren sie auch als Magier sehr gut. Ironischerweise, beschworen sie Instrumente und nutzten magische Klänge um ihre Gegner zu besiegen.“ Alle blicken ihn mit großen Augen an. Man hört selten von so einer Magie.
Einer der neuen Studenten hebt die Hand für eine Frage: „Entschuldigen sie. Das ist ja schön und gut aber im Kampf nutzlos, finden sie nicht?“ Mit eine grinsen, welches einen glauben lässt, er wolle einen gleich angreifen kontert er: „Meinst du? Sag mir. Was hat auf engem Raum mehr Wirkung Licht oder Schall?“ Sofort antwortet der Student: „Licht natürlich. Es ist viel schneller und man kann sehr zielsicher treffen.“ „Und wenn dir die Sehkraft genommen wurde?“ Plötzlich stockt dem Jungen der Atem. „Wenn man dich beeinträchtigt oder das Licht blockiert ist, dann hilft es nicht viel. Schall ist da etwas vielseitiger, besonders mit Magie verstärkt! Je nach Anwendung hat man da entweder Schallwellenangriffe, die immensen Schaden anrichten können; oder beeinflussende Klänge. Mit den richtigen Melodien kann man die Psyche eines Feindes attackieren und sogar Illusionen hervorrufen, ohne dass man den Gegner sieht!“  Nun wird der Student kleinlaut und schweigt.
Der Professor trinkt einen Schluck aus seiner Flasche und erzählt weiter: „Die Familie Kajiata hat es so weit geschafft mit ihrer Musikalischen Magie sogar eine kleine Reality Marble zu erschaffen.“ Nun sehen ihn alle erstaunt an, da diese Magie selten und verboten ist!
„In ihrer Reality Marble sind sie in einer kleinen Konzerthalle, wo ihre Angriffe enorm an Schlagkraft zunehmen!“ Eifrig notieren sich die meisten diese Infos. Einige wenige Studenten, die neu dabei sind, misstrauen ihm noch.
Bei den folgenden Infos wird der Professor etwas traurig: „Leider hört man ihre schönen Klänge nicht mehr. Der Grund dafür hat mit Fuyukis Gralskrieg zu tun!“ Nun horchen alle interessiert hin. Der Lehrer holt nochmal Luft, bevor er weitererklärt: „Durch die Verunreinigung des Grals wurden sie verflucht! Ihre schönen Klänge verdunkelten sich und wurden zu bösartigen Wiegenliedern; zu Lullabys!“ Neugierig schreiben sie und blicken zu ihm! Sie wollen mehr wissen!
„Seit jenem Tag können sie kein Lied mehr spielen, ohne, dass jemand dabei stirbt. Einzig die Musikanten selbst überleben.“ Einige sind geschockt, andere haben mit ihnen Mitleid.
Etwas nachdenklich redet er in die Runde hinein: „Interessant ist, dass die Magier und Kopfgeldjäger hinter ihnen her sind, da sie geächtet wurden. Die Kirche allerdings ist noch nicht in Aktion getreten!“ Verwundert sehen sich die Studenten einander an. Eine Studentin fragt ihn dann spontan: „Ähm Sir. Was ist mit der Nachtwache?“ Er horcht blitzschnell auf: „Hm? Ach die. Nein. Da sie keinen Bezug zu Todesaposteln und dergleichen haben, ist die Nachtwache nicht wirklich an ihnen interessiert.“
Wieder hebt eine Studentin die Hand: „Professor. Könnte man ihnen helfen?“ Auf diese Frage schweigt er, da er anscheinend selbst keine Antwort parat hat.
Da anscheinend alles gesagt wurde, räuspert er sich wieder: „So. Einige letzte Infos noch, für den Fall, dass ihr euch an der Hetzjagd beteiligen wollt. Sie sind nur noch sehr wenige. Vielleicht sogar schon nur noch allein und sie haben ihren Familiennamen geändert. Ohne genaue Kenntnisse werdet ihr sie nicht finden.“ Anschließend geht er zu seinem in schwarzem Tuch gewickelten ‚Gehstock‘, nimmt diesen und dreht sich wieder um: „Gibt es Fragen?“ Alle sehen ihn an, ohne ein Wort zu sagen. „Gut. Dann bis zum nächsten Mal.“  Wenige Augenblicke später verlässt er den Raum.
Schnell eilen zwei neue Studenten ihm hinterher, finden aber nur eine Rabenfeder. Die anderen, welche schon im Unterricht waren lachen nur. „Was soll das! Warum lacht ihr?!“ „Versucht es nicht! Niemand weiß woher er kommt und wer er ist. Nur, dass er ein toller Professor ist.“ Zwar beruhigt dies nicht die Stimmung allerdings beendet es fürs erste den Unterricht.
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