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Geschichte der unbekannten Magier

MitmachgeschichteAllgemein / P12
12.11.2017
17.10.2018
15
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27.12.2017 844
 
Es vergingen viele Tage und auch das Weihnachtsfest ist im Uhrenturm vorüber gezogen. Viele Studenten sind in ihre Heimat zurückgekehrt; allerdings sind manche noch im Turm. Eine Handvoll Studenten spazieren durch die Straßen Londons, als plötzlich ein Rabe auftaucht. Intuitiv folgen sie ihm und gelangen dabei über ein paar Seitengassen wieder zum Uhrenturm und in einen leeren Hörsaal. Verwirrt blicken alle um sich. „Anscheinend sind einige nicht bereit für die Bürde eines Magiers.“ Schnell blicken alle in die Richtung, von wo die Stimme kommt! Sie erkennen die Person sofort; ihr Sonderlehrer! „Nun ja. Da ihr hier seid, bekomm ihr einen besonderen Unterricht über eine gefährliche Familie!“ Erstaunt sehen ihn alle an; dann realisierten sie, dass niemand Unterrichtsgegenstände mit hat. „Na, na. Die braucht ihr nicht. Ihr sollt nur zuhören. Die anderen haben eben Pech.“
Schnell setzen sich alle auf einen Platz. Der Raum ist sehr warm, dafür, dass ihn schon länger niemand mehr genutzt hat. Nachdem alle bereit sind zuzuhören setzt er sich wie selbstverständlich auf einen Stuhl vor ihnen und beginnt zu erzählen: „Es geht um die Familie Knightroud.“ Jeder sieht ihn komisch an. Es ist bekannt, dass Lord El-Melloi II eine Schülerin mit diesem Nachnamen hat; doch niemand weiß was er nun erzählen will.
„Ich sehe es euch an. Ihr kennt die Knightroud, die hier im Turm lebt. Tja, sie hat ein schweres Los gezogen. Damit meine ich allerdings nicht ihre Magie. Wobei, fangen wir mit eben dieser an. Die Familie Knightroud hat einen seltenen Mystic Code; alle paar Generationen hat die Familie einen Magier mit der Fähigkeit Gedanken zu lesen. Diese ist allerdings immer unterschiedlich ausgeprägt. Bei eurer Freundin ist sie so stark, dass sie ihr mehr eine Last ist, als ein Segen.“
Scherzhaft meint eine Studentin: „Wieso. Wollen sie nicht, dass sie ihre Gedanken liest Sensei.“ Mit einem leichten Lächeln, stimmen alle mit ein; doch der Lehrer sieht mit einer ernsten und doch besorgten Miene zu ihr: „Ja, das will ich nicht. Würde sie es tun, würde sie wahnsinnig werden; oder vielleicht sogar sterben!“ Erschrocken starren ihn alle an.
Mit ruhiger Stimme sieht er alle an: „Man sagt Wissen sei Macht, doch ich sage euch es ist Gift! Nimmt man nur etwas zu viel, ist man schon so gut wie Tod.“
Er räuspert sich: „Tschuldigung, ich schweife ab.
Das Mädchen hier, hat es schwer. Sie erbt einen Ort, der Gefährlicher nicht sein könnte! Es ist ein spezieller, magischer Schwarzmarkt!“ Neugierig sehen sich alle an und blicken dann wieder in seine Richtung.
„Es ist ein eingsinniger Markt, der von der Familie Knightroud seit Generationen geführt wird. Folgt man den Regeln, bekommt man dort wirklich alles.
Da gibt es die Abteilung ‚Fleischwaren aller Art‘ wo man besagtes auch bekommt; egal ob es nun Tiere oder Menschen sind oder einfach nur Zutaten; sprich Gliedmaßen eben solcher etc. Zudem Auch Chimären, Familiars; Bindungs- und Sklavenrituale; Manaregenerationsorte; Arenakämpfe mit Wetten und weiters. Man kann dort einiges bekommen.
Auch in der Abteilung für okkulte Gegenstände; dort gibs verfluchte Bücher; Marionetten, Puppen, Zaubertruhen; Ritualwaffen und dergleichen. Dann gibt es noch eine Kräuterabteilung, wo man von starken Heilkräutern bis hin zu den Giftigsten Pflanzen der Welt alles bekommt.
Und dann ist da noch die Abteilung der Dämonen, Geister und der schwarzen Magie! Der Markt allein ist schon gefährlich, doch diese Abteilung setzt noch einen drauf!
Zuerst wird man von der Verwalterin noch einmal auf die Probe gestellt; besteht man diese, erhält der Magus ein Pergament, welches ihn in die Abteilung bringt; der Familiar der Verwalterin begleitet den Magier anschließend durch die Abteilung, bis das Geschäft abgeschlossen ist!“ Verängstigt fragt eine Studentin: „Und wenn man fertig ist?“ Der Lehrer gibt eine einfache Antwort: „Dan verbrennt man das Pergament; dies löst den Anker und man kommt augenblicklich zum Eingang des Marktes zurück.“
Ein anderer Student hebt die Hand: „Und was ist, wenn man irgendetwas falsch macht?“ Ein weiterer räumt was dazu: „Oder wenn man die Proben verliert?“
Der Lehrer atmet tief durch: „Dann wird man Ware. Solltet ihr jemals dorthin kommen und es nicht schaffen, dann werdet ihr wie Vieh verkauft!“
Alle haben nun Angst! Niemand will seine Freiheit verlieren! Das weiß auch ihr Lehrer: „Ihr braucht euch keine Sorgen machen, denn ihr kommt niemals dort rein.“ Nun sind alle verwirrt: „Wieso?“ „Ihr braucht jemanden, der für euch bürgt; ansonsten könnt ihr nicht mal einen Fuß dort reinsetzen.“
Auch wenn sie nun etwas erleichtert sind, so ist die Anspannung doch noch da. Aufgrund der geringen Zahl der Studenten verzichtet er darauf seine Studenten zu belehren, ihm wieder Pergamentrollen zu bringen. „Passt auf. Nur weil bald ein Jahr wieder vergangen ist, heißt das nicht, dass ihr als Magier euch ausruhen sollt. Gefahren lauern überall.“ Mit einem Nicken verabschieden sich die Studenten. Ein, zwei Jungs, legen ihre Hände an den Mädchen neben ihnen, welche dies nun ebenfalls tun.

Allein im Klassenzimmer
„Auch dieses Jahr gibt es neue Liebe. Schön. Doch die hat nicht dafür gesorgt, dass ich aus dieser Hölle kam! Sondern das größte Geheimnis meiner Familie!“ mit diesen Worten verschwindet der Mann wieder und nur eine Feder bleibt zurück.
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