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Geschichte der unbekannten Magier

MitmachgeschichteAllgemein / P12
12.11.2017
17.10.2018
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10.12.2017 652
 
Alle nicken hektisch; ein Student so heftig, dass er mit dem Kopf gegen den Tisch knallt. Ein Schmunzeln konnte er sich nicht verkneifen; der Rest lacht sich schief.
„Ok dann mach ich mal weiter, bevor sich hier noch jemand selbst verstümmelt.
Der Pergamentrolle zu urteilen haben wir hier eine sehr kleine aber auch mächtige Magierfamilie; die Familie Winter.“ Der Lehrer sieht nochmal genauer hin und murmelt was vor sich hin ‚Winter. Den Namen hab ich schon mal wo gehört. Könnte es….. Nein, das ist eine andere Familie.‘
Er schüttelt den Kopf. Eine Studentin fragt ihn dann: „Alles in Ordnung?“ „Ja, ja. Ich musste nur kurz meine Gedanken ordnen.“ Er setzt sich wieder auf den Stuhl und beginnt mit der nächsten Familie.
„Na dann. Die Familie Winter. Diese Magierfamilie ist recht klein, da sie eine Vasallenfamilie ist. Euch ist doch geläufig, wie die Hierachie unter Magiern bestimmt werden kann. ODER!!!“ Hektisch nicken alle und sehen dabei aus wie eine Wackeldackelarmee.
Mit ruhigem Ton fährt er fort: „Gut. Dann weiter. Den Konflikt zwischen der Familie Braun und der Familie Zwickstein habe ich schon einmal erläutert.
Beide kämpften um die Vorherrschaft in Berlin; dabei gewannen die Braun’s. Dass die Zwicksteins nicht ausgelöscht wurden, verdankten sie einem Opfer. Eine Zwicksteintochter gab freiwillig ihr Leben, um einen Engel zu rufen, der ihre Familie rettet! Berührt von dem Opfer willigte dieser ein und rettete die Familie und ihre Verbündeten.
Wegen der sündigen Existenz der Stadt Berlin, hätte er sie beinahe eingeäschert! Dass es nicht so kam verdanken wir den Winter’s.“
Einer der Studenten hebt die Hand: „Wer genau waren die Winter-Magier?“
„Die Familie Winter ist, wie bereits erwähnt eine Vasallenfamilie der Braun-Familie. Durch deren Expansion, gab es für die anderen kleineren Magierfamilien nur die Unterwerfung! Allerdings gab es auch wenige Freiwillige.
Die Winter’s gehören dazu.“
Nun kommt eine berechtigte Frage von einer Studentin: „Wie haben sie es denn geschafft, einen Engel zu vertreiben?“
Der Lehrer verzieht etwas das Gesicht: „Vertreiben ist nicht das richtige Wort. Eher besänfitgen.“
Verwirrung macht sich breit. Sofort redet er weiter um dies zu beheben.
„Die Winter-Familie ist eine Familie von Lichtmagiern. Sie können das Licht beeinflussen, sowohl für Angriffe als auch zum Schutz. Damit konnten sie den Engel besänftigen.
Ihr Spektrum geht aber über einfache Manipulation hinaus. Je nachdem wie stark der Einfluss ist, den der Magier ausüben kann, kann er sein Umgebungslicht nutzen um sich unsichtbar zu machen oder aber die einzelnen Spektren als Angriffswaffe nutzen!“
Ein Student hebt die Hand: „Kann Licht überhaupt schädlich für uns sein? Immerhin sind wir keine Todesaposteln.“ Viele stimmen ihm zu.
Ihr Lehrer hat eine andere Meinung: „Oh ja es hat Einfluss auf uns. Licht besteht aus unterschiedlichen Spektren, die gebündelt, das uns bekannte Licht ergeben. Nehmen wir mal ein einzelnes bestimmtes Spektrum her und lassen es intensiv mit Magie auf dich scheinen. Nach wenigen Minuten, wenn nicht Sekunden fühlst du dich, als wärst du schwer vergiftet!“
Mit großen Augen sehen sie ihn an! „Oh ja; wenn sie das Licht, dass sie nutzen auf das absolute Minimum komprimieren, können sie, die normalen Menschen nennen es Laser, erschaffen. Nur, dass ihre Version lebensgefährlich ist!“
Angst macht sich langsam breit und einige Schlucken bei so einem Gedanken. Doch ihr Lehrer schafft es sie wieder zu beruhigen: „Keine Sorge; solche Techniken sind sehr schwierig. Zudem brauchen die Winter’s, ähnlich den Tosakha’s einen Katalysator um ihre Magie wirken zu können. Was dies ist weiß ich allerdings nicht. Auch gibt es nur sehr wenige Winter-Magier, die die eben genannten Techniken beherrschen.“
Erleichtert atmen alle nun durch. Zufrieden mit sich, erhebt sich der Lehrer wieder: „Tja. Etwas kurz aber dies war die Winter-Familie.“ Wieder geht er zum Pult. Eine Rolle Pergament liegt noch dort. Er dreht sich zur Klasse: „Was meint ihr, wollen wir den anderen Professoren auf den Keks gehen?“ Mit diesen Worten schüttelt er die Rolle in seiner Hand.
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