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Geschichte der unbekannten Magier

MitmachgeschichteAllgemein / P12
12.11.2017
17.10.2018
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12.11.2017 1.175
 
Das Klassenzimmer ist erfüllt vom Raunen der studierenden Schüler. Einige unterhalten sich leise über ihre Themen. Daher bemerken sie auch nicht, dass sich eine Person dem Lehrerpult nähert.
Plötzlich krächzen überall im Zimmer Raben und die Studenten schrecken auf um zu sehen was los ist! „Ganz ruhig. Sie tun euch nichts. Noch nicht.“ Die Person, zu der nun alle hinsehen, trägt einen schwarzen Mantel und hat weißes Haar; sieht aber aus wie Mitte – Anfang 20.
„Ihr fragt euch nun sicher, warum ich hier bin. Dass sollt ihr auch. Meinen Namen nenne ich euch nicht aber ich werde euch etwas beibringen. Meine Kollegin hat euch schon über diverse Dinge aufgeklärt. Über den Gral, Zusammenhänge in der Welt und die bekannten Magierfamilien.“ Nun bewegt er sich von seinem Pult weg und stellt sich gerade vor den Studenten hin: „Nun; ich bin hier, um euch etwas über die unbekannten Magierfamilien beizubringen! Einige haben interessante Geschichten und manche sind an Wissen und Stärke, den Gründerfamilien des Großen Grals nicht unterlegen!“
Die unheimliche Gestalt blickt in die Studentenrunde. Einige rücken näher zusammen; ein paar Mädchen halten sich an den Händen, da er eine düstere Aura verströmt.
„Ich sehe schon; ihr wollt ein Beispiel. Gut, dann fange ich an. Ich erzähle euch etwas über eine unbekannte Magierfamilie. Danach will ich, dass ihr recherchiert und mir eine andere nennt. Je nach Information und Mühe, werdet ihr unterschiedlich benotet.“
Der Mann nimmt sich einen Stuhl stellt ihn vor die Klasse und setzt sich hin. Augenblicke später landet ein Rabe auf seiner Schulter und setzt sich hin: „Gut, dann fangen wir an.“
Mit ein paar Fingerstrichen auf ein Stück Kreide, bewegt diese sich zur Tafel und schreibt wichtige Informationen auf, zu dem, was er ihnen erzählen wird. „Na los schreiben.“ Gibt er ihnen mit.
„Ok gut. Wir beginnen mit der Magierfamilie Rhoell.
Die Magierfamilie Rhoell ist eine alte Magierfamilie aus Frankreich. Sie haben ihren Sitz in der Stadt Lyon, wo ihr Anwesen am Stadtrand steht. Die Mitglieder der Familie haben sich auf Illusionsmagie spezialisiert.“ Er sieht nun wie einige Studenten grinsen.
„Oh ein paar glauben wohl, dass es nur billige Trick sind; wenn ihr euch da mal nicht täuscht! Es stimmt schon; Illusionsmagie ist nicht gerade eine Angriffsmagie. Meist nutzt man sie um den Gegner zu verwirren oder um Personen und Orte zu verschleiern. Kaum jemand kann sie in einem Kampf einsetzen. Doch die Rhoell-Magier haben da ein spezielles Studium durchlaufen. Ihre Illusionen greifen die Psyche des Gegners an!“ Plötzlich horchen alle auf! Selbst Laien wissen, was dies bedeutet!
„Ihr wisst was dies heißt! Ein Magier mit angeschlagener Psyche ist eine leichte Beute! Jeder Magier verlässt sich auf sein Wissen und seine Erfahrung. Greift man jedoch den Verstand an, so kann dies sehr gefährlich werden. Die Rhoell-Magier dringen in die Psyche der Magier ein und vernebeln ihren Geist mit Illusionen, die nur die Betreffenden sehen können!“
Ein Mädchen hebt die Hand: „Bedeutet dies, sie erzeugen diese Illusionen mit Augenkontakt?“ Der Mann ist sichtlich erfreut: „Oh da kennt sich jemand aus. Aber nein. Die Familie Rhoell besitzt keine Mystic Eyes. Sie beschwören meist einen Nebel herauf oder konzentrieren sich auf eine bestimmte Person.“ Wieder fragt das Mädchen: „Also können sie eine ganze Stadt unterjochen?“ Der Mann überlegt kurz: „Theoretisch ja. Allerdings ist für eine solche Aktion immens viel Mana von Nöten und so viel besitzt kein einzelner Magus.“
Die Studenten notieren eifrig die Informationen und der Mann erzählt weiter: „Die Rhoell’s haben zwar nicht eine so lange Geschichte, wie andere Magierfamilien aber sie haben dafür eine gewisse Vererbte Gabe erhalten!“ Neugierig sehen ihn nun alle an.
„Der Urahn und Begründer der Familie, ich vergess dauernd seinen Namen, diente zur Zeit des Krieges gegen England und kämpfte an der Seite der Jungfrau von Orleans.“ Ein paar wissen nicht was er damit meint, doch andere Studenten staunen nicht schlecht!
„Als die heilige Jungfrau verbrannt wurde, hielt er sich zurück und hinderte seine Männer daran, ihr zu helfen. Dies Tat er in dem Wissen, dass die Gefolgsleute ansonsten getötet würden, da sie einer verurteilten Ketzerin helfen würden. In der Nacht, nachdem der Scheiterhaufen erlosch, sammelten der Urvater und seine Getreuen ihre Asche auf und bestatteten sie in ihrem Geburtsort. Gott selbst soll ihm daraufhin ein Geschenk gemacht haben; weil er ihr andenken ehrte. Seit diesem Tag sind die Rhoell-Magier sehr standhaft und schwer zu besiegen; denn wenn ihre Mitglieder in ausweglose Situationen geraten, helfen ihnen die Geister der Toten! Darum haben die Rhoell-Magier auch einen guten Hang zu Geistern und den Reichen der Toten.“
Beeindruckt von den Worten schrieben die Studenten alles auf und ließen nichts aus! Es interessierte sie, etwas von unbekannten Familien zu hören.
„So die Lektion nähert sich dem Ende. Zu guter Letzt erzähl ich euch noch von dem Erbe der Rhoells; ihre mächtigste Magie.“ Gespannt hören alle zu!
„Das geheime Wissen der Rhoell-Magier, welches zugleich ihre mächtigste Waffe ist, nennt sich Illusional Reality. Bevor ihr fragt, werde ich euch es sagen, was es damit auf sich hat.
Normalerweise sind Illusionen und Realität klar voneinander getrennt. Naturgemäße Gegebenheiten sind klar und Wunschdenken und Träume verschwinden wie Illusionen.
Illusional Reality zerreißt mithilfe des Mana‘s des Anwenders dieses Naturgesetz und schafft so einen Raum mit einem neuen Naturgesetz; das des Anwenders. Innerhalb dieses Raumes, kann der Anwender alles erschaffen oder verschwinden lassen wie er will! Götter könne so schwach werden wie Kleinkinder und alte Menschen stärker als alle bekannten Götter zusammen!“ Alle sind beeindruckt und haben ein Glitzern in den Augen.
„Ich weiß, was ihr denkt, diese Magie ist großartig; doch leider sieht es nicht ganz so rosig aus. Der Bereich, der beeinflusst wird, ist von Anwender zu Anwender unterschiedlich. Zudem ist der Manaverbrauch so hoch, dass der Anwender mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit stirbt!“ Diese Erkenntnis schockt die Studenten und holt sie wieder zurück auf den Boden der Tatsachen.
„Da die Rhoell-Magier diese Magie nicht perfektionieren konnten; konnten sie auch nicht zur Wurzel der Magie damit kommen, weshalb sie nicht, wie z.B. Heavens Feel, zu den großen Magien gezählt wird. Nichtsdestotrotz ist es eine mächtige Magie, die man nicht unterschätzen darf!
Das und die Tatsache, dass ihre Ahnen ihnen in schlimmen Situationen beistehen, macht die Rhoell-Magier zu ernstzunehmenden Gegnern! Aber auch zu verlässlichen Verbündeten. Denn mit der Gabe haben sie auch eine besondere Art Vertrauen zu anderen aufzubauen; soll heißen, wer sich mit ihnen gut stellt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht hintergangen.“
Die Studenten schreiben eifrig, während die Raben zu ihrem Herren zurückkehren: „So. Bis zu meinem nächsten Unterricht, will ich von euch das Thema bekommen! Eure Zukunft hängt davon ab.“
Mit diesen Worten verschwindet der Mann aus der Klasse. Einige der Studenten folgten ihm, doch als sie in den Gang hinausblickten, fanden sie nichts außer einer Rabenfeder.

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So jetzt seid ihr dran!
Schreibt mir eine Nachricht mit dem Titel Magierfamilie (Hier familienname)
Gebt mi Auskunft über eure Ahnen und Spezialitäten.
Dabei könnt ihr euch an meinem Beispiel orientieren.
Sobald ich es dann angepasst habe, kommt es in meinen Unterricht.

ich freu mich auf eure Zusammenarbeit

Lg Aeric
 
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