A Man's Fate

von IceK04
GeschichteFamilie, Fantasy / P12
09.11.2017
28.03.2018
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Hey!
So viel zum Thema „einen Tag ausruhen“
Wichtige Info:
Als Voraussetzung für diese Ff sollte man meine beiden vorigen (Mary Poppins 2 und Mary Poppins returns for second time) gelesen haben.
Am Ende von jedem Kapitel ist eine Liste der Melodien, die ich für die Songtexte ausgewählt habe…
Jetzt geht es los!
Genießt es!

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~Bert~
„Wind dreht nach Ost. Nebel kommt auf, als zöge schon bald etwas neues herauf. Was auf uns zukommt ist noch nicht zu sehen doch ich weiß was geschehen wird, ist schon mehrmals geschehen!
Ein Vater, eine Mutter und fünf Kinder dazu!
Diese fünf Bälger geben keine Ruh!
Sie alle zu verbinden, darauf kommt es an, sowies eine reißfeste Drachenschnur kann!
Chim chimeny chim chim, cheri chim cheru!“


Bert sah sich um.
Er hielt einen Finger in die Luft.
Ja. Der Wind drehte sich.

~Nathan Cooper~
„Ich will jetzt aber nicht Klavier üben!“, maulte Nathan, „Die anderen Jungen dürfen auch Fußball spielen und ich muss hier hocken und darf nichts machen?!“
Vater schüttelte missbilligend den Kopf, „Du  weißt genau, dass du nicht wie die Anderen bist! Sieh mal…du hast ein erstaunliches Musiktalent!“
Nathan verdrehte die Augen, „Aber ich brauche doch auch mal freie Zeit!“
Vater schnaubte verächtlich, „Vor allem brauchen du und deine Geschwister ein neues Kindermädchen!“
Zum wiederholten Mal verdrehte Nathan die Augen.
Seit Nathan, Charlotte, Amelíe, Argon und Pollyn vor zwei Tagen das letzte Kindermädchen aus dem Haus gejagt hatten, war Vater auf der Such nach einem neuen Kindermädchen.
Er hatte zwar noch nie eine Anzeige aufgesetzt, aber der Familie Cooper wurden immer wieder Flugblätter vor die Tür gelegt.
In der Straße war es schon bekannt, dass die Cooperkinder die Kindermädchen schnell vergraulten.
In diesen zwei Tagen hatte jedoch noch keiner ein Flugblatt vor die Haustür gelegt.
„Ich will jetzt kein Klavier üben! Das mache ich später!“, rief Nathan und lief zur Tür.

~William Cooper~
Nur zwei Sekunden, nach dem Nathan aus dem Salon verschwunden war, ging selbige Tür wieder auf und Isobel kam herein.
„Was ist los, William?“, fragte sie und lehnte sich ganz vorsichtig mit der Hüfte gegen das teure Klavier.
„Isobel!“, begann William ungehalten, „Dieses Klavier hat sehr viel gekostet! Auch den Kindern ist es verboten sich dagegen zu lehnen!“

William:
Haben hier denn alle den Verstand verloren!
Wo ist nur die Disziplin und Ordnung hin?!
Isobel:
Beruhig dich William es ist doch nichts kaputt gegangen!
William:
Das sagst du jetzt so einfach, doch so geht das nicht!
Isobel:
William Schatz?! Jetzt beruhig dich doch, Schatz!
Nathan hat doch auch Recht, Schatz!
Kinder müssen Spiel’n, Freizeit hab’n, gewinn‘ und verlieren!
Wir brauchen ein neues Kindermädchen…
Nicht nur für die Kinder auch für uns-!
William:
Papperlapapp!!
Disziplin und Ordnung, das fordre ich ein!
Kinder zu erziehen kann so schwer nicht sein!
Natürlich brauchen wir ne Nanny! Jawohl, durchaus!
Was wäre sonst für Chaos in unserem Haus!
Die Kinder, dir brauchen eine Hand, die sie führt, die sie auf den Weg leitet, der nicht fphrt zurück!
Das Kindermädchen nimmt nicht vor einem Problem reiß aus!
So eine wäre nötig, in unserem Haus!
Isobel, es ist Zeit eine Anzeige aufzusetzen.
Beeil dich bitte! Wir müssen uns beeilen! Bevor die Kinder wieder irgendwas anstell’n!
Isobel:
Sicher William!
Ich gehe doch schon!
Ich werde mich beeilen,
denk dir schon was aus!
Beide:
Disziplin und Ordnung, dass fordre ich ein!
Kinder zu erziehen kann so schwer nicht sein!
Wir brauchen ein Kindermädchen!
Jawohl, durchaus!
Was wäre sonst für Chaos in unserem Haus?!


Isobel kam zurück in den Salon.
„Wenn du mir wohl einen einen Gefallen tun könntest?“, sagte William und hielt seiner Frau das Papier und den Füller entgegen, was sie ihm gerade gegeben hatte.
„Aber sicher, William!“, antwortete Isobel und setzte sich hinter den Schreibtisch.
„Sehr schön!“, William begab sich zur Tür, „Dann schreibe bitte an die Times, dass die Kinder von William und Isobel Cooper, das bestmögliche Kindermädchen, zum niedrigstmöglichen Lohn benötigen und-!“
Die Tür sprang auf und knallte William gegen die Stirn.
„Oh William!“, stieß Isobel und stürzte an seine Seite.
Die Kinder kamen nacheinander in den Salon.
„Vater! Das tut uns leid!“, rief Pollyn und Argon hielt sich an der Tür fest, um sich an seiner kleinen Schwester vorbeizulehnen.
„Wir haben eine eigene Anzeige geschrieben!“, rief Argon.
„Genau!“, sagte Amelíe und ihre Augen glänzten, „Für ein neues Kindermädchen!“
William wollte schon losschnauzen, aber Isobel unterbrach ihn, „William, bitte! Pollyn, Schatz! Zeig mal!“
Doch Amelíe schüttelte den Kopf, „Wir tragen es euch vor!“
Charlotte zog einen Zettel hervor.

Charlotte:
Bist du ein gutes Kindermädchen?
Und bist sicher es ist nicht übertrieben?
Dann komm zu uns und stell dich vor!
Doch jetzt; horch!
Nathan:
Wir haben Ansprüche an dich, die musst du erfüllen, sonst bekommst du diese Stellung nicht!
Amelíe:
Sie ganz nett und ziemlich hübsch!
Argon:
Sei nicht hektisch!
Nathan:
Schimpe niemals mit uns, das wäre doch sehr tragisch!
Pollyn:
Spiele mit uns tolle Spiele!
Amelíe:
Iss mit uns Kekse in der Diele!
Charlotte:
Wirst du mit uns Spiele machen?
Nathan:
Werden wir auch nicht über dich lachen!
Argon:
Dann schuppsen wir dich nicht oder verstecken deine Sachen!
Dann werden wir auch keine fiesen Streiche machen!
Pollyn:
Wenn du wirklich bis so super…
Alle:
Dann komm zu uns!
Komm zu; Cooper!


William schnaubte bloß.
„Ich hoffe diese wirklich grässliche Gesangseinlage war nicht ernst gemeint!“, sagte er und achtete gar nicht auf Pollyn, deren Augen sich mit Tränen füllten.
„Klar war das ernst gemeint!“, schnaubte Charlotte wütend, „Oder glaubst du wir hätten uns so viel Mühe gemacht, für einen Spaß?!“

~Charlotte Cooper~
Vater runzelte die Stirn.
„Auf jeden Fall wird euer neues Kindermädchen ganz a-!“
„Guten Morgen!“
Mutter stieß einen kleinen Schrei aus, Pollyn sprang auf Nathan zu und klammerte sich an seinen Arm.
Langsam drehten sie sich um.
Da stand eine Frau mit langem dunklen Mantel, einem hübschen Hut und eine riesige Tasche.
Sie hielt einen aufgespannten Regenschirm, den sie jetzt zusammenklappte.
„W-wer sind sie?“, fragte Vater verwirrt.
Die Frau streckte ihm die Hand entgegen, „Mary Poppins. Das neue Kindermädchen. Wegen der Anzeige…“
Sie holte etwas aus der Tasche ihres Mantels.
„Hm…lass uns mal sehen!“, sie faltete einen Zettel auseinander, „Sei ganz nett -das bin ich und das kann ich garantieren!- und ziemlich hübsch -ich hoffe da gibt es keine Probleme!- Spiel mit uns tolle Spiele -ihr werdet sehen, dass meine Spiele immer toll sind!- …jedenfalls wird ein Kriterium hier gänzlich ausgelassen!“
„Und das wäre?“, rief Argon trotzig.
„Meine Ausgehzeit!“, lachte die Frau erheitert.
„Ah!“, machte Vater, „Sie haben jeden dritten Samstag Ausgang, von nachmittags um 6 bis abends um 9!“
Da schüttelte das Kindermädchen den Kopf, „In den besten Kreisen hat man jeden zweiten Mittwoch Ausgang, Sir! Von abends 5 bis Nachts!“
„Na dann…“, sagte Mutter bloß.
„Aber das ist doch albern!“, rief Vater erzürnt, „Wir sind in den besten Kreisen!“
Diese Mary Poppins hob ihre Tasche hoch, „Das eürde ich jawohl nicht meinen! Und nun muss ich an die Arbeit! Kommt Kinder…!“
Die Tür schwang auf und Charlotte und ihren Geschwistern fielen die Kinnladen herunter.
„Münder zu ihr seid doch keine Karpfen!“, rief Mary Poppins belustigt, „Schokoladenseite, Hopp hopp!“

---Songmelodien---
Chaos in unserem Haus -  In unserem Haus 2- Mary Poppins Musical
Ein neues Kindermädchen -  Das perfekte Kindermädchen- Mary Poppins Musical
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