Zwei Ärzte sind einer zu viel

GeschichteMystery, Romanze / P16
Trafalgar Law
08.11.2017
25.11.2019
15
61130
14
Alle Kapitel
35 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
____________________________Auf der Death______________________________

Bepo

"Was macht der Bauch?", fragte Bepo, als er Penguin in das Krankenbett hinein half. Dieser stöhnte auf, als er sich auf den Rücken legte.
"Das Mädchen hat einen harten Faustschlag drauf, doch die Kugeln waren fieser! Ich spüre die Kugeln immer noch", bemerkte Penguin und hielt sich den Bauch.
"Ja, hat sie.", sagte Bepo geistesabwesend.
"Was ist los Bepo?", hackte Penguin nach, als er sich langsam aufsetzte.
"Ich weiß nicht, was ich von ihr halten soll."
"Von ihr? Wen meinst du?"
"Ich meine Daenerys."
Penguin verkreuzte seine Beine zu einem Schneidersitz.
"Schieß los mein Großer. Was schwirrt dir wieder durch den Kopf?"
Bepo setzte sich an die Bettkante, sah zu Boden und spielte mit seinen Pfoten.
"Ich weiß nicht genau. Als Käpt’n Law und ich in die Apotheke auf San Fado gingen, war sie sehr nett gewesen. Sie hatte auch keine Angst vor uns, vor mir. Ich denke, dass sie unseren Käpt’n auch nicht kannte, bis sie hier unter Deck aufgewacht war. Wir merkten sofort, das Daenerys krank war und ins Bett musste. Wusstest du, dass man anhand von Gerüchen, Krankheiten bei Menschen erkennen kann?"
Penguin schüttelte den Kopf und lehnte sich nach vorne.
"Ihr Atem roch herb. Das ist der typische Geruch von einer Grippe. Ich hatte vermutet, dass sie neben ihrem Husten noch Fieber und Gliederschmerzen hatte. Ihre Haare dufteten nach verschiedenen Kräutern. Ihre Haut roch nach bestimmten chemische Inhaltsstoffe oder Bestandteile von Medikamenten. Medikamenten haben eben auch ihren Eigengeruch. Außerdem roch sie nach aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, die Sterilität von Krankenhäusern generell. Ich half ihr bei der Medikamentensuche, dabei kam mir ein Hauch süßlicher Geruch in die Nase. Aceton. Der Körper muss wegen des Insulinmangels aus Fett Energie gewinnen - als Nebenprodukt entsteht dabei Aceton. Aceton wird über Harn und Lunge ausgeschieden. Bei einem ausgeprägten Insulinmangel, erinnert die der süßliche Geruch aus dem Mund an überreifes Obst. Wenn Ikkaku die Spritze und Käpt’n Law die Narben an Daenerys nicht bemerkt und gleich reagiert hätten, wäre sie entweder in ein diabetisches Koma gefallen oder aber sie wäre an den Folgen des Defibrillator gestorben."
"Und warum sagtest du, dass du nicht weißt, was du von ihr halten sollst?", unterbrach Penguin ihn.
Bepo sah kurz von seinen Tatzen auf.
"Als Daenerys zum ersten Mal erwachte war roch ihr Haar nach den Kräutern. Im Laufe des Gesprächs veränderte sich ihr Geruch.“
Es war so, als wären all die Freuden und all die Hoffnungen im Leben erloschen…, lief es Bepo bei dem Gedanken kalt den Rücken runter.
„Sie roch nach verbranntem Holz und heißem Stahl, aber auch nach Zerstörung und gleichzeitig sehr alt.“
„Alt? Wie meinst du das?“
„Es fühlte sich so an, als würde sie schon sehr lange auf der Welt wandeln, so, als hätte es das ganze Elend und Leid der Menschen in sich aufgesaugt. Es war weit vom menschlichem entfernt…“
„Bist du dir da sicher, Bepo?“
„Ich kann es nicht genau sagen, t’schuldigung.“
„Naja, aber an deiner Nase sollte man nicht zweifeln, da du uns schon in weitaus schwierigen Situationen mit deinem Geruchsinn rausgehauen hast.“
Es war so, als wäre sie hin und hergerissen. Ist zwar nur eine Vermutung, aber ich hatte das Gefühl, dass sie ihre verborgenen Kraft zu unterdrücken versuchte…
Ein kratzen und donnern kam von Deck.
„Scheint, als haben der Käpt’n und die Anderen das Mädchen wieder.“, starrte Penguin zur Decke.
Bepo stand von der Bettkante auf und sah Penguin fest in die Augen.
„Doch bei einem bin ich mir sicher. Dass etwas Böses in Daenerys Körper lauert und das wir auf jeden Fall auf der Hut  sein müssen.“

Ikkaku

Keiner wagte, etwas zu sagen, geschweige denn auch nur laut zu atmen. Minute um Minute verging, seit sie den Befehl von Käpt’n Law nachgegangen waren. Sie hatte ihre verletzten Kameraden unter Deck gebracht.
Sie saßen verteilt auf dem Boden und horchten.
Was zum Teufel ist sie? Ich war wie erstarrt vor ihrer Verwandlung.
Ikkaku sah auf ihren Arm, den sie mit ihrer anderen Hand festhielt. Eine gerade rote Schnittwunde verlief über ihren inneren Unterarm. An dem Schnittende lief das Blut in einem dünnen Faden über ihren Ellenbogen ihn ihren weißen Overall.
Sie zog ihren schwarzen Handschuh aus und drückte ihn auf die Wunde darauf, dabei verzog sie schmerzlich das Gesicht.
Mit dem Blick zu den Jungs wuchs die Sorge in ihr.
Clione, Uni und die anderen sind alle verletzt. Die Jungs müssen verarztet werden. Vor allem Shachi hat die schwersten Verletzung.
"Tut es sehr weh? Gib mir doch bitte mal deine Hand!", flüsterte Shachi ihr zu und streckte ihr die Hand entgegen.
Ikkaku’s Herz machte einen kurzen Sprung.
"Alles okay. Mir fehlt nichts", winkte sie ab.
Shachi hielt den Arm ihr näher entgegen, der ihre Hand schnappt und zu sich zieht.
Er nahm ihren Arm in beide Hände und tastete um die Wunde herum.
Ikkaku verzog zischend das Gesicht.
"Die Schnittwunde ist echt fies, aber nicht lebensgefährlich. Die Wunde wird eine Narbe zurücklassen."
Er griff mit einer Hand in seine Hüfttasche und zog ein Desinfektionsmittel und ein Fixierbinde heraus.
Immer wieder scharrte und knallte es an Deck, das sie immer wieder zu Decke blickten.
Shachi desinfizierte erst die Wunde, anschließend fixierte er Ikkakus Arm.
Was zum...mein Herz schlägt mir bis zum Hals, als würde es jeden Moment platzen.
Shachi gab sich allergrößte Mühe bei großen Bewegungen sein Gesicht nicht zu verziehen, doch es entging Ikkaku nicht.
"So fertig, es ist zwar nur die Vorsorgebehandlung, aber ich kann dich schließlich nicht ausbluten lassen, oder?", grinste Shachi und verschränkte die Hände hinter seinem Kopf.
bist du dumm? Warum habe ich Angst ihn anzuschauen? Die Stellen am Arm, die er berührt hatte, spüre ich immer noch auf meiner Haut.
"Pfff, das hätte ich auch alleine geschafft! Ich brauche deine Hilfe nicht!", motzte Ikkaku
Was rede ich denn da?
"Da bin ich mir sicher", stimmte Shachi ihr zu.
"Hey Leute, ist bei euch alles in Ordnung?", kam Jean Bart ihnen entgegen.
"Ja klar, was denkst du denn, wir sind die Hearth-Piraten unter dem Kommando von Trafalgar D. Water Law", zeigte Shachi mit dem Daumen auf sich.
Ikkaku wurde das Herz innerlich schwer. Sie biss sich auf die Zunge und sah zu ihren Füßen, die sie zu einem Schneidersitz überschlagen hatte.
Lügner...
In dem Moment knallte es an Deck und das Uboot fing an zu wackeln.

Penguin

Bepo’s sehr guten Geruchsinn ist es zu verdanken, dass er uns schon in weitaus schwierigen Situationen rausgehauen hat und er hatte immer den richtigen Riecher wenn es um die Charakterzüge Anderer ging.
„Du kannst sie gut leiden. Ich meine Daenerys.“, schlussfolgerte Penguin und verschränkte die Arme vor seiner Brust.
„Kann schon sein, t’schuldigung.“
Ich denke auch, dass sie nicht böse ist. Schließlich wollte sie mir an dem Abend helfen…
„Wenn du recht mit alle dem was du gesagt hast. Müssen wir auf Daenerys achtgeben. Aber ich denke, dass unser Käpt’n in der Lage ist sie aufzuhalten.“
„Wahrscheinlich hast du Recht.“
„Da bin ich mir ganz sicher.“
„Zieh mal dein Overall aus, damit ich die Wunde versorgen kann, da brauchen wir den Käpt’n nicht dazu zu ziehen.“, sagte Bepo, als er eine Kompresse und ein Verbandspäckchen aus einer Schublade kramte.
Penguin stieg aus dem Bett. Er zog erst die Mütze ab, dann öffnete er den weißen Overall, um ihn von den Schultern bis zu Hüfte auszog. Bepo griff zum Handschuhspender und zog ein Paar heraus. Unterdessen stülpe Penguin sich das schwarze T-Shirt über den Kopf. Seine Prellung zog sich bei der Bewegung.
Sie hat mich ganz schön erwischt, kann es ihr aber nicht verübeln…, griff er sich an den Bauch, auf dem ein dunkler Fleck zu sehen war.
Penguin rieb seine Hand auf die Stelle.
Bepo setzte sich auf einen Rollhocker und kratzte damit über den Boden zu Penguin rüber.
„Die Nähte von den Kugeln sind zum Glück nicht auf gegangen. Du hast nochmal Glück gehabt“, sagte Bepo, als er eine salbe auf die dunkle Stelle auf seinem Bauch schmierte.
„Du sagt mal, Penguin, warum trägst du die Mütze immer noch unter Deck?“
Er riss die Verpackung von der Kompresse auf und legt das Tuch auf die eingesalbte Stelle.
„Ich meine, inzwischen müsste doch jeder an deine weißen Haare und deine Augen gewöhnt haben, oder?“
Wie kommt er jetzt da drauf?
„Ähh, ja schon, aber…“
„Ich finde du brauchst die Mütze nicht mehr. Unsere Leute machen sich kein Urteil daraus, ob du mit deinen weißen langen Haaren herausstichst als der Rest der Menschheit.“
Bepo wickelte den Verband um Penguin‘s Körper, daher hielt er die Arme nach oben.
Stimmt, jeder hat meine Erscheinung schon gesehen. Keiner von ihnen hat über mich hergezogen. Sogar Shachi hat gesagt, dass er es cool findet wie ich aussehe. In meiner Kindheit wurde ich immer und immer wieder wegen meinem Äußeren gehänselt.
„Du solltest eine Weile, dich schlafen legen, damit du schnell wieder fit wirst. Deine Schusswunden sind noch nicht verheilt.“, riss Bepo ihn aus den Gedanken.
Penguin zog sich das T-Shirt wieder an und legte sich in das Bett.
In dem Moment knallte es an Deck und das Uboot fing an zu wackeln.

Ikkaku

"Wo ist Käpt’n Law?", erkundigte Jean Bart.
Bevor Ikkaku antworten konnte, hörte das Scharren und Donnern an Deck abrupt auf. Es brauchte ein paar Minuten, bis sich das Geschaukel, normalisiert hat. Alle sahen zur grauen Decke hinauf, die mit tausenden Kupferrohre durchzogen ist.
„Hey Leute, warum wackelt das ganze Uboot? Und wo ist Käpt’n Law“, rief Bepo ihnen entgegen, als er auf sie zu gerannt kam.
Ikkaku sah der Decke mit Herzklopfen entgegen und musterte sie.
„Er ist an Deck und Kämpft mit dem Mädchen. Er hat uns befohlen uns unter Deck zurückzuziehen.“
Warum ist es so still da oben. Hat unser Käpt’n etwa gewonnen?
Sie stützte sich auf Shachis Schulter, stand auf und horchte.
„Mit dem Mädchen? Du meinst das Ding mit den Flügeln! Ich hatte das Gefühl, dass sie mich innerlich verglühen und mir all die Energie rauben würde. Ich dachte, mir würde mein Trommelfell bei dem Gekreische, platzen.“, schüttelte Clione den Kopf, hielt sich dabei die Ohren zu. Er saß links hinter Shachi.
„Flügel?“, fragte Jean Bart und kratzte sich am Kopf.
„Vor allem konnte ich ihre Angriffe nicht sehe. Ich merkte nur, dass ich verletzt war, bevor ich überhaupt wusste, was da abgegangen war.“, grübelte Shach mit verschränkten Armen.
Alle redeten durcheinander und spekulierten was gerade geschehen war.
Clione und Shachi haben Recht. Als das Mädchen mich mit der Feder gestreift hatte, fing die Stelle wie Säure an zu brennen. Und als sie in meinem Kopf sprach, dachte ich, mein Kopf würde jeden Moment explodieren.
Ikkaku sah zu Bepo rüber, der mit seinem Stiefel auf dem Boden scharrt. Das machte er immer, wenn er etwas weiß und nur nicht sicher war, ob er mit der Sprache rausrücken soll oder nicht.
„Du weißt doch irgendwas Bepo? Du hast etwas an ihr gerochen, stimmt’s?“, fragte Ikkaku.
Alle anderen verstummten und sahen zu ihr und Bepo herüber.
„Bepo, wenn du etwas weißt, dann sag es uns bitte!“, mischte Shachi sich ein. Er stand stöhnend auf.
„t’schuldigung!“, antwortete Bepo und sah zu Boden.
Er erzählte, von der Apotheke, in dem Käpt’n Law und er das Mädchen getroffen hatten. Sie hatte gemerkt, dass das Mädchen eine Grippe hat. Trotzdem hatte sie nach Kräutern, Desinfektionsmittel und Insulin gerochen.
Er unterrichtete uns über den Geruchswandel, als deren Käpt’n mit ihr kurz nachdem sie aufgewacht war geredet hatten.
Sie hatte nach verbrannten Holz und Stahl gerochen. Auch, hat er über die böse Seite von ihr gesprochen. Es war ihm so, als wären all die Lebensfreude und Hoffnung verschwunden. Ikkaku bemerkte immer wieder, dass Bepo den Namen von dem Mädchen immer wieder aussprach.
Bepo kann es sein… Wer zum Geier ist diese Daenerys Arai?
„Wir sollte schnellstens herausfinden, wer sie ist.“, stellte Shachi fest.
„Als ich auf das Mädchen aufpassen sollte, habe ich ihre Sachen durchwühlt. Ihr Name ist Daenerys Arai, 23 Jahre alt. Sie hatte eine Box mit Insulinspritzen drinnen. Ich glaube das wars.“, überlegte Ikkaku laut.
„Jean Bart und ich gehen an Deck, während ihr euch in den großen Operationssaal notbedürftig gegenseitig verarztet, damit der Käpt’n nicht zu viel Zeit verschwenden muss, um jeden einzelnen von euch genau zu untersuchen. Er wird nach dem Kampf völlig erschöpft sein.“, ordnete Bepo an.
Ich könnte schwören, dass noch irgendetwas von ihr gesehen habe. , überlegte Ikkaku.

Bepo

Jean Bart und Bepo traten gemeinsam durch die Gänge der Death an Deck. Vorsichtig öffnete Bepo die Luke und sah in den Spalt hinaus. Niemand war zu sehen. Es war auch nichts zu hören, abgesehen von dem Wind und das Meer, das gegen das Uboot peitschte. Er öffnete die Luke komplett und trat hinaus.
Was ist denn hier passiert?, Bepo fiel der Kinnladen runter.
Er saß sich um, als er links etwas auf dem Boden sah. Er lief darauf zu und blieb unmittelbar davor stehen.
Was ist das denn?
Verwundert kniete er sich daneben hin und griff danach,
Federn…Das sind Federn. Wo kommen die den her?
Mit äußerster Vorsicht fuhr er mit der Pfote auf den Federn entlang.
Die Federn sind warm, die…das sind ja Flügel…
Bepo hob den einen Flügel an und sah die gerade durchtrennten Stumpen von den Flügeln.
„Bepo, der Käpt’n ist hier.“, brüllte Jean Bart und zeigte auf die anderer Seite der Reling
Da lag er, sein Käpt’n auf dem Bauch, das Nodachi steckte im Boden fest.
„Jean Bart, schnell. Wir dürfen keine Zeit verlieren.“
„Geht klar.“
Bepo rannte zu ihm rüber und griff nach dem Käpt’n.
„Es muss schnell gehen. Wir…“
Die Hand gehört nicht zu ihm… Ist das etwa Daenerys?
Bepo zog den Käpt’n zu sich heran, so dass Daenerys frei gelegt wurde.
Sie ist es tatsächlich…Aber warum liegt der Käpt’n auf ihr drauf? Oder spielt der Käpt’n wieder seine perversen Spiele?
Bepo schüttelte den Kopf und drehte den Käpt’n auf den Rücken.
Er ist verletzt. Seine Wunden auf dem Oberkörper, die er vorhin notbedürftig versorgt hatte, sind wieder aufgegangen. Das gleiche gilt für den Unterarm. Außerdem ist seine ganze Energie aufgebraucht. Aber wie kann das sein? Das ist ihm das einzige und das letzte Mal passiert, als er mit dem Strohhut gegen Don Quichotte de Flamingo gekämpft hatte und das ist jetzt schon zwei Jahre her. Er wird jetzt erst mal eine Zeitlang nicht aufwachen. Mist…
„Jean Bart, bitte bringe den Käpt’n in eine Patientenkajüte. Ich kümmere mich um Daenerys.“
„Vizekäpt’n Bepo, warum nennst du sie beim Namen? Sie hat doch all den Schaden hier angerichtet. Als warum?“
„Jean Bart, ich verstehe dich, aber ich darf dich daran erinnern, dass wir durch eine Verwechslung angefangen haben ihr zu schaden! Geben wir ihr wenigsten als Entschädigung den nötigen Respekt, den sie auch verdient – sie bei ihren richtigen Namen zu nennen! Ihr Name ist Daenerys Arai. Geht das für dich in Ordnung!“, sagte der weiße Eisbär mit grimmiger Miene.
Jean Bart verbeugte sich respektvoll vor ihm.
„Es tut mir leid, dass ich deine Entscheidung als Vizekäpt’n angezweifelt habe. Es wird nie wieder vorkommen.“
„Bring den Käpt’n schnell unter Deck. Ich kümmere mich um den Rest.“
Vorsichtig griff Jean Bart dem Käpt’n unter die Beine und den Rücken. Kurz danach war er durch die Luke in das Uboot innere verschwunden.
Sie riecht wieder nach Kräuter… Was mache ich bloß mit ihr? Ich kann sie hier nicht liegen lassen, aber mit rein nehmen kann ich sie auch nicht, weil ich sie dann wieder in ein Zimmer sperren müsste. Was mach ich den nur?
„Hey Bepo, ich habe hier ein Herz gefunden. Ich glaube, es ist das von Daenerys.“, schrie auf einmal jemand, so dass das Fell von Bepo sich vor Schreck sträubte.
„Penguin, was machst du hier? Du solltest im Bett sein!“, donnerte Bepo zu ihm rüber.
„Aber es ist irgendwie komisch, das habe ich noch nie zuvor gesehen.“
„Du wagst es mich zu ignorieren?“, biss Bepo in Penguins Mütze, die er wieder anhatte.
„Schau mal“
Penguin drehte sich zu Bepo um und legte den Würfel mit ihrem Herz in seine Hände.
„Hast du schon mal so etwas gesehen?“
In dem Würfel pumpte Daenerys Herz, aber um ihr Herz war etwas schwarzes Schlangenartiges gewickelt.
„Wir kümmern uns später darum, Penguin. Wir müssen uns erstmal um die Verletzten kümmern. Hier nimm du das Herz und das Nodachi vom Käpt’n.“
Penguin nickte und ging mit ihm rüber zu Daenerys und sammelte die Hülle von dem Nodachi ein. Er griff nach dem Nodachi und zog es aus dem Holz.
„Was ist mit den Flügeln, Bepo?“, sah Penguin zu ihnen rüber.
In dem Moment kam Jean Bart aus dem Uboot.
„Jean Bart nimm du die Flüge mit rein. Wickle sie in eine Deck und verstau sie irgendwo hin.“, rief Bepo zu ihm rüber, der zustimmend nickte.
Als die Beiden im Uboot innere verschwunden waren sah er Richtung Himmel, der sich mit grauen Wolken zuzog.
Es riecht nach einem schweren Schneesturm. Wir sollten schnell untertauchen, sonst passiert noch was mit unserem Uboot.
Er eilte zu Daenerys und kniete sich hin.
Sie lag auf dem Rücken mit dem Kopf zur Seite gedreht. Ihre Haare lagen ganz zerzaust über ihrem Gesicht. Er strich sie ihr aus dem Gesicht und drehe sie zu sich.
Mit größter Vorsicht packte er Daenerys Arm über seine Schulter und hob sie auf seine Schulter. Er griff ihr unter die Beine, nahe am Bo und stand auf.
Jetzt schnell rein und tauchen.

__________________________Auf der Insel San Fargo__________________________

Issho Fujitora

“Vielen Dank, Oberinspektor Sengoku. Wir hören uns.”, sagte Issho zum Abschied, bevor er die Teleschnecke an seinem Arm ausschaltete.
„Sengoku-san meinte, das der der Daenerys will sich noch nicht weg bewegt hat. Er ist immer noch meilenweit entfernt, aber es sagt gar nichts. Einer seiner Handlanger könnte sie mitgenommen haben.“
„Nehmen Sie es nicht persönlich Admiral Fujitora, wenn ich sagen würde, dass wir irgendetwas übersehen.“, warf eine Frau ein.
„Wie war doch gleich ihr Name junge Frau?“, fragte Issho.
„Nennen sie mich Rinko-san. Matsuri-san ist heute irgendetwas anders als sonst?“
„Rinko-san, sie könnten recht haben. Ja, Yui‘s und Mamoru’s Kneipe ist wohl eingestürzt. Wir können auch noch nicht sagen, wie das passiert ist. Es hat vermutlich mit den Piraten…Nein“, sagte die jüngere Stimme, die auf den Namen Matsuri-san hörte.
„Piraten? Welche Piraten waren das?“, hackte Rinko-san ein.
„Wir dürfen nichts überstürzen!“, mischte sich Kyukyu ein.
„Wir sollten erstmal an dem Ort des Geschehens erstmal die Anwohner fragen, vielleicht haben die etwas gehört und gesehen.“
„Dem stimme ich zu. Wir sollen keine voreiligen Schlüsse ziehen.“, stimmte Issho seinem alten Freund zu.
„Ich hoffe, dass Sie recht behalten, Admiral Fujitora.“, mischte sich Momousagi ein.
„Dann machen wir uns mal auf dem Weg. Yukino und Rina wollten uns Bescheid sagen, sobald Daenerys bei ihnen auftauchen sollte.“, richtete Issho seine Worte an Momousagi.
Sie drehten sich um und bahnten sich einen Weg aus dem Hospital.
Daenerys, ich hoffe, dass du bald bei Yukion und Rina aufschlägst. Es ist wichtig, dass ich dich vor ihm in Sicherheit bringen kann.
Issho hatte sich den Weg von der Kneipe zum Hospital gemerkt. Vor der Kneipe blieben sie stehen.
Es war doch irgendwo hier, als ich auf etwas getreten war…
Mit seinem Blindenstock lief er engliegende Bahnen ab.
„Soll ich einen Arzt rufen oder warum laufen Sie wie jemand, der unter seiner Zwangsstörung bahnen läuft?“, hob Momousagi die Augenbraue.
„Meckere nicht über meine Ermittlungskünste! Hilf mir lieber!“, sträubte sich der Rücken von Issho.
„Ich werde mich in der Nachbarschaft umhören und lasse Sie mal…was auch immer Sie da tun, einfach mal machen.“
Nun war er allein und fuhr mit seinem Vorhaben fort.
Bitte Daenerys, wo bist du?
Issho spürt plötzlich etwas an seinem Gesicht. Es war kalt und liefschmelzend, über seine Wange hinab in seinen Kragen. Er sah in den Himmel.
Es schneit. Willst du mir sagen, dass du in Sicherheit bist Daenerys?
Er breitete seine Arme aus, als ob er den Schneefall umarmen würde.
Als er seinen Blindenstock wieder auf den Boden setzte merkte er einen kleinen Wiederstand.
Was ist das?
Er kniete sich hin und durchsuchte den Schnee und fand etwas. Es war glatt, kalt und die Form war Sechseckig.
Ein Stein?
Eine feingliedrige Kette führte von dem Stein weg.
„Admiral Fujitora“, schrie Momousagi außer Atem.
„Was ist los Momousagi? Warum die Hektik?“
Issho griff zu ihren Ellbogen, während sie sich in die Ärmel von seinem Kimono reingriff.
„Es waren tatsächlich Piraten hier. Ein paar Anwohner haben gesagt, dass sie Daenerys niedergeschlagen und im Anschluss mitgenommen haben.“
Issho riss seine Augen auf.
„Warum hat er sie mitgenommen? Weißt du, welche Piratenbande es waren?“
„Ja, es waren die Heart-Piraten. Ihr Käpt’n war der ehemalige Shichibukai Trafalgar Law. Den Grund kannte sie nicht, was ich aber nicht glaube,“
Das darf nicht sein. Wieso hat er sie mitgenommen?

__________________________________________________________________
Hallo ihr Lieben,

die Geschichte geht spannend weiter....

LG Shirayuri
Review schreiben