Faust in school

KurzgeschichteRomanze, Familie / P6
Dr. Heinrich Faust Margarete Mephistopheles OC (Own Character)
07.11.2017
14.11.2017
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Gretchens Gedanken, Zweifel und Hoffnungen nach der ersten Begegnung mit Faust und dem Fund des Schmuckes.
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Liebes Tagebuch,
mir widerfuhren heut´ manch wunderliche Dinge, von denen ich dir gleich berichten mag. Nach meiner täglichen Beichte und dem Gebet, der Hergott möge mir und meiner Familie ein gutes Leben schenken, traf ich auf dem Markte einen Mann. Er legte seinen Arm um mich und wollte mich nach Hause geleiten, doch es ziemt sich nicht für eine junge Dame, mit fremden Männern mitzugeh´n. So schlug ich ihn weg und strebte heim, wohl wissend, dass ich sehr grob zu dem Herren war. Und was für ein Herr er war, liebes Tagebuch. So einen hast du nicht gesehen. Stolz und aufrecht, gewiss ein Edelmann, dem es nicht an Geld und Damen mangelt. Doch sein Angebot ehrte mich und er selbst gefiel mir sehr.
Doch nicht genug der wunderlichen Begebenheiten: Bevor ich mich zu Bette begab, schaute ich in meinen Schrein und rate nur, was ich dort fand. Ein Kästchen, gar fein und elegant, zum Bersten gefüllt mit edlem Geschmeide. Mit den Ohrringen und Ketten schmückte ich mich sogleich, sodass ich gar lieblich anzusehen war. Vielleicht hat meine Frau Mutter es dort hinterlegt... In meinem Herzen hoffe ich jedoch, dies ist ein Zeichen. Ob ER es wohl war, der mir eine Liebesbotschaft schickte und mich zugleich meiner Schönheit damit lobte?
Morgen trage ich dies Kästchen sogleich zur Mutter, sie wird mir Antwort geben können auf meine Fragen. Sollte wirklich ein Mann um mich werben, muss sie es erfahren.
Mit dem Versprechen, bald erneut zu schreiben
Dein Gretchen

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