Beautiful hypocrite

GeschichteDrama, Romanze / P12 Slash
06.11.2017
09.12.2017
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Rating: P12 Slash (kann aber noch hochgesetzt werden, mal schauen wie ich drauf bin)

B E A U T I F U L   H Y P O C R I T E


This one man...


es war stickig, roch nach Alkohol und Drogen und war laut. Doch trotz alle dem fühlte ich mich wohl. Ich hatte viel gelacht, viel getrunken und irgendwann war da dieser eine Typ. Dieser eine Typ mit dem ich mich stundenlang unterhalten habe, mit dem ich draußen geraucht habe, mit dem ich irgendwie auf einer Wellenlänge war.
Wenn er redete, ist er mit seiner Hand immer wieder durch seine schwarzen langen Haare gefahren, hat nervös mit dem Ärmel seines Hoodies gespielt oder wild mit den Händen herum gefuchtelt.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er gerne redet, sich aber trotzdem unwohl dabei fühlt. Er hat immer bloß kurz augenkontakt gehalten und dann ist sein blick für eine Weile im Raum umhergehuscht. Sein rechter Mundwinkel zog sich beim Reden immer ein wenig runter und irgendwie hatte er eine ganz eigene Art, zu reden. Ich konnte ihm stunden zuhören, er hat mir viel erzählt und trotzdem hatte ich das Gefühl, nichts über ihn zu wissen. Er ist wie ein offenes Buch, welches man aber in einer total kniffligen Sprache geschrieben hat. Bestimmt Latein oder so, ew…

Ich habe ihm wohl auch ziemlich viel von mir erzählt, ehrlich gesagt fehlen mir ein paar Abschnitte des Abends, aber trotzdem weiß ich noch eine Menge.
Ich erinnere mich noch daran, wie wir draußen saßen und beschlossen haben, in Kontakt zu bleiben. Er hat mir seine  Nummer gegeben und in der Woche darauf haben wir uns direkt wieder getroffen
.

Vier Monate war das schon her und seitdem haben wir uns schon so oft getroffen. Irgendwie ist eine Freundschaft aus dieser anfangs seltsamen Bekanntschaft geworden und ich fühle mich richtig wohl mit diesem Gedanken.
Da ich die schule vor einem halben Jahr abgeschlossen habe, hab ich echt viel Zeit und er ist auch schon durch mit seinem Studium. Er hat mir erzählt, dass er es schon eine Weile als Comiczeichner versucht und seine Zeichnungen sind wirklich verdammt gut.
Heute sind wir im Starbucks verabredet und ich bin bereits auf dem weg. Ich kann es zu Fuß innerhalb von zehn Minuten erreichen, da er aber etwas außerhalb wohnt, muss er sogar mit dem Auto fahren.
Als ich ankomme, wartet er bereits draußen auf mich.
„Hey.“, begrüße ich ihn lächelnd und kurz darauf drückt er mich an sich. Das macht er erst seit kurzem und irgendwie finde ich das süß. Er umarmt mich schüchtern, als hätte er Angst, mich zu zerdrücken.
du bist so dünn, man hat Angst das du einfach in dich zusammenkrachst, hatte er einmal gesagt.

„Wollen wir dann, junger Herr?“, fragt er mit einer lässigen und gleichzeitig eleganten Handbewegung nach vorne und ich nicke schmunzelnd. „Ganz der Gentleman wie ich ihn kenne.“, antworte ich und gehe vor.
Als er mir hinterher schlendert, murmelt er- „Mhm, schön nach dem Motto: Ladies first.“

Während wir uns in die kurze Schlange einreihen, teilt er mir mit- „Ich habe meinen Comic übrigens heute an einen Verlag gesendet.“

Ich ziehe meine Augenbrauen beeindruckt nach oben. „Wow. Das ist toll.“ Und dann hänge ich noch hinterher- „weißt du Gerard, ich denke diesmal wird das was.“
Er nickt ein wenig zweifelnd. „Ich bin aufgeregt…“
Ich grinse. „Wer wäre das nicht, huh?“

Ich würde mich freuen, wenn endlich jemand mit ihm kooperieren würde, was seinen Comic angeht. Er versucht schon total lange, mit jemandem zu arbeiten, aber keiner sagt ihm zu. Ich finde seinen Comic echt witzig, ich frage mich, warum ihn keiner unterstützen will.

Als dann die Person vor uns ihre Bestellung angibt fällt mir etwas ein, was ich Gerard schon länger erzählen wollte-
„mir ist letztens eine neue Melodie eingefallen. Ich denke, ich könnte da was draus machen.“

Gerard  lächelt. „Und ich bin der erste, dem du sie vorspielen wirst.“, beschließt er und ich nicke nach kurzem Zögern.
„Dann müsstest du wohl mal zu mir nach Hause kommen.“

Gerard nickt. „Das müsste ich wohl.“

Ich sollte dringend in meiner kleinen Wohnung aufräumen, sollte Gerard wirklich mal zu Besuch kommen. Seit ich von zuhause weg bin und selber aufräumen muss, ist es irgendwie total chaotisch bei mir…

„Wie wärs mit Donnerstag?“, fragt Gerard auf einmal und ich blinzle ihn ein paarmal an, bis ich checke dass er dann wohl zu mir kommen möchte.
„Was darfs sein?“, fragt plötzlich ein Typ vor uns mit einem Starbucks Shirt von der anderen Seite der Kasse.
Während auch wir uns einen Kaffee bestellen hält dieser wirklich süße Typ Augenkontakt mit mir und zum ersten Mal ist es mir irgendwie unangenehm. Ich weiß nicht ob es an dem wirklich stechendem Blick liegt, oder daran, dass er mich sogar ansieht während Gerard bestellt, aber irgendwie fühle ich mich komisch dabei.

Als wir dann wenige Minuten später unseren Kaffee haben und uns auf den Weg zu einem Platz machen, antworte ich Gerard noch auf seine Frage.

„Kannst ja gegen Abend vorbeikommen.“, schlage ich vor.

Zuerst sieht er mich fragend an und scheint nicht mehr ganz zu wissen, worum es eigentlich geht, aber als wir an einem schönen Fensterplatz sitzen, antwortet er doch-
„Wenn man etwas zu essen bei dir kriegt, gerne.“

Ich nicke und nehme mir vor, etwas zu bestellen… wenn ich alleine bin und schlecht koche ist das okay, aber wenn Gerard da ist wäre das echt verdammt doof… das ist irgendwie was Besonderes?

Während wir dort sitzen und unseren Kaffee trinken sieht Gerard immer wieder rüber zur Kasse und irgendwann setzt er grinsend seinen Becher ab und schielt zu mir rüber.
„Ich glaube dieses Blondchen steht auf dich, Frank.“

Während Gerard mich breit angrinst verschlucke ich mich an meinem Kaffee. Nachdem ich einmal gehustet habe sehe ich Gerard mit großen Augen an.
„Was? Ganz sicher nicht…“, ich schlage ihn leicht auf den Arm, muss aber trotzdem aus irgendeinem Grund nervös grinsen.

„ich wette er gibt dir seine Nummer wenn wir rausgehen…“, Gerard hört einfach nicht auf zu grinsen und ich sehe ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
Unauffällig drehe ich mich um und bemerke, dass Gerard einen anderen blonden Typen meint und dass dieser Gerard und nicht mich ansieht.
Breit grinsend drehe ich mich wieder zu Gerard.
„Der sieht dich an und nicht mich.“

Nach einer relativ langen Diskussion darüber, wer von uns nun von diesem Typen angestarrt wird, gibt Gerard irgendwann nach und sieht ein, dass er angestarrt wird.
Triumphierend trinke ich meinen Kaffee und bemerke dass Gerard langsam anfängt, den Typen zurück anzulächeln.
Ich beobachte ihn, wie er zu ihm schielt, grinst und dann verlegen wegsieht und muss zugeben dass er verdammt niedlich ist.
„Was wird das denn?“, frage ich etwas belustigt und knuffe Gerards Schulter.

Er zuckt mit den Schultern. „Man darf ja wohl mal ein bisschen flirten.“

Ich grinse und lache auf. „Ich wusste gar nicht, dass du auch auf Männer stehst.“

Gerard sieht mich ernst an. „Oh ich finde es bloß witzig, dass mehr Männer als Frauen an mir Interesse zeigen.“
Ich sehe ihn mit großen Augen an. „Oh wirklich? Interessant…“
Gerard nickt und sieht kurz auf die Uhr, dann werden seine Augen auf einmal groß und er trinkt den letzten Schluck von seinem Kaffee.
„Shit.“

Ich sehe ihn fragend an. „Was ist los?“

„ich muss los Frank, tut mir leid.“, er steht auf und will sich schon auf den Weg machen, doch ich verlange eine Erklärung.
„Was? Wohin?“, ich ziehe meine Augenbrauen zusammen, ich meine, wir sitzen hier vielleicht höchstens eine halbe Stunde und er will wieder abhauen?

„Nicht so wichtig, bloß mit… einem Freund verabredet.“, er sieht mich entschuldigend an. „Ich bin schon spät dran, wir sehen uns Donnerstag okay?“, er lächelt noch einmal schief und dann macht er sich auf den weg, lässt mich verwirrt und alleine dort sitzen.

~
Abends als ich in meinem kleinen Wohnzimmer sitze und an der Melodie die mir eingefallen ist herumschreibe und ausprobiere, meldet sich mein Handy. Ein schriller schrei ertönt, was bedeutet das ich eine Nachricht bekommen habe.
Ich lehne Pansy an die Couch und nehme mein Handy vom Couchtisch. Als ich mich dann bequem in einen Schneidersitz gesetzt habe, schalte ich mein Handy ein um die Nachricht zu lesen.

\\Hey Frankie, ich bin gerade auf dem Weg ins Kino und ich dachte, du hättest vielleicht Lust, mitzukommen :3- Jamia

Mit einer hochgezogenen Augenbraue sehe ich mir noch einmal jedes Wort genau an. War das jetzt eine Einladung zu einem Date? Ich dachte wir hätten das abgeschlossen. Wieso kommt sie dann jetzt schon wieder an?
Ich hatte ihr gesagt, dass ich eine Pause will, nicht mal eine Freundschaft will ich momentan anfangen. Das ist jetzt schon bestimmt 3 Monate her, aber ganz ehrlich, ich habe momentan keine Lust mehr darauf. Momentan hab ich keine Interesse daran, eine Beziehung mit einem Mädchen anzufangen, das ist einfach nichts für mich.

//Ne Sorry, ich bin müde. ;-;-Frnk

Und somit habe ich nicht einmal gelogen, ich bin nämlich wirklich müde.  Ich lege mein Handy wieder weit weg und schnappe mir meine Pansy.  Als ich meine Melodie erneut spiele, fallen mir einige Wörter ein und ich schreibe sie einfach nach einander auf. Vielleicht ergibt sich da noch ein richtiger Text.
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hey guys...
ja, also willkommen zu dieser fanfiction :3
ich versuche wirklich, dieses projekt zuende zu bringen (tut mir leid aber ich werde "what makes you smile" auch pausieren...) und ich habe auch schon wirklich einige ideen...
ja öhm, ich hoffe wirklich ihr habt interesse an der geschichte und ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht ein review zum ersten kapitel da lasst?
falls ihr neu seid, hey wie wärs, schaut doch mal bei meinen anderen stories vorbei ;D, und falls ihr die schon gelesen habt, hey cool ahhha...
ja, ich hoffe mal, ich lade regelmäßig hoch und so, hab das ja jetzt eine zeit nicht gemacht und ich würd mal sagen, wir lesen uns beim nächsten kapitel...
xo Leonie