04.11.2017 Killerpilzetour Köln Immernochjung

KurzgeschichteAllgemein / P6
Fabi Jo Mäx
05.11.2017
05.11.2017
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„WOW! Was für eine Show!“ ich seufzte und ließ mich erschöpft doch überglücklich auf mein Bett fallen. Die Killerpilze hatten es wiedermal geschafft einen von vielen Tagen zu dem Perfektesten zu machen. „Immer noch Jung Fünfzehnjahre Bandgeschichte!“ hatte es geheißen. Voller Glück und Euphorie kuschelte ich mich in die Kissen und ließ den Abend vor meinem Geistigen Abend nochmal Revue passieren. Hashtag meine Lieblingsband- meine Lieblingsmusik- meine Lieblings Boys :*) postete ich Stolz mein Bild mit den drein auf Instagram. Ich nahm das von Fabians Schweiß durchzogene Handtuch, nach Nikotin und guter Laune riechende weiße Handtuch, was er mir zum Abschied des Konzerts geschenkt hatte, in den Arm und roch noch einmal daran. Mir zu beweisend dass dies alles wirklich geschehen war. „Was für ein schöner Abend!“ murmelte ich immer wieder glücklich lächelnd in meine Bettdecke hinein.  „Weil Du es bist Oh oh Oh …“ Der Ohrwurm ging mir nicht mehr aus dem Kopf.  Schnell schickte ich Maximilian noch eine gute Nacht Message „LOVEUBABY!“ dann schaltete ich das Handy aus und glitt in einen wunderschönen Traum.



„Hallo Köln! Wir sind die gefährlichste Band des Universums…habt ihr Book?“ rief Jo aus Leidenschaft ins Mikro und heizte das Publikum an. Immer wieder hatte er einen dieser genialen Sprüche rausgehauen und brachte die Fans zum ausrasten. Die Luft brannte. Alle sprangen, tanzten und sangen die Texte mit. „getragen von Jubel und Staub…“ auch ich sang eifrig mit. Alexandra und Alexandra, meine Freundinnen die mich begleiteten taten es mir nach. Wir hatten extra vor Konzert beginn alle Texte eifrig gelernt um gekonnt mitsingen zu können. Wenn das nicht Liebe war dann wusste ich auch nicht was Fan sein bedeutete. Kurz nach Sechs stieg ich ins Auto meines Bruders der uns netterweise heute Abend den Chaffeurdienst machte und fuhr los. Auf dem Weg sammelten wir noch meine Freundinnen ein. Die Stadt war wie fast immer Samstagsabends voll doch wir schafften es noch rechtzeitig. Das Luxor war ein netter kleiner Club perfekt für diesen heutigen Event, und gut für mich, war er Barrierefrei gestaltet und mit ein bisschen Glück und hartnäckigem verweilen konnten wir einen superguten Platz direkt in der ersten Reihe am Bühnenseitenrand ergattern. „Yes!“ begeistert klatschten wir uns ab. Ich hatte beste Sicht auf meinen Liebling.



Um circa viertelnachsieben fing dann die Vorband an zu spielen. „Meine Zeit!“ ich hatte vorher noch nie von ihnen gehört doch ich war vom ersten Moment an begeistert. Die Texte und der Musikstyl ähnelten meiner Meinung nach den Pilzen, das gefiel mir auf Anhieb.  Kurzer Break! Es war kurz vor acht Uhr abends als die Vorband die Bühne verließ um Platz für unsere Stars zu machen. Kurzer Wechsel. Das Management baute noch schnell die Bühne um. Dann ging es auch schon los.



Sie spielten viele Songs die sie seit Ewigkeiten nicht mehr auf der Bühne gerockt hatten. Wie zum Beispiel Blümchensex und Letzte Minute. Bei Spring  hoch hielt mich nichts mehr. Ich wippte in meinem Rollstuhl auf und ab, in Gedanken sprang ich auf und ab, eine ungeheure Energie entflammte in mir.  

Stolz präsentierte ich meine neu erworbenen Killerpilze T-Shirt, was ich mir vor Beginn der Show am Fanshop gekauft hatte.   Ein Glück hatten sie in diesem Jahr auch meine Größe noch vorhanden.  Und musste es nicht als Nachthemd tragen. LOL:;)

Warum auch immer? Wie auch immer sie darauf gekommen waren? Stimmten die Jungs den alt bekannten Kindersong: Ich gehe mit meiner Laterne an. Ich grinste während mein Mundwerk laut und deutlich die Strophen des Sankt Martinssongs mit trällerten. Lautes Gejohle!!



„Vielen Dank Kööööln!“     Nach der Akustikversion von SCHNEESONNESCHNE Und  BESSER, in mitten der Fangemeinde und dem immer wieder hergehenden Abschluss Song: Ich kann auch Ohne dich, wieder auf der Bühne war das Konzert zu Ende. Ich strahlte über beide Wangen. „Soooo ein schöner Abend!“ sagte ich zu Alex und nahm meine beste Freundin an der Hand.



„Ihr wart ein super Publikum!“ Die Killerpilze versprachen später noch für Autogramme zur Verfügung zu stehen.  Bevor Fabi von der Bühne ging kam er auf uns zu, lächelte uns an und warf sein Handtuch mit dem er sich zuvor noch abgetrocknet hatte, in meine Richtung. Alexandra fing es für mich auf. „OMG!“ entfuhr es uns gleichermaßen. Dann war das Konzert zu Ende.  



„AhhhhhhhhhAaahh!“ Alex kreischte als die Jungs direkt vor unsere Nase sich einen Weg zum Fanshop bahnten und uns abklatschten. Ich glaubte mein Herz würde stehen bleiben. Fabian nahm tatsächlich meine Hand, grinste mich an. „ Cool wie du abgegangen bist!“ sagte er dann. Wir schafften es tatsächlich uns soweit vorzuarbeiten das wir sowohl ein Autogramm als auch ein Foto mit den Jungs erhaschten. Dafür stand ich  extra auf um ihnen noch näher sein zu können, obwohl meine Beine unglaublich Zitterten wurde es ein super Bild. Als wir schon auf der Straße standen, wartend auf mein Bruderherz der uns auch wieder abholen sollte,  kamen Jo, Fabi und Mäx gerade heraus um in ihren Tourbus zu steigen. Viele Fans die es drinnen nicht geschafft hatten nutzten jetzt nochmal die Gelegenheit. Alexandra die Taff und Zielgerichtet ihren Weg ging, schaffte es uns am Ende, (Man sagt ja nicht umsonst: Das Beste kommt zum Schluss!) noch ein paar Minuten mit den Jungs Zeit zu verschaffen. Ich schaffte es noch ein Bild mit dem Tourbus und ein Einzelbild  mit Fabi zu machen.  Dann war Ende! Mein Bruder holte uns mit dem Auto  am Garagenhof um die Ecke ab.



Es war einfach Perfekt! Aufgeregt, glücklich und erschöpft fiel ich ins Land der Träume.
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