Jealousy And Shyness

von kweenron
OneshotRomanze, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Zayn Malik
02.11.2017
02.11.2017
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Nobody but you, 'body but me,
'body but us, bodies together.
I love to hold you close, tonight and always.
I love to wake up next to you.


Zayn beobachtete sie aus der Ferne. Er hatte die Hand fest um seine Bierflasche geschlossen, biss die Zähne aufeinander. Wut flackerte in seinen Augen auf. Seine Blicke lagen auf Jaena und diesem Kerl neben ihr.

Er war einer dieser Schönlinge, dieser arroganten Schnösel. Sie redeten seit ein paar Minuten miteinander, nachdem er ihr einen Drink gebracht hatte. Sie lachte, sah beinahe glücklich aus. Er schlug ihr spaßeshalber gegen die Schulter, berührte sie dort ein bisschen zu lange für Zayns Geschmack. Dass konnte er nicht machen.

Jaena war sein Mädchen.

Eigentlich wusste sie noch gar nichts von ihrem Glück, aber sie war sein Mädchen. Sie waren füreinander bestimmt. Nur ein paar Mal hatten sie miteinander geredet, sie gingen in dieselbe Klasse. Zayn seufzte, wandte den Blick ab. Er hatte nicht den Mut sie anzusprechen; hatte Angst, sie würde ihn abweisen.

„Nun fordere sie halt zum Tanzen auf. Der Kerl geht ihr doch voll auf die Nerven“, rief ihm sein bester Freund Liam in die Ohren, weil die Musik so laut dröhnte, dass ihm sicherlich morgen noch die Ohren piepen würden.

„Was will sie dann von mir?“, meinte er mürrisch, sah sich um. Harry war schon längst mit irgendeiner Frau verschwunden und Louis war lieber mit Eleanor ins Kino gegangen, als hier her zu kommen. Niall hatte eine Hand auf dem Hintern und die andere unter Das Oberteil des Braunhaarigen Mädchens geschoben, welche er seit fast zwei Wochen seine Freundin nannte – so lange war er selten bei einer geblieben, deshalb musste es ihm wirklich ernst sein.

„Ach komm Zayn, du bist großartig. So einige Mädchen würden hier viel geben, um eine Nacht mit dir zu verbringen.“

„Warum nur eine Nacht nehmen, wenn man auch ein ganzes Leben haben kann?“ Liam verdrehte genervt die Augen.

„Werden wir jetzt tiefgründig?“

„Warum gehst du nicht einfach zu deiner netten Lehrerin zurück?“ Das hatte gesessen. Liam schlief mit der gut aussehenden Cheryl, welche bei ihnen Geschichte und Mathematik unterrichtete. Es war mehr oder minder ein offenes Geheimnis, über das hier trotzdem kaum einer sprach. Cheryl war jung und sexy – sicherlich der Traum von so einigen Schülern, welche sich in dunklen Ecken mit ihrer Vorstellung befriedigten.

„Ach, fick dich doch, Zayn.“ Liam wandte sich von ihm ab, ging nochmals an die Bar. Inzwischen hatte der Kerl Jaena in Ruhe gelassen. Sie stand nun allein neben der Tanzfläche, schunkelte leicht im Takt. Der Schwarzhaarige seufzte erneut. Eigentlich wäre das der perfekte Moment um sie anzusprechen.

Doch so wandte er nur den Blick von ihr ab, setzte sich an einen der Tische und trank den Rest seines Biers. Ob Liam wohl Recht hatte, wenn er sagte, dass er so einige hier haben konnte? Neugierig wanderten seine Blicke durch den Raum. Ein paar der jüngeren sahen tatsächlich zu ihm, doch keine davon reizte ihn genug, als dass er sie angesprochen hätte.

Innerlich lachte er auf. Jede von ihnen hätte er einfach so anflirten können. Warum fiel es ihm dann ausgerechnet bei Jaena so schwer? Zayn versank in Gedanken, merkte erst, dass sein Bier leer war, als er einen Schluck davon nehmen wollte. Er stand auf, um sich ein neues zu holen, wurde aber davon abgehalten.

„Du gibst mir also einen Drink aus, aber bist zu schüchtern um ihn mir selbst zu geben, was?“ Fast erschrocken drehte er sich zu seiner rechten, bevor sein Blick zu Liam schnellte. Er streckte ihm beide Daumen entgegen, grinste dämlich.

„Ja, ehm... Ja“, mehr bekam er nicht heraus. Glücklicherweise hatte der Alkohol ihm schon die Hitze in die Wangen getrieben, sonst wäre das wohl jetzt passiert.

Jaena lächelte ihn an. Sie hatte die Hüfte gegen den Tisch gelehnt, umfasste mit einer Hand das Glas, welches ihr – das war es absolut sicher – Liam gebracht hatte. Er konnte darin einen Caipirinha erkennen. Sie war umwerfend. Allein ihre Aura schüchterte ihm ein – nicht auf eine negative Weise.

Zayn räusperte sich. „Ja, ich bin etwas ungeschickt, wenn es zu solchen Dingen kommt.“ Sie grinste.

„Das kann ich gut verstehen. Ich werde auch lieber angesprochen, als jemanden anzusprechen.“ Er nickte langsam, wusste nicht so genau, was er machen sollte. „Also, erklär mir, wie du darauf gekommen bist, mir genau das zu bestellen – warum keinen Jacky Cola, oder ein Bier?“

„Beobachtungen“, antwortete er knapp und sah leicht panisch zu Liam – was zur Hölle erwartete er von ihm? Doch der Braunhaarige deutete ihm nur an, weiter mit ihr zu reden, sie für sich zu gewinnen.

Toller bester Freund.
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