Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Trick or Treat

von BloodyInk
GeschichteHorror, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
Daniel "Danny" Fenton / Danny Phantom Vladimir "Vlad" Masters / Vlad Plasmius
31.10.2017
31.10.2017
1
5.329
5
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
 
31.10.2017 5.329
 
Ein schauriges Hallo(ween)!
Und damit herzlich Willkommen zu meinem kleinen Gruselnachts-Spezial!
Diese kleine Danny-Phantom AU, passend zum heutigen Abend des 31ten Oktobers hat nichts mit meiner Fic 'Zwielicht' zu tun, obwohl sie durchaus Parallelen enthält und als kleine Anlehnung daran verstanden werden kann.
Falls du die noch nicht kennen solltest, schau doch mal vorbei, wenn du hier schon hängen geblieben bist ;)

Jetzt aber rein in die Geschichte, ich wünsche ein furchterregendes Halloween und viel Spaß mit meinem kleinen OneShot!

~o*O*o~


Von allen möglichen Orten, an denen sie ihre Patrouille in der Nacht vor Halloween beginnen konnten, musste es ausgerechnet eine Studentenparty auf dem Campus der größten Uni des Staates sein.
Hier veranstalteten sie die legendären Halloween-grusel-Kostüm-bla-bla-bla-Partys des ganzen Landes und von überall kamen die feierwütigen Jugendlichen in lächerlichen Aufzügen und mit reichlich Alkohol in der Hoffnung eine leicht bekleidete Zombie-Krankenschwester mit nach hause nehmen zu können.
Wenigstens konnte sich Vlad vor dem albernen Dracula-Outfit drücken, das Skulker ihm jedes Jahr aufzwingen wollte, doch ganz unverkleidet konnte er auch nicht bleiben.
Ein lange, dunkelbraunes Mönchskutte, mit tiefer Kapuze musste allerdings genügen und bat immerhin noch genügend Bewegungsfreiheit, wenn sie wirklich auf etwas stießen.
Der Kleinbus klapperte über die staubigen Straßen, vorbei an kitschig dekorierten Häuser, grinsenden Kürbisfratzen und Plastik-skeletten, die die penibel gepflegte Vorgärten zierten. Morgen Abend würden die Straßen wieder voll sein von Familien mit kleinen Kindern auf Süßigkeitenjagd und das bedeutete sie mussten bereit sein. Sie hatten den Hinweis bekommen, dass sich unter all den schaurig aussehenden Gestalten in aufwendigen Verkleidungen wirklich etwas Übernatürliches regte und durchaus eine Bedrohung für die kleine Stadt und ihre Bewohner da stellte.
Die Party war bereits im vollem Gange, als sie auf den Parkplatz nahe ihres Zielortes einbogen und zwischen den teuren, von Pappi finanzierten Neuwagen eine freie Lücken suchten, mit perfektem Blick auf den Eingang.
„Bereit?“ fragte Vlad seine Kollegin und richtete seine Waffen unter der Kutte.
„Kann's kaum erwarten”, grinste Desiree, nach einem letzten, glimmenden Zug an ihrer Zigarette, bevor sie sie aus dem offenen Fenster schnickte.
„Warum muss ich eigentlich immer hier bleiben?“ murrte Skulker beleidigt.
„Keine sorge, wir lassen dir was von ihm übrig, wenn wir ihn gefunden haben“ schüttelte Vlad genervt den Kopf.
Er hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß an der Jagd wie seine jüngeren Mitstreiter, aber es war sein Job und der war wichtig.
Gemeinsam kletterten sie aus den hinteren Türen des Busses und sahen sich auf dem Parkplatz um.
Viel freie Fläche war hier auf jeden Fall und dank der vielen Autos auch ausreichend Sichtschutz.
Der Eingang in die Sporthalle, in der die Party stattfand, lag erhöht, war über eine kleine Treppe zu erreichen. Ein Schusswechsel würde also keinen der Gäste in Gefahr bringen, solange sie drinnen blieben.
Laute Bässe wummerten durch die kalte Nacht.
„Auf geht's“ grinste Desiree und hatte ein beinah gieriges Funkeln in den Augen.
Sie liebte das Blutvergießen mehr als sie es sollte, aber sie war auch  verdammt gut darin.
Vlad schätze das, er wusste, er würde sich um sie keine Sorgen machen müssen, wenn es zu einem Kampf kam. Doch es war lange her, dass sie wirklich mal eine der Kreaturen aufgespürt und zur Strecke gebracht hatten, denn meistens waren es bloß große Wölfe oder manische Wahnvorstellungen die sie jagten.
Er zog die Kapuze tief über die Augen und folgte seiner Gefährtin Richtung Treppe.
Sie fiel sofort auf und es dauerte nicht lange, bis der erste sabbernde, zerrupfter Werwolf sie volllullte.
Angewidert schob sie ihn bei Seite und Vlad konnte nur leise lachen.
Das hatte er vorher gesehen. Sie war bildhübsch, schlank und groß. Ihre schwarzen, glatten Haare flossen bei jeder Bewegung wie samtenes Öl bis über ihre Hüften.
Auch im verkleiden war sie groß dabei und hatte wesentlich mehr Spaß daran, als Vlad und Skulker – der dank seines grimmigen Aussehens eigentlich gar keine Verkleidung nötig hatte.
Sie hatte ihre ganze Haut blaugrün angemalt, trug ein langes, schwingendes aber doch sehr wenig bedeckend und nahezu durchsichtiges Kleid wie die Prinzessinnen aus 1000 und eine Nacht und war behängt mit goldenem Schmuck. Ein Gini. Ein Flaschengeist und verführerisch schöner.
Die Türen öffneten sich und eine Gruppe Betrunkener verließ zusammen mit einem Schwall von Alkohol und Kunstnebel das Gebäude. Vlad nutze die Gelegenheit und sie betraten die abgedunkelte Halle.
Die Luft war stickig, bunte Lichter flackerten im Takt von Marilyn Manson's 'This Is Halloween'.
Wie Klischeehaft – dachte sich Vlad kopfschüttelnd und folgte Desiree durch die wabernde Menge.
„Die Bar“ hörte er sie nur gegen den Lärm anschreien, sie  hatte sicherlich auch noch mehr gesagt, doch er hatte es nicht mehr verstanden. Da sie in eine andere Richtung abbog, war es wohl seine Aufgabe, sich dort umzusehen.
Jetzt schon völlig entnervt sank er auf einen der Barhocker und bestellte sich ein Bier.
Wenn ihre Beute von ihnen wusste, würde es sich sicher auffällig, irgendwie nervös verhalten. War dem nicht so, müsste er nur warten müssen, bis es den ersten versuch machte sich sein Opfer auszusuchen.
Sie wussten nicht, was sie hier genau erwarten würde, doch das spielte auch keine Rolle, denn sie waren immer auf alles vorbereitet. Egal ob Untot oder nur Besessen, Verwandelt oder in menschlicher Gestalt. Irgendwann machten sie alle eine Fehler.
Sein Blick wanderte durch die Reihen, versuchte in den Augen oder Gesichtern der Feiernden etwas Auffälliges zu finden.
Zu Halloween war das natürlich besonders schwer. Oft sehr aufwendige Kostüme und farbige Kontaktlinsen konnten schnell zu falschen Verdächtigungen führen.
„Ich wusste nicht, dass Lehrer auch eingeladen sind“ hörte er plötzlich neben sich.
Eine, in zugegeben gefährlich wenig Leinenbinden gewickelte Mumie, mit feuerrotem Haar lehnte neben ihm und grinste.
„Du musst der neue, hübsche Mathelehrer sein, von dem alle schwärmen“ sie nahm einen Schluck von ihrem giftig Violetten Cocktail, der eindeutig nicht ihr erstes Getränk an diesem Abend war und streckte ihm die Hand hin „Ich bin Julia“.
„Freut mich Julia, aber ich muss dich enttäuschen, ich gehöre .. sozusagen zur Security“ antwortete er kalt, wechselte sein Bier in die Hand, die er ihr hätte reichen können, doch sie ließ sich nicht beirren.
„Schade, denn ich könnte durchaus ein wenig Nachhilfe in Mathe gebrauchen“ schnurrte sie, legte eine Hand auf seinen Oberschenkel um sich zu ihm hoch zu drücken „Aber wenigstens würde es dich nicht deine Lehrstelle kosten, wenn du mit zu mir kommst.“
Vlad seufzte genervt. Konnte sie sich nicht einen in ihrem Alter suchen??
„Hör mal Kleines, es gibt genug willige Kerle hier denen du dich an den Hals schmeißen kannst, aber ich muss Arbeiten“.
Sie zog ihre dunkelroten Lippen in einen Schmollmund und legte den Kopf schief „Und wenn du nur eine kurze Pause machst? Du bist echt süß“.
Vlad knirschte mit den Zähnen, es hatte all seinen Willen gefordert aber es hatte wirklich keine Geduld sich von der bettelnden Mumie ablenken zu lassen. Er griff ihr Kinn und zog sie zu sich, konnte nicht verhindern das seine Augen vor Wut rot aufleuchteten.
„Du hast keine Ahnung, worauf du dich da einlässt, Liebes. Ich rate dir zu gehen, bevor ich die Beherrschung verliere und dir deinen Wunsch erfülle. Und ich verspreche dir, das wird dir nicht gefallen.“
Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie ihn an, begann zu zittern und bevor sie Schreien konnte ließ Vlad sie los und sie verschwand panisch in der tanzenden Menge.
Niemand hatte es mitbekommen, niemand hatte sich daran gestört. Nur Vlad störte es. Seine verfluchte Wirkung auf Frauen und, wenn es drauf anlegte auch Männer. Dabei wollte er es gar nicht, hatte es nie gewollt.
Es war nur für eine Sache von Vorteil gewesen, doch die hatte er sich vor vielen Jahren abgewöhnt. Er wollte keine Menschen mehr töten. Nicht einmal dann, wenn sie es verdient haben könnten, denn das lag allein in der Hand ihrer Justiz.
Der Knopf in seinem Ohr pfiff, Vlad zuckte zusammen.
„Alles Ok bei euch?“ hörte er Skulker.
„Vladdy hat grade eine potentielle Mahlzeit abgewiesen, aber sonst ist alles ruhig“ antwortet Desiree und er konnte sie grinsen hören.
Natürlich, sie hatte es gesehen.
„Danke aber mir reicht ein Bier heute Abend, und die kleine hatte genug im Blut für einen ganzen Kasten...“ knurrte Vlad.
Skulker lachte.
„Hier hat's grad 'ne Schlägerei gegeben. Polizei ist auch hier. Gebt ein bisschen acht darinnen“
„Verstanden“ kam von Desiree und Vlad gleichzeitig, dann rutsche er vom Barhocker und beschloss sich ein wenig umzusehen.
Vorbei am Buffet und weitere, wenig furchterregende Halloweendeko später kam ihm ein Geruch in die Nase, der ihn stocken ließ.
Einen, den er nur zu gut kannte und der nichts gutes zu bedeuten hatten.
„Leute, wir haben hier einen ...“
„Werwolf! Hinterm Haus. Schnell!“ beendete Desiree panisch seinen Satz und er zögerte nicht, bahnte sich mühevoll seinen Weg nach draußen, wo er auf Skulker traf.
Außer Sichtweite der Polizei, die grade dabei waren, die beiden Störenfriede in ihre Autos zu verfrachten, zogen sie ihre Waffen, diese, die mit silbernen Kugeln geladen waren und schlichen vorsichtig ums Haus. Desiree hatte bereits auf sie gewartet.
Hinter der Halle lag ein großer Sportplatz. Grüner Rasen, Football Tore, Laufbahn drum herum und zwei Tribünen links und rechts. Typisch. Aber ungewöhnlich, dass er nicht beleuchtet war.
Und die Halle selbst spendete ebenfalls nur wenig Licht. Hier war auch nichts dekoriert und er fürchtet die ersten Schüsse könnten in den Schutz der Dunkelheit geflüchtet knutschende Teenager aufschrecken.
„Keine Kugeln verschwenden, nicht auf alles schießen, was hier mit Fell rumläuft“ mahnte Vlad seinen Kollegen.
„Ich bin nicht bescheuert“ knurrte Skulker und rollte mit de Augen.
Ja, er war noch der 'Neue' aber immerhin auch schon seit 15 Jahren in diesem Dienst! Und Vlad konnte es dennoch nicht lassen, ihn ständig wie einen Anfänger zu behandeln.
Ein Wind wehte, Bäume raschelten. Dann hörte Vlad etwas. Er fuhr herum, hob seine Waffe.
„Hehehehe. Zu langsam, alter Mann!“ kicherte etwas aus der Dunkelheit.
Er hatte nicht vorgehabt zu schießen, bis er sich sicher war, etwas im Visier zu haben, dass es nötig hatte, erschossen zu werden.
„Männlich, flink und der Stimme nach nicht sehr alt“ fasste Skulker zusammen.
„Und eindeutig in Spiellaune“ fügte Desiree hinzu.
„Aber ich nicht. Aufteilen!“ gab Vald einen kurzen Befehl und die drei trennten sich.
Er folgte seiner Nase, der Gestank nach Hund war eindeutig aus dem Rest heraus zu filtern und der Wind war nicht stark genug seine Spuren zu verwischen.
Bis hinter eine der Tribünen führte es ihn. Aus dem Augenwinkel sah er Desiree auf der anderen Seite. Sie hatte verstanden, dass es in manchen fällen Clever war Vlad's Instinkten zu vertrauen.
Das der Werwolf aber eindeutig schärfere Sinne hatte wie er, galt nicht zu unterschätzen.
„Lust auf ein Spielchen?“ hörte er hinter sich und drehte sich ruckartig um.
„Nein“ knurrte Vald und tat ein paar Schritte rückwärts.
„Mach dich lockern, alter Mann, du wirst mich eh nicht kriegen“.
Er blieb stehen, schloss die Augen und lauschte jedem Wort.
Ohne aufzusehen, hob er seine Waffe nach oben und sprach ruhig, aber nicht weniger Bedrohlich „eine Bewegung und ich schieße.“
Dann erst folgt sein Blick.
Ein Junge, vielleicht 15 Jahre, hing Kopf über, die Krallen in das Plastik der Sitzreihen geschlagen, giftgrüne Augen Blickten ihn neugierig an.
„Finden heißt nicht erwischen“ grinste er mit schiefem Kopf, schwarze lange Haare wehten leicht im Wind, bevor er beinah spinnenartig und in enormer Geschwindigkeit an den Sitzreihen entlang nach oben  kletterte und durch ein Loch verschwand.
Ein Schuss nur fiel, doch er verfehlte.
Vlad hörte ihn lachen.
„Kein Werwolf, ein Lycant!“ korrigierte ee ihre erste Annahme via Headset und eilte dem Jungen hinterher nach draußen.
„Was? Bist du sicher?!“ Desiree klang leicht panisch.
„Kein Zweifel. Wir müssen ihn finden!“
Aber nicht an diesem Abend. Vald wusste, der Schuss war zu knapp, doch der Junge hatte die Bedrohung verstanden. Er würde heute Abend keine Beute reißen, nicht hier.

Halloween.
Vergangene Nacht hatten sie ihn zwar nicht erwischt, aber wenigstens konnte sie die Partygäste beschützen, denn niemand ist zu schaden gekommen.
Außerdem wussten sie nun, wonach sie suchten, auch wenn es das ganze nur noch komplizierter machte.
Ihre Beute war weit aus gerissener, stärker und schneller als ein Werwolf und das schon in seiner menschlichen Form. Diese Biester waren zu allem Übel aber jederzeit in der Lage sich zu verwandeln.
Das machte ihre Jagd gefährlich aber auch umso dringlicher. Denn sie töten nicht um zu überleben, zu fressen, wie ein Werwolf es tat, und das nur bei Vollmond.
Ein Lycant tötete, weil es ihm Spaß machte und wann immer ihm danach war.
Sie waren noch die ganze Nacht und am Morgen, lange nach der Feier unterwegs gewesen, hatte Ausschau gehalten, nach allem was verdächtig war oder einen Hinweis geben konnte.
Irgendwann, es war etwa 11 Uhr mittags mussten sie ein Pause machen. Skulker und Desiree waren nämlich  gezwungen zu essen, wie normale Menschen das nun mal taten.
Vlad nicht. Und er hasste den Gestank in Fastfoodrestaurants.
Er würde im Auto warten, bis sie ihr Mittagessen beendet und die ihre Suche endlich fortsetzten konnten.
Gedankenverloren sah er aus dem Fenster. Es ärgerte ihn, dass es ihm nicht wenigstens gelungen war, die Bestie zu verwunden. Dann hätten sie es nun leichter gehabt. Aber er hatte gezögert. Warum um alles in der Welt hatte er gezögert?!
Diese grünen Augen bohrten sich noch immer in seinen Schädel, als würde der Junge vor ihm stehen und ihn unermüdlich anstarren. Er war so jung … zumindest sah er so verdammt jung aus. Vlad wusste, er konnte gut und gerne bereits einige Hundert Jahre alt, vielleicht sogar älter als er selbst.
Sein Blick fiel in das Schaufenster des Starbucks gegenüber. Auf einem hohen Hocker hatte ein Junge platz genommen und schlürfte an seinem Kaffee.
Schwarzes, wuscheliges Haar, blasse Haut aber seine Augen waren blau. Er ähnelte dem Lycant von letzter Nacht wie ein Abbild. Ist es möglich das ihre Beute seelenruhig dort saß und einen Kaffee trank?
Er sah auf die andere Straßenseite, Desiree und Skulker hatten grade erst mit ihren Tabletts platz genommen, Vlad hätte also noch genug Zeit.
Er nutze seine Fähigkeit ungesehen in den Laden zu schleichen bis in die Toiletten. Zwar zweifelte er, dass, wenn er richtig lag, der Lycant ihn nicht bemerkt hatte, aber es würde keinen Aufruhr unter den anderen Gästen verursachen und er musste es ja nicht darauf anlegen oder riskieren, das der Junge die Flucht ergriff. Niemand achtete darauf, wer auf den Toiletten verschwand und wer zurück kam.
Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und heißem Gebäck lag in der Luft, nicht etwa der nach Hund. So unauffällig wie möglich lief er an dem Jungen vorbei um sich in das Ende der Schlange einzureihen.
Überlegend, was er bestellen konnte, tippte er einen Zeigefinger an seine Unterlippe, doch es sollte nur so aussehen. Er hatte den Geruch des Jungen eingesogen in dem Moment als er an ihm vorbeigelaufen war und versuchte etwas zu finden, das hier nicht her gehörte. Und tatsächlich. Er fand etwas. Blut! Der Junge stank nach Blut! Aber Kaffee, vor allem frisch gemahlen war ein sehr hilfreiches Mittel, jeden Geruch zu überdecken und Vlad verstand, warum er sich also grade hier, am helllichten Tag und ohne größeren Schutz aufhielt.
Je länger er in dieser Umgebung saß, desto schwerer würde es Vlad hinter her fallen, seinen Geruch verfolgen zu können.
An der Theke angekommen, bestellte er, was auch immer sein Vordermann geordert hatte, er würde es sowieso nicht trinken, wartete dann geduldig auf seine Bestellung, doch ließ den Jungen keine Sekunde aus den Augen. Oder besser aus der Nase, denn er konzentrierte alles darauf, sich jede kleine ungewöhnliche und verräterische Note einzuprägen.
Als sein Getränk endlich fertig war – aus irgend einem Grund stand 'Ralf' auf seinem Becher – hatte er genug von warten auf Abstand. Er war sich sicher, der Junge der dort saß war ihr Ziel! Ohne Umschweife ging er auf seinen Tisch zu und setzte sich, ohne zu fragen.
„Ist das nicht ein bisschen auffällig?“ wollte er wissen.
Mit großen Augen sah der Kleine ihn an, blinzelte verwundert und nahm schweigend einen Schluck von seinem Getränk.
„Wieso? Willst du mich etwa hier drin erschießen? - Ralf ?“, fügte er ein wenig skeptisch hinzu nach einem kurzen Blick auf Vlad's Becher.
„Nein, nicht hier drin“ schüttelte er den Kopf und schnupperte Neugierig an dem, was er bestellt hatte. Pappig süß und eine seltsame Note nach Mandeln.
„Aber du weißt, wir werden dich erschießen“ sagte er und ließ seinen Blick auf die Straße schweifen. Der Junge tat ihm gleich, nickte stumm, den Becher noch immer an den rosigen Lippen.
„Vielleicht eines Tages. Aber nicht heute Nacht“, sagte er dann.
Vlad drehte seinen Kopf zu ihm, sah ihn an. Sein Blick bliebt unbeirrt starr, als wollte er, das Vlad ihn ansah. Wieso war der Kleine sich da nur so sicher?
„Wie alt bist du?“ fragte er nach einer Weile.
„ich weiß nicht“ antwortete er, klang nachdenklich, kaute an seiner Lippe.
Er war dünn, trug weite Kleidung. Sein Haut war blass und glatt, kein Fältchen, kein Pickel unterbrach das ebenmäßige Bild.
Er muss jung gewesen sein, als er gebissen wurde. Einen Moment erwischte Vlad sich bei der Frage, wo er diese Narbe wohl versteckte.
Schulter, Unterschenkel, vielleicht sogar am Rücken, das war üblich. Stellen die bei zappelnden, sich wehrenden Opfern gut zu erreichen waren. Werwölfe hatten es nicht so leicht wie Vampire, deren Opfer sich ihnen oft freiwillig hingaben, gebissen werden wollten – zumindest glaubten sie das.
„Trinkst du das noch?“ fragte er plötzlich, sein Blick fiel auf Valds Becher.
Wortlos schob er ihm ihn zu.
„Bist du Hungrig?“ sie antworteten immer ehrlich, konnten ihren Hunger nicht verstecken.
Der Junge nickte, blieb aber unerwartet ruhig.
„Deine Freunde sind fertig“ sagte er, klang etwas geistesabwesend „Ich sollte jetzt gehen“ fügte er hinzu und der kurze Moment in dem Vlad aus dem Fenster zu ihrem Bus sah, reichte und der Junge war verschwunden.
Sein leerer Becher stand noch da, es war, als hätte er ihn mit Absicht zurück gelassen. Vlad's hatte er mitgenommen.
'Daniel' stand darauf.
Ob es sein richtiger Name war? Für gewöhnlich vergasen sie ihre Namen nicht, doch behielten sie gern für sich.
Vald nahm den Becher und ging zum Auto.
Der Kaffee hatte seine Aufgabe erfüllt. Selbst wenn er wollte, hätte er dem Wolf nicht folgen können.

~ * ~

Etwas an diesem Jungen war anders, besonders. Etwas, das Vlad keine Ruhe mehr lassen wollte. Er war nicht wie all die anderen blutrünstigen Monster, er schien fast .. harmlos, unschuldig.
Um wenigstens ein bisschen Schlaf zu bekommen, bevor sie erneut die ganzen Nacht unterwegs sein würden, hatte Vlad zustimmen müssen, ihnen eine Pause zu gönnen. Er nutze die Zeit, saß in seinem Apartment und bereitete sich vor. Nun da er wusste, wonach sie jagten, konnte er de meiste überflüssige Ausrüstung zuhause lassen.
17 Uhr, es war draußen allmählich dunkel geworden, als es an seiner Haustür klingelte.
„Trick or Treat!“ kam durch die Sprechanlage und das Lachen von Kindern folgte. Nun, es war Halloween und das war zu erwarten. Vlad war vorbereitet, wollte ein unauffälliger, freundlicher Nachbar sein, für die paar Jahre die er hier wohnte, bevor er sich eine neue Bleibe suchen musste. In all den vergangen Jahrhunderten konnte er sich zwar nie an die vielen Eigenarten der Menschen gewöhnen, aber er gab sein Bestes sich anzupassen und so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen. Aber da er nicht alterte, konnte er nie lange am selben Ort bleiben.
Er hatte die Tür offen gelassen, um in der Küche nach den Süßigkeiten zu suchen, die die kleinen Gespenster und Hexen gleich fordern würden, als er den Aufzug hörte. Die Tür fiel zu, noch bevor er zurück war und als er sich umdrehte, erstarrte er einen kurzen Moment.
Daniel.
Völlig unbekümmert stand er in seinem Wohnzimmer und sah sich um.
„Überrascht?“ grinste er, als sein Blick auf Vlad fiel.
Ohne zu zögern zog er eine Waffe und richtete sie auf den Eindringling.
„Das ist entweder sehr mutig von dir, oder sehr dumm“, murrte Vlad.
„Ganz ruhig, alter Mann. Wir können unser Katz und Maus Spiel gern nachher fortführen, ich bin nur hier wegen der Süßigkeiten."
„Süßigkeiten?“ wiederholte Vlad verwirrt und ließ die Waffe wenige Zentimeter sinken.
„Trick or Treat“ lächelte Daniel unschuldig mit schiefem Kopf, „Du hast die Wahl.“
„Du verarscht mich“ knurrte Vlad und richtete seine Waffe erneut.
„Also keine Süßigkeiten?“ der Junge zog einen Schmollmund und kam ein paar Schritte auf Vlad zu gelaufen.
„Stehen bleiben“ warnte Vlad und entsicherte die Pistole.
„Na los, schieß“ flüsterte Danny, hatte ein höhnisches grinsen auf de Lippen. Er konnte sehen wie Vlads Hände zitterten, konnte spüren wie sein Körper sich dagegen wehrte.
Der erste Schuss. Kaum hörbar durch einen Schalldämpfer. Erschrocken blieb der Junge stehen, sah zu Boden auf das kleine qualmende Loch im Teppich.
„Was ist los? Willst du mich nicht töten?“ verwundert zog er die Augenbrauen zusammen als er wieder zu Vlad aufsah.
„Ich will das du verschwindest. Ich werde in meiner Wohnung kein Blut vergießen, wenn es nicht nötig ist“ knurrte Vlad.
„Da präsentiere ich mich dir auf dem Silbertablett und du verschwendest deine teuren Kugeln für einen Warnschuss“ ungläubig schüttelte der Junge den Kopf.
„Willst du etwa sterben?“
„Nein. Ich will nur was Süßes“ er zog ein Grinsen das seine Reißzähne entblößte, seine Augen leuchteten giftgrün auf und ehe Vlad sich versah, stand der Wolf direkt hinter ihm.
„Sonst kriegst du eben deine Strafe“ säuselte er in Valds Ohr.
Ruckartig fuhr er zu ihm herum, schoss erneut, ein Fenster zersprang. Der Junge war weg.
„Du bist langsam“ erklang die Stimme ohne erkennbaren Ursprung.
Die Küche war leer, das Wohnzimmer auch.
Durch das nun kaputte Fenster zog ein Wind, eine Tür schlug zu. Eine Tür, die nicht hätte offen sein dürfen.
Er rannte durch den Flur, die Waffe bereits nachgeladen Richtung Schlafzimmer. Unter dem Türschlitz flackerte das Licht einer Kerze hindurch.
Er legte eine Hand auf den Griff und öffnete sie langsam.
„Komm da raus Junge, ich will keine Hundehaare im Bett“ zischte er währen der den Raum betrat und sich umsah.
„Zu romantisch? Bist du nicht so der klassische Typ?“ die Tür hinter ihm fiel zu und Vlad fuhr herum, drückte den Lauf an die Stirn des Jungen.
„Was soll der Unsinn?“
„Hab ich doch gesagt“ lachte er Junge „Trick or Treat“.
Mit einem gezielten schlagt fiel die Pistole zu Boden, gefährlich lange Krallen packten Vlads Hemdkragen, rissen ihn herum und drückten ihn gegen die Tür. Diese Hand war es, an der Vald die Narbe entdeckte. Die Bissspuren, die vor vielleicht schon so vielen Jahren das Schicksal dieses Jungen besiegelt und ihn in ein Monster verwandelt hatte. Eine ungewöhnliche Stelle, für einen Biss. Hatte er es wohl möglich mit Absicht getan?
Danny sah zu ihm auf, leckte sich langsam über die Lippen und rasiermesserscharfen zähen und flüsterte „Ich kann es riechen, weißt du?“.
Auf die Zehenspitzen gestellt, konnte er Vlad's Höhe noch immer nicht erreichen, aber er war stark genug in mit einer Hand in seiner Position zu halten.
„Schon gestern, hinter der Tribüne“ sein Grinsen wurde weiter, er neigte den Kopf, musterte jedes Detail von Vlad's Gesicht.
„Was?“ knurrte Vlad, versuche sich wegzudrehen.
„Du willst mich nicht töten. Ich seh' es in deinen Augen. Du willst etwas ganz anderes.“
Die andere noch menschliche Hand des Jungen strich langsam über seine Brust bis an seinen Hals.
„Du riechst nach Sex“ grinste er und ehe Vlad etwas erwidern konnte drückte Danny die Lippen gegen seine, küsste ihn.
Ohne drüber nachzudenken gab Vlad nach, öffnete dem Fordernden den Mund und ließ seine Zunge gegen die des Jungen gleiten.
Daniel hatte recht. Er hätte ihn schon beim ersten mal getroffen, doch er wollte gar nicht.
Was er wollte war das hier. Genau das! Er ließ zu das der Junge ihm die Waffe aus der Hand schlug, er wehrte sich nicht, als er ihn gegen die Tür drückte und er würde um nichts auf dieser Welt diesen Kuss unterbrechen.
Es war ein gefährliches Risiko auf das er sich damit einließ, denn der Wolf könnte es nutzen ihn zu töten, doch er spürte dass das nicht Daniels Absicht war.
Er löste seine Lippen und stöhne „Gott, Vlad, bitte lass uns Waffenstillstand schließen, nur heute Nacht“.
Seine Lippen waren geschwollen und Vlad konnte ein rasendes Herz in der Brust des Jungen schlagen spüren. Er wunderte sich zwar, woher Danny seinen Namen kannte, doch wollte sich nicht weiter daran aufhalten.
„Einverstanden“ nickte er, atmete noch immer schwer, hob den Jungen vom Boden und trug ihm zum Bett.
In so kurzer Zeit, dass Vlad gar nicht folgen konnte, waren ihre Oberkörper nackt. Er lehnte über Danny, wollte keine Sekunde den Kuss unterbrechen, während die zierlichen Hände mit scharfen Krallen über seinen breiten Rücken fuhren, drohten blutige Strieme zu hinterlassen, doch der Junge beherrschte sich.
„Für so ein hohes Alter bist du ziemlich gut gebaut“ grinste Danny und musterte die muskulöse Brust des Mannes über ihm.
„Für so einen kleinen Wicht bist du ganz schön übermütig“ gab Vlad grinsend zurück.
Das sah er wohl als Herausforderung, denn in einem Sehkundebruchteil hatte er ihre Position geändert und saß mit gespreizten Beinen auf Vlads Schoß. Seine Hose wurde eng.
Lust spiegelte sich in den grünen Augen, die jeden Muskel unter der weißen, vernarbten Haut verfolgten, bis hinab an die Stelle an der Valds Hosenbund ihn unterbrach.
Kurzen blitzen seine Augen zu ihm auf, fixierten Vlad's und hielten ihn gefangen, ließen ihn gar nicht bemerken wie er seine Hose öffnete.
„Ich kann noch viel mehr sein“ grinste er, leckte seine Lippen und Vlad zog scharf kalte Luft ein, als sich der Mund des Jungen um ihn schloss.
Er konnte nur stöhnen und seine Finger in die Bettdecke krallen, viel zu gut und gekonnt war was Danny mit ihm machte.
Nur selten hatte es jemand geschafft ihn ganz in den Mund zu nehmen, aber der kleine Wolf schien wenig Probleme damit zu haben.
„Ngh .. Da-Danny hör auf!“ brachte er stammelnd hervor, doch das kam ihm gar nicht in den Sinn.
Für einen kurzen Moment schloss er seine langen Finger um Vlads Glied und sah zu ihm hoch „Warum denn? Ich dachte ihr Vampire habt ordentlich Ausdauer?“ stichelte er grinsend.
Das Danny wusste was er war, hatte Vlad sich längst gedacht.
Er lachte nur leise, ließ den Kopf nach hinten fallen und antwortet „Dann weiß du ja, worauf du dich eingelassen hast.“
Er griff nach den schwarzen Haaren und drückte den Jungen wieder in seinen Schoß.
Das schien ihm zu gefallen, denn der zögerte nicht da weiter zu machen wo er sich unterbrochen hatte und auch wenn Vlad könnte, er wollte es nicht länger zurück halten.
Diesmal würde er Daniel nicht vorwarnen, er wollte es ja nicht anderes.
Seinen Augen glühten auf, ein kurzer Schrei ,mehr ein lautes Knurren verließ seine Kehle als er kam. Daniel schluckte. Zögerte nicht einen Moment.
Schwer schnaufend ließ Vald es zu, dass der Junge wieder über ihn kletterte, dabei hätte er ihn nur zu gern unter sich gehabt.
Mit dem Zeigefinger wischte er eine Tropfen von seinen nun dunkleren Lippen und schmierte es an Vlads.
„Bin bereit, wenn du es bist“ grinste er und folgte dem Finger zu einem Kuss.
Der reichte, Vlad wieder hart werden zu lassen, er hatte kaum zeit gehabt, das sich das überhaupt änderte.
Vampire brauchen keines Wegs so lange, wie Menschen und genau das war es, das Daniel wollte.
Nur Vlad hatte es etwas anders in seiner Vorstellung, weswegen er auch ihre Position änderte.
Auf allen Vieren kniete der Junge vor ihm, streckte ihm geradezu bereit willig sein Hinterteil entgegen und schnurrte „Doggy-Style, hm? So eine Überraschung“,
Vlad ignorierte den Spott in seiner Stimme, er hatte nicht vor dem Wolf dabei in die Augen zu sehen. Schließlich war er immer noch der Jäger und Danny seine Beute und kaum das die Sonne aufgehen würde, würde er nicht noch einmal zögern den Jungen zu erschießen.
Mit einem kurzen Ruck, der den Jungen erschrocken wimmern ließ, sank die Hose zu den Knien und Vlad war äußert zufrieden mit dem Anblick. Der kleine Wolf hatte eine erstaunlich gute Figur, war zwar schlank doch nicht einfach bloß dürr. Die weiße Haut spannte sich straff über seinen ganzen Körper, ließ die unteren Rippen und Beckenknochen hervorstehen und zeigte jeden Muskel.
Vlad musste sich zusammen reißen, hatte kurz den Gedanken den Jungen vorbereiten zu müssen, doch er verwarf ihn noch in dem Moment in der der Kleine seinen Hintern fordernd gegen seine Hüfte drückte.
„Worauf wartest du, alter Mann?“ grinste er in spöttischem Ton über seine Schulter, doch erstarrte als er in die glühend roten Augen blickte.
„Trick or Treat, mein Kleiner“ knurrte Vlad grinsend und war mit einem mal ganz in ihn eingedrungen. Danny schrie, was jedoch in einen lachen abklang. Sein ganzer Körper zitterte als Vlad seine Hände auf die schmalen Hüfte legte um ihn zu halten und begann sich zu bewegen.
„Wird es so sein, wenn du mich tötest?“ hörte er den Jungen lachen und zwischen drin stöhnen.
„Es wird so sein, wenn wir uns in der Hölle wieder begegnen werden“ spuckte Vlad und erhöhte sein Tempo.
„Dann kann ich es kaum erwarten“ keuchte Daniel. Die Fingernägel, die sich in Vlads Kissen krallten wurden lang und scharf.
Plötzlich begannen seine Haare sich zu verfärben, aus tiefem Schwarz wurde strahlendes Weiß und entlang seiner Wirbelsäule wuchs sein Fell.
„Fällt es schon schwer, dich zu Kontrollieren?“ grinste Vlad, amüsiert über die Tatsache und die Geräusche die der Junge von sich gab.
„Es macht mehr Spaß“ keuchte Danny.
Nun, das war etwas das Vlad überraschte, aber durchaus nachvollziehen konnte. Seine eigenen Verwandlung war weniger spektakulär, außer seiner Haarfarbe von hellem Grau in mattes Schwarz änderte sich wenig doch das Gefühl, jedes Gefühl, egal ob gut oder schlecht, schmerzhaft oder erregend, wurde so viel stärker, intensiver. So ließ auch er es zu, vergrub die Fingernägel tiefer in Dannys Hüften, den das allerdings nur wenig zu stören schien.
„Bitte keinen Schwanz“ warnte Vlad, als das weiße Fell immer weiter wuchs.
Danny lachte nur „dann nimm wenigstens den, den ich schon habe.“
Dieser Bitte würde er nachkommen, solang es ihn davor bewahrt eine fellige Hunderute im Gesicht zu haben.
Er lehnte sich vor, nur ein kleines Stück um nach Danny zu greifen doch dieser jaulte überrascht auf.
„Oh Gott Ja!“ Stieß er hervor. Scheinbar hatte er veränderte Winkel einen ganz neuen Punkt getroffen.
„Mehr, bitte! Härter!“ flehte der Junge keuchend und Vlad ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Menschen waren so zerbrechlich, so empfindlich, aber Danny .. Ihn störte das nicht, egal wie hart Vlad ihn nahm, er forderte es sogar!
Ab hier dauerte es nicht lange, bis sich eine warme, klebrige Flüssigkeit über Vlad's Finger und seine Bettdecke ergoss, der Junge den Rücken durchstrecke und schrie.
Zu viele Gefühle gleichzeitig, die süßen Geräusche die Danny nicht zurückhalten konnte, zusammen mit der immer stärkeren Kontraktion um Vlad's eigenen Erektion genügte ihn erneut zum Höhepunkt zu bringen.
Schwer schnaufend brachen sie Nebeneinander zusammen, Danny lächelte glücklich, starrte an die Decke.
„286“ sage er irgendwann, noch immer etwas außer Atem.
„Was?“ fragte Vlad und sah ihn verwundert an.
Der Junge lächelte noch immer, drehte seinen Kopf zu ihm und wiederholte „286 Jahre, so alt bin ich.“
„Hm, du weißt es also doch“ stieß Vlad mit einem kurzen Lachen aus, konnte nicht recht glauben das dieser kleine Wicht beinah so alt wie er selbst war.
„Können wir das irgendwann nochmal machen?“ hörte er Danny, spürte plötzlich schlanke Finger auf seiner Brust. Er hatte längst die Augen geschlossen und knurrte nur „Verschwinde, Junge. Sonst muss ich dich gleich heute Abend erschießen.“
Danny lachte, das Bett bewegte sich als er aufstand. Dann knarrte eine Tür.
„Happy Halloween, Vladdy“.

~*o*~

Nimm Dir doch einen Augenblick
und lass mich wissen - egal in welcher Form -
ob und wie es Dir gefallen hat :)

Für immer neue Updates zu mir und meinen Storys, stalke mein Profil ;D

xoxo Lilly
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast