Prinzipien

von SmaFla
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
"Howlin' Mad" Murdock Bosco "B.A." Baracus John "Hannibal" Smith OC (Own Character) Templeton "Face" Peck
31.10.2017
31.10.2017
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31.10.2017 359
 
Scarlet erwachte in einem stockdunklen Raum. Sie musste ein paar Mal blinzeln um zu begreifen, dass sie die Augen geöffnet hatte aber trotzdem nichts sah.
Sie lag auf dem Rücken, aber nicht in einem Bett, dafür war es viel zu hart.
Böse Vorahnung schlich sich in ihr Herz und sie kämpfte die darauffolgende Panikattacke noch recht erfolgreich nieder. Ruckartig setzte sie sich auf und stieß ihren Kopf an etwas hartem an.
Ein leiser Angstlaut entwich ihrer Kehle. Krampfhaft versuchte sie ihre Atmung zu normaliseren und die letzten Geschehnisse zu rekapitulieren.

Wo war sie als letztes gewesen? In Wyoming.
Was hatte sie gemacht? Dem A-Team geholfen ein Dorf zu befreien.
Hatten sie es geschafft? Ja
Was ist danach passiert? Sie waren im Übergangscamp, die Militärpolizei rückte an und sie hatte sich mit Hannibal gestritten. Dann war sie gegangen.
Hat jemand versucht dich aufzuhalten? Ja, B.A.
Und was hast du gemacht? Du bist ihm ausgewichen und weitergegangen. Blöde Kuh.
Was passierte dann?    ...

Ok. Also war ihre letzte bewusste Aktion gewesen den Streetworker, der versucht hatte ihr klarzumachen, dass das Militärgefängnis wahrscheinlich der schlimmste Ort auf Erden für sie wäre, zu ignorieren und diesem Lynch direkt in die Arme zu laufen.
Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag. Aber wieso war sie nicht in Untersuchungshaft? Passierte das nicht normalerweise mit Verbrechern? Bekam sie denn keine Gerichtsverhandlung? Sollte sie wirklich die nächsten dreißig Jahre in diesem Loch verbringen?
Die Panik begann wieder Besitz von ihrem Körper zu nehmen und sie begann blind im Raum herumzutasten ohne zu wissen wonach sie suchte, dafür konnte sie nicht mehr klar genug denken.
Daher fiel ihr auch nicht auf, dass die Temperatur nicht so kühl oder die Luft so feucht war wie man es in einem unterirdischen Gefängnis erwarten würde, noch dass die Wände keineswegs aus nacktem Beton sondern aus Holz waren. Hektisch atmend fand sie schließlich eine Tür und in blinder Verzweiflung warf sie sich dagegen.
Gleißendes Tageslicht blendete ihre Augen und sie verlor das Gleichtgewicht, schaffte es aber noch sich so zu drehen, dass sie auf dem Rücken landete.
"Was.." entfuhr es ihr in einer hohen, weinerlichen Stimme.