Heartlandreams

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Amanda "Amy" Fleming Jackson "Jack" Bartlett OC (Own Character) Samantha Louise "Lou" Fleming Ty Borden
30.10.2017
30.10.2017
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Erstes Turnier


Ich betrat den Stall und wurde sofort von Kiara begrüßt. Liebevoll kraulte ich sie an ihrer Lieblingsstelle. Amelie betrat den Stall und beobachtete uns schweigend. „Kiara hat sich echt zum Positiven verändert“, sagte Amelie anerkennend. Sofort drehte ich mich um und umarmte Amelie. Diese erwiderte die Umarmung, als Kiara auf sich Aufmerksamkeit machte.

„Emma? Ich störte deine Zeit mit Kiara ungern, aber könntest du mir beim Aufbauen der Hindernisse auf dem Springplatz helfen?“, fragte Silas. „Warum fragte du nicht das ‚M‘?“, erwiderte ich. Das ‚M‘ heißt eigentlich Mandy, aber alle, wirklich Alle, bis auf die Reitlehrerinnen, nennen sie das ‚M‘. „Ich habe dich gefragt, nicht Mandy!“, erwiderte Silas. „Sie will sich nicht die Hände dreckig machen, oder?“, fragte ich. Silas nickte und ich sagte: „Okay, aber ich sattle Kiara und nehme sie mit, damit wir den Parcours testen können!“ Wieder nur ein nicken von Silas und ich sattelte Kiara schnell.

Nach dem ich den Parcours getestet hatte kam das ‚M‘ und wies Amelie an, dass sie Lasso putzen soll. Lasso ist der Hengst vom ‚M‘. „Mandy! Wie oft noch? Du bist für deinen Hengst selbstverantwortlich! Und wenn du ihn nicht bald kastrieren lässt, macht es mein Vater!“, rief Amelie. Geschockt sah das ‚M‘ Amelie an und fauchte: „Aber ich will, dass Emma Storm aussetzen muss, weil Kiara trächtig ist!“ „Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber Kiara gehört nicht mir! Sie ist nur mein Pflegepferd! Und Amelies Dad wird nicht erfreut sein, wenn sein bestes Springpferd aussetzen muss!“, rief ich und stieg von Kiara ab. Wütend funkelten das ‚M‘ mich an und Jake, Amelies Dad, kam zu uns. „Mandy! Keine meiner Stuten wird von deinem unterzogenen Hengst gedeckt!“, rief er und das ‚M‘ zuckte zusammen. Sie warf Jake einen vernichtenden Blick zu. Das ‚M‘ stampfte wütend davon in den Stall.

Liebevoll streichelte ich Kiara, als sie wieder in ihrer Box stand. Das ‚M‘ hatte ihren Hengst angeschrien, dann war sie verschwunden. Lasso tat mir so leid, denn er würd dauernd vom ‚M‘ angeschrien. Kein Wunder, dass er sich so benahm! Da würde ich auch so ausrasten, wenn man mich anschreit.

Müde fiel ich am Abend in mein Bett. Am nächsten Tag würde das erste Turnier für Kiara und mich sein. Wir hatten auf dem Hof, bis spät in die Abendstunden gearbeitet. Vorbereitet, getestet und alles nochmal kontrolliert. Bei diesem Turnier würde ich dem ‚M‘ wieder zu Pferd gegenübersitzen und auf das Ergebnis warten. Schließlich war ich doch eingeschlafen, denn mein Wecker weckte mich um 5:00 Uhr und ich zog meine Turnierkleidung an, dann noch eine Jogginghose über die weiße Reithose und mein Jackett zog ich auch noch nicht an. Meine Stiefel packte ich zu meinem Jackett in einen Rucksack und fuhr mit dem Fahrrad zum Hof. Meine Eltern schliefen noch, aber sie würden zum Turnier da sein. Außer mir und dem ‚M‘ nahmen noch ein paar Reiter teil. Ich kannte, außer das ‚M‘, noch Maddy Roger, Tory Bane, Kalea Bane und noch Mary Robinson. Den Rest kannte ich nicht, aber es waren noch 10 weitere Reiter/innen. Als ich auf dem Hof ankam verschwand ich schnell im Stall und begann Kiara gründlich zu putzen. Kiara genoss die Aufmerksamkeit am frühen Morgen und war tiefen entspannt. Ab und zu bewegte sie ein Ohr, aber sonst war sie sehr entspannt. Amelie sagte plötzlich: „Guten Morgen Emma.“ Erschrocken wirbele ich herum und sah Amelie an. „Man du hast mich erschreckt!“, sagte ich kichernd und zog liebevoll an Kiaras Ohr. „Da ist einer Entspannt, sicher, dass es normal ist?“, sagte Amelie. Ich schüttelte den Kopf und führte Kiara zur Tierärztin. Diese konnte jedoch nichts feststellen. So führte ich Kiara in den Stall zurück. Zum Glück war ein Teil des Turniers in der Halle, so konnte man das Hallentor schließen und konnte somit schummeln vorbeugen. Im Stall war es noch sehr ruhig. Gut es war erst 5:15 Uhr und es waren bis auf mir noch Maddy, Tory, Kalea und ein paar andere da. Alle versorgten sie ihre Pferde. „Bevor das ‚M‘ kommt, wünsche ich euch allen Viel Glück!“, rief ich in den Stall. Von überall kam ein ‚Viel Glück‘ zurück. Kiara wieherte leise und wurde langsam nervös. „Oh je bitte sei anständig nachher Kiara!“, flüsterte ich ihr zu. Amelie kam zu uns und sagte: „Im Anmeldezelt gibt es eure Startnummern und was zum Frühstücken.“ Wir nickten und machten uns ganz langsam auf dem Weg zum Anmeldezelt. Nach dem ich meine Nummer hatte, zum Glück nicht die erste, ging ich was Essen. Es gab Pfannkuchen und ich aß zwei Stück. Dann ging ich wieder zu Kiara. Von da an ließ keiner sein Pferd mehr alleine, denn das ‚M‘ war gekommen. Und jeder wusste, dass sie schummeln wollte. Schließlich ging Tory ihren Sattel holen und wir hatten ihr Pferd, Techno, gut im Blick. Jeder ging einzeln seinen Sattel holen, aus Angst sein Pferd alleine zu lassen. Amelie kam zu uns und sagte, dass das Turnier in 2 Stunden beginnen würde. Langsam wurde ich nervös und ich führte Kiara aus dem Stall, denn ich wollte noch mit Amelie reden.
Amelie stand am Tor zum Springplatz und sah ihn sich an. Der Springplatz war nur mit 3 Hindernissen bestückt, weil er zum warmreiten dienen sollte. „Bist du nervös, oder warum führst du Kiara herum?“, fragte Amelie, als sie und kommen sah. „Nun ja bin ich, aber Kiara wird auch langsam nervös. Immerhin machen wir das erste Mal hier mit. Und ich habe Angst, dass das ‚M‘ Kiara irgendwas einflössen, will. Keiner im Stall, außer das ‚M‘ lässt sein Pferd im Stall alleine wegen dem ‚M‘!“, sagte ich. Kiara drängte sich an mich und ich kraulte sie liebevoll. „Sogar die Pferde haben Angst vor dem ‚M‘!“, sagte ich. Amelie nickte und sagte: „Verstehe. Mandy will unbedingt gewinnen.“ Ich nickte nur leicht.

Endlich durften wir auf den Abreiteplatz, also auf den Springplatz, und unsere Pferde warmreiten. Kiara entspannte sich langsam immer mehr und ich versuchte es auch. Jedes Jahr hatte Kiara die ganze Aufregung um sich herum bemerkt, aber hat nie gesehen was passierte, oder mitgemacht. Locker ließ ich sie angaloppieren, als das ‚M‘ auf Lasso an uns vorbei galoppierte und fast in der Ecke ausrutschte. Sofort bestrafte sie Lasso für das Tempo, was zur Folge hatte, dass Lasso das ‚M‘ abwarf. Amelie fing Lasso ein und das ‚M‘ stieg wieder auf. Ich hörte wie der Kommentator die Nummer 5 aufrief, die Startnummer vom ‚M‘. Danach war ich dran, hatte ich im Programmheft gelesen.

Wir standen alle still auf dem Abreiteplatz und lauschten dem Kommentator. „Jetzt startet die Nummer 5 Mandy Gyula mit ihrem Hengst, Lasso“, sagte er und kurzdarauf fuhr er fort: „Und schon fallen die ersten Stangen am zweiten Hindernis. Lasso ist sehr konzentriert, aber Mandy scheint ihn zu stören, denn schon wieder fallen die Stangen. Und jetzt ist Lasso hingefallen, weil Mandy ihn nicht gebremst hat!“ Geschockt rannten alle zur Halle und sahen wie Lasso auf dem Boden lag und das ‚M‘ ihn anschrie, er solle doch aufstehen. „Mandy! Hör auf! Du hast ihn zu Boden gehenlassen!“, schrie ich plötzlich und alle starrten mich an, sogar die Kamera zeigte auf mich. Es war mir egal. „Wenn du diesen Hengst, weder Kastrieren, noch reiten kannst, dann schrei ihn nicht an, wenn er ausrutscht, sondern sei für ihn da und beruhige ihn!“, fuhr ich fort und ging zu Kiara zurück. „Wow, dass war mal die Meinung von der Startnummer 6 Emma Storm!“, sagte der Kommentator. Die Menge teilte sich und Amelie führte den armen Lasso aus der Halle. Alle anderen Reiter/-innen jubelten, als ich in die Halle ritt. Die Helfer bauten so gut wie alle Hindernisse wieder auf und ich ließ Kiara, nach dem ich gegrüßt hatte, um alles herum galoppieren. Dann, als alles aufgebaut war, ließ ich Kiara den ersten Sprung anreiten und sie sprang fehlerfrei und sauber drüber. „Ich möchte sie erinnern, dass Emma Storm erst 16 Jahre alt ist und es für sie und ihre 7-jährige Stute das erste Mal ist, dass sie hier Teilnimmt. Wow sie ist schon bei der Hälfte vom Parcours und hat noch nicht mal eine Minute gebracht. Und sie hat einen Fehlerfreien ritt mit einer Zeit von 50:45 Sec. Somit liegt sie auf dem ersten Platz!“, rief der Kommentator und ich verließ auch schon die Halle. Liebevoll lobte ich Kiara und stieg ab. Alle auf dem Abreiteplatz jubelten mir zu. Weniger wegen dem Ritt eher wegen meiner Ansprache gegen das ‚M‘. Jake und Amelie kamen zu mir und beglückwünschten mich. „Tut mir leid, dass ich so ausgeflippt bin wegen Lasso“, sagte ich leise. „Wieso? Ihm geht es gut. Er hat nur eine Zerrung und ein paar Kratzer“, sagte Amelie und ich umarmte sie fest, dann führte ich Kiara herum bevor ich ihr was zu trinken holte, wobei ich Kiara bei Amelie ließ, die auf Kiara aufpasste. Als ich wieder kam versorgte ich Kiara mit dem Wasser. „Was meinte der Kommentator eigentlich mit ‚Ihre Stute‘? Ich hatte mich mit Kiara angemeldet und angegeben, dass Kiara ein Schulpferd sei!“, sagte ich verwirrt. Amelie und Jake grinsten nur breit und ich sah sie verwirrt an, da kam auch schon Startnummer 16 dran. Es war Mary Robinson mit dem Pferd Stardust. Eine wunderschöne Lipizzaner Stute. Auch sie war schnell, aber sie riss zwei Hindernisse.

„Alle Reiter in die Halle zur Preisverleihung!“, rief der Kommentator und ich stieg auf Kiara und ritt in die Halle. „Den 16. Platz erhält Mandy Gyula mit Lasso, den 15. Platz erhält Hanna Kötter… Auf dem dritten Platz liegt Tory Bane mit Sunny, den zweiten Platz erhält ihre Schwester Kalea Bane mit Loki und auf dem ersten Platz liegt Emma Storm mit ihrer Stute Kiara. Verwirrt saß ich auf Kiara, während ihr die Schleife angesteckt wurde. Mum, Dad, Amelie und Jake standen am Tor und sahen zu mir, als die alle bis auf die ersten drei die Halle verließen. Dann durften wir zur Siegerruhe los reiten. Locker ließ ich Kiara aus dem Schritt heraus angaloppieren und lenkte sie locker um die Ecken und Kiara lief entspannt am Zügel. Der Kommentator sagte: „Kiara und Emma Storm verbindet eine Menge. Drei Jahre hat Emma an diesem Pferd gearbeitet, damit es so läuft wie sie es gerade sehen. Die meisten hatten das Pferd aufgegeben doch nicht Emma. Sie liebte dieses Pferd zu sehr um es aufzugeben! Und jetzt seht was aus diesem Pferd geworden ist!“ Das Publikum applaudierte so sehr, dass Kiara die Ohren anlegt und Amelie rief: „Genug! Kiara bekommt Angst!“ Zum Glück hörte man auf Amelie und ich zeigte ihr den Daumen, als Dank, da ich Kiara nicht ganz vom Zügel lassen konnte. Langsam entspannte sich Kiara wieder und ich parierte sie durch und ritt im Schritt aus der Halle. Die zwei anderen Folgten mir. Ich sprüht nur so vor Stolz, denn im Stall lobte ich Kiara ausgiebig. „Wow Emma! Das war der Hammer!“, rief Amelie. „Danke, dass du den anderen gesagt hast, dass Kiara nervös wurde“, bedankte ich mich und umarmte Amelie fest. Mum und Dad kamen in den Stall und gratulierten mir zum Sieg. Jake kam zu uns und sagte: „Also Emma. Nach diesem tollen Sieg habe ich beschlossen, dass Kiara kein Schulpferd ist! Also werde ich sie hergeben müssen!“ Geschockt sah ich sie an und mir kamen die Tränen. Musste ich mich jetzt von meinem Liebling verabschieden? Nein! Das wollte ich nicht! Amelie sah mich an, umarmte mich und sagte: „Ach Emma! Wein doch nicht!“ Leider fing ich an zu schluchzen. Kiara sah Jake böse an und Jake sagte: „Jetzt lasst mich doch ausreden, bevor ihr denkt, dass ich Kiara an irgendjemanden abgebe der mit ihr nicht klarkommt!“ Durch einen Tränenschleier sah ich Jake an und dieser lächelte mich an. Amelie drückte mich fest an sich und sagte: „Aber so wie du es gesagt hast, kann ich Emma verstehen! Es klang, als ob du Kiara an irgendjemanden abgeben würdest!“ Sie klang sehr vorwurfsvoll und ich drückte mich fester an sie. Mum und Dad sagte: „Lasst ihn doch ausreden!“ „Also ich hab beschlossen, dass du Kiara bekommen solltest. Mit dir ist sie zu großen fähig!“, fuhr Jake fort. Erstaunt sahen Amelie und ich ihn an und ich quiekte auf vor Freude. Kiara zuckte zusammen und ich drehte mich zu ihr um. „Oh Sorry Süße! Ich wollte dich nicht erschrecken“, entschuldigte ich mich sofort bei ihr. Liebevoll drückte Kiara sich an mich ran. Glücklich schloss ich sie in meine Arme. „Wenn du meinst. Okay. Ich werde mit ihr trainieren“, sagte ich entschlossen und Amelie sagte: „Ich werde dir helfen.“ Zuhause hängte ich die Schleife an mein Bett und ich war stolz diese Leistung mit Kiara geleistet zu haben. Glücklich schlief ich ein und war einfach nur glücklich. Mitten in der Nacht wachte ich auf und war verwirrt, als ich plötzlich im Stall war. Müde rieb ich mir die Augen und realisierte, dass ich doch nicht im Stall war. Aber der Raum brannte und die Hitze war unerträglich. Ich wollte schreien, aber ich brachte keinen Ton heraus. Plötzlich wachte ich schreiend auf und weinte. Mum kam rein und fragte: „Was ist los?“ „Albtraum!“, sagte ich leise. Fürsorglich drückte Mum mich an sich ran. „Schlaf weiter Emma. Es ist alles gut. Und Morgen bist du wieder mit Kiara im Gelände oder auf dem Springplatz und du vergisst den Traum“, versuchte Mum mich zu beruhigen und ich nickte nur.

Am nächsten Morgen war ich schon sehr früh im Stall und putzte Kiara, denn das hatte Kiara sich nach dem Turnier an Vortag verdient. Amelie kam 2 Stunden nach mir und fragte: „Wie lange bist du schon hier?“ „Seit 2 Stunden! Hab schlecht geschlafen“, sagte ich und Amelie nickte nur. Nachdem ich Kiara fertig geputzt hatte gingen Amelie und ich auf den Springplatz und bauten den Ursprungs Parcours wieder auf. „Wirst du jetzt öfter auf Turniere gehen?“, fragte Amelie mich. „Nein. Nicht so oft. Ich geh zwar schon, aber eins alle zwei Monate reicht für Kiara und mich“, sagte ich und Amelie lachte. „Was passiert jetzt eigentlich mit Lasso?“, fragte ich Amelie und sie sagte: „Mandy hat ihn zurückgelassen und ist verschwunden. Aber er lässt sich nicht mehr reiten, seit dem du Mandy so niedergemacht hast!“ „Ja sorry, aber sie hat mich genervt. Anstatt ihm zu helfen hat sie ihn angeschrien“, verteidigte ich mich und Amelie sagte: „Schon gut, aber du hast einen guten Eindruck beim Kommentator hinterlassen.“ „War nicht meine Absicht“, gestand ich leise. Gegen Mittag kam Leben in den Stall und ich sattelte Kiara für einen Austritt. Bevor ich los ritt fing Amelie mich ab und drückte mir was zu essen in die Hand mit den Worten: „Erst essen!“ Widerwillig aß ich das Sandwich und stieg, dann auf. Kiara schritt eifrig los und wir waren bald vom Hof verschwunden. Lasso stand auf der Koppel und sah uns nach. Er tat mir wirklich leid, aber ich musste mich um Kiara kümmern. Als wir wieder im Stall waren war das ‚M‘ mit Lasso auf dem Platz, aber Lasso buckelte und stieg. Es war ungewohnt ihn so zu sehen, aber wenn ich Lasso wäre und vom ‚M‘ geritten werden würde würde ich auch Buckeln. Plötzlich hatte ich eine Idee und brachte Kiara schnell in den Stall. Dort war Amelie und ich rief: „Amelie! Ich habe eine Idee wegen dem ‚M‘ und Lasso. Weil er sich doch nicht reiten lässt!“ Neugierig sah Amelie mich an, als ich anstieg und fragte: „Und die wäre?“ „Heartland!“, sagte ich begeistert. „Heartland? Bist du dir sicher? Das ist in Virginia!“, fragte Amelie zweifelnd. Ich nickte und sagte: „Klar. Virginia ist nicht weit weg von hier Amelie! Amy Fleming kam Lasso helfen, denn sie hat schon so vielen geholfen!“ Amelie sah mich nicht überzeugt an und ich sagte: „Bitte gib ihr eine Chance! Von ihr habe ich die ganzen Tricks für Kiara gehabt!“ Schließlich nickt Amelie und rief das ‚M‘. Schnell versorgte ich Kiara und verschwand in die Sattelkammer um Kiaras Sattel zu putzen.

„Wie soll die mir helfen?“, fragte das ‚M‘ zickig. „Sie hat schon vielen Pferden geholfen!“, sagte ich laut und verfluchte mich innerlich. „Was willst du jetzt!“, fauchte das ‚M‘. „Bitte Mandy. Gib ihr eine Chance! Du kennst Star oder?“, erwiderte ich und Mandy nickte. „Also! Star wurde von Amy Fleming geheilt!“, sagte ich scharf. „Na gut! Nur wenn ich solange Kiara reiten darf!“, gab Mandy nach. „Du wirst schon mitfahren müssen Mandy! Immerhin willst du Lasso wieder reiten“, sagte ich. „Wie weit ist es von West Virginia nach Virginia?“, fragte Mandy. „Drei Stunden Autofahrt von hier. Aber die sind mit Hänger nur eine ungefähre Angabe“, sagte ich und Mandy nickte.

Liebevoll strich ich Lasso über den Hals um ihn zu beruhigen, als Mandys Dad mit dem Hänger vor uns hielt. Mandy öffnete die Rampe und ich führte Lasso rein. Nervös wieherte er und ich sagte zu ihm: „Alles wird gut. Amy tut dir sicher nicht weh.“ Dann verließ ich den Hänger und Mandy schloss den Hänger. „Heartland hat meine Nummer, also benimm dich ja Mandy!“, sagte ich streng. Mandy zuckte nur mit den Schultern und ich wartete jetzt schon drauf, dass Amy oder Lou anrief und sagte, dass Mandy unwillig ist und ihr Pferd nur anschrie.

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Meine erste FF zu Heartland und ich hoffe sie gefällt euch
Lg
Emma Storm
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