Saiyan-Love

von -Mizuki
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16 Slash
30.10.2017
31.10.2018
14
15750
4
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Prolog

Meine roten Strahlen trafen meine liebste Schwester. Sie schlenderte zurück, als sie getroffen worden, flog aber direkt in die Luft hinauf. Daraufhin stürzte sie sich auf mich und startete einen Nahangriff. Mehrmals schlug sie auf mir ein, jedoch wich ich grinsend jeden einzelnen Schlag aus. Langsam verlor meine Trainingspartnerin die Geduld und sie fing an gelbgrünlich aufzuleuchten, als sie sich in einen Supersaiyajin verwandelte. Ich wich ihren grünen Lichtkugelangriffen erfolgreich aus und setzte schließlich ein Kamehameha, einen riesigen blauen Strahl, gegen meine Sis ein. Diese Attacke lehrte mir Son Goku, er war stets mein Lehrmeister. Wir trafen uns einmal in der Woche zum Training, auch Cabba trainierte regelmäßig mit Vegeta. Meistens trainierte ich jedoch mit meiner Schwester und kämpften gegen Goku. Mittlerweile stiegen unsere Chancen gegen den Saiyajin des 7. Universums. Ich hasste es eigentlich, meine Schwester anzugreifen, aber ich wollte keineswegs zulassen, dass sie stärker als ich wurde. Immerhin hatte sie dieses Potential. Sie hatte eine stärkere Verwandlung drauf, als ich. Und da sah ich das Problem, weshalb ich immer am Ball bleiben musste. Aber ich wollte, dass meine Schwester ihre Zurückhaltung etwas ablegte, denn ich mochte trotzdem, dass sie stärker wird. Die Zweitstärkste, ich wollte die Stärkste werden. Mir war mittlerweile bewusst, dass ich in diesem Bezug Son Goku sehr ähnelte. Auch er wollte immer stärker werden und er kämpfte liebend gerne gegen Gegner, die stärker als er waren, um diese nochmal zu übertreffen. Ich hatte genau dasselbe Ziel, weshalb ich auch sehr froh darüber war, dass Goku mein Meister war. Auch wenn er etwas naiv und so schien, als würde er niemals erwachsen werden, war er trotzdem ein perfekter Lehrer für mich. Und ich mochte ihn gerne, mittlerweile war er für mich ein guter Freund geworden.
Ich merkte, wie ich von Kale immer weiter zurückgedrängt wurde. Sie wurde gefühlt immer schneller. Ich knirschte meine Zähne, ballte meine Hände zu Fäusten zusammen und die gelbe Energie um mich herum wurde deutlich sichtbar, auch meine Haare färbten sich schließlich zu einem leuchtendem Blond.
„Hast du denn nicht mehr drauf, Schwester?!“, schrie ich zynisch und grinste dabei selbstsicher.
„Sis…“ Das schüchterne Saiyajinmädchen wurde unsicher. Noch nie wurde ich so fies zu ihr, machte sie etwas falsch? Aber sie musste zugeben, dass sie wusste, dass ich immer so tickte und dass ich sie offenbar zum Kampf verführen wollte.
Kale flog daraufhin hoch in die Luft und gab einen Schrei von sich. Alles um sie herum wurde grünlich, schwarz und gelb, dass immer abwechselnd. Sie schien wieder eine Stufe weiter hinaus zu wollen. Ich hoffte sehr, dass sie nicht außer Kontrolle geraten würde.
Ihr Körper strotzte nur so vor Muskeln, was bei einer Frau ziemlich ungewöhnlich aussah. Nun war Kale noch viel schneller als zuvor und sie kam mit einer rasenden Geschwindigkeit auf mich zugeflogen. Ich konnte ihr nicht einmal mehr ausweichen und sie traf mich mit ihrem Tritt in der Magengrube mit einer gewaltigen Wucht dahinter, sodass ich sogar Blut spuckte. Ich wurde durch einige Felsen geschleudert, die auf meinem Flugweg lagen, nach einer Weile konnte ich mich aber irgendwie abfangen und mich wiederaufrichten. Ich wischte mir das Blut vom Mundwinkel weg und starrte meine Untergebene an. Jedoch blieb mir nicht lange Zeit, bis sie erneut auf mich einschlug. Doch dieses Mal konnte ich zeitig genug meine Arme vor die Brust halten, sodass sie auf meine Arme einschlug, die darunter erstmal unter Schmerzen litten.

Einen lauten Schrei gab ich von mir, während ich mich schließlich in den zweifachen Supersaiyajin verwandle und schlug meine sonst so schüchterne Freundin von mir weg. Jedoch wurde sie dabei nur wenige Meter zurückgedrängt. Ihre Abwehr war nahezu perfekt. Ich wusste schon gar nicht, wie ich gegen sie ankommen sollte. Sie wurde immer stärker, aber ich wollte stärker als sie sein. Ich wollte mich nicht von ihr besiegen lassen. Immerhin wollte ich sie beschützen und nicht umgekehrt sollte es sein. Ich strecke beide Arme aus und feuere dabei meine roten Lichtstrahlen ab, die sich letztendlich in Kugeln formten. Ich traf sie. Ich grinste, weil ich sie getroffen hatte und freute mich darüber. Jedoch gab dieser Aufprall eine Explosion, sodass es eine riesen Staubwolke von sich gab. Ich erkannte nichts, welch Schaden sie genommen haben musste. Als sich jedoch diese Staubwolke wieder langsam legte, erkannte ich, dass meine Schwester immer noch dastand, als sei nie was gewesen. Ich konnte es nicht glauben, was ich sah. In ihren Augen war von diesem gelbgrünlichem Licht nicht einmal mehr ihre Pupillen zu erkennen. War sie nun außer Kontrolle geraten? Nein, das durfte ich keineswegs zulassen. Sie sollte lernen, ihre Kraft im Griff zu bekommen. Dies war auch mein Ziel, Kale soweit zu bringen. Sollte ich es an den dreifachen Supersaiyajin wagen? Ich wusste, dass diese Stufe enorme Energie kosten würde, aber hatte ich diese Kraft noch übrig oder sollte ich doch besser mit dem zweifachen Supersaiyajin weiterkämpfen? Ich wollte aber stärker werden, also musste ich es auch in der Stufe schaffen, in der ich mich jetzt befand.
Bevor Kale mich erreichen konnte, pushte ich meinen Körper auf. Große Muskeln machten sich an meinem Körper erkenntlich, ich sah schon fast so muskulös aus, wie Kale in dieser Form. Mir war aber bewusst, dass ich diese Form nicht lange halten konnte, aber ich wollte diese Chance nutzen.
Gerade als Kale mit der Faust auf mich einschlagen wollte, konterte ich diesen Schlag mit meiner Faust und erneut verursachte dies eine riesigen Staubwolke, allein schon deswegen, dass wir in einer ziemlich trockenen Gegend kämpften. Alles war voller Felsen, der Boden war so staubig, das man meinen konnte, es war schon fast Erde. Die heiße Sonne prallte auf unseren Körpern, was uns noch viel mehr zum Schweißausbrüchen brachte, als uns der Kampf schon ins Schwitzen brachte.
Während unsere Fäuste aufeinanderprallten, nutzte ich meine freie Hand und griff mit einer Kiattacke an, die sich in meiner Handfläche vergrößerte. Als diese die passende Größe hatte, schlug ich auf meine Schwester ein, jedoch tat sie mir dies gleich und auch an ihrer freien Handfläche bildete sich eine noch größere grüne Energiekugel. Als diese Angriffe aufeinanderstießen, wurden wir beide durch eine riesige Explosion auseinandergeschleudert und flogen mehrere hunderte Meter durch die Luft, so stark war der Druck. Auch einige Felsen wurden durch die Explosion in tausende Teile zerstört, die ebenso durch die Luft geschleudert wurde.

Währenddessen suchte Cabba nach den beiden jungen Frauen und als er diese Explosion von Weitem hörte und sogar sehen konnte, flog er sofort zu dem Lärm hin. Er gab einen lauten Seufzer von sich und strich sich etwas besorgt durchs Haar. Er fragte sich, weshalb wir beide schon wieder übertrieben. Man konnte schon fast meinen, wir zwei kämpften gegen Goku, wobei dieser nicht einmal anwesend war.
„Kale! Caulifla!“, rief er nur. Jedoch gab keiner einen Mucks von sich und als sich die Staubwolke langsam auflöste, sah sich der männliche Saiyajin um. Beide lagen ausgeknockt zu Boden.
Panik stieg in Cabba auf. Er flog sofort zu uns hin, sah aber, dass Kale mittlerweile wieder zu sich kam. Sie war etwas benommen und war wieder in ihrer normalen Form, wie ich auch.
„Man ey, müsst ihr so übertreiben?“, seufzte Cabba.
„Caulifla wollte trainieren und auch ich will stärker werden.“, meinte sie und stand auf. Sofort eilt sie zu mir und schüttelte mich. Jedoch rührte ich mich nicht. „Caulifla!“
Tränen rannten über ihre Wangen. Hatte sie ihre Schwester getötet? War sie zu weit gegangen?
Review schreiben