Zwischen Leben,Lieben und Lügen

von youxi
GeschichteAllgemein / P12
Leonard Hofstadter Penny Sheldon Cooper
23.10.2017
18.02.2018
8
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23.10.2017 851
 
Hey, das ist jetzt die bearbeitete Version von meiner alten Geschichte. Ich hoffe sie gefällt euch und nochmal vielen Dank an GirlyGirl für ihre Hilfe. Ich hoffe es kommen regelmäßig neue Kapitel, ich kann aber nichts versprechen.
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Knock, Knock, Knock ,,Penny“Knock, Knock, Knock ,,Penny“Knock, Knock, Knock ,,Penny“


Ich stand grade in der Küche und machte mir einen Kaffee, als Sheldons Klopfritual ertönte.



„Komm rein, Sheldon. Die Tür ist offen.“

Die Tür öffnete sich und Sheldon betrat unsicher meine Wohnung. Er sah sich nervös um, dann richtete er den Blick auf mich.

„Hallo Penny. Leonard hat mir erzählt, dass ihr bald heiraten werdet und ich wollte dir meinen Glückwunsch aussprechen.“Sheldon kam näher und blieb ein paar Schritte von mir entfernt stehen. Irgendwie benahm er sich sonderbar und er sah auch anders aus als sonst. Er trug ein dunkles Anzugshemd und sein Haar wirkte ein wenig durcheinander. Das war etwas, dass ich wohlwollend zur Kenntnis nahm, obwohl es an sich ein alarmierendes Zeichen war. Sheldon hatte strikte Kleidungsvorschriften und sein Haar war nie in Unordnung, es saß immer perfekt, auch wenn er grad erst aufgewacht war. Trotzdem freute es mich, ihn ein wenig lockerer zu sehen und das Hemd saß wirklich gut.



„Danke Sweetie, aber das sieht dir gar nicht ähnlich. Was ist mit dir?“„Amy hat gesagt, wenn ein guter Freund gute Nachrichten hat, soll man sich für ihn freuen…“„Freust du dich denn darüber oder sagst du das nur, weil die gesellschaftliche Konvention das so vorgibt?“ wollte ich wissen.„Ehrlich gesagt war mir bis jetzt nicht bewusst, dass diene Beziehung zu Leonard so Tiefgründig ist, dass daraus eine Ehe entstehen könnte.“„Wie meinst du das?“ wollte ich ein wenig verärgert wissen. War das jetzt eine Beleidigung oder einfach nur eine Feststellung?„Nun ja, ich war der Meinung, dass es da noch andere Möglichkeiten gäbe, die du vielleicht noch nicht bedacht hast.“„Und welche Möglichkeiten sollten das deiner Meinung sein?.“

Er starrte auf seine Schuhe und kniff für einen Augenblick den Mund zusammen. Dann sah er auf und mir direkt in die Augen.



„Vielleicht gibt es da noch andere männliche Individuen in deinem Umfeld, an denen du Interesse haben könntest?“

„Ich liebe Leonard, es gibt keinen anderen“, sagte ich mit Nachdruck, obwohl ich mir da plötzlich gar nicht mehr so sicher war.

Sheldon kam langsam näher. Er griff nach meinen Händen. Ich fühle mich wie paralysiert und starrte ihn ungläubig an.Dann beugte er sich so weit vor, dass seine Lippen fast mein Ohr berührten „Bist du dir da

sicher?“
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Ich wachte vollkommen irritiert auf und Ich stellte fest, dass ich total verschwitzt war. Meine klamme Kleidung und das nasse Kopfkissen ließen mich frösteln.„Penny was ist passiert?“ fragte mich Leonard geschockt, während nach seiner Brille griff und die Leselampe anmachte.„Alles gut, ich hatte nur einen Alptraum.“„Ok, dann schlaf weiter.“ Er drehte sich um, setzte seine Brille wieder ab und machte das Licht aus, bevor er wieder einschlief.Nach geschätzten zwei Minuten hörte ich seine ruhigen Atemzüge, die mir sagten, dass er tief und fest schlief. Doch ich konnte jetzt nicht wieder einschlafen und schaute auf die Uhr.2:43Widerwillig stand ich auf und ging hinüber in die Küche. Dort machte ich mir einen Kamillentee, da ich spürte, wie mein Magen sich verkrampfte. Gedankenverloren stellte ich mich ans Fenster und nippte vorsichtig an meinem Tee. Die dunkle Wohnung und die Stille schlugen mir ziemlich auf´s Gemüt und dabei hatte ich schon ohne meine Schlaflosigkeit genug Probleme.

Man hätte denken können, dass ich glücklich sein müsste. Ich hatte einen super Job als Pharmareferentin und einen wunderbaren Verlobten, der mir beinahe jeden Wunsch von den Lippen ablas.

Aber so war es nicht. Natürlich hatte ich „Ja“ gesagt, als Leonard mir den Antrag machte, schließlich kannten wir uns schon so lange und in den letzten fünf Jahren hatte es viele Up´s und Down´s gegeben, die wir zusammen gemeistert hatten.

Sobald ich aber die Zeit gefunden hatte, genauer darüber nachzudenken, kam mir mein „ja“ immer falscher vor. Warum hatte ich nur zugestimmt?

Je mehr Zeit verging, desto unsicherer wurde ich und neuerdings rebellierte auch noch mein Magen. Grade nachts hielten mich furchtbare Magenschmerzen wach, wenn es nicht immer verrückter werdende Träume taten. Heute hatten mich gleich beide Probleme zusammen aus dem Bett getrieben.

Der Tee schien meinen Magen ein wenig zu beruhigen und ich nahm mir vor, gleich morgen früh einen Packung Rennie zu kaufen. Meine Gedanken wanderten nun zu dem anderen Thema, dass mir sehr zu schaffen machte. Auch wenn es nur ein Traum gewesen war, hatte es sich eigenartig angefühlt Sheldon so nahe zu sein und ich verstand nicht, was der Traum mir sagen sollte. Dass Sheldon sich nicht übermäßig über Verlobungen oder andere große Ereignisse freute, war mir und allen anderen allgemein bekannt und es hatte etwas mit seinen sozialen Unfähigkeiten zu tun. Er hatte einfach Angst vor Veränderungen.Ich musste gähnen und spürte erst jetzt, wie erschöpft ich mich fühlte. Ich erwischte mich bei dem Gedanken, dass ich nur zu gerne wissen würde, wie der Traum wohl weitergegangen wäre, wenn ich nicht aufgewacht wäre
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